eBooks E-Books made fast and easy. Mon, 25 Sep 2017 01:03:57 +0200 Zend_Feed_Writer 1.10.4 (http://framework.zend.com) http://app.you-publish.com info@you-publish.com (YOUPublish) YOUPublish Kleiner Hirsch, großes Problem: Asiatische Muntjaks breiten sich in Europa aus Von fünf auf über 50.000: Wer an invasive Arten denkt, dem fallen Hirsche wohl nicht als Erstes ein. Doch der Chinesische Muntjak belehrt uns eines Besseren: Er hat sich in Großbritannien bereits rasant ausgebreitet und ist dort zur echten Plage geworden. Das droht sich nun in Kontinentaleuropa zu wiederholen. Er ist klein, hat aber Appetit auf alles Mögliche. Taucht er aus seiner Deckung auf, stiftet er Verwirrung oder löst Unfälle aus: der Chinesische Muntjak, eine Zwerghirschart, die sich nicht nur im Reich der Mitte wohlfühlt. Als der Muntjak vor über hundert Jahren in England ausgesetzt wurde, war er ein Exot. Inzwischen gilt er dort als Plage. Und mittlerweile hat er in Kontinentaleuropa seinen ersten Brückenkopf erobert, von dem aus der Durchmarsch weitergeht.

]]>
Wed, 27 Jul 2016 15:32:10 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798b6d462d678ee4b1b5e0a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798b6d462d678ee4b1b5e0a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Von fünf auf über 50.000: Wer an invasive Arten denkt, dem fallen Hirsche wohl nicht als Erstes ein. Doch der Chinesische Muntjak belehrt uns eines Besseren: Er hat sich in Großbritannien bereits rasant ausgebreitet und ist dort zur echten Plage geworden. Das droht sich nun in Kontinentaleuropa zu wiederholen. Er ist klein, hat aber Appetit auf alles Mögliche. Taucht er aus seiner Deckung auf, stiftet er Verwirrung oder löst Unfälle aus: der Chinesische Muntjak, eine Zwerghirschart, die sich nicht nur im Reich der Mitte wohlfühlt. Als der Muntjak vor über hundert Jahren in England ausgesetzt wurde, war er ein Exot. Inzwischen gilt er dort als Plage. Und mittlerweile hat er in Kontinentaleuropa seinen ersten Brückenkopf erobert, von dem aus der Durchmarsch weitergeht.

]]>
0
Eingriff ins Gehirn: Ethische Fragen bei Neurotechnologien Ob Tiefe Hirnstimulation, durch Gedanken gesteuerte Prothesen oder die Diagnose per Hirnscan: Durch innovative Neurotechnologien wachsen Mensch und Maschine immer enger zusammen. Die direkte Verbindung unseres Gehirns mit der Technik bietet viele Chancen, aber wirft auch ethische Fragen auf: Wie weit darf man gehen?  Dank der Fortschritte in der Computertechnik lernen intelligente Algorithmen immer besser, die Signale unseres Gehirns auszulesen und zu interpretieren. Über solche Schnittstellen ist es inzwischen möglich, Cursor zu steuern, Rollstühle zu lenken und selbst Drohnen fliegen zu lassen. Gleichzeitig ermöglichen Elektroden in oder auf dem Gehirn auch neue Formen der Therapie bei bisher unheilbaren Krankheiten. Doch einige dieser Neurotechnologien lindern nicht nur Leiden, sie können auch unser Verhalten und sogar unsere Persönlichkeit verändern. Was aber bedeutet dies für die Betroffene und ihr Umfeld? Ändern sich unser Ich und unser Bewusstsein durch diese Eingriffe? Und wer entscheidet, was in welchem Falle angemessen und ethisch vertretbar ist?

]]>
Thu, 28 Jul 2016 16:51:20 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798b19d62d678634a1b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798b19d62d678634a1b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob Tiefe Hirnstimulation, durch Gedanken gesteuerte Prothesen oder die Diagnose per Hirnscan: Durch innovative Neurotechnologien wachsen Mensch und Maschine immer enger zusammen. Die direkte Verbindung unseres Gehirns mit der Technik bietet viele Chancen, aber wirft auch ethische Fragen auf: Wie weit darf man gehen?  Dank der Fortschritte in der Computertechnik lernen intelligente Algorithmen immer besser, die Signale unseres Gehirns auszulesen und zu interpretieren. Über solche Schnittstellen ist es inzwischen möglich, Cursor zu steuern, Rollstühle zu lenken und selbst Drohnen fliegen zu lassen. Gleichzeitig ermöglichen Elektroden in oder auf dem Gehirn auch neue Formen der Therapie bei bisher unheilbaren Krankheiten. Doch einige dieser Neurotechnologien lindern nicht nur Leiden, sie können auch unser Verhalten und sogar unsere Persönlichkeit verändern. Was aber bedeutet dies für die Betroffene und ihr Umfeld? Ändern sich unser Ich und unser Bewusstsein durch diese Eingriffe? Und wer entscheidet, was in welchem Falle angemessen und ethisch vertretbar ist?

]]>
0
AIDS – Auf der Suche nach der Wunderwaffe Zu Beginn des neuen Jahrtausends sterben mehr Menschen an Aids als jemals zuvor: Drei Millionen allein in diesem Jahr. Auch wenn hierzulande die Zahl der HIV-Neuinfektionen zurückgeht - Entwarnung bedeutet das noch lange nicht. Weltweit ist die Seuche noch immer auf dem Vormarsch, in Afrika könnte das tödliche Virus sogar eine ganze Generation vernichten.  Trotz aller Anstrengungen der Aidsforschung gibt es noch immer kein Heilmittel für die tödliche Seuche. Wer sich mit dem HI-Virus infiziert - und dies sind auch in Deutschland rund 2.00 Menschen pro Jahr - kann die Symptome bekämpfen und die Krankheit am Ausbrechen hindern. Das Virus völlig aus dem Körper vertreiben kann er jedoch nicht. Noch nicht. Wie ist der Stand der Aids-Forschung heute - knapp 20 Jahre nach dem Auftreten der Epidemie? Wird es in absehbarer Zeit ein Mittel geben, dass effektiv und vor allem billig genug ist, um auch die Millionen von HIV-Infizierten in Afrika vor dem Tod durch Aids zu retten? Wird es einen Impfstoff geben, der Menschen weltweit vor der Infektion mit dem tödlichen Virus schützt?

]]>
Mon, 01 Aug 2016 11:03:16 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f0c1762d678c725753960 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f0c1762d678c725753960 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Zu Beginn des neuen Jahrtausends sterben mehr Menschen an Aids als jemals zuvor: Drei Millionen allein in diesem Jahr. Auch wenn hierzulande die Zahl der HIV-Neuinfektionen zurückgeht - Entwarnung bedeutet das noch lange nicht. Weltweit ist die Seuche noch immer auf dem Vormarsch, in Afrika könnte das tödliche Virus sogar eine ganze Generation vernichten.  Trotz aller Anstrengungen der Aidsforschung gibt es noch immer kein Heilmittel für die tödliche Seuche. Wer sich mit dem HI-Virus infiziert - und dies sind auch in Deutschland rund 2.00 Menschen pro Jahr - kann die Symptome bekämpfen und die Krankheit am Ausbrechen hindern. Das Virus völlig aus dem Körper vertreiben kann er jedoch nicht. Noch nicht. Wie ist der Stand der Aids-Forschung heute - knapp 20 Jahre nach dem Auftreten der Epidemie? Wird es in absehbarer Zeit ein Mittel geben, dass effektiv und vor allem billig genug ist, um auch die Millionen von HIV-Infizierten in Afrika vor dem Tod durch Aids zu retten? Wird es einen Impfstoff geben, der Menschen weltweit vor der Infektion mit dem tödlichen Virus schützt?

]]>
0
Irak – Von der Wiege der Kulturen zum internationalen Krisengebiet Der Turmbau zu Babel, die Keilschrift, das erste Alphabet und die Sintflut - all dies verbindet man unabdingbar mit dem Namen Mesopotamien. Von dem einstmals blühenden Land der Sumerer und Assyrer, von der Wiege der Kulturen, ist heute jedoch nicht mehr viel übrig geblieben. Das Regime Saddam Hussein und die Golfkriege haben tiefe Wunden im Zweistromland, dem heutigen Irak, hinterlassen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Hunger und Krankheiten bedrohen die Bevölkerung und verheerende Umweltkatastrophen haben den Garten Eden der Bibel in ein internationales Krisengebiet verwandelt.

]]>
Mon, 01 Aug 2016 12:14:15 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f1e9f62d678a22a75394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f1e9f62d678a22a75394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Turmbau zu Babel, die Keilschrift, das erste Alphabet und die Sintflut - all dies verbindet man unabdingbar mit dem Namen Mesopotamien. Von dem einstmals blühenden Land der Sumerer und Assyrer, von der Wiege der Kulturen, ist heute jedoch nicht mehr viel übrig geblieben. Das Regime Saddam Hussein und die Golfkriege haben tiefe Wunden im Zweistromland, dem heutigen Irak, hinterlassen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Hunger und Krankheiten bedrohen die Bevölkerung und verheerende Umweltkatastrophen haben den Garten Eden der Bibel in ein internationales Krisengebiet verwandelt.

]]>
0
Naturschutz - Der Ast auf dem wir sitzen... Verschmutzte Flüsse, verseuchte Böden, versauerte Wälder und keine zwitschernden Vögel mehr - ein Schreckensszenario, gegen das Naturschützer verzweifelt ankämpfen. Dass der Mensch saubere Luft zum Atmen und reines Wasser zum Trinken benötigt, ist wohl jedem klar. Doch warum ist die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten überhaupt wichtig und warum steht der alte Baggersee um die Ecke eigentlich unter Naturschutz? In kaum einem anderen Bereich gehen die Meinungen über den Sinn oder Unsinn von Maßnahmen so weit auseinander wie im Naturschutz. Die Einen glauben, nur durch ein Aussperren des Menschen aus der Natur diese auch bewahren zu können. Die Anderen weisen alle Bemühungen des Naturschutzes als Ideen der "grünen Spinner" weit von sich. Doch was sind die wirklichen Hintergründe des Naturschutzes? Und was sind eigentlich die Unterschiede zwischen Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Naturpark? Wer weiß denn schon, dass es neben den Schutzgebietsausweisungen zahlreiche weitere Möglichkeiten des politischen Naturschutzes gibt: Landschaftsplanung, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder die Eingriffs- und Ausgleichsregelungen. Die typischen Konflikte mit Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft kennt hingegen jeder, auch wenn die genauen Hintergründe meist der Polemik zum Opfer fallen.

]]>
Tue, 02 Aug 2016 14:32:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f18c462d678f82875394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f18c462d678f82875394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Verschmutzte Flüsse, verseuchte Böden, versauerte Wälder und keine zwitschernden Vögel mehr - ein Schreckensszenario, gegen das Naturschützer verzweifelt ankämpfen. Dass der Mensch saubere Luft zum Atmen und reines Wasser zum Trinken benötigt, ist wohl jedem klar. Doch warum ist die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten überhaupt wichtig und warum steht der alte Baggersee um die Ecke eigentlich unter Naturschutz? In kaum einem anderen Bereich gehen die Meinungen über den Sinn oder Unsinn von Maßnahmen so weit auseinander wie im Naturschutz. Die Einen glauben, nur durch ein Aussperren des Menschen aus der Natur diese auch bewahren zu können. Die Anderen weisen alle Bemühungen des Naturschutzes als Ideen der "grünen Spinner" weit von sich. Doch was sind die wirklichen Hintergründe des Naturschutzes? Und was sind eigentlich die Unterschiede zwischen Naturschutzgebiet, Nationalpark oder Naturpark? Wer weiß denn schon, dass es neben den Schutzgebietsausweisungen zahlreiche weitere Möglichkeiten des politischen Naturschutzes gibt: Landschaftsplanung, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder die Eingriffs- und Ausgleichsregelungen. Die typischen Konflikte mit Landwirtschaft, Tourismus und Wirtschaft kennt hingegen jeder, auch wenn die genauen Hintergründe meist der Polemik zum Opfer fallen.

]]>
0
Mit den Flügeln der Sonne: Ohne einen Tropfen Treibstoff um die Welt 35.000 Kilometer, 500 Flugstunden, 2 Piloten, 0 Liter Kerosin: Das ist die Bilanz für die Weltumrundung der Solar Impulse 2 – wenn sie denn gelingt. Mit ihrem Projekt wollen zwei Schweizer Pioniere unter Beweis stellen, dass ein Flugzeug ohne Treibstoff rund um die Welt und Tag und Nacht durchfliegen kann - allein von der Kraft der Sonne angetrieben.  „Mit jedem ihrer ‚ersten Male‘ haben die Forscher des letzten Jahrhunderts regelmäßig die Grenzen des Möglichen verschoben“, so Bertrand Piccard, einer der beiden Initiatoren des Projekts. „Auch heute dürfen die Anreize, neue Entdeckungen zu machen, nicht nachlassen, um die Lebensqualität auf unserem Planeten weiter zu verbessern.“  Solar Impulse 2 könnte diesen Anreiz durchaus liefern. Ob dem Solarflugzeug mit der Flügelspanne einer Boing 747, dem Gewicht eines Autos und der maximalen Leistung von vier Mopeds, die Weltrumrundung gelingt, wird sich spätestens im August 2015 zeigen – denn dann soll es geschafft sein.

]]>
Tue, 02 Aug 2016 14:45:56 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0879262d678514875394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0879262d678514875394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin 35.000 Kilometer, 500 Flugstunden, 2 Piloten, 0 Liter Kerosin: Das ist die Bilanz für die Weltumrundung der Solar Impulse 2 – wenn sie denn gelingt. Mit ihrem Projekt wollen zwei Schweizer Pioniere unter Beweis stellen, dass ein Flugzeug ohne Treibstoff rund um die Welt und Tag und Nacht durchfliegen kann - allein von der Kraft der Sonne angetrieben.  „Mit jedem ihrer ‚ersten Male‘ haben die Forscher des letzten Jahrhunderts regelmäßig die Grenzen des Möglichen verschoben“, so Bertrand Piccard, einer der beiden Initiatoren des Projekts. „Auch heute dürfen die Anreize, neue Entdeckungen zu machen, nicht nachlassen, um die Lebensqualität auf unserem Planeten weiter zu verbessern.“  Solar Impulse 2 könnte diesen Anreiz durchaus liefern. Ob dem Solarflugzeug mit der Flügelspanne einer Boing 747, dem Gewicht eines Autos und der maximalen Leistung von vier Mopeds, die Weltrumrundung gelingt, wird sich spätestens im August 2015 zeigen – denn dann soll es geschafft sein.

]]>
0
Panspermie-Hypothese: Über den Ursprung irdischen Lebens Sind wir allein im All? Um das zu klären, suchen wir seit Jahrzehnten nach außerirdischem Leben. Manche Wissenschaftler meinen jedoch, dass wir es längst gefunden haben – auf unserem eigenen Planeten. Denn der Panspermie-Hypothese nach kam das irdische Leben einst aus dem Weltall. Ein Exoplanet nach dem anderen stellt sich als lebensfreundlich heraus. Währenddessen zeigen Mikroorganismen auf der Erde, dass sie auch unter den unwirtlichsten Bedingungen und möglicherweise auch auf fremden Planeten überleben können. Auch die Grundbausteine des Lebens kommen vielerorts im Universum vor. Könnte sich Leben also auch woanders als auf der Erde entwickelt und erst danach hier Wurzeln geschlagen haben?

