eBooks E-Books made fast and easy. Tue, 21 May 2019 11:34:22 +0200 Zend_Feed_Writer 1.10.4 (http://framework.zend.com) http://app.you-publish.com info@you-publish.com (YOUPublish) YOUPublish a tempo Januar 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Noch im alten Jahr dein Ja macht die Kirche neu 

Dieses Haiku unseres Herausgebers Jean-Claude Lin eröffnet den poetischen Teil seines Kalendariums für das Jahr 2018.

Eine Antwort aus dem alten Jahr schafft Neues. Dieser Gedanke lässt sich auch trefflich auf das neue Magazinjahr übertragen, für das wir Fragen gestellt haben – und Antworten bekamen, die Neues entstehen ließen.

Beispielsweise auch neue Rubriken: So schreibt Monika Kiel-Hinrichsen in «familie im fokus» über die Kunst des Zusammenlebens, Wolfgang Held blickt in «mensch & kosmos» in den Himmel und zurück zur Erde und Christa Ludwig widmet sich in «redseelig – vom zauber der sprache» jenem Wunder, das auch wir brauchen, um aus Zeichen, Wörtern und schließlich Texten ein Magazin zu machen.

«Wunder» ist ein Wort, das auch zur ersten Reportage im Jahrgang 2018 passt, die Christian Hillengaß und der Fotografen Wolfgang Schmidt, der uns schon seit vielen Jahren mit seinem ganz besonderen Blick fürs Bild beglückt, für uns gemacht haben. Sie sind bei ihren Höhlenerkundungen in die Vergangenheit den Anfängen der Kunst begegnet – an einem Ort, «der Zeit und Welt vergessen macht».

Ans Nichtvergessen erinnert dafür Gerald Häfner in unserem Gespräch zur politischen Lage und zur gesellschaftlichen Verantwortung: «Deutschland, in der Mitte Europas gelegen, war eigentlich immer nur dann gut, wenn es im Frieden mit anderen existieren konnte, wenn es selbst an Verständigung und Austausch und am Bauen von Brücken interessiert war.» Wir stimmen ihm von Herzen zu – und auch wir wollen mit jeder unserer Ausgaben Brücken bauen, Austausch schaffen – und dennoch manchmal auch Zeit und Welt vergessen machen.

Wir wünschen einen beschwingten Beginn des Jahres 2018, in dem sich liebgewonnenes Altes bewahren lässt – und ein herzweiter Raum für Schönes und Neues öffnet!

Ihre Maria A. Kafitz

PS: Und noch etwas Neues gibt es 2018: a tempo erscheint ab der Januar-Ausgabe auch als ePub-Magazin! Erhältlich in allen bekannten eBook-Shops

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Thu, 01 Feb 2018 19:09:06 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a4cada3ab27dbc857faa117 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a4cada3ab27dbc857faa117 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Noch im alten Jahr dein Ja macht die Kirche neu 

Dieses Haiku unseres Herausgebers Jean-Claude Lin eröffnet den poetischen Teil seines Kalendariums für das Jahr 2018.

Eine Antwort aus dem alten Jahr schafft Neues. Dieser Gedanke lässt sich auch trefflich auf das neue Magazinjahr übertragen, für das wir Fragen gestellt haben – und Antworten bekamen, die Neues entstehen ließen.

Beispielsweise auch neue Rubriken: So schreibt Monika Kiel-Hinrichsen in «familie im fokus» über die Kunst des Zusammenlebens, Wolfgang Held blickt in «mensch & kosmos» in den Himmel und zurück zur Erde und Christa Ludwig widmet sich in «redseelig – vom zauber der sprache» jenem Wunder, das auch wir brauchen, um aus Zeichen, Wörtern und schließlich Texten ein Magazin zu machen.

«Wunder» ist ein Wort, das auch zur ersten Reportage im Jahrgang 2018 passt, die Christian Hillengaß und der Fotografen Wolfgang Schmidt, der uns schon seit vielen Jahren mit seinem ganz besonderen Blick fürs Bild beglückt, für uns gemacht haben. Sie sind bei ihren Höhlenerkundungen in die Vergangenheit den Anfängen der Kunst begegnet – an einem Ort, «der Zeit und Welt vergessen macht».

Ans Nichtvergessen erinnert dafür Gerald Häfner in unserem Gespräch zur politischen Lage und zur gesellschaftlichen Verantwortung: «Deutschland, in der Mitte Europas gelegen, war eigentlich immer nur dann gut, wenn es im Frieden mit anderen existieren konnte, wenn es selbst an Verständigung und Austausch und am Bauen von Brücken interessiert war.» Wir stimmen ihm von Herzen zu – und auch wir wollen mit jeder unserer Ausgaben Brücken bauen, Austausch schaffen – und dennoch manchmal auch Zeit und Welt vergessen machen.

Wir wünschen einen beschwingten Beginn des Jahres 2018, in dem sich liebgewonnenes Altes bewahren lässt – und ein herzweiter Raum für Schönes und Neues öffnet!

Ihre Maria A. Kafitz

PS: Und noch etwas Neues gibt es 2018: a tempo erscheint ab der Januar-Ausgabe auch als ePub-Magazin! Erhältlich in allen bekannten eBook-Shops

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a tempo Februar 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Violoncello wurde zum Instrument des Jahres 2018 gewählt. Als ich dies las, löste schon die bloße Information Freude aus, denn Ziel dieser «Auszeichnung» ist es, mit vielen begleitenden Aktionen Interesse für das jeweilige Instrument und seine Bedeutung zu wecken. Wunderbar – es wird demnach überall vermehrt Konzerte geben, in deren Zentrum die Klangwärme dieses Instruments steht!

Heute ist es für uns fast unvorstellbar, dass es über viele Jahre Frauen verboten war, öffentlich Cello zu spielen. Und doch war es so.  Lise Cristiani (1827–1853) aber wagte es 1844 in Paris, die Musikwelt auf den Kopf zu stellen und füllte nach anfänglichem Aufruhr die Konzertsäle in ganz Europa. Es dauerte dennoch über ein Jahrhundert, bis Cellistinnen wegen ihrer Virtuosität am Instrument und nicht wegen ihres Geschlechts von der Musikwelt wirklich wahrgenommen wurden. 

Unsere Gesprächspartnerin der Februar-Ausgabe hätte sich damals sicher auch nicht von der Musik, der Bühne, der Hingabe an den Klang abhalten lassen. Denn für die Sängerin Simin Tander sind Musik und Leben untrennbar verbunden. Und ihre Stimme, der schon mehr als einmal das Etikett «Sehnsucht» angehängt wurde, erinnert in ihrer Wärme, Kraft und leisen Melancholie an den Klang eines Cellos, das gekonnt und voll inniger Freude gespielt wird.

Sich wie einst Lise Cristiani gegen Widerstände zu behaupten, davon kann auch der Grafiker, Jurist und Beuys-Gefährte Klaus Staeck mehrere «Lieder singen». Er gehört – im Februar feiert er seinen 80. Geburtstag – zu jenen Zeitgenossen, die es nie einfach nur hingenommen haben, wenn etwas gesellschaftlich in Schieflage geraten ist.

Nein. Er hat sich eingemischt, den Finger nicht nur auf, sondern in die Wunde gelegt, und stets deutlich Position bezogen – bis heute.

Und er hat während unseres Treffens in Heidelberg einen Gedanken formuliert, der uns durchs Jahr 2018 und all seine Herausforderungen begleiten kann: «Vielleicht bin ich verrückt, indem ich die Wirklichkeit zwar akzeptiere, aber meinen verwegenen Glauben an die Vernunft behalte.»

Und so wünschen wir von Herzen einen klangvollen und zudem einen verrückten und verwegenen Februar!

Ihre Maria A. Kafitz

 

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Thu, 01 Feb 2018 19:19:42 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a72bdfcab27db4559659865 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a72bdfcab27db4559659865 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Violoncello wurde zum Instrument des Jahres 2018 gewählt. Als ich dies las, löste schon die bloße Information Freude aus, denn Ziel dieser «Auszeichnung» ist es, mit vielen begleitenden Aktionen Interesse für das jeweilige Instrument und seine Bedeutung zu wecken. Wunderbar – es wird demnach überall vermehrt Konzerte geben, in deren Zentrum die Klangwärme dieses Instruments steht!

Heute ist es für uns fast unvorstellbar, dass es über viele Jahre Frauen verboten war, öffentlich Cello zu spielen. Und doch war es so.  Lise Cristiani (1827–1853) aber wagte es 1844 in Paris, die Musikwelt auf den Kopf zu stellen und füllte nach anfänglichem Aufruhr die Konzertsäle in ganz Europa. Es dauerte dennoch über ein Jahrhundert, bis Cellistinnen wegen ihrer Virtuosität am Instrument und nicht wegen ihres Geschlechts von der Musikwelt wirklich wahrgenommen wurden. 

Unsere Gesprächspartnerin der Februar-Ausgabe hätte sich damals sicher auch nicht von der Musik, der Bühne, der Hingabe an den Klang abhalten lassen. Denn für die Sängerin Simin Tander sind Musik und Leben untrennbar verbunden. Und ihre Stimme, der schon mehr als einmal das Etikett «Sehnsucht» angehängt wurde, erinnert in ihrer Wärme, Kraft und leisen Melancholie an den Klang eines Cellos, das gekonnt und voll inniger Freude gespielt wird.

Sich wie einst Lise Cristiani gegen Widerstände zu behaupten, davon kann auch der Grafiker, Jurist und Beuys-Gefährte Klaus Staeck mehrere «Lieder singen». Er gehört – im Februar feiert er seinen 80. Geburtstag – zu jenen Zeitgenossen, die es nie einfach nur hingenommen haben, wenn etwas gesellschaftlich in Schieflage geraten ist.

Nein. Er hat sich eingemischt, den Finger nicht nur auf, sondern in die Wunde gelegt, und stets deutlich Position bezogen – bis heute.

Und er hat während unseres Treffens in Heidelberg einen Gedanken formuliert, der uns durchs Jahr 2018 und all seine Herausforderungen begleiten kann: «Vielleicht bin ich verrückt, indem ich die Wirklichkeit zwar akzeptiere, aber meinen verwegenen Glauben an die Vernunft behalte.»

Und so wünschen wir von Herzen einen klangvollen und zudem einen verrückten und verwegenen Februar!

Ihre Maria A. Kafitz

 

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a tempo März 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Versprechen liegt in der Luft – zeigt sich hier und da schon in der Natur.

Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht «Vorfrühling» dieses Versprechen in Poesie verwandelt:

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau, greifen nach der Erde aus dem Raum. Wege gehen weit ins Land und zeigen’s. Unvermutet siehst du seines Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.

Es ist immer wieder ein kleines Wunder, wenn sich nach den langen Wochen in Grau und Braun überall zartes Grün in vielfacher Nuance zeigt und sich die Leere wieder farbig füllt.

Die leeren Rubriken unserer März-Ausgabe haben auch wir farbig und nuancenreich gefüllt und laden Sie lesend zu einer Reise ins ferne und geschichtsträchtige Sankt Petersburg ein, erkunden ein bis dato wenig beachtetes Werk des sonst viel beachteten Johann Wolfgang Goethe und freuen uns sehr darüber, dass wir die Gelegenheit hatten, mit der Pianistin Anna Goldsworthy über ihren Weg in die Musik zu sprechen. 

Wir wünschen einen zärtlichen Frühlingsbeginn! 

Ihre Maria A. Kafitz

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Fri, 02 Mar 2018 15:31:24 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a990b40ab27dbdf5a397188 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5a990b40ab27dbdf5a397188 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Versprechen liegt in der Luft – zeigt sich hier und da schon in der Natur.

Rainer Maria Rilke hat in seinem Gedicht «Vorfrühling» dieses Versprechen in Poesie verwandelt:

Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau, greifen nach der Erde aus dem Raum. Wege gehen weit ins Land und zeigen’s. Unvermutet siehst du seines Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.

Es ist immer wieder ein kleines Wunder, wenn sich nach den langen Wochen in Grau und Braun überall zartes Grün in vielfacher Nuance zeigt und sich die Leere wieder farbig füllt.

Die leeren Rubriken unserer März-Ausgabe haben auch wir farbig und nuancenreich gefüllt und laden Sie lesend zu einer Reise ins ferne und geschichtsträchtige Sankt Petersburg ein, erkunden ein bis dato wenig beachtetes Werk des sonst viel beachteten Johann Wolfgang Goethe und freuen uns sehr darüber, dass wir die Gelegenheit hatten, mit der Pianistin Anna Goldsworthy über ihren Weg in die Musik zu sprechen. 

Wir wünschen einen zärtlichen Frühlingsbeginn! 

Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo Mai 2018 Lieber Leserin, lieber Leser!

Wäre es nicht überaus faszinierend, einmal nachts ganz allein in einem Museum zu sein und zudem uneingeschränkten Zugang zu den Archiven und Depots zu haben? Der Fernsehsender arte hat in diesem Jahr mit der Reihe «Bilder allein zuhaus» eine andere verlockende Idee umgesetzt und zehn Gemälde berühmter Künstler der Malereigeschichte lebendig werden lassen. Von Leonardo da Vinci und René Magritte, über Grant Wood bis hin zu Norman Rockwell verwandeln Schauspieler bekannte Bilder in Bewegtbilder und interpretieren humoristisch die Gefühlswelten der Abgebildeten. Mona Lisa mosern zu sehen ist köstlich!  Für unsere Mai-Ausgabe waren wir zwar nicht nachts im Museum, dafür aber morgens vor der eigentlichen Öffnungszeit. Und während in der Cafeteria erst langsam alles vorbereitet wurde und nach und nach das Personal eintrudelte, herrschte im Rest des Museums schon reges Treiben: Strahler wurden ausgerichtet, Kameras positioniert, Kabel verlegt. Mit welchem Kunstschaffenden haben wir uns wohl in aller Früh dort verabredet? Mit keinem, der Bilder malt oder Skulpturen meißelt. Nein. Aber mit einem, der in unnachahmlicher Weise für Literatur brennt und zudem Moderator der Sendung «Kunscht» ist, die an diesem Morgen im Kunstmuseum in Stuttgart aufgezeichnet wurde: mit dem Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck.   Und wenn wir schon im Museumsumfeld unterwegs sind, dann sollen in dieser Ausgabe natürlich auch die bildenden Künstler nicht fehlen. Es sind sogar gleich zwei geworden: die Künstlerinnen Anny und Sibel Öztürk. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern, deren Installationen meist flüchtige Objekte sind, die im Betrachter aber noch lange nachhallen, sind ein besonderes Duo, das sich gegenseitig anfeuert – und zugleich schützt: «Normalerweise sind Künstler sehr verletzbar in ihrer Arbeit, viele Künstlerpaare trennen sich. Wir haben Glück, dass wir Geschwister sind.»  Wir wiederum hatten das Glück, ihnen und Denis Scheck zu begegnen und können dadurch etwas von ihrer ansteckenden Kunstfreude auf unseren Seiten im Mai zeigen. – Möge er ein vielfach kunstsinniger und vor allem wonniger Monat werden!

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

PS: In unserer Mai-Hörstation beantwortet Denis Scheck den berühmten, gerne Marcel Proust zugeschrieben Fragebogen. Hören Sie bis zum 1.6.2018 rein und erfahren Sie u.a. die Antworten zu den Fragen: Wo möchten Sie leben? Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? …

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Sat, 05 May 2018 07:30:43 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ae97a4bab27db1e6bce165f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ae97a4bab27db1e6bce165f a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Lieber Leserin, lieber Leser!

Wäre es nicht überaus faszinierend, einmal nachts ganz allein in einem Museum zu sein und zudem uneingeschränkten Zugang zu den Archiven und Depots zu haben? Der Fernsehsender arte hat in diesem Jahr mit der Reihe «Bilder allein zuhaus» eine andere verlockende Idee umgesetzt und zehn Gemälde berühmter Künstler der Malereigeschichte lebendig werden lassen. Von Leonardo da Vinci und René Magritte, über Grant Wood bis hin zu Norman Rockwell verwandeln Schauspieler bekannte Bilder in Bewegtbilder und interpretieren humoristisch die Gefühlswelten der Abgebildeten. Mona Lisa mosern zu sehen ist köstlich!  Für unsere Mai-Ausgabe waren wir zwar nicht nachts im Museum, dafür aber morgens vor der eigentlichen Öffnungszeit. Und während in der Cafeteria erst langsam alles vorbereitet wurde und nach und nach das Personal eintrudelte, herrschte im Rest des Museums schon reges Treiben: Strahler wurden ausgerichtet, Kameras positioniert, Kabel verlegt. Mit welchem Kunstschaffenden haben wir uns wohl in aller Früh dort verabredet? Mit keinem, der Bilder malt oder Skulpturen meißelt. Nein. Aber mit einem, der in unnachahmlicher Weise für Literatur brennt und zudem Moderator der Sendung «Kunscht» ist, die an diesem Morgen im Kunstmuseum in Stuttgart aufgezeichnet wurde: mit dem Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck.   Und wenn wir schon im Museumsumfeld unterwegs sind, dann sollen in dieser Ausgabe natürlich auch die bildenden Künstler nicht fehlen. Es sind sogar gleich zwei geworden: die Künstlerinnen Anny und Sibel Öztürk. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern, deren Installationen meist flüchtige Objekte sind, die im Betrachter aber noch lange nachhallen, sind ein besonderes Duo, das sich gegenseitig anfeuert – und zugleich schützt: «Normalerweise sind Künstler sehr verletzbar in ihrer Arbeit, viele Künstlerpaare trennen sich. Wir haben Glück, dass wir Geschwister sind.»  Wir wiederum hatten das Glück, ihnen und Denis Scheck zu begegnen und können dadurch etwas von ihrer ansteckenden Kunstfreude auf unseren Seiten im Mai zeigen. – Möge er ein vielfach kunstsinniger und vor allem wonniger Monat werden!