]]>
Tue, 02 Aug 2016 14:47:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f05ff62d678c72575394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f05ff62d678c72575394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sind wir allein im All? Um das zu klären, suchen wir seit Jahrzehnten nach außerirdischem Leben. Manche Wissenschaftler meinen jedoch, dass wir es längst gefunden haben – auf unserem eigenen Planeten. Denn der Panspermie-Hypothese nach kam das irdische Leben einst aus dem Weltall. Ein Exoplanet nach dem anderen stellt sich als lebensfreundlich heraus. Währenddessen zeigen Mikroorganismen auf der Erde, dass sie auch unter den unwirtlichsten Bedingungen und möglicherweise auch auf fremden Planeten überleben können. Auch die Grundbausteine des Lebens kommen vielerorts im Universum vor. Könnte sich Leben also auch woanders als auf der Erde entwickelt und erst danach hier Wurzeln geschlagen haben?

]]>
0
"Land unter" – Vernichtende Fluten auf dem Vormarsch? Steigende Pegel, brechende Deiche, tosende Wogen und überflutete Städte und Landschaften. Immer häufiger treten in den letzten Jahren Flüsse oder Ströme über ihre Ufer und sorgen für gewaltige Schäden und zahllose Todesopfer - nicht nur in Mitteleuropa, sondern weltweit.  Welche Gründe gibt es für die vielen Hochwasserkatastrophen? Warum haben sie in den letzten Jahrzehnten immer dramatischere Folgen? Wie kann man sich vor diesen Naturereignissen schützen? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Wed, 03 Aug 2016 10:51:00 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1a75962d678bc6275394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1a75962d678bc6275394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Steigende Pegel, brechende Deiche, tosende Wogen und überflutete Städte und Landschaften. Immer häufiger treten in den letzten Jahren Flüsse oder Ströme über ihre Ufer und sorgen für gewaltige Schäden und zahllose Todesopfer - nicht nur in Mitteleuropa, sondern weltweit.  Welche Gründe gibt es für die vielen Hochwasserkatastrophen? Warum haben sie in den letzten Jahrzehnten immer dramatischere Folgen? Wie kann man sich vor diesen Naturereignissen schützen? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Radioaktivität: Zerfall auf Raten... Der Mensch kann sie nicht sehen, riechen oder hören, aber sie ist immer und überall gegenwärtig: Radioaktive Strahlung. Doch nicht nur die Natur strahlt, der Mensch tut ein Übriges dazu. Die anfangs gefeierte Atomenergie erweist sich spätestens seit Tschernobyl eher als Zeitbombe denn als Segen.  Seit den Terroranschlägen sind auch die sogenannten schmutzigen Bomben, in denen radioaktives Material mit herkömmlichem Sprengstoff kombiniert wird, in aller Munde, denn sie könnten leichter als echte Kernwaffen hergestellt werden und riesige Schäden anrichten.  Doch obwohl Radioaktivität eine ernsthafte Bedrohung für alle Lebewesen darstellt, ist sie aus manchen Bereichen nicht mehr wegzudenken. In der Medizin kann sie sich als wirksame Waffe gegen Krebs erweisen und die Archäologen wären um einige Erkenntnisse ärmer, gäbe es nicht die C-14 Datierung... Gründe genug, sich mit der unsichtbaren Gefahr Radioaktivität auseinanderzusetzen. Was ist das, wie entsteht sie und wo begegnet sie uns im täglichen Leben? Kann sie uns auch von Nutzen sein?

 

]]>
Wed, 03 Aug 2016 11:11:06 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a09db562d678564a75394d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a09db562d678564a75394d scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Mensch kann sie nicht sehen, riechen oder hören, aber sie ist immer und überall gegenwärtig: Radioaktive Strahlung. Doch nicht nur die Natur strahlt, der Mensch tut ein Übriges dazu. Die anfangs gefeierte Atomenergie erweist sich spätestens seit Tschernobyl eher als Zeitbombe denn als Segen.  Seit den Terroranschlägen sind auch die sogenannten schmutzigen Bomben, in denen radioaktives Material mit herkömmlichem Sprengstoff kombiniert wird, in aller Munde, denn sie könnten leichter als echte Kernwaffen hergestellt werden und riesige Schäden anrichten.  Doch obwohl Radioaktivität eine ernsthafte Bedrohung für alle Lebewesen darstellt, ist sie aus manchen Bereichen nicht mehr wegzudenken. In der Medizin kann sie sich als wirksame Waffe gegen Krebs erweisen und die Archäologen wären um einige Erkenntnisse ärmer, gäbe es nicht die C-14 Datierung... Gründe genug, sich mit der unsichtbaren Gefahr Radioaktivität auseinanderzusetzen. Was ist das, wie entsteht sie und wo begegnet sie uns im täglichen Leben? Kann sie uns auch von Nutzen sein?

 

]]>
0
Gewitter: Geheimnisvolle Mächte des Himmels Zuckende Blitze, tosender Donner, orkanartige Böen und niederprasselnder Hagel - Wie kein anders Naturschauspiel verbreitet die Urgewalt des Gewitters gerade in den schwülwarmen Sommer-monaten häufig Angst und Schrecken. Nicht unbegründet, denn allein in Deutschland sterben jährlich rund zehn Menschen an den Folgen eines Blitzschlags, 100 weitere kommen mit schweren inneren Verletzungen davon. Weltweit gehen stündlich etwa 3.000 Gewitter mit mehr als 100.000 Blitzen nieder.  Aber wie entsteht eigentlich ein Gewitter, Blitz und Donner? Wie verhalte ich mich richtig? Gibt es nun Kugelblitze und was sind "Blue Jets" und "Red Sprites"? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Wed, 03 Aug 2016 11:12:50 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1a44762d678176275394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1a44762d678176275394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Zuckende Blitze, tosender Donner, orkanartige Böen und niederprasselnder Hagel - Wie kein anders Naturschauspiel verbreitet die Urgewalt des Gewitters gerade in den schwülwarmen Sommer-monaten häufig Angst und Schrecken. Nicht unbegründet, denn allein in Deutschland sterben jährlich rund zehn Menschen an den Folgen eines Blitzschlags, 100 weitere kommen mit schweren inneren Verletzungen davon. Weltweit gehen stündlich etwa 3.000 Gewitter mit mehr als 100.000 Blitzen nieder.  Aber wie entsteht eigentlich ein Gewitter, Blitz und Donner? Wie verhalte ich mich richtig? Gibt es nun Kugelblitze und was sind "Blue Jets" und "Red Sprites"? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Hurrikans: Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind? Die grauen Wolken hängen tief und verdunkeln den Himmel. Düstere, bedrückende Stimmung macht sich breit. Die Bevölkerung packt hastig das Nötigste zusammen, verbarrikadiert die Häuser und flieht. Windböen kommen auf und werden immer stärker. Sintflutartige Regenfälle setzen ein. Ein Hurrikan rast auf die Küste zu... Hurrikans gehören zu den gewaltigsten und zerstörerischsten Wetterphänomenen unserer Erde. Die gigantischen Tiefdruckwirbel hinterlassen regelmäßig eine Spur der Verwüstung in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik – und die Saison für das Jahr 2004 ist bereits in vollem Gange.. Allein an der Ostküste der USA sind rund 50 Millionen Menschen potenziell durch Hurrikans gefährdet. Da dicht besiedelte und häufig auch noch touristisch genutzte Küstengebiete in ihrem Weg liegen, stellen die riesigen Tiefdruckwirbel ein extrem hohes Katastrophenrisiko dar. Und der Trend für die Zukunft sieht nicht gut aus: Für das Jahr 2004 prognostizieren Forscher den USA eine überdurchschnittlich starke Hurrikan-Saison. Mindestens sechs bis acht Stürme, so die Vorhersage der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bedrohen wahrscheinlich in den nächsten Monaten die Küsten des Landes.  Der beginnende Klimawandel könnte ebenfalls dafür sorgen, dass die Hurrikangefahr zunimmt: Noch diskutieren die Forscher zwar noch, ob und in welcher Form die globale Erwärmung die Entstehung und das Verhalten der Wirbelstürme verändert, aber dass die steigenden Temperaturen einen Einfluss haben werden, scheint relativ unstrittig. Für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet dies möglicherweise sogar noch größere Gefahr. Schon jetzt sind Hunderte von Meteorologen und Hurrikanforscher rund um die Uhr damit beschäftigt, potenzielle „Hurrikanwiegen“ genau zu beobachten, um so früh wie möglich vor der drohenden Gefahr warnen zu können. "Hurricane hunters" fliegen mit Spezialflugzeugen sogar direkt in das Auge der Stürme, um Messungen vorzunehmen. Ergeben die gesammelten Daten und die mithilfe von Computermodellen erstellten Prognosen eine akute Bedrohung, gibt es Alarm. Jetzt hilft nur noch eine Evakuierung... Abgeleitet wird der Name Hurrikan übrigens von "Huracan" - dem Namen der karibischen Gottheit des Bösen. Das lässt bereits erahnen, wie viel Unheil dieser Sturm der Extra-Klasse mit sich bringt...

]]>
Wed, 03 Aug 2016 11:49:31 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ba2962d6782f6475394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ba2962d6782f6475394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die grauen Wolken hängen tief und verdunkeln den Himmel. Düstere, bedrückende Stimmung macht sich breit. Die Bevölkerung packt hastig das Nötigste zusammen, verbarrikadiert die Häuser und flieht. Windböen kommen auf und werden immer stärker. Sintflutartige Regenfälle setzen ein. Ein Hurrikan rast auf die Küste zu... Hurrikans gehören zu den gewaltigsten und zerstörerischsten Wetterphänomenen unserer Erde. Die gigantischen Tiefdruckwirbel hinterlassen regelmäßig eine Spur der Verwüstung in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik – und die Saison für das Jahr 2004 ist bereits in vollem Gange.. Allein an der Ostküste der USA sind rund 50 Millionen Menschen potenziell durch Hurrikans gefährdet. Da dicht besiedelte und häufig auch noch touristisch genutzte Küstengebiete in ihrem Weg liegen, stellen die riesigen Tiefdruckwirbel ein extrem hohes Katastrophenrisiko dar. Und der Trend für die Zukunft sieht nicht gut aus: Für das Jahr 2004 prognostizieren Forscher den USA eine überdurchschnittlich starke Hurrikan-Saison. Mindestens sechs bis acht Stürme, so die Vorhersage der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bedrohen wahrscheinlich in den nächsten Monaten die Küsten des Landes.  Der beginnende Klimawandel könnte ebenfalls dafür sorgen, dass die Hurrikangefahr zunimmt: Noch diskutieren die Forscher zwar noch, ob und in welcher Form die globale Erwärmung die Entstehung und das Verhalten der Wirbelstürme verändert, aber dass die steigenden Temperaturen einen Einfluss haben werden, scheint relativ unstrittig. Für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet dies möglicherweise sogar noch größere Gefahr. Schon jetzt sind Hunderte von Meteorologen und Hurrikanforscher rund um die Uhr damit beschäftigt, potenzielle „Hurrikanwiegen“ genau zu beobachten, um so früh wie möglich vor der drohenden Gefahr warnen zu können. "Hurricane hunters" fliegen mit Spezialflugzeugen sogar direkt in das Auge der Stürme, um Messungen vorzunehmen. Ergeben die gesammelten Daten und die mithilfe von Computermodellen erstellten Prognosen eine akute Bedrohung, gibt es Alarm. Jetzt hilft nur noch eine Evakuierung... Abgeleitet wird der Name Hurrikan übrigens von "Huracan" - dem Namen der karibischen Gottheit des Bösen. Das lässt bereits erahnen, wie viel Unheil dieser Sturm der Extra-Klasse mit sich bringt...

]]>
0
Erdöl und Erdgas „Made in Germany“: Die Suche nach Energierohstoffen in Deutschland Deutschland ist Windkraftweltmeister, die Solarenergie boomt und auch andere erneuerbare Energien machen in den letzten Jahren immer stärker als Energielieferanten von sich reden. Die heimischen Kernkraftwerke tragen - trotz Atomausstiegs – neben Braun- und Steinkohle aus deutschen Landen ebenfalls erheblich dazu bei, dass genügend Strom und Wärme aus der Leitung fließt. Für den großen Rest der Energie jedoch, immerhin rund 60 Prozent des Bedarfs, sind in erster Linie Erdöl oder Erdgas zuständig und diese Rohstoffe müssen ausnahmslos importiert werden. Deutschland ist damit letztlich abhängig vom „Good will“ der Scheichs im Nahen Osten oder von russischen Rohstoffgiganten wie dem Erdgasmonopolisten Gazprom – denkt man zumindest. Denn wer weiß schon, dass wir unseren Hunger nach Erdgas immerhin zu einem Fünftel aus eigenen Quellen decken? Und auch die deutsche Erdölindustrie befindet sich längst nicht mehr im Dornröschenschlaf. Vor einigen Jahren hat sie beispielsweise damit begonnen, die beträchtlichen Reserven des „Schwarzen Goldes“ im Nordseeboden anzuzapfen.  Doch die J. R. Ewings oder Scheich Yamanis aus Deutschland haben es erheblich schwerer als ihre Pendants in den USA, Russland oder Saudi-Arabien. Während diese Länder meist auf einem Meer aus Erdöl oder Erdgas schwimmen, sind die Lagerstätten in Deutschland nicht nur selten und klein, sondern häufig auch schwer auszubeuten.  Die Rohstoffexperten der Industrie haben deshalb zusammen mit Geowissenschaftlern, Technikern oder Ingenieuren zum Teil außergewöhnliche Strategien ersonnen, um die begehrten Schätze im Untergrund aufzuspüren und an die Erdoberfläche zu bringen…

]]>
Wed, 03 Aug 2016 12:16:58 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1c13362d6785465753953 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1c13362d6785465753953 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Deutschland ist Windkraftweltmeister, die Solarenergie boomt und auch andere erneuerbare Energien machen in den letzten Jahren immer stärker als Energielieferanten von sich reden. Die heimischen Kernkraftwerke tragen - trotz Atomausstiegs – neben Braun- und Steinkohle aus deutschen Landen ebenfalls erheblich dazu bei, dass genügend Strom und Wärme aus der Leitung fließt. Für den großen Rest der Energie jedoch, immerhin rund 60 Prozent des Bedarfs, sind in erster Linie Erdöl oder Erdgas zuständig und diese Rohstoffe müssen ausnahmslos importiert werden. Deutschland ist damit letztlich abhängig vom „Good will“ der Scheichs im Nahen Osten oder von russischen Rohstoffgiganten wie dem Erdgasmonopolisten Gazprom – denkt man zumindest. Denn wer weiß schon, dass wir unseren Hunger nach Erdgas immerhin zu einem Fünftel aus eigenen Quellen decken? Und auch die deutsche Erdölindustrie befindet sich längst nicht mehr im Dornröschenschlaf. Vor einigen Jahren hat sie beispielsweise damit begonnen, die beträchtlichen Reserven des „Schwarzen Goldes“ im Nordseeboden anzuzapfen.  Doch die J. R. Ewings oder Scheich Yamanis aus Deutschland haben es erheblich schwerer als ihre Pendants in den USA, Russland oder Saudi-Arabien. Während diese Länder meist auf einem Meer aus Erdöl oder Erdgas schwimmen, sind die Lagerstätten in Deutschland nicht nur selten und klein, sondern häufig auch schwer auszubeuten.  Die Rohstoffexperten der Industrie haben deshalb zusammen mit Geowissenschaftlern, Technikern oder Ingenieuren zum Teil außergewöhnliche Strategien ersonnen, um die begehrten Schätze im Untergrund aufzuspüren und an die Erdoberfläche zu bringen…

]]>
0
Von Göttern und Sternen: Astronomie und Weltbilder in der Antike Vor 3.000 Jahren schauten die Menschen vor allem aus Angst in den Himmel - besonders Mond- und Sonnenfinsternisse bedeuteten Unheil. Um sich vor dem Groll der Götter zu schützen, lernten die Menschen Himmelsereignisse vorauszusagen. Daraus und aus der Weiterentwicklung von Messinstrumenten entsprang schließlich eine eigene Wissenschaft - die Astronomie. Auch die Entstehung der Empirie lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen: Seit den Mesopotamiern wird beobachtet, dokumentiert und geschlussfolgert - Wissenschaftler gehen so bis heute vor. Zudem zeigt sich am Beispiel der Astronomie, wie auch falsche Annahmen, zum Beispiel das geozentrische Weltbild oder das Sphärensystem, selbst durch ihnen widersprechende Beobachtungen schwer zu erschüttern sind...

]]>
Wed, 03 Aug 2016 12:42:49 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1c86b62d678af6775394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1c86b62d678af6775394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vor 3.000 Jahren schauten die Menschen vor allem aus Angst in den Himmel - besonders Mond- und Sonnenfinsternisse bedeuteten Unheil. Um sich vor dem Groll der Götter zu schützen, lernten die Menschen Himmelsereignisse vorauszusagen. Daraus und aus der Weiterentwicklung von Messinstrumenten entsprang schließlich eine eigene Wissenschaft - die Astronomie. Auch die Entstehung der Empirie lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen: Seit den Mesopotamiern wird beobachtet, dokumentiert und geschlussfolgert - Wissenschaftler gehen so bis heute vor. Zudem zeigt sich am Beispiel der Astronomie, wie auch falsche Annahmen, zum Beispiel das geozentrische Weltbild oder das Sphärensystem, selbst durch ihnen widersprechende Beobachtungen schwer zu erschüttern sind...

]]>
0
Bionik: Lernen von der Natur Fliegen wie ein Vogel, Schwimmen wie ein Delfin, Bauen wie die Insekten - die Faszination des Menschen an den Fähigkeiten und Konstruktionen der Natur ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Immer wieder waren es natürliche Vorbilder, die Tüftler und Techniker auf Ideen für neue Erfindungen brachten - von Flugapparaten nach dem Albatros-Prinzip bis hin zur Spinnennetz-ähnlichen Dachkonstruktion. Inzwischen ist das Lernen von der Natur aktueller denn je und die Zahl der bionischen Arbeitsgruppen und Projekte wächst. In den Blickpunkt der Forscher rücken dabei zunehmend auch die Verfahren und Organisationsstrukturen der Natur. Nicht mehr nur das "Was" eines natürlichen Vorbilds ist heute interessant, sondern immer mehr auch das "Wie".

]]>
Wed, 03 Aug 2016 14:36:54 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1d4ce62d6781a6b75394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1d4ce62d6781a6b75394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fliegen wie ein Vogel, Schwimmen wie ein Delfin, Bauen wie die Insekten - die Faszination des Menschen an den Fähigkeiten und Konstruktionen der Natur ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Immer wieder waren es natürliche Vorbilder, die Tüftler und Techniker auf Ideen für neue Erfindungen brachten - von Flugapparaten nach dem Albatros-Prinzip bis hin zur Spinnennetz-ähnlichen Dachkonstruktion. Inzwischen ist das Lernen von der Natur aktueller denn je und die Zahl der bionischen Arbeitsgruppen und Projekte wächst. In den Blickpunkt der Forscher rücken dabei zunehmend auch die Verfahren und Organisationsstrukturen der Natur. Nicht mehr nur das "Was" eines natürlichen Vorbilds ist heute interessant, sondern immer mehr auch das "Wie".

]]>
0
Im Mutterleib: Das geheime Leben des ungeborenen Kindes Neun Monate verbringt das ungeborene Kind im Mutterleib. Er bietet ihm Schutz, Nahrung und alles, was das heranwachsende Leben braucht. Heute weiß man, dass diese Zeit unsere Entwicklung, unsere Gesundheit und auch unser Verhalten so stark prägt wie keine andere Lebensphase nach ihr. Doch längst nicht alles ist über diese "verborgene" Zeit unseres Lebens bisher bekannt. Während der Schwangerschaft entwickelt sich im Bauch der Mutter aus einem scheinbar simplen Zellklumpen ein hochkomplexes, lebendes und fühlendes Wesen – ein neuer Mensch. Wie dabei die einzelnen Schritte vorstatten gehen, was sie steuert und welche Erfahrungen das Ungeborene in dieser Zeit macht, darüber weiß die Wissenschaft inzwischen schon einiges – wenn auch längst nicht alles. Auch welche Einflüsse die Entwicklung des Kindes in dieser Zeit prägen, kristallisiert sich erst in jüngster Zeit in seiner vollen Bandbreite heraus.

]]>
Wed, 03 Aug 2016 15:05:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1e87a62d678ee6e75394e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1e87a62d678ee6e75394e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Neun Monate verbringt das ungeborene Kind im Mutterleib. Er bietet ihm Schutz, Nahrung und alles, was das heranwachsende Leben braucht. Heute weiß man, dass diese Zeit unsere Entwicklung, unsere Gesundheit und auch unser Verhalten so stark prägt wie keine andere Lebensphase nach ihr. Doch längst nicht alles ist über diese "verborgene" Zeit unseres Lebens bisher bekannt. Während der Schwangerschaft entwickelt sich im Bauch der Mutter aus einem scheinbar simplen Zellklumpen ein hochkomplexes, lebendes und fühlendes Wesen – ein neuer Mensch. Wie dabei die einzelnen Schritte vorstatten gehen, was sie steuert und welche Erfahrungen das Ungeborene in dieser Zeit macht, darüber weiß die Wissenschaft inzwischen schon einiges – wenn auch längst nicht alles. Auch welche Einflüsse die Entwicklung des Kindes in dieser Zeit prägen, kristallisiert sich erst in jüngster Zeit in seiner vollen Bandbreite heraus.

]]>
0
Staudämme: Billige Energie oder Vernichtung von Natur und Existenzen? Sauberen und preiswerten Strom sollen sie angeblich liefern. Doch in vielen Gebieten der Erde werden Staudämme und Talsperren immer mehr zum Problemfall. Nicht nur Dammbrüche sorgen dabei für Aufsehen, auch die Folgen der Megaprojekte für Mensch, Natur und Umwelt werden gerade in den letzten Jahren immer deutlicher.  Kritiker bemängeln zudem, dass die Vorteile des Staudammbaus häufig absichtlich übertrieben dargestellt werden, und dass die Ziele der Staudämme mithilfe anderer Methoden und Maßnahmen sehr viel effizienter und nachhaltiger erreicht werden können.  Seit wann gibt es schon Staudämme? Warum baut man sie auch heute noch? Welche Nachteile haben die Superbauwerke wirklich? Ist die Nutzung der Wasserkraft wirklich preiswert und sauber? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Wed, 03 Aug 2016 16:18:28 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1fb0762d678f27475394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1fb0762d678f27475394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sauberen und preiswerten Strom sollen sie angeblich liefern. Doch in vielen Gebieten der Erde werden Staudämme und Talsperren immer mehr zum Problemfall. Nicht nur Dammbrüche sorgen dabei für Aufsehen, auch die Folgen der Megaprojekte für Mensch, Natur und Umwelt werden gerade in den letzten Jahren immer deutlicher.  Kritiker bemängeln zudem, dass die Vorteile des Staudammbaus häufig absichtlich übertrieben dargestellt werden, und dass die Ziele der Staudämme mithilfe anderer Methoden und Maßnahmen sehr viel effizienter und nachhaltiger erreicht werden können.  Seit wann gibt es schon Staudämme? Warum baut man sie auch heute noch? Welche Nachteile haben die Superbauwerke wirklich? Ist die Nutzung der Wasserkraft wirklich preiswert und sauber? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Künstliche Inseln: Von der Utopie zum aktuellen Trend? Tokio hat sie, Amsterdam und Venedig sowieso und Dubai baut sie gerade. Ob der Flughafen auf dem Wasser, schwimmende Pontonflöße als Ortserweiterung oder ganze Stadtviertel in Pfahlbauweise - der Trend zur künstlichen Insel scheint unübersehbar.  Immer mehr Städte und Ballungsgebiete verlagern einen Teil ihrer Infrastruktur in das Wasser und überschreiten die alte Begrenzungslinie zwischen Land und Meer.  Insbesondere schwimmende Inseln galten lange Zeit als reine Utopie, als technisch nicht machbar und darüber hinaus auch unbezahlbar. Doch inzwischen sehen einige Ingenieure und Architekten in ihnen sogar den Trend der Zukunft...

]]>
Wed, 03 Aug 2016 16:40:31 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a095a562d678d84975394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a095a562d678d84975394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Tokio hat sie, Amsterdam und Venedig sowieso und Dubai baut sie gerade. Ob der Flughafen auf dem Wasser, schwimmende Pontonflöße als Ortserweiterung oder ganze Stadtviertel in Pfahlbauweise - der Trend zur künstlichen Insel scheint unübersehbar.  Immer mehr Städte und Ballungsgebiete verlagern einen Teil ihrer Infrastruktur in das Wasser und überschreiten die alte Begrenzungslinie zwischen Land und Meer.  Insbesondere schwimmende Inseln galten lange Zeit als reine Utopie, als technisch nicht machbar und darüber hinaus auch unbezahlbar. Doch inzwischen sehen einige Ingenieure und Architekten in ihnen sogar den Trend der Zukunft...

]]>
0
Galileo Galilei: Wissenschafts-Genie und Revolutionär Er beobachtete schon vor 400 Jahren die Jupitermonde, erkannte die wahre Natur der Milchstraße und entdeckte die Ringe des Saturns. Er berechnete aber auch das Gewicht der Luft, erklärte, warum Eis auf dem Wasser schwimmt und leitete die Fallgesetze ab: Galileo Galilei gilt als Erfinder der modernen Astronomie, als Mitbegründer der klassischen Physik, ja als Universalgenie im Bereich der Naturwissenschaften.  Doch Galilei war nicht nur ein Ausnahmeforscher, sondern auch ein Revolutionär, der für seine Ansichten beinahe auf dem Scheiterhaufen der Inquisition gelandet wäre. „Und sie dreht sich doch…“: Galilei verstand die Erde nicht als „Nabel der Welt“, der still und unbeweglich im Zentrum des Universums steht. Für ihn war die Erde stattdessen ein Planet, der zusammen mit Venus, Mars oder Jupiter um die Sonne kreist.  Dies widersprach aber dem damals herrschenden Weltbild der christlichen Kirchen und brachte Galilei den Ruf eines Ketzers ein. Doch war er das wirklich? Wie lebte Galilei? Welche Entdeckungen und Erfindungen gehen auf ihn zurück? Und vor allem: Wie bewertet man seine Leistungen heute? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert ein Blick zurück in das Europa des 16. und 17. Jahrhunderts…

]]>
Thu, 04 Aug 2016 09:55:06 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1cdd662d678966975394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1cdd662d678966975394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er beobachtete schon vor 400 Jahren die Jupitermonde, erkannte die wahre Natur der Milchstraße und entdeckte die Ringe des Saturns. Er berechnete aber auch das Gewicht der Luft, erklärte, warum Eis auf dem Wasser schwimmt und leitete die Fallgesetze ab: Galileo Galilei gilt als Erfinder der modernen Astronomie, als Mitbegründer der klassischen Physik, ja als Universalgenie im Bereich der Naturwissenschaften.  Doch Galilei war nicht nur ein Ausnahmeforscher, sondern auch ein Revolutionär, der für seine Ansichten beinahe auf dem Scheiterhaufen der Inquisition gelandet wäre. „Und sie dreht sich doch…“: Galilei verstand die Erde nicht als „Nabel der Welt“, der still und unbeweglich im Zentrum des Universums steht. Für ihn war die Erde stattdessen ein Planet, der zusammen mit Venus, Mars oder Jupiter um die Sonne kreist.  Dies widersprach aber dem damals herrschenden Weltbild der christlichen Kirchen und brachte Galilei den Ruf eines Ketzers ein. Doch war er das wirklich? Wie lebte Galilei? Welche Entdeckungen und Erfindungen gehen auf ihn zurück? Und vor allem: Wie bewertet man seine Leistungen heute? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert ein Blick zurück in das Europa des 16. und 17. Jahrhunderts…

]]>
0
Gen-Reparateure: Neue Chance für die Medizin? Nicht heilbar, bestenfalls behandelbar - das gilt auch heute noch für eine Vielzahl von Krankheiten. Doch dies könnte sich ändern: Dank der Gentherapie, der Reparatur defekter, krankheitsauslösender Gene.

Ende 2012 ist in Europa das erste Gentherapie-Präparat zugelassen worden. Es soll Patienten mit einer erblichen, bisher unheilbaren Stoffwechselkrankheit helfen. Beginnt nun ein neues Zeitalter der Medizin?

Glaubt man den Genmedizinern, beginnt mit dieser direkt am Erbgut des Menschen ansetzenden Technologie eine neue Ära. Eine Fülle von Syndromen und Krankheiten, die auf genetischen Fehlern beruhen, wären dann nicht mehr Schicksal, sondern nur noch ein mehr oder weniger leicht zu auszubügelnder Fehler der Natur. Doch diese Hoffnung gibt es nun schon seit gut 20 Jahren - und noch immer sind die Fortschritte eher zögerlich, Erfolge rar.

Was macht das Basteln an unseren Genen so schwierig und riskant? Und wie funktioniert das überhaupt?

]]>
Thu, 04 Aug 2016 09:58:20 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798726862d6789f3c1b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798726862d6789f3c1b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Nicht heilbar, bestenfalls behandelbar - das gilt auch heute noch für eine Vielzahl von Krankheiten. Doch dies könnte sich ändern: Dank der Gentherapie, der Reparatur defekter, krankheitsauslösender Gene.

Ende 2012 ist in Europa das erste Gentherapie-Präparat zugelassen worden. Es soll Patienten mit einer erblichen, bisher unheilbaren Stoffwechselkrankheit helfen. Beginnt nun ein neues Zeitalter der Medizin?

Glaubt man den Genmedizinern, beginnt mit dieser direkt am Erbgut des Menschen ansetzenden Technologie eine neue Ära. Eine Fülle von Syndromen und Krankheiten, die auf genetischen Fehlern beruhen, wären dann nicht mehr Schicksal, sondern nur noch ein mehr oder weniger leicht zu auszubügelnder Fehler der Natur. Doch diese Hoffnung gibt es nun schon seit gut 20 Jahren - und noch immer sind die Fortschritte eher zögerlich, Erfolge rar.

Was macht das Basteln an unseren Genen so schwierig und riskant? Und wie funktioniert das überhaupt?

]]>
0
Der „Feind“ in uns: Symbiotische Viren als Triebkräfte unserer Evolution? Endogene Retroviren: 8,5 Prozent unseres Genoms bestehen aus Virengenen © NHGRI/CDC Sie gelten als Parasiten, als „Piraten“, die unsere Zellen entern, für ihre eigenen Zwecke nutzen und letztlich zerstören: die Viren. Viele der großen Seuchen und tödlichsten Krankheiten, ob Pocken, Aids, Influenza oder Ebola wurden und werden von diesen winzigen Lebensformen verursacht.

Aber nach neuesten Erkenntnissen sind sie nicht nur Vernichter, sondern vielleicht auch Schöpfer - kreative Triebkräfte der Evolution. Trotz ihrer Killerqualitäten haben auch Viren eine Achillesferse: Bestehend aus kaum mehr als einer Hülle und ihrem Erbgut, sind sie außerhalb ihrer Wirte kaum lebensfähig. Ein passender Wirt ist für sie daher obligatorisch. Seine Zellmaschinerie erst ermöglicht es ihnen, unzählige Kopien ihrer selbst herstellen zu lassen und damit ihre Verbreitung sicherzustellen.