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

PS: In unserer Mai-Hörstation beantwortet Denis Scheck den berühmten, gerne Marcel Proust zugeschrieben Fragebogen. Hören Sie bis zum 1.6.2018 rein und erfahren Sie u.a. die Antworten zu den Fragen: Wo möchten Sie leben? Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? …

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a tempo April 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir alle tragen vermutlich einen «Sehnsuchtsort» in uns. Ist man an einem solchen und hat dann auch noch die Freude, einem herzwarmen Menschen zu begegnen, dann sitzt man da und liebt sein Leben – zumindest für diesen Moment. Ein solches Lebensgefühl durfte ich unlängst in Wien genießen, als ich zum Interview mit Adele Neuhauser im Ceféhaus verabredet war und wir bei Kaffee und Mehlspeise ins Plaudern kamen. 

Ihrer Biografie hat sie den auf den ersten Blick etwas verstörenden Titel Ich war mein größter Feindgegeben, sich nun aber – das wird in der Begegnung rasch spürbar – nach quälenden Zeiten und schweren Schicksalsschlägen neu mit sich selbst und dadurch mit dem Leben angefreundet. 

Was Wien für mich ist, das ist für Marie Steinmann-Tykwer im Lauf der letzten Jahre Nairobi geworden. Nicht des aufregenden Lebens wegen, sondern durch ihre Arbeit für ONE FINE DAY – einen gemeinnützigen Verein, der Kindern aus den Armenvierteln Kreativität, vor allem aber eine Lebensperspektive vermitteln will. Da wir das Glück haben, dass Kirsten Milhahn, die immer mal wieder auch für unser Magazin schreibt, als Afrikakorrespondentin dort lebt, können wir auf diese Initiative und die wunderbaren Menschen aufmerksam machen, die daran glauben – nein: die wissen und wahrnehmen –, dass der Zugang zu Kunst und die Entfaltung von kreativem Potenzial, das Leben reicher machen.

An welchem Sehnsuchtsort der Welt auch immer Sie diese Zeilen lesen oder sich lesend an ihn wünschen –lassen Sie es sich gut dabei gehen. Und Adele Neuhauser hat natürlich recht, wenn sie, nach ihrem besonderen Ort befragt, antwortet: «Es sind nicht nur die Orte allein, sondern es sind auch bestimmte Energien, die von Menschen ausgehen …»

Voller Energie also, vor allem aber herzlich, grüße ich Sie aus Stuttgart und wünschen einen überaus schönen Monat!

Ihre

Maria A. Kafitz

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Wed, 09 May 2018 13:28:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ae9b7daab27dba24dce165d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ae9b7daab27dba24dce165d a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir alle tragen vermutlich einen «Sehnsuchtsort» in uns. Ist man an einem solchen und hat dann auch noch die Freude, einem herzwarmen Menschen zu begegnen, dann sitzt man da und liebt sein Leben – zumindest für diesen Moment. Ein solches Lebensgefühl durfte ich unlängst in Wien genießen, als ich zum Interview mit Adele Neuhauser im Ceféhaus verabredet war und wir bei Kaffee und Mehlspeise ins Plaudern kamen. 

Ihrer Biografie hat sie den auf den ersten Blick etwas verstörenden Titel Ich war mein größter Feindgegeben, sich nun aber – das wird in der Begegnung rasch spürbar – nach quälenden Zeiten und schweren Schicksalsschlägen neu mit sich selbst und dadurch mit dem Leben angefreundet. 

Was Wien für mich ist, das ist für Marie Steinmann-Tykwer im Lauf der letzten Jahre Nairobi geworden. Nicht des aufregenden Lebens wegen, sondern durch ihre Arbeit für ONE FINE DAY – einen gemeinnützigen Verein, der Kindern aus den Armenvierteln Kreativität, vor allem aber eine Lebensperspektive vermitteln will. Da wir das Glück haben, dass Kirsten Milhahn, die immer mal wieder auch für unser Magazin schreibt, als Afrikakorrespondentin dort lebt, können wir auf diese Initiative und die wunderbaren Menschen aufmerksam machen, die daran glauben – nein: die wissen und wahrnehmen –, dass der Zugang zu Kunst und die Entfaltung von kreativem Potenzial, das Leben reicher machen.

An welchem Sehnsuchtsort der Welt auch immer Sie diese Zeilen lesen oder sich lesend an ihn wünschen –lassen Sie es sich gut dabei gehen. Und Adele Neuhauser hat natürlich recht, wenn sie, nach ihrem besonderen Ort befragt, antwortet: «Es sind nicht nur die Orte allein, sondern es sind auch bestimmte Energien, die von Menschen ausgehen …»

Voller Energie also, vor allem aber herzlich, grüße ich Sie aus Stuttgart und wünschen einen überaus schönen Monat!

Ihre

Maria A. Kafitz

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a tempo Juni 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

«Wer auf etwas abfährt, findet immer Gleichgesinnte.» Eine wahre, aber eine durchaus ungewöhnliche Aussage, wenn sie aus dem Mund eines 90-Jährigen stammt, dachte ich beim Bearbeiten des Interviews mit Fritz Senn – und markierte mir den Satz. Dass dieser Mann ungewöhnlich ist, hatten auch der Herausgeber des Magazins, der Verleger Jean-Claude Lin, und Evelies Schmidt, eine liebe Kollegin im Lektorat, nach dem ersten Kontakt schnell bemerkt. Sie lernten Fritz Senn kennen, als sie das Buch von Mary und Padraic Colum über deren Freundschaft mit James Joyce prüften, ob es ins Verlagsprogramm passen könnte. Und ja – es passt vorzüglich. Nochmals ja – mit Fritz Senn haben sie zudem einen leidenschaftlichen und überaus profunden Joyce-Kenner gefunden, der das Vorwort geschrieben hat. Keine Frage also, dass er für die Juni-Ausgabe unseres Magazins auch zum Interview gebeten wurde, denn schließlich wird am 16. Juni von vielen der «Bloomsday» gefeiert – in Dublin und anderen Städten weltweit. Wir verdanken diesen Tag dem Roman «Ulysses» – und vor allem seinem Autor James Joyce. Dieser Tag sowie die Texte von Joyce haben ihren ganz eigenen Zauber.

Das gilt auch für Valletta, die südlichste europäische Hauptstadt, die neben dem niederländischen Leeuwarden die diesjährige Kulturhauptstadt ist. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern auf der ganzen Insel – eigentlich sind es drei, die zusammen den Staat Malta bilden – wird gefeiert, gespielt, getanzt, musiziert und diskutiert.  Wir haben sie besucht und würden es jederzeit wieder tun, denn dieser kleine Flecken Welt hat große Geschichten zu erzählen.

Welche Geschichten unsere Juni-Ausgabe noch enthält, das können Sie nun lesend und schauend erkunden. 

Wir wünschen hafna ferh («viele Freude» auf Maltesisch) und ab und an auch die Möglichkeit, innezuhalten, Abstand zu nehmen und dann: «shut yor eyes and see» (James Joyce, «Ulysses»). Mit herzlichen Grüßen,  Ihre Maria A. Kafitz

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Tue, 12 Jun 2018 14:53:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b1f8179ab27dbc35fc56df4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b1f8179ab27dbc35fc56df4 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

«Wer auf etwas abfährt, findet immer Gleichgesinnte.» Eine wahre, aber eine durchaus ungewöhnliche Aussage, wenn sie aus dem Mund eines 90-Jährigen stammt, dachte ich beim Bearbeiten des Interviews mit Fritz Senn – und markierte mir den Satz. Dass dieser Mann ungewöhnlich ist, hatten auch der Herausgeber des Magazins, der Verleger Jean-Claude Lin, und Evelies Schmidt, eine liebe Kollegin im Lektorat, nach dem ersten Kontakt schnell bemerkt. Sie lernten Fritz Senn kennen, als sie das Buch von Mary und Padraic Colum über deren Freundschaft mit James Joyce prüften, ob es ins Verlagsprogramm passen könnte. Und ja – es passt vorzüglich. Nochmals ja – mit Fritz Senn haben sie zudem einen leidenschaftlichen und überaus profunden Joyce-Kenner gefunden, der das Vorwort geschrieben hat. Keine Frage also, dass er für die Juni-Ausgabe unseres Magazins auch zum Interview gebeten wurde, denn schließlich wird am 16. Juni von vielen der «Bloomsday» gefeiert – in Dublin und anderen Städten weltweit. Wir verdanken diesen Tag dem Roman «Ulysses» – und vor allem seinem Autor James Joyce. Dieser Tag sowie die Texte von Joyce haben ihren ganz eigenen Zauber.