Nach geltenden Vorstellungen beruht unser Verhältnis zu diesen Krankheitserregern daher auf einer Koevolution, einer Art evolutionären „Wettrüsten“. In dessen Verlauf haben einige Viren zwar durch Anpassung und Selektion ihre Tödlichkeit für uns verloren, können uns aber stattdessen länger als Wirte nutzen. Doch nach Ansicht einiger Virenforscher gibt es noch eine völlig andere Form der Beziehung zwischen Virus und Wirt, wie der bekannte britische Wissenschaftsautor Frank Ryan in seinem neuen Buch „Virolution“ berichtet.

Demnach sind die Viren nicht nur in vielen Dingen echte Partner von Tier und Mensch, sondern möglicherweise sogar entscheidende Triebkräfte der Evolution.

Wichtigstes Indiz dafür ist der „Feind“ in uns: Virale Gensequenzen, die in unserem Erbgut mehr Raum einnehmen als unsere eigenen, protein-kodierenden Gene.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:00:42 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798646162d67855381b5e0c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798646162d67855381b5e0c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Endogene Retroviren: 8,5 Prozent unseres Genoms bestehen aus Virengenen © NHGRI/CDC Sie gelten als Parasiten, als „Piraten“, die unsere Zellen entern, für ihre eigenen Zwecke nutzen und letztlich zerstören: die Viren. Viele der großen Seuchen und tödlichsten Krankheiten, ob Pocken, Aids, Influenza oder Ebola wurden und werden von diesen winzigen Lebensformen verursacht.

Aber nach neuesten Erkenntnissen sind sie nicht nur Vernichter, sondern vielleicht auch Schöpfer - kreative Triebkräfte der Evolution. Trotz ihrer Killerqualitäten haben auch Viren eine Achillesferse: Bestehend aus kaum mehr als einer Hülle und ihrem Erbgut, sind sie außerhalb ihrer Wirte kaum lebensfähig. Ein passender Wirt ist für sie daher obligatorisch. Seine Zellmaschinerie erst ermöglicht es ihnen, unzählige Kopien ihrer selbst herstellen zu lassen und damit ihre Verbreitung sicherzustellen.

Nach geltenden Vorstellungen beruht unser Verhältnis zu diesen Krankheitserregern daher auf einer Koevolution, einer Art evolutionären „Wettrüsten“. In dessen Verlauf haben einige Viren zwar durch Anpassung und Selektion ihre Tödlichkeit für uns verloren, können uns aber stattdessen länger als Wirte nutzen. Doch nach Ansicht einiger Virenforscher gibt es noch eine völlig andere Form der Beziehung zwischen Virus und Wirt, wie der bekannte britische Wissenschaftsautor Frank Ryan in seinem neuen Buch „Virolution“ berichtet.

Demnach sind die Viren nicht nur in vielen Dingen echte Partner von Tier und Mensch, sondern möglicherweise sogar entscheidende Triebkräfte der Evolution.

Wichtigstes Indiz dafür ist der „Feind“ in uns: Virale Gensequenzen, die in unserem Erbgut mehr Raum einnehmen als unsere eigenen, protein-kodierenden Gene.

]]>
0
Kommunikationscode: Die Vielfalt der Sprachen Sie verbinden Menschen miteinander und trennen zugleich enge Nachbarn: Sprachen gehören zu den wichtigsten Errungenschaften des Menschen – und geben immer wieder Rätsel auf.

Warum gibt es beispielsweise so viele Sprachen, wenn eine einzige doch viel praktischer wäre?

Der Turmbau zu Babel ist die biblische Erklärung für die Sprachenvielfalt auf der Erde: Gott strafte die Menschheit mit Sprachverwirrung, weil sie sich über ihn erheben wollte. Als er sah, wie sie den Turmbau zu Babel in Angriff nahm, zerstreute er sie auf der ganzen Welt und gab ihnen verschiedene Sprachen, damit sie sich nicht mehr verständigen konnten.  Wissenschaftlich fundierte Antworten jedoch, warum Menschen unterschiedliche Sprachen entwickelt haben, sind da schon schwerer zu finden. Denn obwohl weltweit Tausende von Linguisten dabei sind, die bis zu 7.000 geschätzten Sprachen der Welt zu studieren, sind heute noch viele Fragen zu ihrer Entstehung und Entwicklung offen.  Bis heute streiten sich beispielsweise Sprachforscher, Psychologen, Kulturwissenschaftler und Philosophen darum, ob das Denken eher die Sprache bestimmt oder umgekehrt die Sprache das Denken. Trotz der akribischen Dokumentation von grammatikalischen Besonderheiten lässt sich manchmal zudem nicht erklären, warum sich räumlich benachbarte Sprachen ähnlicher sind als genetisch verwandte.

Und: Warum sterben manche Sprachen aus, während sich unter gleichen Bedingungen andere Sprachen weiter ausbreiten?

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:13:37 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579720f462d67878161b5e0b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579720f462d67878161b5e0b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie verbinden Menschen miteinander und trennen zugleich enge Nachbarn: Sprachen gehören zu den wichtigsten Errungenschaften des Menschen – und geben immer wieder Rätsel auf.

Warum gibt es beispielsweise so viele Sprachen, wenn eine einzige doch viel praktischer wäre?

Der Turmbau zu Babel ist die biblische Erklärung für die Sprachenvielfalt auf der Erde: Gott strafte die Menschheit mit Sprachverwirrung, weil sie sich über ihn erheben wollte. Als er sah, wie sie den Turmbau zu Babel in Angriff nahm, zerstreute er sie auf der ganzen Welt und gab ihnen verschiedene Sprachen, damit sie sich nicht mehr verständigen konnten.  Wissenschaftlich fundierte Antworten jedoch, warum Menschen unterschiedliche Sprachen entwickelt haben, sind da schon schwerer zu finden. Denn obwohl weltweit Tausende von Linguisten dabei sind, die bis zu 7.000 geschätzten Sprachen der Welt zu studieren, sind heute noch viele Fragen zu ihrer Entstehung und Entwicklung offen.  Bis heute streiten sich beispielsweise Sprachforscher, Psychologen, Kulturwissenschaftler und Philosophen darum, ob das Denken eher die Sprache bestimmt oder umgekehrt die Sprache das Denken. Trotz der akribischen Dokumentation von grammatikalischen Besonderheiten lässt sich manchmal zudem nicht erklären, warum sich räumlich benachbarte Sprachen ähnlicher sind als genetisch verwandte.

Und: Warum sterben manche Sprachen aus, während sich unter gleichen Bedingungen andere Sprachen weiter ausbreiten?

]]>
0
25 Jahre Hubble – Ein Weltraumteleskop revolutioniert unsere Sicht des Kosmos Vor 25 Jahren, am 24. April 1990, startete das Hubble-Weltraumteleskop in den Orbit. Seither ist es unser stärkstes und bekanntestes Auge im All. Seine faszinierenden Aufnahmen haben unser Bild des Universums völlig verändert – und Hubble zu einem echten Star gemacht. Ob die "Säulen der Schöpfung" oder der farbenfrohe Krebsnebel: Die Bilder des Hubble-Weltraumteleskops sind längst Teil unserer Populärkultur – sie stehen geradezu ikonisch für unsere Vorstellungen vom Weltraum. Doch auch jenseits der bunten Bilder haben die Daten des Teleskops Großes bewirkt: Sie stehen hinter unzähligen Entdeckungen und Erkenntnissen der Astronomie und Astrophysik – von Schwarzen Löchern über die Dunkle Materie bis hin zur Ausdehnung des Universums.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:25:59 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798bcc362d678834d1b5e0c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5798bcc362d678834d1b5e0c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vor 25 Jahren, am 24. April 1990, startete das Hubble-Weltraumteleskop in den Orbit. Seither ist es unser stärkstes und bekanntestes Auge im All. Seine faszinierenden Aufnahmen haben unser Bild des Universums völlig verändert – und Hubble zu einem echten Star gemacht. Ob die "Säulen der Schöpfung" oder der farbenfrohe Krebsnebel: Die Bilder des Hubble-Weltraumteleskops sind längst Teil unserer Populärkultur – sie stehen geradezu ikonisch für unsere Vorstellungen vom Weltraum. Doch auch jenseits der bunten Bilder haben die Daten des Teleskops Großes bewirkt: Sie stehen hinter unzähligen Entdeckungen und Erkenntnissen der Astronomie und Astrophysik – von Schwarzen Löchern über die Dunkle Materie bis hin zur Ausdehnung des Universums.

]]>
0
Wie die Zeit relativ wurde und die vierte Dimension entstand "Was würde geschehen, wenn ich hinter einem Lichtstrahl hereilen und ihn schließlich einholen würde?" Diese Frage stellte Albert Einstein als 17-jähriger. Einige Jahre später hatte er diesen Gedankengang vollendet und damit die alten Vorstellungen von der Beschaffenheit von Raum und Zeit - über 200 Jahre bestehendes Gedankengut - hinfällig gemacht.  Physiker, Nobelpreisträger, Atombombe, E=mc², Relativitätstheorie... Das sind Schlagworte, die auch heute noch mit dem Namen "Albert Einstein" verbunden sind. Aber wer weiß schon, dass Einstein beinahe Präsident von Israel geworden wäre? Wer sprach offene Morddrohungen gegen ihn aus? Welche Schuld trifft ihn wirklich am Bau der Atombombe? Und was ist dran an der Behauptung, dass Einstein ein lausiger Schüler war?

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:36:06 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799f37662d678a6031b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799f37662d678a6031b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin "Was würde geschehen, wenn ich hinter einem Lichtstrahl hereilen und ihn schließlich einholen würde?" Diese Frage stellte Albert Einstein als 17-jähriger. Einige Jahre später hatte er diesen Gedankengang vollendet und damit die alten Vorstellungen von der Beschaffenheit von Raum und Zeit - über 200 Jahre bestehendes Gedankengut - hinfällig gemacht.  Physiker, Nobelpreisträger, Atombombe, E=mc², Relativitätstheorie... Das sind Schlagworte, die auch heute noch mit dem Namen "Albert Einstein" verbunden sind. Aber wer weiß schon, dass Einstein beinahe Präsident von Israel geworden wäre? Wer sprach offene Morddrohungen gegen ihn aus? Welche Schuld trifft ihn wirklich am Bau der Atombombe? Und was ist dran an der Behauptung, dass Einstein ein lausiger Schüler war?

]]>
0
Forscher entschlüsseln die geheimen Rezepte der Alchemisten Sie wollten Blei zu Gold machen und suchten nach dem Stein der Weisen: Die Alchemisten des Mittelalters und der Renaissance galten lange als Pseudogelehrte oder sogar Quacksalber. Doch ihre Methoden und geheimen Rezepte haben es durchaus in sich – wenn man sie denn entschlüsseln kann. Die Alchemie war weit mehr als nur mystisch verbrämtes Unwissen oder gar Quacksalberei. Im Gegenteil: Heute gilt die Herangehensweise dieser frühen Gelehrten sogar als wegweisend für die Chemie und die Wissenschaft insgesamt. Denn die Alchemisten gehörten zu den ersten, die moderne Deduktionsmethoden nutzen: Sie führten systematische Experimente zum Test von Hypothesen durch und zogen daraus ihre Schlüsse. Aus ihren Niederschriften lässt sich daher auch heute noch einiges lernen - vorausgesetzt man versteht diese oft sehr verklausulierten Hinweise. Den Versuch, die Rezepte und Methoden der alten Alchemisten zu enträtseln und nachzuvollziehen, machen zurzeit gleich mehrere Forschungsprojekte – mit durchaus spannenden Ergebnissen.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:47:11 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799fe7962d6789e041b5e0f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799fe7962d6789e041b5e0f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie wollten Blei zu Gold machen und suchten nach dem Stein der Weisen: Die Alchemisten des Mittelalters und der Renaissance galten lange als Pseudogelehrte oder sogar Quacksalber. Doch ihre Methoden und geheimen Rezepte haben es durchaus in sich – wenn man sie denn entschlüsseln kann. Die Alchemie war weit mehr als nur mystisch verbrämtes Unwissen oder gar Quacksalberei. Im Gegenteil: Heute gilt die Herangehensweise dieser frühen Gelehrten sogar als wegweisend für die Chemie und die Wissenschaft insgesamt. Denn die Alchemisten gehörten zu den ersten, die moderne Deduktionsmethoden nutzen: Sie führten systematische Experimente zum Test von Hypothesen durch und zogen daraus ihre Schlüsse. Aus ihren Niederschriften lässt sich daher auch heute noch einiges lernen - vorausgesetzt man versteht diese oft sehr verklausulierten Hinweise. Den Versuch, die Rezepte und Methoden der alten Alchemisten zu enträtseln und nachzuvollziehen, machen zurzeit gleich mehrere Forschungsprojekte – mit durchaus spannenden Ergebnissen.

]]>
0
Das beherrschte Feuer in der Entwicklung des Menschen Erst das Feuer hat uns Menschen zu dem gemacht, was wir heute sind: Es lieferte unseren Vorfahren gegarte Nahrung, Licht in der Nacht, Wärme und Schutz vor wilden Tieren. Außerdem diente das gemeinsame Feuer als Versammlungsort und damit wichtiges soziales Zentrum. Es verwundert nicht, dass das daher Feuer in den Mythologien vergangener Zeiten einen hohen Stellenwert einnahm. Auch heute noch sind viele dieser Symbole erhalten. Die Methoden, das Feuer zu zähmen, haben sich mit der Zeit geändert – an Bedeutung hat es jedoch nicht verloren.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:49:26 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579a12a362d678f0071b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579a12a362d678f0071b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Erst das Feuer hat uns Menschen zu dem gemacht, was wir heute sind: Es lieferte unseren Vorfahren gegarte Nahrung, Licht in der Nacht, Wärme und Schutz vor wilden Tieren. Außerdem diente das gemeinsame Feuer als Versammlungsort und damit wichtiges soziales Zentrum. Es verwundert nicht, dass das daher Feuer in den Mythologien vergangener Zeiten einen hohen Stellenwert einnahm. Auch heute noch sind viele dieser Symbole erhalten. Die Methoden, das Feuer zu zähmen, haben sich mit der Zeit geändert – an Bedeutung hat es jedoch nicht verloren.

]]>
0
Das Rätsel der Andenmumien – Toten- und Opferrituale am Rand der Atacama Mumien gab es nicht nur im alten Ägypten, auch in den Anden Südamerikas haben Archäologen solche gut erhaltenen Toten vergangener Kulturen gefunden. Darunter sind nicht nur die ältesten Mumien der Welt, sondern auch Kinder, die während der Hochkultur der Inka den Göttern geopfert wurden. Die Kulturen der Anden kannten schon vor Jahrtausenden komplexe Totenrituale und Einbalsamierungstechniken. Von ihnen zeugen die mehr als 7.000 Jahre alten Chinchorro-Mumien Perus. Aber auch andere sterbliche Überreste finden sich in den Anden: die von Kälte und Trockenheit konservierten Leichen von Kindern aus der Zeit der Inka. Welches Schicksal sie erlitten und wie sie starben, haben Forscher erst in den letzten Jahren aufgedeckt.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 10:51:53 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579a16d762d67866091b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579a16d762d67866091b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mumien gab es nicht nur im alten Ägypten, auch in den Anden Südamerikas haben Archäologen solche gut erhaltenen Toten vergangener Kulturen gefunden. Darunter sind nicht nur die ältesten Mumien der Welt, sondern auch Kinder, die während der Hochkultur der Inka den Göttern geopfert wurden. Die Kulturen der Anden kannten schon vor Jahrtausenden komplexe Totenrituale und Einbalsamierungstechniken. Von ihnen zeugen die mehr als 7.000 Jahre alten Chinchorro-Mumien Perus. Aber auch andere sterbliche Überreste finden sich in den Anden: die von Kälte und Trockenheit konservierten Leichen von Kindern aus der Zeit der Inka. Welches Schicksal sie erlitten und wie sie starben, haben Forscher erst in den letzten Jahren aufgedeckt.

]]>
0
Wann kommt die genetische Manipulation im Sport? Bislang sind beim Doping noch immer vor allem die klassischen Wirkstoffe, Anabolika, EPO und andere Substanzen die Regel. Aber in Zukunft - und möglicherweise sogar schon jetzt - könnten Athleten auch zur genetischen Manipulation greifen. Denn Gendoping ist längst nicht mehr ein bloßes Zukunftsszenario. Konkrete Methoden, Mittel und Anwendungen gibt es bereits. Und auch an entsprechenden Nachweismethoden wird mit Hochdruck geforscht. Ab dem 27. Juli ist es wieder soweit: Bei den olympischen Sommerspielen in London werden Spitzensportler aus aller Welt wieder um Siege, Medaillen und Platzierungen kämpfen. Wie viele von ihnen ihre Leistung illegalen Hilfsmitteln verdanken, wird auch diesmal vermutlich größtenteils im Dunkeln bleiben. Und auch, wer vielleicht schon jetzt seiner Leistung auch genetisch ein wenig nachgeholfen hat.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:01:47 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b17bc62d6786b291b5e0a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b17bc62d6786b291b5e0a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Bislang sind beim Doping noch immer vor allem die klassischen Wirkstoffe, Anabolika, EPO und andere Substanzen die Regel. Aber in Zukunft - und möglicherweise sogar schon jetzt - könnten Athleten auch zur genetischen Manipulation greifen. Denn Gendoping ist längst nicht mehr ein bloßes Zukunftsszenario. Konkrete Methoden, Mittel und Anwendungen gibt es bereits. Und auch an entsprechenden Nachweismethoden wird mit Hochdruck geforscht. Ab dem 27. Juli ist es wieder soweit: Bei den olympischen Sommerspielen in London werden Spitzensportler aus aller Welt wieder um Siege, Medaillen und Platzierungen kämpfen. Wie viele von ihnen ihre Leistung illegalen Hilfsmitteln verdanken, wird auch diesmal vermutlich größtenteils im Dunkeln bleiben. Und auch, wer vielleicht schon jetzt seiner Leistung auch genetisch ein wenig nachgeholfen hat.

]]>
0
Alleskönner Alge – Von Sushi bis zur Blauen Biotechnologie Meldungen über den "Rohstoff der Zukunft" oder die "regenerative Energiequelle der Zukunft" sind nichts Neues. Mal ist es Wasserstoff, dann die Biomasse oder aber Wind- und Sonnenkraft. Und nun soll es auch die Alge sein? Die einfachste und älteste unter den Pflanzengruppen lässt Forscher und Unternehmer sich die Hände reiben, denn gar ungeahnte Potenziale schlummern ungenutzt unterhalb des Wasserspiegels. Wenn die günstige Massenproduktion von Algen gelingt und die vielfältigen industriellen Nutzungen erst einmal anlaufen, will jeder die Nase vorn haben. Noch ist von Algen-Power und "Blauer Biotechnologie" allerdings wenig zu sehen. Ist etwas dran an den vielversprechenden Verheißungen? Eine Spurensuche im Reich der Wasserpflanzen.

 

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:06:18 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b1d8262d6789c2a1b5e0a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b1d8262d6789c2a1b5e0a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Meldungen über den "Rohstoff der Zukunft" oder die "regenerative Energiequelle der Zukunft" sind nichts Neues. Mal ist es Wasserstoff, dann die Biomasse oder aber Wind- und Sonnenkraft. Und nun soll es auch die Alge sein? Die einfachste und älteste unter den Pflanzengruppen lässt Forscher und Unternehmer sich die Hände reiben, denn gar ungeahnte Potenziale schlummern ungenutzt unterhalb des Wasserspiegels. Wenn die günstige Massenproduktion von Algen gelingt und die vielfältigen industriellen Nutzungen erst einmal anlaufen, will jeder die Nase vorn haben. Noch ist von Algen-Power und "Blauer Biotechnologie" allerdings wenig zu sehen. Ist etwas dran an den vielversprechenden Verheißungen? Eine Spurensuche im Reich der Wasserpflanzen.

 

]]>
0
Entwicklungsländer – Gibt es Wege aus dem Labyrinth der Armut? Weltweit hungern über 815 Millionen Menschen, 600 Millionen Erwachsene können nicht Lesen und Schreiben, Kriege erschüttern Afrika und die Armut in den Ländern der Dritten Welt nimmt weiter zu.  Meldungen wie diese erreichen uns täglich, aber selten finden wir sie auf den Titelblättern. Denn die Not der Entwicklungsländer ist weit weg und die Nachrichten sind längst nicht neu. Seit in den 50er Jahren Entwicklungspolitik und -hilfe zur internationalen Aufgabe wurden, hat sich die Situation der Bevölkerung in den Entwicklungstaaten Afrikas, Lateinamerikas und Asiens nur wenig verbessert.  Warum ist der Weg aus der Armut so schwer? Hat Entwicklungshilfe überhaupt einen Sinn? Und gibt es dennoch Hoffnung für die Zukunft? Einige Antworten auf diese und andere Fragen geben die folgenden Seiten.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:11:28 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b2b4762d678702c1b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b2b4762d678702c1b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Weltweit hungern über 815 Millionen Menschen, 600 Millionen Erwachsene können nicht Lesen und Schreiben, Kriege erschüttern Afrika und die Armut in den Ländern der Dritten Welt nimmt weiter zu.  Meldungen wie diese erreichen uns täglich, aber selten finden wir sie auf den Titelblättern. Denn die Not der Entwicklungsländer ist weit weg und die Nachrichten sind längst nicht neu. Seit in den 50er Jahren Entwicklungspolitik und -hilfe zur internationalen Aufgabe wurden, hat sich die Situation der Bevölkerung in den Entwicklungstaaten Afrikas, Lateinamerikas und Asiens nur wenig verbessert.  Warum ist der Weg aus der Armut so schwer? Hat Entwicklungshilfe überhaupt einen Sinn? Und gibt es dennoch Hoffnung für die Zukunft? Einige Antworten auf diese und andere Fragen geben die folgenden Seiten.

]]>
0
Akupunktur – Was bringt die chinesische Nadel-Heilkunst? Sie gilt als ganzheitlich, als Heilmethode mit alten Wurzeln und als schonende Alternative zu medikamentösen Therapien. Aber ob die Akupunktur wirklich hält, was sie verspricht, ist noch immer stark umstritten. Und auch, wie genau sie wirkt, bleibt bisher im Dunkeln. Obwohl Studien seit Jahrzehnten die Wirksamkeit der Akupunktur untersuchen, hat sich an der Widersprüchlichkeit der Ergebnisse kaum etwas geändert. Mal scheinen die Nadeln gegen Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit zu wirken, mal nicht. Für einige Kritiker ist dies Grund genug, den Effekt der Akupunktur schlicht dem Placebo-Effekt zuzuschreiben. Andere schwören dagegen auf die heilsame Kraft der dünnen Nadeln.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:22:44 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a052b562d678973c75394d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a052b562d678973c75394d scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie gilt als ganzheitlich, als Heilmethode mit alten Wurzeln und als schonende Alternative zu medikamentösen Therapien. Aber ob die Akupunktur wirklich hält, was sie verspricht, ist noch immer stark umstritten. Und auch, wie genau sie wirkt, bleibt bisher im Dunkeln. Obwohl Studien seit Jahrzehnten die Wirksamkeit der Akupunktur untersuchen, hat sich an der Widersprüchlichkeit der Ergebnisse kaum etwas geändert. Mal scheinen die Nadeln gegen Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit zu wirken, mal nicht. Für einige Kritiker ist dies Grund genug, den Effekt der Akupunktur schlicht dem Placebo-Effekt zuzuschreiben. Andere schwören dagegen auf die heilsame Kraft der dünnen Nadeln.

]]>
0
Biodiesel und Co – Biokraftstoffe in der Kritik Weg von den fossilen Brennstoffen – Biosprit soll dazu einen großen Beitrag liefern. Ersetzt man den gewaltigen Benzinverbrauch der modernen Welt durch Treibstoffe wie Biodiesel und E10, so gehen die ausgestoßenen Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid zurück. Diese Rechnung geht jedoch nicht so leicht auf. Pflanzliche Biokraftstoffe setzen nur so viel Kohlendioxid frei, wie die Pflanzen vorher gespeichert haben und sind somit klimaneutral. Doch die Produktion der erhofften Klimaretter hat ihre Schattenseiten: Eingesetzter Dünger und gerodeter Regenwald drücken die Klimabilanz nach unten. Wenn Mais und Soja zudem im Tank und nicht auf dem Teller landen, steht der steigende Spritbedarf in Konkurrenz zur Nahrungsproduktion. Wie lassen sich fossile Brennstoffe sinnvoll ersetzen?

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:28:20 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0810b62d678104675395e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0810b62d678104675395e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Weg von den fossilen Brennstoffen – Biosprit soll dazu einen großen Beitrag liefern. Ersetzt man den gewaltigen Benzinverbrauch der modernen Welt durch Treibstoffe wie Biodiesel und E10, so gehen die ausgestoßenen Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid zurück. Diese Rechnung geht jedoch nicht so leicht auf. Pflanzliche Biokraftstoffe setzen nur so viel Kohlendioxid frei, wie die Pflanzen vorher gespeichert haben und sind somit klimaneutral. Doch die Produktion der erhofften Klimaretter hat ihre Schattenseiten: Eingesetzter Dünger und gerodeter Regenwald drücken die Klimabilanz nach unten. Wenn Mais und Soja zudem im Tank und nicht auf dem Teller landen, steht der steigende Spritbedarf in Konkurrenz zur Nahrungsproduktion. Wie lassen sich fossile Brennstoffe sinnvoll ersetzen?

]]>
0
Alan Turing: Genialer Computerpionier und tragischer Held Er gilt als einer der Väter des Computers, als Bezwinger des Enigma-Geheimcodes und als vergessenes Genie der Mathematik: Alan Turing wurde am 23. Juni 1912 geboren. Seine Konzepte und Erkenntnisse haben das Denken und die Technik seiner und unserer Zeit entscheidend beeinflusst.  Turing war der erste, der eine Maschine mit getrennter Hard- und Software konzipierte. Damit erfand er das Grundprinzip aller heutigen Rechner - vom Smartphone bis zum Supercomputer. Bereits 1936 stellte sich Turing auch als erster die Frage, wie ein Intelligenztest für einen Computer aussehen könnte und entwickelte wichtige Grundlagen für die Forschung zur künstlichen Intelligenz. Den nach ihm benannten Turing-Test hat allerdings bis heute kein Rechner bestanden. Während des Zweiten Weltkriegs trug Turing entscheidend dazu bei, dass die Alliierten die berühmten Enigma- Codes der deutschen U-Boot-Flotte entziffern konnten. Er half dabei, die "Bomben" - spezielle Entschlüsselungsmaschinen - zu konstruieren, die die chiffrierten Befehle in Klartext umwandelten. Dadurch konnten Schiffskonvois rechtzeitig vor U-Boot-Angriffen gewarnt werden. Von seinen Verdiensten ums Vaterland und die Technikentwicklung hatte der geniale Mathematiker allerdings nicht viel: Weil er homosexuell war und darin nichts Falsches sah, wurde er wegen Unzucht angeklagt und verurteilt. Er willigte zwar in eine Hormonbehandlung ein, um dem Gefängnis zu entgehen, beging aber zwei Jahre später, 1954, Selbstmord. Mit nur 42 Jahren starb damit einer der genialen Denker seiner Zeit - diskriminiert, seines Ruhms beraubt und lange Zeit vergessen.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:37:35 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799ea4f62d678457f1b5e0c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799ea4f62d678457f1b5e0c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er gilt als einer der Väter des Computers, als Bezwinger des Enigma-Geheimcodes und als vergessenes Genie der Mathematik: Alan Turing wurde am 23. Juni 1912 geboren. Seine Konzepte und Erkenntnisse haben das Denken und die Technik seiner und unserer Zeit entscheidend beeinflusst.  Turing war der erste, der eine Maschine mit getrennter Hard- und Software konzipierte. Damit erfand er das Grundprinzip aller heutigen Rechner - vom Smartphone bis zum Supercomputer. Bereits 1936 stellte sich Turing auch als erster die Frage, wie ein Intelligenztest für einen Computer aussehen könnte und entwickelte wichtige Grundlagen für die Forschung zur künstlichen Intelligenz. Den nach ihm benannten Turing-Test hat allerdings bis heute kein Rechner bestanden. Während des Zweiten Weltkriegs trug Turing entscheidend dazu bei, dass die Alliierten die berühmten Enigma- Codes der deutschen U-Boot-Flotte entziffern konnten. Er half dabei, die "Bomben" - spezielle Entschlüsselungsmaschinen - zu konstruieren, die die chiffrierten Befehle in Klartext umwandelten. Dadurch konnten Schiffskonvois rechtzeitig vor U-Boot-Angriffen gewarnt werden. Von seinen Verdiensten ums Vaterland und die Technikentwicklung hatte der geniale Mathematiker allerdings nicht viel: Weil er homosexuell war und darin nichts Falsches sah, wurde er wegen Unzucht angeklagt und verurteilt. Er willigte zwar in eine Hormonbehandlung ein, um dem Gefängnis zu entgehen, beging aber zwei Jahre später, 1954, Selbstmord. Mit nur 42 Jahren starb damit einer der genialen Denker seiner Zeit - diskriminiert, seines Ruhms beraubt und lange Zeit vergessen.

]]>
0
Alzheimer: Neue Hoffnung im Kampf gegen den Hirnschwund? Am 21. September ist Welt-Alzheimer-Tag. Wie in jedem Jahr wird die Botschaft auch an diesem Tag lauten: Demenzen nehmen weltweit zu. Heilbar ist Alzheimer aber noch immer nicht. Was also tun? Gerade in den letzten Jahren haben Forscher einiges dazu herausgefunden, was die Krankheit fördert - und wie sie sich aufhalten oder verzögern lässt. Wer heute von Alzheimer betroffen ist, ist unheilbar krank. Ihm bleibt nur die Hoffnung, dass es den Ärzten gelingt, zumindest das unbarmherzige Fortschreiten des Hirnabbaus zu bremsen. Denn gegen ihn existiert bisher kein Heilmittel. Inzwischen gibt es immerhin erste vielversprechende Studien zu Mitteln, die zumindest den fortschreitenden Abbau hemmen - allerdings vorerst nur bei Tieren. In den Fokus gerückt sind daher in letzter Zeit vor allem Forschungen zu den Faktoren, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Denn kennt man diese, lässt sich die Krankheit vielleicht vermeiden. Immerhin einige Hinweise gibt es dazu bereits.