Das gilt auch für Valletta, die südlichste europäische Hauptstadt, die neben dem niederländischen Leeuwarden die diesjährige Kulturhauptstadt ist. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern auf der ganzen Insel – eigentlich sind es drei, die zusammen den Staat Malta bilden – wird gefeiert, gespielt, getanzt, musiziert und diskutiert.  Wir haben sie besucht und würden es jederzeit wieder tun, denn dieser kleine Flecken Welt hat große Geschichten zu erzählen.

Welche Geschichten unsere Juni-Ausgabe noch enthält, das können Sie nun lesend und schauend erkunden. 

Wir wünschen hafna ferh («viele Freude» auf Maltesisch) und ab und an auch die Möglichkeit, innezuhalten, Abstand zu nehmen und dann: «shut yor eyes and see» (James Joyce, «Ulysses»). Mit herzlichen Grüßen,  Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo Juli 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Reichlich herzliche Grüße kommen mit dieser Juli-Ausgabe zu Ihnen – und mit ihr die Lebensgeschichten, die Ein- und Ansichten ganz unterschiedlicher Charaktere. Einer beispielsweise wurde durch das Spiel mit dem Ball bekannt und seine positive Ausstrahlung – auch nach Rück- und gesundheitlichen Tiefschlägen.  Ein anderer schuf Musik für die Ewigkeit und sagte dennoch über sich und seine steten Zweifel am Sein: «Ich bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen.» Eine erschuf Puppen, die wir alle kennen, auch wenn sie selbst als Kind gar keine Neigung zum Spiel mit Puppen hatte, während eine andere in ihren Jugendjahren – von zahlreichen Sagen und Mythen umrankt – Frankreich vor dem Niedergang gerettet haben soll und für immer ins dortige Geschichtsbuch eingeschrieben ist. So viele Leben, so viele Lebensgeschichten. Auch über einen vielfach Begabten aus St. Louis / Missouri gibt es eine bewegende zu erzählen. Er selbst lässt seinen Roman mit den folgenden Worten, bedenkenswerten Gedanken beginnen: «Wir sind mehr als unsere Erinnerungen. Wir sind die Erinnerungen, die unsere Eltern und Großeltern über ihr Leben und ihre Eltern an uns weitergeben. … Aber was geschieht mit dem Leben und den Erinnerungen jener Menschen, an die sich unsere Eltern und Großeltern nicht erinnern, von denen sie nichts wissen? Und jenen unserer Vorfahren, deren Namen wir nicht einmal kennen? Könnten wir auch von Erinnerungen geprägt sein, an die sich niemand erinnert?» Wer all diese Menschen sind, das können Sie nun selbst erkunden – oder sich in Erinnerung rufen.  Wir wünschen Ihnen dabei jene Freude beim Lesen und Schauen, die wir beim Kennenlernen und Schreiben, beim Finden und Komponieren dieser Ausgabe hatten.  Einen unvergesslichen Juli wünscht, Ihre Maria A. Kafitz

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Wed, 04 Jul 2018 17:07:59 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b3c99e5ab27db89073b47a2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b3c99e5ab27db89073b47a2 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Reichlich herzliche Grüße kommen mit dieser Juli-Ausgabe zu Ihnen – und mit ihr die Lebensgeschichten, die Ein- und Ansichten ganz unterschiedlicher Charaktere. Einer beispielsweise wurde durch das Spiel mit dem Ball bekannt und seine positive Ausstrahlung – auch nach Rück- und gesundheitlichen Tiefschlägen.  Ein anderer schuf Musik für die Ewigkeit und sagte dennoch über sich und seine steten Zweifel am Sein: «Ich bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen.» Eine erschuf Puppen, die wir alle kennen, auch wenn sie selbst als Kind gar keine Neigung zum Spiel mit Puppen hatte, während eine andere in ihren Jugendjahren – von zahlreichen Sagen und Mythen umrankt – Frankreich vor dem Niedergang gerettet haben soll und für immer ins dortige Geschichtsbuch eingeschrieben ist. So viele Leben, so viele Lebensgeschichten. Auch über einen vielfach Begabten aus St. Louis / Missouri gibt es eine bewegende zu erzählen. Er selbst lässt seinen Roman mit den folgenden Worten, bedenkenswerten Gedanken beginnen: «Wir sind mehr als unsere Erinnerungen. Wir sind die Erinnerungen, die unsere Eltern und Großeltern über ihr Leben und ihre Eltern an uns weitergeben. … Aber was geschieht mit dem Leben und den Erinnerungen jener Menschen, an die sich unsere Eltern und Großeltern nicht erinnern, von denen sie nichts wissen? Und jenen unserer Vorfahren, deren Namen wir nicht einmal kennen? Könnten wir auch von Erinnerungen geprägt sein, an die sich niemand erinnert?» Wer all diese Menschen sind, das können Sie nun selbst erkunden – oder sich in Erinnerung rufen.  Wir wünschen Ihnen dabei jene Freude beim Lesen und Schauen, die wir beim Kennenlernen und Schreiben, beim Finden und Komponieren dieser Ausgabe hatten.  Einen unvergesslichen Juli wünscht, Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo August 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Kopf oder Zahl? Sommer oder Winter? Morgen oder Abend? Meer oder Berge? Stadt oder Land? Essen gehen oder Essen kochen? Käse oder Wurst? Filme oder Serien? Bauhaus oder Barock? Roman oder Sachbuch? Ballonfahrt oder Bungee-Jumping? Angriff oder Verteidigung? Sparbuch oder Geld ausgeben? Schlagzeug oder Geige? Ankommen oder weggehen? Herdentier oder Einzelgängerin? Reise in die Vergangenheit oder in die Zukunft? Zufall oder Schicksal? … 

So viele Fragen? Ja! Und noch viele, viele mehr.

An einem sonnigen Tag in Berlin hätte dieses Gedankenspiel noch endlos lange weitergehen können, weil das Gegenüber nicht nur eine große Freude am Spielen hat, sondern selbst voller Neugier, Interesse und Fragen steckt.  Und die Antworten? Die werden hier natürlich nicht verraten. Die können Sie im Interview mit der Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali lesen – und das Spiel für sich selbst um 1001 neue Frage erweitern. Fragen ans Leben, die Gesellschaft, die Gesundheit, die Beziehung zum anderen und die Kunst durchziehen auch die anderen Beiträge unserer August-Ausgabe, die Sie mit reichlich lieben Grüßen – und einer kleinen Konfuzianischen Weisheit, die gerade so gut passt – aus Stuttgart erhalten: «Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.

Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.»

Einen schönen und positiv fragwürdigen Sommermonat wünscht,

Ihre Maria A. Kafitz

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Thu, 02 Aug 2018 10:31:54 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b61701aab27db4d42d8619a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5b61701aab27db4d42d8619a a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Kopf oder Zahl? Sommer oder Winter? Morgen oder Abend? Meer oder Berge? Stadt oder Land? Essen gehen oder Essen kochen? Käse oder Wurst? Filme oder Serien? Bauhaus oder Barock? Roman oder Sachbuch? Ballonfahrt oder Bungee-Jumping? Angriff oder Verteidigung? Sparbuch oder Geld ausgeben? Schlagzeug oder Geige? Ankommen oder weggehen? Herdentier oder Einzelgängerin? Reise in die Vergangenheit oder in die Zukunft? Zufall oder Schicksal? … 

So viele Fragen? Ja! Und noch viele, viele mehr.

An einem sonnigen Tag in Berlin hätte dieses Gedankenspiel noch endlos lange weitergehen können, weil das Gegenüber nicht nur eine große Freude am Spielen hat, sondern selbst voller Neugier, Interesse und Fragen steckt.  Und die Antworten? Die werden hier natürlich nicht verraten. Die können Sie im Interview mit der Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali lesen – und das Spiel für sich selbst um 1001 neue Frage erweitern. Fragen ans Leben, die Gesellschaft, die Gesundheit, die Beziehung zum anderen und die Kunst durchziehen auch die anderen Beiträge unserer August-Ausgabe, die Sie mit reichlich lieben Grüßen – und einer kleinen Konfuzianischen Weisheit, die gerade so gut passt – aus Stuttgart erhalten: «Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute.

Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.»

Einen schönen und positiv fragwürdigen Sommermonat wünscht,

Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo September 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir alle tragen sie Tag für Tag mit uns herum – unsere Vergangenheit. Manche tragen leicht an ihr, andere schwer. Manches verfolgt uns selbst im Dunkeln wie ein Schatten, anderes wünschten wir durchaus noch ein- oder gar mehrmals zu erleben. Und was ist mit der Gegenwart? Wie bewusst erleben wir den Augenblick bis zum nächsten Augenblick? Wir können uns darin schulen, das Jetzt bewusst zu erleben. Das ist keine leichte Übung, aber eine, die – wenn sie gelingt – intensive Erlebnisse ermöglicht. 

Und wie steht’s um die Zukunft? Ist sie Sehnsuchtsziel oder «Verschiebebahnhof» für alles, was wir jetzt (noch) nicht können oder wollen?

In der September-Ausgabe unseres Magazins sind alle Zeiten enthalten und wie im Leben miteinander verwoben: Ob im Essay über Beethovens wegweisende Neunte Symphonie, die in «ferner Vergangenheit» (nun ja, es war 1824) uraufgeführt wurde, dann in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen im Lauf der Jahre erklang und heute als «Europahymne» neue Bedeutung erlangt. Oder in der Reportage über die Kinder­KulturKarawane, in der junge Artisten zeigen, dass es nicht von Bedeutung sein muss, woher du kommst und was gestern war, wenn dir Menschen begegnen, die an dich glauben und die dir helfen, durch die «Kunst des Moments» Begeisterung zu entfachen, die in eine andere Zukunft trägt. Dies ist nicht ohne Mut, nicht ohne Anstrengung möglich. Aber es kann gelingen.

Über die Zukunft im Besonderen hat sich der Regisseur und Drehbuchautor Andres Veil zusammen mit Experten aus den Bereichen Finanzen, Ökonomie, Klima und Arbeit sowie mit interessierten Laien Gedanken gemacht und fragt in seinem neuen Projekt fürs Deutsche Theater Berlin ganz konkret nach dem Jahr 2028, das «jetzt gestaltet wird, nicht erst 2027». Das Stück «Welche Zukunft?», das Ende September erstmals auf die Bühne kommt, verspricht schon von der Idee her, überaus interessant zu werden …

Wir wünschen Ihnen von Herzen gestern, heute und morgen zudem interessante Lesezeiten mit unserem Magazin – und einen überaus schönen September,

Ihre Maria A. Kafitz

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Wed, 19 Sep 2018 15:05:44 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ba2242fab27db9c5dd45f3f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5ba2242fab27db9c5dd45f3f a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir alle tragen sie Tag für Tag mit uns herum – unsere Vergangenheit. Manche tragen leicht an ihr, andere schwer. Manches verfolgt uns selbst im Dunkeln wie ein Schatten, anderes wünschten wir durchaus noch ein- oder gar mehrmals zu erleben. Und was ist mit der Gegenwart? Wie bewusst erleben wir den Augenblick bis zum nächsten Augenblick? Wir können uns darin schulen, das Jetzt bewusst zu erleben. Das ist keine leichte Übung, aber eine, die – wenn sie gelingt – intensive Erlebnisse ermöglicht. 

Und wie steht’s um die Zukunft? Ist sie Sehnsuchtsziel oder «Verschiebebahnhof» für alles, was wir jetzt (noch) nicht können oder wollen?

In der September-Ausgabe unseres Magazins sind alle Zeiten enthalten und wie im Leben miteinander verwoben: Ob im Essay über Beethovens wegweisende Neunte Symphonie, die in «ferner Vergangenheit» (nun ja, es war 1824) uraufgeführt wurde, dann in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen im Lauf der Jahre erklang und heute als «Europahymne» neue Bedeutung erlangt. Oder in der Reportage über die Kinder­KulturKarawane, in der junge Artisten zeigen, dass es nicht von Bedeutung sein muss, woher du kommst und was gestern war, wenn dir Menschen begegnen, die an dich glauben und die dir helfen, durch die «Kunst des Moments» Begeisterung zu entfachen, die in eine andere Zukunft trägt. Dies ist nicht ohne Mut, nicht ohne Anstrengung möglich. Aber es kann gelingen.

Über die Zukunft im Besonderen hat sich der Regisseur und Drehbuchautor Andres Veil zusammen mit Experten aus den Bereichen Finanzen, Ökonomie, Klima und Arbeit sowie mit interessierten Laien Gedanken gemacht und fragt in seinem neuen Projekt fürs Deutsche Theater Berlin ganz konkret nach dem Jahr 2028, das «jetzt gestaltet wird, nicht erst 2027». Das Stück «Welche Zukunft?», das Ende September erstmals auf die Bühne kommt, verspricht schon von der Idee her, überaus interessant zu werden …

Wir wünschen Ihnen von Herzen gestern, heute und morgen zudem interessante Lesezeiten mit unserem Magazin – und einen überaus schönen September,

Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo Oktober 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Hin und wieder werde ich nach meinem «Lebensmotto» gefragt. Inzwischen habe ich eine Antwort, die zumindest eine meiner Grundeinstellungen im Leben formulierbar macht: «Man darf an allem scheitern, außer an nicht unternommenen Versuchen.»  Während des Gesprächs zur Reportage über das «Theaterhaus» mit Werner Schretzmeier, der es zusammen mit seiner Frau Gudrun und Peter Grohmann vor über 33 Jahren gründete, kam mir dieser Satz immer wieder in den Sinn – passt er doch vorzüglich zur Vergangenheit und Gegenwart (hoffentlich auch zur Zukunft!) dieses Ortes und seiner Menschen. Denn hätten diese drei Mutigen nicht die (Risiko-)Bereitschaft gehabt und jeden Tag neu an ihre Idee geglaubt, wäre Stuttgart und die Region um einen wunderbaren Ort der Vielfalt ärmer, der heute eines der größten kulturellen Zentren seiner Art in Europa ist.

Und hätte Daniela Drescher, die wir zum Interview in ihrem zauberhaften verwunschenen Garten trafen, nicht vor einigen Jahren den Mut aufgebracht, ihre Bilder und Geschichten an den Verlag Urachhaus zu schicken und im damaligen Verleger Frank Berger einen begeisterungsfähigen Menschen zu finden, wäre die Bilderbuchwelt – und mit ihr viele kleine und große Leserinnen und Leser – um ein Fülle an wunderbaren Büchern voller Fantasie ärmer.

Apropos Buchwelt – nicht nur in der Oktober-Ausgabe unseres Magazins, sondern auch auf der Buchmesse in Frankfurt (10. bis 14.10.) werden die Bilder und Geschichten von Daniela Drescher gezeigt und gefeiert. Welche anderen Autorinnen und Autoren zudem Gründe zur Freude haben, da ihre Bücher gerade erschienen sind oder weil sie zum Jugendliterurpreis nominiert wurden, der während der Buchmesse verliehen wird, das verraten die Beiträge unseres Magazins. Kommen Sie doch vorbei und feiern Sie in Halle 3.1 / D55 mit …  Einen buchverliebten und lebensmutigen Oktober wünscht, Ihre Maria A. Kafitz

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Wed, 10 Oct 2018 15:27:27 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5bbda52fab27dbc169afa814 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5bbda52fab27dbc169afa814 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Hin und wieder werde ich nach meinem «Lebensmotto» gefragt. Inzwischen habe ich eine Antwort, die zumindest eine meiner Grundeinstellungen im Leben formulierbar macht: «Man darf an allem scheitern, außer an nicht unternommenen Versuchen.»  Während des Gesprächs zur Reportage über das «Theaterhaus» mit Werner Schretzmeier, der es zusammen mit seiner Frau Gudrun und Peter Grohmann vor über 33 Jahren gründete, kam mir dieser Satz immer wieder in den Sinn – passt er doch vorzüglich zur Vergangenheit und Gegenwart (hoffentlich auch zur Zukunft!) dieses Ortes und seiner Menschen. Denn hätten diese drei Mutigen nicht die (Risiko-)Bereitschaft gehabt und jeden Tag neu an ihre Idee geglaubt, wäre Stuttgart und die Region um einen wunderbaren Ort der Vielfalt ärmer, der heute eines der größten kulturellen Zentren seiner Art in Europa ist.

Und hätte Daniela Drescher, die wir zum Interview in ihrem zauberhaften verwunschenen Garten trafen, nicht vor einigen Jahren den Mut aufgebracht, ihre Bilder und Geschichten an den Verlag Urachhaus zu schicken und im damaligen Verleger Frank Berger einen begeisterungsfähigen Menschen zu finden, wäre die Bilderbuchwelt – und mit ihr viele kleine und große Leserinnen und Leser – um ein Fülle an wunderbaren Büchern voller Fantasie ärmer.