 

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:39:59 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a05a9362d678153d753956 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a05a9362d678153d753956 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 21. September ist Welt-Alzheimer-Tag. Wie in jedem Jahr wird die Botschaft auch an diesem Tag lauten: Demenzen nehmen weltweit zu. Heilbar ist Alzheimer aber noch immer nicht. Was also tun? Gerade in den letzten Jahren haben Forscher einiges dazu herausgefunden, was die Krankheit fördert - und wie sie sich aufhalten oder verzögern lässt. Wer heute von Alzheimer betroffen ist, ist unheilbar krank. Ihm bleibt nur die Hoffnung, dass es den Ärzten gelingt, zumindest das unbarmherzige Fortschreiten des Hirnabbaus zu bremsen. Denn gegen ihn existiert bisher kein Heilmittel. Inzwischen gibt es immerhin erste vielversprechende Studien zu Mitteln, die zumindest den fortschreitenden Abbau hemmen - allerdings vorerst nur bei Tieren. In den Fokus gerückt sind daher in letzter Zeit vor allem Forschungen zu den Faktoren, die das Alzheimer-Risiko erhöhen. Denn kennt man diese, lässt sich die Krankheit vielleicht vermeiden. Immerhin einige Hinweise gibt es dazu bereits.

 

]]>
0
Von Tannenbäumen, weißer Weihnacht und dem Stern von Bethlehem Alle Jahre wieder.... feiert man fast überall auf der Erde das Weihnachtsfest. Doch warum ausgerechnet am 25. Dezember? Und wieso versammeln wir uns dazu um einen Weihnachtsbaum? Warum liegt Weihnachten so selten Schnee? Was hat es mit dem Stern von Bethlehem auf sich? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um das Thema Weihnachten finden Sie in diesem Weihnachts-Dossier.  Die scinexx-Redaktion wünscht all ihren Lesern ein frohes Fest!

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:43:02 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a077f362d678c44575394d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a077f362d678c44575394d scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Alle Jahre wieder.... feiert man fast überall auf der Erde das Weihnachtsfest. Doch warum ausgerechnet am 25. Dezember? Und wieso versammeln wir uns dazu um einen Weihnachtsbaum? Warum liegt Weihnachten so selten Schnee? Was hat es mit dem Stern von Bethlehem auf sich? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um das Thema Weihnachten finden Sie in diesem Weihnachts-Dossier.  Die scinexx-Redaktion wünscht all ihren Lesern ein frohes Fest!

]]>
0
Indianer: Riten, Mythen und Rätsel einer geheimnisvollen Kultur Heilige Männer, die sich mit Hilfe bewusstseins- verändernder Pilze und Kakteen farbenprächtigen Visionen hingeben, um einen krankheitsauslösenden Dämon aufzuspüren. Ein geheimnisvoller prähistorischer Indianerstamm, der neben seinen Siedlungen in den steilen Canyonwänden vor allem eine merkwürdige mystische Atmosphäre und viele ungelöste Rätsel hinterlassen hat. Riesige Bilder, Linien und Flächen im trockenen Pampa-Boden Perus über deren Sinn und Zweck bis heute spekuliert wird...  Die Kulturen der Indianer - sowohl nord-, als auch südamerikanische - sind voller Riten, Mythen und Rätsel, die uns bis heute beschäftigen. Manche davon werden aber vielleicht für immer ungeklärt bleiben. Denn mit dem langsamen Aussterben der Indianer verschwindet auch ihre Kultur und ihr traditionelles Wissen...

]]>
Thu, 04 Aug 2016 11:55:38 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0a18462d678a54a75394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0a18462d678a54a75394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Heilige Männer, die sich mit Hilfe bewusstseins- verändernder Pilze und Kakteen farbenprächtigen Visionen hingeben, um einen krankheitsauslösenden Dämon aufzuspüren. Ein geheimnisvoller prähistorischer Indianerstamm, der neben seinen Siedlungen in den steilen Canyonwänden vor allem eine merkwürdige mystische Atmosphäre und viele ungelöste Rätsel hinterlassen hat. Riesige Bilder, Linien und Flächen im trockenen Pampa-Boden Perus über deren Sinn und Zweck bis heute spekuliert wird...  Die Kulturen der Indianer - sowohl nord-, als auch südamerikanische - sind voller Riten, Mythen und Rätsel, die uns bis heute beschäftigen. Manche davon werden aber vielleicht für immer ungeklärt bleiben. Denn mit dem langsamen Aussterben der Indianer verschwindet auch ihre Kultur und ihr traditionelles Wissen...

]]>
0
Die Gecko-„Kopierer“: Den Haft- und Klebetricks der Natur auf der Spur Geckos kleben an senkrechten Wänden, Fliegen hängen kopfüber an der Decke - die Natur hat eine enorme Vielfalt biologischer Haft- und Klebekonstruktionen hervorgebracht, deren Raffinesse Erstaunen auslöst: Denn sie sind vor allem eins: Genial einfach und dabei effektiv bei maximaler Energie- und Materialausnutzung.  Was liegt näher, als sich diese Konstruktionen zum Vorbild zu nehmen? Schließlich sind sie das Ergebnis des seit Jahrmillionen ablaufenden „Optimierungsprozesses“ der Evolution. Die Bionik, eine Wissenschaft an der Grenze zwischen Technik und Biologie, tut genau dies. Als Grenzgänger zwischen den Disziplinen forschen die Wissenschaftler dabei nach den Gesetzmäßigkeiten, die hinter den Konstruktionen der Natur stehen und versuchen, diese in die Technik und Materialforschung zu übertragen.  Genau daran arbeiten auch die Materialwissenschaftler und Biologen am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart. Sie wollen klären, wie sich mikromechanische Konzepte, Theorien und Methoden auf biologische Phänomene anwenden lassen. Die Forscher um Eduard Arzt haben sich dabei unter anderem auf die Haft- und Klebetricks der Natur spezialisiert. Ihre Studienobjekte sind vor allem Insekten, die über eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Haftsysteme verfügen, aber auch Wirbeltiere wie der Gecko.  Die Forscher wollen wissen, wie die biologischen Haft-, Reibungs- und Verklammerungssysteme funktionieren, die, nur wenige Mikro- bis Nanometer groß, doch das gesamte Tier senkrecht an einer Wand emporlaufen lassen oder kopfüber an der Decke halten. Ihre größte Herausforderung besteht dabei darin, den Untersuchungsgegenstand bei diesen Größenordnungen überhaupt experimentell fassbar zu machen.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:02:04 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ef0162d6783a7275394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ef0162d6783a7275394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Geckos kleben an senkrechten Wänden, Fliegen hängen kopfüber an der Decke - die Natur hat eine enorme Vielfalt biologischer Haft- und Klebekonstruktionen hervorgebracht, deren Raffinesse Erstaunen auslöst: Denn sie sind vor allem eins: Genial einfach und dabei effektiv bei maximaler Energie- und Materialausnutzung.  Was liegt näher, als sich diese Konstruktionen zum Vorbild zu nehmen? Schließlich sind sie das Ergebnis des seit Jahrmillionen ablaufenden „Optimierungsprozesses“ der Evolution. Die Bionik, eine Wissenschaft an der Grenze zwischen Technik und Biologie, tut genau dies. Als Grenzgänger zwischen den Disziplinen forschen die Wissenschaftler dabei nach den Gesetzmäßigkeiten, die hinter den Konstruktionen der Natur stehen und versuchen, diese in die Technik und Materialforschung zu übertragen.  Genau daran arbeiten auch die Materialwissenschaftler und Biologen am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart. Sie wollen klären, wie sich mikromechanische Konzepte, Theorien und Methoden auf biologische Phänomene anwenden lassen. Die Forscher um Eduard Arzt haben sich dabei unter anderem auf die Haft- und Klebetricks der Natur spezialisiert. Ihre Studienobjekte sind vor allem Insekten, die über eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Haftsysteme verfügen, aber auch Wirbeltiere wie der Gecko.  Die Forscher wollen wissen, wie die biologischen Haft-, Reibungs- und Verklammerungssysteme funktionieren, die, nur wenige Mikro- bis Nanometer groß, doch das gesamte Tier senkrecht an einer Wand emporlaufen lassen oder kopfüber an der Decke halten. Ihre größte Herausforderung besteht dabei darin, den Untersuchungsgegenstand bei diesen Größenordnungen überhaupt experimentell fassbar zu machen.

]]>
0
DNA – Spurensuche im Erbgut Unsere genetische Betriebsanleitung umfasst drei Milliarden Buchstaben und würde ausgedruckt einige Bücher füllen. Dennoch passt sie bequem in die kleinste Einheit unseres Organismus: in unsere Zellen. Unser Erbgut steuert und beeinflusst nahezu sämtliche Vorgänge unseres Körpers, von der Frage, ob wir Mann oder Frau sind, über unser Aussehen bis hin zu Anfälligkeiten für körperliche und psychische Krankheiten.  Wie aber dieser genetische Code aussieht und was genau in ihm steht, war lange unbekannt. Erst nach und nach entzifferten Forscher die Form, Sprache und genaue Funktion unserer Gene - und erlebten dabei einige Überraschungen.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:25:35 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57987dce62d678b23b1b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57987dce62d678b23b1b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Unsere genetische Betriebsanleitung umfasst drei Milliarden Buchstaben und würde ausgedruckt einige Bücher füllen. Dennoch passt sie bequem in die kleinste Einheit unseres Organismus: in unsere Zellen. Unser Erbgut steuert und beeinflusst nahezu sämtliche Vorgänge unseres Körpers, von der Frage, ob wir Mann oder Frau sind, über unser Aussehen bis hin zu Anfälligkeiten für körperliche und psychische Krankheiten.  Wie aber dieser genetische Code aussieht und was genau in ihm steht, war lange unbekannt. Erst nach und nach entzifferten Forscher die Form, Sprache und genaue Funktion unserer Gene - und erlebten dabei einige Überraschungen.

]]>
0
Das Herz Afrikas: Die lange Suche nach den Quellen des Nil Mehr als tausend Kilometer schlängelt sich der Nil, die Lebensader Ägyptens, durch den afrikanischen Kontinent. An seinen Ufern entstanden die ersten Hochkulturen der Menschheit und sein Flussbett diente jahrhundertelang als Weg ins Innere Afrikas. Aber wo entspringt der "Vater der Flüsse"? Schon die Griechen und Römer sandten Expeditionen aus, um den Ursprung des längsten Flusses der Erde zu finden - vergeblich. Das Mysterium blieb. Erst im 19. Jahrhundert zog es Abenteurer, Missionare und Entdecker wieder in das heiße Herz Afrikas. Getrieben von der Gier nach Ruhm und Profit, aber auch von wissenschaftlichem Erkenntnisdrang entstand ein Wettlauf um die Ehre, als erster die Quellen des Nils gefunden zu haben.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:31:02 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0638762d678cf3f75394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0638762d678cf3f75394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mehr als tausend Kilometer schlängelt sich der Nil, die Lebensader Ägyptens, durch den afrikanischen Kontinent. An seinen Ufern entstanden die ersten Hochkulturen der Menschheit und sein Flussbett diente jahrhundertelang als Weg ins Innere Afrikas. Aber wo entspringt der "Vater der Flüsse"? Schon die Griechen und Römer sandten Expeditionen aus, um den Ursprung des längsten Flusses der Erde zu finden - vergeblich. Das Mysterium blieb. Erst im 19. Jahrhundert zog es Abenteurer, Missionare und Entdecker wieder in das heiße Herz Afrikas. Getrieben von der Gier nach Ruhm und Profit, aber auch von wissenschaftlichem Erkenntnisdrang entstand ein Wettlauf um die Ehre, als erster die Quellen des Nils gefunden zu haben.

]]>
0
Rückkehr zum Mond: Neuer Run auf den Erdtrabanten Mehr als 30 Jahre lang hatte der Erdtrabant seine Ruhe, zog in majestätischer Einsamkeit seine Bahn. Doch damit ist es jetzt vorbei. Denn der nächste Wettlauf zum Mond ist bereits eingeläutet. Die USA, aber auch China, Russland und die Europäische Union wollen schon im nächsten Jahrzehnt wieder Astronauten zum Erdbegleiter schicken.  Nach jahrzehntelanger Pause, in der sich die bemannte Raumfahrt auf die Erdumlaufbahn beschränkte und alle weiteren Erkundungen allenfalls durch unbemannte Raumsonden abgedeckt wurden, tut sich was. Plötzlich herrscht Aufbruchstimmung. In den Raumfahrtagenturen werden Budgets umgeschichtet, Konzepte geschmiedet und lange eingemottete Pläne hervorgeholt. Denn es geht wieder zum Mond. Diesmal allerdings geht es weniger um Ruhm und Ehre wie beim ersten „Space-Race“, sondern ums Geschäft. Denn auf dem Erdtrabanten, aber auch auf anderen Himmelskörpern, locken Bodenschätze und andere kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten. Und wer bei der Technologieentwicklung die Nase vorn hat, könnte sich langfristig eine gute Position im Rennen um die kosmischen Ressourcen sichern. Nahezu alle großen Raumfahrtnationen – und auch Deutschland – haben angekündigt oder sind bereits dabei, neue Mondprogramme durchzuführen. Zunächst mit unbemannten Sonden und Robotermissionen, später dann mit Astronauten und sogar dauerhaften Mondbasen planen sie die Rückkehr zum Erdtrabanten.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:34:37 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a2053562d6789a76753957 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a2053562d6789a76753957 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mehr als 30 Jahre lang hatte der Erdtrabant seine Ruhe, zog in majestätischer Einsamkeit seine Bahn. Doch damit ist es jetzt vorbei. Denn der nächste Wettlauf zum Mond ist bereits eingeläutet. Die USA, aber auch China, Russland und die Europäische Union wollen schon im nächsten Jahrzehnt wieder Astronauten zum Erdbegleiter schicken.  Nach jahrzehntelanger Pause, in der sich die bemannte Raumfahrt auf die Erdumlaufbahn beschränkte und alle weiteren Erkundungen allenfalls durch unbemannte Raumsonden abgedeckt wurden, tut sich was. Plötzlich herrscht Aufbruchstimmung. In den Raumfahrtagenturen werden Budgets umgeschichtet, Konzepte geschmiedet und lange eingemottete Pläne hervorgeholt. Denn es geht wieder zum Mond. Diesmal allerdings geht es weniger um Ruhm und Ehre wie beim ersten „Space-Race“, sondern ums Geschäft. Denn auf dem Erdtrabanten, aber auch auf anderen Himmelskörpern, locken Bodenschätze und andere kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten. Und wer bei der Technologieentwicklung die Nase vorn hat, könnte sich langfristig eine gute Position im Rennen um die kosmischen Ressourcen sichern. Nahezu alle großen Raumfahrtnationen – und auch Deutschland – haben angekündigt oder sind bereits dabei, neue Mondprogramme durchzuführen. Zunächst mit unbemannten Sonden und Robotermissionen, später dann mit Astronauten und sogar dauerhaften Mondbasen planen sie die Rückkehr zum Erdtrabanten.

]]>
0
Titanic, Untergang eines Mythos: Spurensuche hundert Jahre nach der Katastrophe Vor hundert Jahren, am 14. April 1912, versank ein Mythos in den Fluten des Nordatlantiks: Die RMS Titanic, gefeiert als das modernste und größte Passagierschiff ihrer Zeit. Der zuvor als unsinkbar geltende Luxusdampfer kollidierte mit einem Eisberg und nahm rund 1.500 Menschen mit in sein eisiges Grab. Wie es zu dieser Katastrophe kam und ob sie hätte verhindert werden können, darüber streiten Historiker, Ingenieure und Hobbyforscher seit Jahrzehnten. Aber erst in den letzten Jahren haben Untersuchungen des Wracks und seiner Bestandteile dazu neue Erkenntnisse gebracht. Sie zeigen unter anderem, was der Eisberg tatsächlich mit dem Rumpf des Riesendampfers anrichtete und welche Berichte der Überlebenden dem tatsächlichen Geschehen am nächsten kamen. Sie belegen aber auch, dass eine ganze Kaskade von Ereignissen und ungünstigen Voraussetzungen zum Ende der Titanic geführt haben: Neben menschlichem Versagen hatten sich auch Technik, Klima und sogar die Astronomie gegen den Luxusdampfer verschworen…

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:37:51 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1f30662d678257375394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1f30662d678257375394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vor hundert Jahren, am 14. April 1912, versank ein Mythos in den Fluten des Nordatlantiks: Die RMS Titanic, gefeiert als das modernste und größte Passagierschiff ihrer Zeit. Der zuvor als unsinkbar geltende Luxusdampfer kollidierte mit einem Eisberg und nahm rund 1.500 Menschen mit in sein eisiges Grab. Wie es zu dieser Katastrophe kam und ob sie hätte verhindert werden können, darüber streiten Historiker, Ingenieure und Hobbyforscher seit Jahrzehnten. Aber erst in den letzten Jahren haben Untersuchungen des Wracks und seiner Bestandteile dazu neue Erkenntnisse gebracht. Sie zeigen unter anderem, was der Eisberg tatsächlich mit dem Rumpf des Riesendampfers anrichtete und welche Berichte der Überlebenden dem tatsächlichen Geschehen am nächsten kamen. Sie belegen aber auch, dass eine ganze Kaskade von Ereignissen und ungünstigen Voraussetzungen zum Ende der Titanic geführt haben: Neben menschlichem Versagen hatten sich auch Technik, Klima und sogar die Astronomie gegen den Luxusdampfer verschworen…

]]>
0
Neandertaler – Neue Erkenntnisse über unsere Steinzeit-Cousins Dummer Höhlenmensch, rückständig, nicht anpassungsfähig und dem Untergang geweiht – so oder ähnlich sehen verbreitete Vorstellungen über die Neandertaler aus. Zahlreiche neue Erkenntnisse haben uns in den letzten Jahren jedoch ein anderes Bild unseres urzeitlichen Vetters geliefert. Als die ersten modernen Menschen in Europa auftauchten, lebten die Neandertaler dort schon seit über hunderttausend Jahren. Sie standen den Neuankömmlingen offenbar in nichts nach, seien es Werkzeuge, Jagdgeschick oder Kultur. Unsere Vorfahren teilten sich mit den Neandertalern nicht nur den Lebensraum: Ihre gemeinsame Nachkommenschaft ist bis heute nachweisbar. Wir haben daher mehr mit den Neandertalern gemeinsam, als lange Zeit angenommen. Warum unsere entfernten Steinzeit-Verwandten aber schließlich ausstarben, ist ein Rätsel.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:40:58 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a06b8362d6782c4175394f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a06b8362d6782c4175394f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Dummer Höhlenmensch, rückständig, nicht anpassungsfähig und dem Untergang geweiht – so oder ähnlich sehen verbreitete Vorstellungen über die Neandertaler aus. Zahlreiche neue Erkenntnisse haben uns in den letzten Jahren jedoch ein anderes Bild unseres urzeitlichen Vetters geliefert. Als die ersten modernen Menschen in Europa auftauchten, lebten die Neandertaler dort schon seit über hunderttausend Jahren. Sie standen den Neuankömmlingen offenbar in nichts nach, seien es Werkzeuge, Jagdgeschick oder Kultur. Unsere Vorfahren teilten sich mit den Neandertalern nicht nur den Lebensraum: Ihre gemeinsame Nachkommenschaft ist bis heute nachweisbar. Wir haben daher mehr mit den Neandertalern gemeinsam, als lange Zeit angenommen. Warum unsere entfernten Steinzeit-Verwandten aber schließlich ausstarben, ist ein Rätsel.

]]>
0
Ground Zero: Wie kam es zum Einsturz der Zwillingstürme? Brennende Türme, schwarzer Rauch und schließlich nur noch eine klaffende Lücke in der Skyline Manhattans - der Einsturz der World Trade Center-Türme am 11. September 2001 erschütterte die Welt. Auch mehr als zehn Jahre später sind die Bilder nicht vergessen, die Narben nicht verheilt - weder an Ground Zero, noch in den Köpfen der Menschen. Und nach wie vor bleibt vieles unverstanden, ungeklärt. Dies gilt für die Vorgeschichte des Terroranschlags, aber auch für den Einsturz der beiden WTC-Türme: Warum kollabierten die Gebäude so rasend schnell? Und was genau verursachte den Fall? Ingenieure, Statiker, Architekten und Materialforscher diskutierten über Jahre heftig über die Ursachen des Einsturzes: War es das Feuer? Die schiere Wucht des Einschlags? Oder lag es sogar an strukturellen Mängeln? Was sich tatsächlich in der kurzen Zeitspanne zwischen Einschlag und Einsturz im Inneren der beiden Türme abgespielt hat, haben Wissenschaftler erst in den letzten beiden Jahren detailliert rekonstruieren können. Den endgültigen Todesstoß erhielten einige Hypothesen sogar erst durch eine im Mai 2007 erschienene Studie. Über eines allerdings herrschte nahezu von Anfang an Einigkeit: Katastrophen dieser Art sind weder vorhersehbar noch hundertprozentig vermeidbar. Eine absolute Sicherheit - auch und gerade für Wolkenkratzer - gibt es nicht...

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:48:24 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0734562d678ad4475394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a0734562d678ad4475394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Brennende Türme, schwarzer Rauch und schließlich nur noch eine klaffende Lücke in der Skyline Manhattans - der Einsturz der World Trade Center-Türme am 11. September 2001 erschütterte die Welt. Auch mehr als zehn Jahre später sind die Bilder nicht vergessen, die Narben nicht verheilt - weder an Ground Zero, noch in den Köpfen der Menschen. Und nach wie vor bleibt vieles unverstanden, ungeklärt. Dies gilt für die Vorgeschichte des Terroranschlags, aber auch für den Einsturz der beiden WTC-Türme: Warum kollabierten die Gebäude so rasend schnell? Und was genau verursachte den Fall? Ingenieure, Statiker, Architekten und Materialforscher diskutierten über Jahre heftig über die Ursachen des Einsturzes: War es das Feuer? Die schiere Wucht des Einschlags? Oder lag es sogar an strukturellen Mängeln? Was sich tatsächlich in der kurzen Zeitspanne zwischen Einschlag und Einsturz im Inneren der beiden Türme abgespielt hat, haben Wissenschaftler erst in den letzten beiden Jahren detailliert rekonstruieren können. Den endgültigen Todesstoß erhielten einige Hypothesen sogar erst durch eine im Mai 2007 erschienene Studie. Über eines allerdings herrschte nahezu von Anfang an Einigkeit: Katastrophen dieser Art sind weder vorhersehbar noch hundertprozentig vermeidbar. Eine absolute Sicherheit - auch und gerade für Wolkenkratzer - gibt es nicht...

]]>
0
Apophis: Asteroid auf Erdkurs – Einschlag oder knapp daneben? 2029 entscheidet Benannt ist er nach dem ägyptischen Gott der Zerstörung und des Bösen, der Asteroid Apophis. Er wird in den nächsten Jahrzehnten gleich zwei Mal haarscharf an der Erde vorbeischrammen und könnte uns im Jahr 2036 sogar treffen. Noch ist die Wahrscheinlichkeit dafür gering - doch der 13. April 2029 könnte alles noch einmal dramatisch ändern. Als der Asteroid Apophis im Jahr 2004 entdeckt wurde, war er nur einer von vielen. Denn gut 900 Gesteinsbrocken im Weltall könnten theoretisch irgendwann auf Kollisionskurs mit der Erde gehen, weil ihre Flugbahn die der Erde kreuzt. Doch der 300-Meter-Brocken Apophis hat es in sich: Denn er passiert die Erde in Zukunft gleich mehrmals extrem nah. Für einige Zeit galt ein Impakt im Jahr 2029 sogar als ziemlich wahrscheinlich. Inzwischen gibt es – zumindest für den 13. April 2029 - Entwarnung: Apophis wird nicht einschlagen, sondern die Erdoberfläche in nur knapp 30.000 Kilometern Höhe passieren – das ist niedriger als die Umlaufbahnen der geostationären Satelliten.  Doch es gibt einen Haken: Durchfliegt er dabei einen nur 600 Meter großen Bereich des Weltraums in der Nähe der Erde, verändert sich sein Kurs auf fatale Weise. Denn dann ist ein Einschlag genau sieben Jahre später, am 13. April 2036, vorprogrammiert.  Noch können die Astronomen das Risiko für ein solches Ereignis nur schätzen, zu ungenau sind die Daten bisher. Möglicherweise muss schon in den nächsten Jahren eine Satellitenmission zum Asteroiden starten, um endgültige Sicherheit zu erlangen. Sogar eine Abwehrmaßnahme ist nicht auszuschließen. Die Entscheidung darüber fällt vermutlich 2013 – wenn Apophis wieder in Reichweite irdischer Teleskope und Radarmessungen kommt.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 12:57:34 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799b9d162d6789e751b5e0b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799b9d162d6789e751b5e0b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Benannt ist er nach dem ägyptischen Gott der Zerstörung und des Bösen, der Asteroid Apophis. Er wird in den nächsten Jahrzehnten gleich zwei Mal haarscharf an der Erde vorbeischrammen und könnte uns im Jahr 2036 sogar treffen. Noch ist die Wahrscheinlichkeit dafür gering - doch der 13. April 2029 könnte alles noch einmal dramatisch ändern. Als der Asteroid Apophis im Jahr 2004 entdeckt wurde, war er nur einer von vielen. Denn gut 900 Gesteinsbrocken im Weltall könnten theoretisch irgendwann auf Kollisionskurs mit der Erde gehen, weil ihre Flugbahn die der Erde kreuzt. Doch der 300-Meter-Brocken Apophis hat es in sich: Denn er passiert die Erde in Zukunft gleich mehrmals extrem nah. Für einige Zeit galt ein Impakt im Jahr 2029 sogar als ziemlich wahrscheinlich. Inzwischen gibt es – zumindest für den 13. April 2029 - Entwarnung: Apophis wird nicht einschlagen, sondern die Erdoberfläche in nur knapp 30.000 Kilometern Höhe passieren – das ist niedriger als die Umlaufbahnen der geostationären Satelliten.  Doch es gibt einen Haken: Durchfliegt er dabei einen nur 600 Meter großen Bereich des Weltraums in der Nähe der Erde, verändert sich sein Kurs auf fatale Weise. Denn dann ist ein Einschlag genau sieben Jahre später, am 13. April 2036, vorprogrammiert.  Noch können die Astronomen das Risiko für ein solches Ereignis nur schätzen, zu ungenau sind die Daten bisher. Möglicherweise muss schon in den nächsten Jahren eine Satellitenmission zum Asteroiden starten, um endgültige Sicherheit zu erlangen. Sogar eine Abwehrmaßnahme ist nicht auszuschließen. Die Entscheidung darüber fällt vermutlich 2013 – wenn Apophis wieder in Reichweite irdischer Teleskope und Radarmessungen kommt.

]]>
0
Leonardo da Vinci – Genialer Geist im falschen Jahrhundert Er malte Mona Lisas Lächeln, war Bildhauer, Architekt und Ingenieur. Er erfand Hubschrauber, Autos und fliegende Schiffe. Doch seine Visionen kamen zu früh. Viele von Leonardos Gemälde blieben unvollendet, die meisten seiner Erfindungen verließen die Notizbücher nicht. So wurde das Universalgenie auch zu einem Meister des Scheiterns. Dennoch ist sein Werk das eines genialen Geistes, der noch heute Herausforderer sucht. Leonardo, der Inbegriff der Renaissance, erdachte Utopien, die zum Teil noch immer verwirren. Wie konnte ein Mensch seiner Zeit so weit voraus sein? Wie konnte er erahnen, was erst Jahrhunderte später verwirklicht werden sollte? Der Auftrieb durch Rotoren – 500 Jahre später wieder entdeckt, die Vision von tauchenden Schiffen – vor gerade erst 80 Jahren in die Tat umgesetzt.  Leonardos Triebkraft war die Suche nach Erkenntnis, seine Kunst das Werkzeug auf diesem Weg: „Verachtest du die Malerei, die nur Nachahmerin aller offenbaren Werke der Natur ist,“ so da Vinci, „so wirst Du gewiss auch eine genaue Erforschung verachten, die mit philosophischer und subtiler Spekulation alle Beschaffenheiten der Formen in Betracht zieht.“ Er erhob die Wissenschaft aus der Kunst. Die Welt, die Leonardo dabei erschuf, steckt noch heute voller Überraschungen…

]]>
Thu, 04 Aug 2016 13:05:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f122162d6789b2875394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f122162d6789b2875394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er malte Mona Lisas Lächeln, war Bildhauer, Architekt und Ingenieur. Er erfand Hubschrauber, Autos und fliegende Schiffe. Doch seine Visionen kamen zu früh. Viele von Leonardos Gemälde blieben unvollendet, die meisten seiner Erfindungen verließen die Notizbücher nicht. So wurde das Universalgenie auch zu einem Meister des Scheiterns. Dennoch ist sein Werk das eines genialen Geistes, der noch heute Herausforderer sucht. Leonardo, der Inbegriff der Renaissance, erdachte Utopien, die zum Teil noch immer verwirren. Wie konnte ein Mensch seiner Zeit so weit voraus sein? Wie konnte er erahnen, was erst Jahrhunderte später verwirklicht werden sollte? Der Auftrieb durch Rotoren – 500 Jahre später wieder entdeckt, die Vision von tauchenden Schiffen – vor gerade erst 80 Jahren in die Tat umgesetzt.  Leonardos Triebkraft war die Suche nach Erkenntnis, seine Kunst das Werkzeug auf diesem Weg: „Verachtest du die Malerei, die nur Nachahmerin aller offenbaren Werke der Natur ist,“ so da Vinci, „so wirst Du gewiss auch eine genaue Erforschung verachten, die mit philosophischer und subtiler Spekulation alle Beschaffenheiten der Formen in Betracht zieht.“ Er erhob die Wissenschaft aus der Kunst. Die Welt, die Leonardo dabei erschuf, steckt noch heute voller Überraschungen…

]]>
0
30 Jahre Tschernobyl: Der größte Atomunfall der Geschichte Am 26. April 1986 ereignet sich im Atomkraftwerk von Tschernobyl der GAU: Der komplette Reaktorblock explodiert und setzt einen radioaktiven Fallout frei, der über halb Europa niedergeht. Heute, 30 Jahre danach, ist die Gefahr weder in der Reaktorruine selbst, noch in der umgebenden Sperrzone vorbei – eher im Gegenteil.

]]>
Thu, 04 Aug 2016 13:08:15 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5797441562d678d21c1b5e0c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5797441562d678d21c1b5e0c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 26. April 1986 ereignet sich im Atomkraftwerk von Tschernobyl der GAU: Der komplette Reaktorblock explodiert und setzt einen radioaktiven Fallout frei, der über halb Europa niedergeht. Heute, 30 Jahre danach, ist die Gefahr weder in der Reaktorruine selbst, noch in der umgebenden Sperrzone vorbei – eher im Gegenteil.