Apropos Buchwelt – nicht nur in der Oktober-Ausgabe unseres Magazins, sondern auch auf der Buchmesse in Frankfurt (10. bis 14.10.) werden die Bilder und Geschichten von Daniela Drescher gezeigt und gefeiert. Welche anderen Autorinnen und Autoren zudem Gründe zur Freude haben, da ihre Bücher gerade erschienen sind oder weil sie zum Jugendliterurpreis nominiert wurden, der während der Buchmesse verliehen wird, das verraten die Beiträge unseres Magazins. Kommen Sie doch vorbei und feiern Sie in Halle 3.1 / D55 mit …  Einen buchverliebten und lebensmutigen Oktober wünscht, Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo November 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Novembernebel / in meinem Kopf / in meiner Seele Novembernebel / undurchdringlich / schemenhaft Gedanken ruhen / ruhen aus Ideen bleiben noch undurchsichtig / Absichten unklar  die Sinne ergeben sich in einem erholsamen Schlaf in Erwartung auf die Aussicht / wenn sich der Nebel verzieht Novembernebel / in meinem Kopf / in meiner Seele

Es ist viele Jahre her, dass mir meine Mutter dieses Gedicht von Margot Bickel auf den Schreibtisch legte, lächelte und nichts weiter dazu sagte. Es war November – und ich verstand nicht gleich, dass sie mich nur wissen lassen wollte: Warte. Halte es aus. Nimm dir Zeit – und lass sie auch dem Schmerz. Nur so kann anderes erst wieder werden.

Es ist erneut November – und wir veröffentlichen mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart unsere Ausgabe für diesen Monat, zu der auch in vielfacher Weise das Gedicht von Margot Bickel passt. 

In den Tagen der Gestaltung des Magazins war um uns «Sommer im Herbst» – und etwas von den wärmenden Strahlen und dem Licht schicken wir mit zu Ihnen in die Novembertage … Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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Thu, 22 Nov 2018 12:41:43 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5bf56271ab27db85384a096c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5bf56271ab27db85384a096c a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Novembernebel / in meinem Kopf / in meiner Seele Novembernebel / undurchdringlich / schemenhaft Gedanken ruhen / ruhen aus Ideen bleiben noch undurchsichtig / Absichten unklar  die Sinne ergeben sich in einem erholsamen Schlaf in Erwartung auf die Aussicht / wenn sich der Nebel verzieht Novembernebel / in meinem Kopf / in meiner Seele

Es ist viele Jahre her, dass mir meine Mutter dieses Gedicht von Margot Bickel auf den Schreibtisch legte, lächelte und nichts weiter dazu sagte. Es war November – und ich verstand nicht gleich, dass sie mich nur wissen lassen wollte: Warte. Halte es aus. Nimm dir Zeit – und lass sie auch dem Schmerz. Nur so kann anderes erst wieder werden.

Es ist erneut November – und wir veröffentlichen mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart unsere Ausgabe für diesen Monat, zu der auch in vielfacher Weise das Gedicht von Margot Bickel passt. 

In den Tagen der Gestaltung des Magazins war um uns «Sommer im Herbst» – und etwas von den wärmenden Strahlen und dem Licht schicken wir mit zu Ihnen in die Novembertage … Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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a-tempo Dezember 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Nun ist das Jahr 2018 tatsächlich schon fast vorüber ... Während wir die Dezember-Ausgabe vollendet haben, hat das Jahr 2019 hier bereits längst begonnen – viele Themen und Ideen sind keine Ahnungen und Wünsche mehr, sondern in manchen Fällen bereits getextete Wirklichkeit.

Das neue Jahr verspricht, zumindest was die Seiten im Magazin betrifft, ein kreatives und bewegendes Jahr zu werden. Doch auch wenn unser Blick schon freudig in die Zukunft gerichtet ist, so ist die Dezember-Ausgabe zudem jene, mit der wir ans Vergangene denken. 2018 hat uns im Magazin berührende Begegnungen und aufregende Geschichten geschenkt. Alle hatten ihren besonderen Zauber. Keine möchten wir missen. Und zusammen mit den Autorinnen und Autoren, die eine regelmäßige Kolumne oder Rubrik innehaben, war der monatliche Austausch, das Ringen um die passende Formulierung oder das Suchen und Finden eines sinnstiftenden oder gar -erweiternden Fotos zum Text eine beglückende Herausforderung in 12 Akten.

Wir danken allen dafür, innig und sehr. – Und wir danken natürlich auch Ihnen und Ihrem zwölffach lesenden Interesse!

«Angst ist das Gegenteil von Freiheit», sagt die Musikerin Sophie Hunger in unserem letzten Interview, das die Zahl 2018 trägt, und «Freiheit bedeutet für mich, vertrauen zu können.»

Mit diesen Gedanken das Jahr zu beschließen, ist zugleich ein kleiner «Auftrag» an uns alle: Möge Freiheit und Vertrauen uns ins nächste Jahr tragen – und wir täglich beides stärken!

Mit lieben Grüßen aus Stuttgart, Ihre Maria A. Kafitz

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Fri, 14 Dec 2018 16:59:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c13ae11ab27db657550953f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c13ae11ab27db657550953f a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Nun ist das Jahr 2018 tatsächlich schon fast vorüber ... Während wir die Dezember-Ausgabe vollendet haben, hat das Jahr 2019 hier bereits längst begonnen – viele Themen und Ideen sind keine Ahnungen und Wünsche mehr, sondern in manchen Fällen bereits getextete Wirklichkeit.

Das neue Jahr verspricht, zumindest was die Seiten im Magazin betrifft, ein kreatives und bewegendes Jahr zu werden. Doch auch wenn unser Blick schon freudig in die Zukunft gerichtet ist, so ist die Dezember-Ausgabe zudem jene, mit der wir ans Vergangene denken. 2018 hat uns im Magazin berührende Begegnungen und aufregende Geschichten geschenkt. Alle hatten ihren besonderen Zauber. Keine möchten wir missen. Und zusammen mit den Autorinnen und Autoren, die eine regelmäßige Kolumne oder Rubrik innehaben, war der monatliche Austausch, das Ringen um die passende Formulierung oder das Suchen und Finden eines sinnstiftenden oder gar -erweiternden Fotos zum Text eine beglückende Herausforderung in 12 Akten.

Wir danken allen dafür, innig und sehr. – Und wir danken natürlich auch Ihnen und Ihrem zwölffach lesenden Interesse!

«Angst ist das Gegenteil von Freiheit», sagt die Musikerin Sophie Hunger in unserem letzten Interview, das die Zahl 2018 trägt, und «Freiheit bedeutet für mich, vertrauen zu können.»

Mit diesen Gedanken das Jahr zu beschließen, ist zugleich ein kleiner «Auftrag» an uns alle: Möge Freiheit und Vertrauen uns ins nächste Jahr tragen – und wir täglich beides stärken!

Mit lieben Grüßen aus Stuttgart, Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo Januar 2019 Liebe Leserin, lieber Leser!

Mit offenen Armen und weitem Herzen begrüßen wir das Jahr 2019. Es ist jetzt schon ein besonderes, auch wenn wir es noch gar nicht wirklich kennen. Davon weiß nicht nur Jean-Claude Lin in seinem Editorial zu berichten, das er mit zwei Fragen beginnt: «Wohltuende Konstanten – wo gibt es sie heute?» / «Freiräume schaffen – wo ist das heute möglich?» Die Antworten können Sie in der ersten Ausgabe 2019 finden – und zudem zu den konstanten Rubriken einige neu erschaffene, die lesend und betrachtend hoffentlich Anregung und Freude bedeuten.  Wir begegnen auf den Januar-Seiten der Welt in vielfacher Weise spielerisch. Und wir begegnen ihr mit Ernst, Mut und einer unbändigen Lust am Stärken des Möglichen. Vielleicht ist gerade dieser Aspekt einer unserer großen Wünsche für die kommenden, noch unbekannten Monate!?  Schauen wir doch einfach gemeinsam mit spielerischem Ernst und unbändiger Lust auf die vielen Möglichkeiten des neuen Jahres! Wir grüßen gar herzlich aus Stuttgart und schließen Sie in Gedanken in unsere offenen Armen! Ihre Maria A. Kafitz PS: Einen anderen Wunsch haben wir auch endlich erfüllt – für Sie, für uns, für die Welt: Wir versenden ab der Januar-Ausgabe die Print-Ausgabe unseres Magazins ohne Plastikverpackung. Das bedeutet für uns zwar Mehrkosten, für die Umwelt und die Zukunft aber bedeutet es sehr viel mehr!

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Thu, 17 Jan 2019 20:41:31 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c40932eab27dbd466bd317e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c40932eab27dbd466bd317e a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Mit offenen Armen und weitem Herzen begrüßen wir das Jahr 2019. Es ist jetzt schon ein besonderes, auch wenn wir es noch gar nicht wirklich kennen. Davon weiß nicht nur Jean-Claude Lin in seinem Editorial zu berichten, das er mit zwei Fragen beginnt: «Wohltuende Konstanten – wo gibt es sie heute?» / «Freiräume schaffen – wo ist das heute möglich?» Die Antworten können Sie in der ersten Ausgabe 2019 finden – und zudem zu den konstanten Rubriken einige neu erschaffene, die lesend und betrachtend hoffentlich Anregung und Freude bedeuten.  Wir begegnen auf den Januar-Seiten der Welt in vielfacher Weise spielerisch. Und wir begegnen ihr mit Ernst, Mut und einer unbändigen Lust am Stärken des Möglichen. Vielleicht ist gerade dieser Aspekt einer unserer großen Wünsche für die kommenden, noch unbekannten Monate!?  Schauen wir doch einfach gemeinsam mit spielerischem Ernst und unbändiger Lust auf die vielen Möglichkeiten des neuen Jahres! Wir grüßen gar herzlich aus Stuttgart und schließen Sie in Gedanken in unsere offenen Armen! Ihre Maria A. Kafitz PS: Einen anderen Wunsch haben wir auch endlich erfüllt – für Sie, für uns, für die Welt: Wir versenden ab der Januar-Ausgabe die Print-Ausgabe unseres Magazins ohne Plastikverpackung. Das bedeutet für uns zwar Mehrkosten, für die Umwelt und die Zukunft aber bedeutet es sehr viel mehr!

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a tempo Februar 2019 Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie sind Ihre Erinnerungen an die Schulzeit? Für mich war es in den ersten Jahren so, dass die Ferien viel, viel zu lange dauerten. Auch die Wochenenden hatte eine gewisse Länge … Das änderte sich im Lauf der Schulzeit – und das musste es wohl auch. Der Anfang aber war wunderbar: lernen dürfen, Neues erfahren, alles ausprobieren, Freunde finden! 

Das Jahr 2019 ist nicht nur für unser Magazin ein Besonderes – wir werden ja 20 Jahre «alt». Für die Waldorfschulen ist es ein wahrlich großes Jubiläumsjahr, denn sie blicken auf 100 Jahre zurück und schauen dabei auch nach vorn. Wir haben uns aus diesem Anlass mit Christian Boettger getroffen, der in verschiedenen Bereichen Teil dieser Schulbewegung war und ist. 

Nach dem Interview mit diesem Lehrer aus Leidenschaft hatte man das Gefühl, alle sollten ein Leben lang in die Schule gehen dürfen – auch die Erwachsenen. Wie wäre es mit der Idee: Eine Schulwoche (mindestens) pro Jahr für alle, und zwar lebenslang (aber freiwillig)!? 

Einen weiteren wunderbaren Gedanken hat er uns zudem geschenkt, der auch für andere Themen dieser Februar-Ausgabe gilt: «Jeder hat das Recht, eine Ausnahme zu sein!» Ja, wenn wir diesen Satz wirklich  ernst nehmen würden, dann könnten wir der Vielfalt und Verschiedenheit mit Neugier statt mit Vorurteilen, mit Zu- statt mit Abneigung begegnen – und manches einfach mit einem Lächeln in seiner Besonderheit belassen …  Bleibt mir, Ihnen einen besonders schönen Februar zu wünschen – und wenn auch Sie Gründe zum Feiern haben, dann lassen Sie sich von nichts und niemandem davon abhalten. Feiern Sie wild und ausgelassen, wenn Ihnen danach zumute ist, oder andächtig und still. Und feiern Sie das Leben, denn es schenkt uns täglich Gründe dafür. Manchmal müssen wir sie nur erkennen.

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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Wed, 20 Feb 2019 13:11:18 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c6d1a99ab27db7e39abf889 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c6d1a99ab27db7e39abf889 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie sind Ihre Erinnerungen an die Schulzeit? Für mich war es in den ersten Jahren so, dass die Ferien viel, viel zu lange dauerten. Auch die Wochenenden hatte eine gewisse Länge … Das änderte sich im Lauf der Schulzeit – und das musste es wohl auch. Der Anfang aber war wunderbar: lernen dürfen, Neues erfahren, alles ausprobieren, Freunde finden! 

Das Jahr 2019 ist nicht nur für unser Magazin ein Besonderes – wir werden ja 20 Jahre «alt». Für die Waldorfschulen ist es ein wahrlich großes Jubiläumsjahr, denn sie blicken auf 100 Jahre zurück und schauen dabei auch nach vorn. Wir haben uns aus diesem Anlass mit Christian Boettger getroffen, der in verschiedenen Bereichen Teil dieser Schulbewegung war und ist. 

Nach dem Interview mit diesem Lehrer aus Leidenschaft hatte man das Gefühl, alle sollten ein Leben lang in die Schule gehen dürfen – auch die Erwachsenen. Wie wäre es mit der Idee: Eine Schulwoche (mindestens) pro Jahr für alle, und zwar lebenslang (aber freiwillig)!? 

Einen weiteren wunderbaren Gedanken hat er uns zudem geschenkt, der auch für andere Themen dieser Februar-Ausgabe gilt: «Jeder hat das Recht, eine Ausnahme zu sein!» Ja, wenn wir diesen Satz wirklich  ernst nehmen würden, dann könnten wir der Vielfalt und Verschiedenheit mit Neugier statt mit Vorurteilen, mit Zu- statt mit Abneigung begegnen – und manches einfach mit einem Lächeln in seiner Besonderheit belassen …  Bleibt mir, Ihnen einen besonders schönen Februar zu wünschen – und wenn auch Sie Gründe zum Feiern haben, dann lassen Sie sich von nichts und niemandem davon abhalten. Feiern Sie wild und ausgelassen, wenn Ihnen danach zumute ist, oder andächtig und still. Und feiern Sie das Leben, denn es schenkt uns täglich Gründe dafür. Manchmal müssen wir sie nur erkennen.

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo März 2019 Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Wunder ereignet sich wieder: Es ist Frühling – überall regt sich buntes, neues Leben! Diese Jahreszeit hat einen ganz besonderen Zauber, der kaum einem verborgen bleibt. 

Als ich Ursula Strauss zum Interview traf – es war eisig kalt und der Tag trüb und wolkenverhangen – hatten die Stunden auch etwas Frühlingshaftes. In ihrer Art zu erzählen, zu lachen, ans Zukünftige und Veränderbare zu glauben, liegt eine ansteckende und inspirierende Kraft, der man sich kaum entziehen kann. Warum sollte man auch?

Eine andere Form von Anziehung übte eine Region am Rand der bayerischen Berge Anfang des 20. Jahrhunderts auf eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstler aus: Das Blaue Land wurde zur kreativen Heimat auf Zeit von Franz Marc, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky, Marianne Werefkin, August Macke u.a. Quasi im Galopp sprengte die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter in wenigen Jahren die tradierten Kunstvorstellungen und schuf Neues und Unerwartetes. Noch heute zieht etwas von dieser besonderen Stimmung mit der klaren Luft über die Seen, steigt an den Wänden der Berge empor und vereint sich mit dem Blau des Himmels.  

«Lesende sind jene, denen die Welt nicht genügt.» Diesen Titel hat Elisabeth Weller ihrem Essay für unsere März-Ausgabe gegeben. Im Grunde aber stimmt diese Zeile nicht nur für diesen einen Beitrag, der passend zur «Frühlingsbuchmesse» in Leipzig erscheint.* Und so wünschen wir Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, dass der Frühling und unsere Seiten ein kleiner, aber starker Impuls sind, das anzupacken, was es zu verändern oder zu verwandeln gilt – denn ungenügend sollte möglichst wenig im Leben sein.

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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Thu, 21 Mar 2019 13:10:16 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c926844ab27db12470740e4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5c926844ab27db12470740e4 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Wunder ereignet sich wieder: Es ist Frühling – überall regt sich buntes, neues Leben! Diese Jahreszeit hat einen ganz besonderen Zauber, der kaum einem verborgen bleibt. 

Als ich Ursula Strauss zum Interview traf – es war eisig kalt und der Tag trüb und wolkenverhangen – hatten die Stunden auch etwas Frühlingshaftes. In ihrer Art zu erzählen, zu lachen, ans Zukünftige und Veränderbare zu glauben, liegt eine ansteckende und inspirierende Kraft, der man sich kaum entziehen kann. Warum sollte man auch?

Eine andere Form von Anziehung übte eine Region am Rand der bayerischen Berge Anfang des 20. Jahrhunderts auf eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstler aus: Das Blaue Land wurde zur kreativen Heimat auf Zeit von Franz Marc, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky, Marianne Werefkin, August Macke u.a. Quasi im Galopp sprengte die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter in wenigen Jahren die tradierten Kunstvorstellungen und schuf Neues und Unerwartetes. Noch heute zieht etwas von dieser besonderen Stimmung mit der klaren Luft über die Seen, steigt an den Wänden der Berge empor und vereint sich mit dem Blau des Himmels.  

«Lesende sind jene, denen die Welt nicht genügt.» Diesen Titel hat Elisabeth Weller ihrem Essay für unsere März-Ausgabe gegeben. Im Grunde aber stimmt diese Zeile nicht nur für diesen einen Beitrag, der passend zur «Frühlingsbuchmesse» in Leipzig erscheint.* Und so wünschen wir Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, dass der Frühling und unsere Seiten ein kleiner, aber starker Impuls sind, das anzupacken, was es zu verändern oder zu verwandeln gilt – denn ungenügend sollte möglichst wenig im Leben sein.

Herzlich, Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo April 2018 Liebe Leserin, lieber Leser!

Grüße kommen mit unserer April-Ausgabe – und mit ihr Texte und Gedanken, die mit dem heutigen Bewusstsein auf Vergangenes schauen und dabei die Zukunft meinen. Deutlich wird dies im Essay von Albert Vinzens, in dem er das Jahr 1919 und die Vision der «Sozialen Dreigliederung» beschreibt. 

Lebensnah und auch für uns Lesende fast greifbar wird es in unserer Reportage, die von Mineralien und Störungen erzählt und beim Suchen von Steinen eine bewegende deutsch-deutsche Geschichte «ausgräbt». 

Konkret wird es auch schon im Editorial, in dem unser Herausgeber Jean-Claude Lin anhand seines alten und vielleicht zudem neuen Passes ins Nachdenken kommt, sowie im Interview mit Marie Rosenkranz vom «European Democracy Lab». 

Die junge «Europaforscherin» weist nach den gemachten Erfahrungen der letzten Jahre nicht grundlos darauf hin, dass «wir bei der Wahl im Mai erst mal gemeinsam dafür Sorge tragen müssen, dass die Zukunft in der Gegenwart nicht schon kaputt gemacht wird.» Und sie betont: «Wir sollten die Gestaltung Europas nicht denjenigen überlassen, die Europa gar nicht wollen.» 

Wie wahr – und zwar nicht nur, was Europa betrifft. Wenn wir die Entscheidungen und Handlungen jenen überlassen, die nicht konstruktiv und mit Hingabe für eine Idee, eine Sache, ein Projekt agieren, sondern nur kritisierend und blockierend benennen, was sie nicht wollen, dann «bewegen» uns Stillstand und Starre. Gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten – bei all den Unterschieden, die wir zum Glück haben –, kann hingegen ein schönes, manchmal gar aufregendes Abenteuer sein.  Im Kleinen lassen wir uns hier jeden Monat darauf ein und genießen den Moment, wenn die zuvor leeren Seiten sich mit den verschiedensten Ideen füllen, hier und da verworfen, diskutiert und verändert oder auch «nur» voll Freude für unsere Leserinnen und Leser so bearbeitet werden, dass eine neue a tempo-Ausgabe entsteht, deren Untertitel «Das Lebensmagazin» mehr als ein Begriffspaar sein soll. Von Herzen wünsche ich einen abenteuerlichen April! Ihre Maria A. Kafitz

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Wed, 17 Apr 2019 09:50:09 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5cb59c8dab27dbbc63c64894 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5cb59c8dab27dbbc63c64894 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

Grüße kommen mit unserer April-Ausgabe – und mit ihr Texte und Gedanken, die mit dem heutigen Bewusstsein auf Vergangenes schauen und dabei die Zukunft meinen. Deutlich wird dies im Essay von Albert Vinzens, in dem er das Jahr 1919 und die Vision der «Sozialen Dreigliederung» beschreibt. 

Lebensnah und auch für uns Lesende fast greifbar wird es in unserer Reportage, die von Mineralien und Störungen erzählt und beim Suchen von Steinen eine bewegende deutsch-deutsche Geschichte «ausgräbt». 

Konkret wird es auch schon im Editorial, in dem unser Herausgeber Jean-Claude Lin anhand seines alten und vielleicht zudem neuen Passes ins Nachdenken kommt, sowie im Interview mit Marie Rosenkranz vom «European Democracy Lab». 

Die junge «Europaforscherin» weist nach den gemachten Erfahrungen der letzten Jahre nicht grundlos darauf hin, dass «wir bei der Wahl im Mai erst mal gemeinsam dafür Sorge tragen müssen, dass die Zukunft in der Gegenwart nicht schon kaputt gemacht wird.» Und sie betont: «Wir sollten die Gestaltung Europas nicht denjenigen überlassen, die Europa gar nicht wollen.» 

Wie wahr – und zwar nicht nur, was Europa betrifft. Wenn wir die Entscheidungen und Handlungen jenen überlassen, die nicht konstruktiv und mit Hingabe für eine Idee, eine Sache, ein Projekt agieren, sondern nur kritisierend und blockierend benennen, was sie nicht wollen, dann «bewegen» uns Stillstand und Starre. Gemeinsam Gegenwart und Zukunft zu gestalten – bei all den Unterschieden, die wir zum Glück haben –, kann hingegen ein schönes, manchmal gar aufregendes Abenteuer sein.  Im Kleinen lassen wir uns hier jeden Monat darauf ein und genießen den Moment, wenn die zuvor leeren Seiten sich mit den verschiedensten Ideen füllen, hier und da verworfen, diskutiert und verändert oder auch «nur» voll Freude für unsere Leserinnen und Leser so bearbeitet werden, dass eine neue a tempo-Ausgabe entsteht, deren Untertitel «Das Lebensmagazin» mehr als ein Begriffspaar sein soll. Von Herzen wünsche ich einen abenteuerlichen April! Ihre Maria A. Kafitz

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a tempo Mai 2019 Liebe Leserin, lieber Leser!

«Man kann nichts lieben oder hassen, wenn man keine Erkenntnis davon hat.» – Was Leonardo da Vinci, dessen Todestag sich am 2. Mai zum 500. Mal jährt, in diesem einen Satz formuliert, fasst die Beiträge unserer aktuellen Ausgabe, mit der wir in den Mai grüßen, in wunderbarer Weise zusammen. 

Natürlich kommt auch «Meister Leonardo» darin noch umfassender zu Wort, denn wir haben ihm und seinem wahrlich grenzenlosen Schaffen nicht nur den Essay unserer Mai-Ausgabe gewidmet.

Über eine «grenzenlose Anregung» und ihre immer wieder neu zu findenden Chancen sprechen wir im Interview mit dem Volkwirtschaftler und Prozessbegleiter Udo Herrmannstorfer; von einer einschneidenden Grenzerfahrung hingegen handelt unserer Reportage über den Fotografen Hannes Wallrafen, der sich nach seiner Erblindung vielfach neu (er)finden musste.

Dass wir hier in Europa nicht wieder in ein überwunden geglaubtes «Grenzdenken» zurück- oder gar in alte Nationalismen verfallen, dafür gehen am 19. Mai in vielen Städten Menschen unter dem Motto «Deine Stimme gegen Nationalismus. Ein Europa für Alle» auf die Straßen (www.ein-europa-fuer-alle.de).  Von Herzen gerne tragen wir diesen Gedanken weiter und hoffen, dass die Straßen übervoll sein werden! Möge es ein schöner und wonniger Mai werden für uns alle. Aus der Redaktion in Stuttgart grüßt Sie herzlich, Ihre Maria A. Kafitz PS: Am 26. Mai ist Europa-Wahl! Wir hoffen, dass sich möglichst viele beteiligen!

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Wed, 15 May 2019 16:02:19 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5cdbd2c5ab27db4457d1dbe4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5cdbd2c5ab27db4457d1dbe4 a tempo - Das Lebensmagazin a tempo - Das Lebensmagazin Liebe Leserin, lieber Leser!

«Man kann nichts lieben oder hassen, wenn man keine Erkenntnis davon hat.» – Was Leonardo da Vinci, dessen Todestag sich am 2. Mai zum 500. Mal jährt, in diesem einen Satz formuliert, fasst die Beiträge unserer aktuellen Ausgabe, mit der wir in den Mai grüßen, in wunderbarer Weise zusammen. 

Natürlich kommt auch «Meister Leonardo» darin noch umfassender zu Wort, denn wir haben ihm und seinem wahrlich grenzenlosen Schaffen nicht nur den Essay unserer Mai-Ausgabe gewidmet.

Über eine «grenzenlose Anregung» und ihre immer wieder neu zu findenden Chancen sprechen wir im Interview mit dem Volkwirtschaftler und Prozessbegleiter Udo Herrmannstorfer; von einer einschneidenden Grenzerfahrung hingegen handelt unserer Reportage über den Fotografen Hannes Wallrafen, der sich nach seiner Erblindung vielfach neu (er)finden musste.

Dass wir hier in Europa nicht wieder in ein überwunden geglaubtes «Grenzdenken» zurück- oder gar in alte Nationalismen verfallen, dafür gehen am 19. Mai in vielen Städten Menschen unter dem Motto «Deine Stimme gegen Nationalismus. Ein Europa für Alle» auf die Straßen (www.ein-europa-fuer-alle.de).  Von Herzen gerne tragen wir diesen Gedanken weiter und hoffen, dass die Straßen übervoll sein werden! Möge es ein schöner und wonniger Mai werden für uns alle. Aus der Redaktion in Stuttgart grüßt Sie herzlich, Ihre Maria A. Kafitz PS: Am 26. Mai ist Europa-Wahl! Wir hoffen, dass sich möglichst viele beteiligen!

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