]]>
0
Bedrohte Völker: Überleben zwischen zwei Welten Nur noch 250 bis 300 Millionen Ureinwohner gibt es heute. Sie verteilen sich weltweit auf 5.000 Völker in 76 Staaten. Und Schätzungen gehen davon aus, dass auch von diesen Kulturen innerhalb der nächsten Generation ein Viertel für immer aussterben wird. Ihre Lebensräume werden durch die Industriegesellschaften zunehmend zerstört. Kulturell entwurzelt und ohne jede wirtschaftliche Grundlage müssen sie sich schließlich der westlichen Welt anpassen. Diesem Einfluss von aussen können sich heute nur noch wenige Naturvölker entziehen. Doch sie stehen ihrer Vertreibung nicht mehr tatenlos gegenüber. Sie kämpfen unter Mithilfe von Menschenrechts- und Umweltorganisationen um ihren Lebensraum und den

]]>
Thu, 04 Aug 2016 13:12:44 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579605af62d67802741b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579605af62d67802741b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Nur noch 250 bis 300 Millionen Ureinwohner gibt es heute. Sie verteilen sich weltweit auf 5.000 Völker in 76 Staaten. Und Schätzungen gehen davon aus, dass auch von diesen Kulturen innerhalb der nächsten Generation ein Viertel für immer aussterben wird. Ihre Lebensräume werden durch die Industriegesellschaften zunehmend zerstört. Kulturell entwurzelt und ohne jede wirtschaftliche Grundlage müssen sie sich schließlich der westlichen Welt anpassen. Diesem Einfluss von aussen können sich heute nur noch wenige Naturvölker entziehen. Doch sie stehen ihrer Vertreibung nicht mehr tatenlos gegenüber. Sie kämpfen unter Mithilfe von Menschenrechts- und Umweltorganisationen um ihren Lebensraum und den

]]>
0
Als die Atome Schalen bekamen: 100 Jahre Bohrsches Atommodell Vor fast genau hundert Jahren, im Juli 1913, veröffentlichte der dänische Physiker Niels Bohr sein Atommodell - und damit einen Meilenstein der Physik und Chemie. Denn er war der erste, der erkannte, dass die Elektronen den Atomkern in ganz bestimmten Abständen umkreisen - und dass sie ihre Energie in fest definierten Paketen abgeben. Auch wenn einiges an seinem Modell inzwischen veraltet ist, sein Grundprinzip gilt bis heute und erklärt viele chemische und physikalische Phänomene. Dass Niels Bohr sein Atommodell gerade vor hundert Jahren entwickelte, ist dabei keineswegs ein Zufall. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Physik von großen Umbrüchen erschüttert. Die Anfänge der Quantenmechanik unterminierten viele festgefügte Annahmen der klassischen Physik. Bohr war einer ihrer prägenden Akteure - weit über sein Atommodell hinaus. In ihm aber übertrug er die revolutionären Vorstellungen erstmals auf die Grundbausteine der Materie - und veränderte damit fundamental die Sicht auf die atomare Welt.

]]>
Wed, 10 Aug 2016 14:58:22 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b0cb562d678b8251b5e10 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b0cb562d678b8251b5e10 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vor fast genau hundert Jahren, im Juli 1913, veröffentlichte der dänische Physiker Niels Bohr sein Atommodell - und damit einen Meilenstein der Physik und Chemie. Denn er war der erste, der erkannte, dass die Elektronen den Atomkern in ganz bestimmten Abständen umkreisen - und dass sie ihre Energie in fest definierten Paketen abgeben. Auch wenn einiges an seinem Modell inzwischen veraltet ist, sein Grundprinzip gilt bis heute und erklärt viele chemische und physikalische Phänomene. Dass Niels Bohr sein Atommodell gerade vor hundert Jahren entwickelte, ist dabei keineswegs ein Zufall. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Physik von großen Umbrüchen erschüttert. Die Anfänge der Quantenmechanik unterminierten viele festgefügte Annahmen der klassischen Physik. Bohr war einer ihrer prägenden Akteure - weit über sein Atommodell hinaus. In ihm aber übertrug er die revolutionären Vorstellungen erstmals auf die Grundbausteine der Materie - und veränderte damit fundamental die Sicht auf die atomare Welt.

]]>
0
Klonen – Menschen nach Maß? Die Geburt des Klonschafs Dolly veränderte die Welt. Das erste geklonte Säugetier aus einer erwachsenen Körperzelle machte aller Welt klar, dass auch ein Klonen von Menschen in Zukunft technisch möglich sein kann. Seitdem lautet die entscheidende Frage nicht mehr: "Kann man Menschen klonen?", sondern vielmehr: "Darf man Menschen klonen? Und wenn ja, wie und für welchen Zweck?  Forschungslabors in den USA und weltweit beteiligen sich an dem internationalen Klonierungswettlauf, getrieben vom Ehrgeiz und Forscherdrang, aber auch von der Aussicht auf wirtschaftliche Gewinne bei der Vermarktung der Technologie. Wissenschaftler, Bioethiker, Juristen und Regierungen versuchen demgegenüber, die prekäre Balance zwischen dem Schutz des menschlichen Embryos und der Freiheit der Forschung mit Regelungen und Gesetzen aufrechtzuerhalten.

]]>
Wed, 10 Aug 2016 15:26:35 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f3d9762d678435b75394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f3d9762d678435b75394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Geburt des Klonschafs Dolly veränderte die Welt. Das erste geklonte Säugetier aus einer erwachsenen Körperzelle machte aller Welt klar, dass auch ein Klonen von Menschen in Zukunft technisch möglich sein kann. Seitdem lautet die entscheidende Frage nicht mehr: "Kann man Menschen klonen?", sondern vielmehr: "Darf man Menschen klonen? Und wenn ja, wie und für welchen Zweck?  Forschungslabors in den USA und weltweit beteiligen sich an dem internationalen Klonierungswettlauf, getrieben vom Ehrgeiz und Forscherdrang, aber auch von der Aussicht auf wirtschaftliche Gewinne bei der Vermarktung der Technologie. Wissenschaftler, Bioethiker, Juristen und Regierungen versuchen demgegenüber, die prekäre Balance zwischen dem Schutz des menschlichen Embryos und der Freiheit der Forschung mit Regelungen und Gesetzen aufrechtzuerhalten.

]]>
0
Eiszeiten: Die frostige Vergangenheit der Erde... Die Erde ist heute ein milder, lebensfreundlicher Planet. Doch das war nicht immer so: Immer wieder hat sich der Blaue Planet im Laufe seiner Geschichte eine ordentliche "Erkältung" geholt und raste als kosmischer Schneeball durch das All.  Spuren solcher Eiszeiten sind der Menschheit bereits seit vielen hundert Jahren bekannt. Doch ihre Ursachen geben den Forschern bis heute Rätsel auf. Wie viele Eiszeiten gab es? Worauf beruhten diese gewaltigen Gletschervorstöße? Wie erforscht man das Klima der Vergangenheit? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Wed, 10 Aug 2016 17:01:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ffbd62d678d17575394c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57a1ffbd62d678d17575394c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Erde ist heute ein milder, lebensfreundlicher Planet. Doch das war nicht immer so: Immer wieder hat sich der Blaue Planet im Laufe seiner Geschichte eine ordentliche "Erkältung" geholt und raste als kosmischer Schneeball durch das All.  Spuren solcher Eiszeiten sind der Menschheit bereits seit vielen hundert Jahren bekannt. Doch ihre Ursachen geben den Forschern bis heute Rätsel auf. Wie viele Eiszeiten gab es? Worauf beruhten diese gewaltigen Gletschervorstöße? Wie erforscht man das Klima der Vergangenheit? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Künstliche Mensch-Tier-Mischwesen: Hybris oder Chance? Im Kinofilm „Splice“ erschaffen Wissenschaftler mit Hilfe der Gentechnik ein Mischwesen aus Mensch und Tier, eine Chimäre namens „Dren“. Die illegal erzeugte Kreatur entpuppt sich nicht nur als gefährlich, es stellt seine Schöpfer auch vor ein ethisches Dilemma: Wo beginnt das Menschsein und was macht es aus? Genau diese Frage wird auch in der modernen Biotechnologie immer aktueller – denn Chimären aus Mensch und Tier gibt es in den Laboren der Forscher längst. Ob Menschenembryonen mit Kuh-DNA, Schafe mit Menschen-Organen oder Affen und Mäuse mit menschlichen Gehirnzellen – dem Experimentierdrang und Forscherehrgeiz scheinen heute keine Grenzen mehr gesetzt, technisch machbar ist schon fast alles. Aber ist es auch moralisch und ethisch vertretbar und erlaubt? Bis wann ist ein solches Mischwesen noch ein Tier? Und was entscheidet über seinen Status als bloße Sache oder schon Person mit bestimmten Rechten? Dieses ethische Dilemma sorgt nicht nur unter Politikern, Medizinrechtlern und Bioethikern für Zündstoff, die Unsicherheit und Uneinigkeit geht auch bis weit in die Wissenschaftlergemeinschaft hinein. Für die einen sind solche Chimären unentbehrliche Helfer gegen Krankheiten und eine wichtige Chance, Einsichten in die grundlegenden Prozesse des Lebens zu gewinnen. Für andere jedoch ist ihre Erschaffung pure Hybris, ein folgenschwerer Eingriff in die Evolution, der den Menschen, die Natur und unsere Gesellschaft unwiderruflich verändern wird…

]]>
Wed, 10 Aug 2016 17:30:12 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799dd0262d678fc7b1b5e09 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5799dd0262d678fc7b1b5e09 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Im Kinofilm „Splice“ erschaffen Wissenschaftler mit Hilfe der Gentechnik ein Mischwesen aus Mensch und Tier, eine Chimäre namens „Dren“. Die illegal erzeugte Kreatur entpuppt sich nicht nur als gefährlich, es stellt seine Schöpfer auch vor ein ethisches Dilemma: Wo beginnt das Menschsein und was macht es aus? Genau diese Frage wird auch in der modernen Biotechnologie immer aktueller – denn Chimären aus Mensch und Tier gibt es in den Laboren der Forscher längst. Ob Menschenembryonen mit Kuh-DNA, Schafe mit Menschen-Organen oder Affen und Mäuse mit menschlichen Gehirnzellen – dem Experimentierdrang und Forscherehrgeiz scheinen heute keine Grenzen mehr gesetzt, technisch machbar ist schon fast alles. Aber ist es auch moralisch und ethisch vertretbar und erlaubt? Bis wann ist ein solches Mischwesen noch ein Tier? Und was entscheidet über seinen Status als bloße Sache oder schon Person mit bestimmten Rechten? Dieses ethische Dilemma sorgt nicht nur unter Politikern, Medizinrechtlern und Bioethikern für Zündstoff, die Unsicherheit und Uneinigkeit geht auch bis weit in die Wissenschaftlergemeinschaft hinein. Für die einen sind solche Chimären unentbehrliche Helfer gegen Krankheiten und eine wichtige Chance, Einsichten in die grundlegenden Prozesse des Lebens zu gewinnen. Für andere jedoch ist ihre Erschaffung pure Hybris, ein folgenschwerer Eingriff in die Evolution, der den Menschen, die Natur und unsere Gesellschaft unwiderruflich verändern wird…

]]>
0
Die Schlünde der Meere – Eine Reise in die Tiefseegräben Stockdunkel, eiskalt und enormer Druck: Die Tiefseegräben der Ozeane gehören zu den spektakulärsten aber auch seltsamsten Phänomenen der Erde – und zu den am wenigsten erforschten. Denn bisher ist es Wissenschaftlern nur selten gelungen, zu den tiefsten Stellen der Meere vorzudringen und sie einer ausgiebigen Inventur zu unterziehen. Dabei gibt es in den „Narben“ der Erdkruste eine Menge zu tun. Geowissenschaftler beispielsweise können hier der Plattentektonik bei der Arbeit zusehen und beobachten wie in einem unendlich langsamen Prozess Meeresboden abtaucht und in den Tiefen der Erde verschwindet.  Für Meeresbiologen dagegen sind die Tiefseegräben ein natürliches Labor der Evolution: Welche Organismen haben die bis zu elf Kilometer unter Wasser liegenden Lebensräume für sich erobert? Wie schaffen es Fische, Muscheln, Plankton oder Bakterien mit den extremen Bedingungen dort zurechtzukommen? Und vor allem: Ist in ihnen vielleicht sogar das erste Leben auf der Erde entstanden? Dies sind nur einige von vielen Fragen, die bis heute weitgehend ungelöst sind. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn knapp 50 Jahre nachdem Jacques Piccard und Don Walsh mit der „Trieste“ als erste und bisher einzige den Grund des Marianengrabens erreichten, unternimmt die Menschheit einen neuen Anlauf die Tiefseegräben zu erobern...

]]>
Wed, 07 Sep 2016 15:49:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d0115962d678305a7b23c7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d0115962d678305a7b23c7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Stockdunkel, eiskalt und enormer Druck: Die Tiefseegräben der Ozeane gehören zu den spektakulärsten aber auch seltsamsten Phänomenen der Erde – und zu den am wenigsten erforschten. Denn bisher ist es Wissenschaftlern nur selten gelungen, zu den tiefsten Stellen der Meere vorzudringen und sie einer ausgiebigen Inventur zu unterziehen. Dabei gibt es in den „Narben“ der Erdkruste eine Menge zu tun. Geowissenschaftler beispielsweise können hier der Plattentektonik bei der Arbeit zusehen und beobachten wie in einem unendlich langsamen Prozess Meeresboden abtaucht und in den Tiefen der Erde verschwindet.  Für Meeresbiologen dagegen sind die Tiefseegräben ein natürliches Labor der Evolution: Welche Organismen haben die bis zu elf Kilometer unter Wasser liegenden Lebensräume für sich erobert? Wie schaffen es Fische, Muscheln, Plankton oder Bakterien mit den extremen Bedingungen dort zurechtzukommen? Und vor allem: Ist in ihnen vielleicht sogar das erste Leben auf der Erde entstanden? Dies sind nur einige von vielen Fragen, die bis heute weitgehend ungelöst sind. Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn knapp 50 Jahre nachdem Jacques Piccard und Don Walsh mit der „Trieste“ als erste und bisher einzige den Grund des Marianengrabens erreichten, unternimmt die Menschheit einen neuen Anlauf die Tiefseegräben zu erobern...

]]>
0
Diamanten – Hochkarätiges aus dem Bauch der Erde Härtestes Material der Erde, Zeichen für Unvergänglichkeit, Symbol für Schönheit, Reichtum und Macht - seit mehr als 4.000 Jahren ziehen Diamanten die Menschen in ihren Bann.  Und auch heute noch gelten die Kunstwerke aus dem Inneren der Erde als kostbarste aller Edelsteine. Die Diamantenindustrie hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftzweig entwickelt, der im Jahr weltweit rund acht Milliarden Dollar umsetzt.  Doch das schillernde Image der wertvollen "Klunker" hat in letzter Zeit einige Kratzer abbekommen. Berichte über Kinderarbeit in Minen und Schleifereien oder der lukrative Handel mit (illegalen) Diamanten für Kriegszwecke haben dafür gesorgt, dass die Branche mittlerweile ins Zwielicht geraten ist...

]]>
Wed, 07 Sep 2016 16:24:19 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d01d0e62d678775d7b23c7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d01d0e62d678775d7b23c7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Härtestes Material der Erde, Zeichen für Unvergänglichkeit, Symbol für Schönheit, Reichtum und Macht - seit mehr als 4.000 Jahren ziehen Diamanten die Menschen in ihren Bann.  Und auch heute noch gelten die Kunstwerke aus dem Inneren der Erde als kostbarste aller Edelsteine. Die Diamantenindustrie hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftzweig entwickelt, der im Jahr weltweit rund acht Milliarden Dollar umsetzt.  Doch das schillernde Image der wertvollen "Klunker" hat in letzter Zeit einige Kratzer abbekommen. Berichte über Kinderarbeit in Minen und Schleifereien oder der lukrative Handel mit (illegalen) Diamanten für Kriegszwecke haben dafür gesorgt, dass die Branche mittlerweile ins Zwielicht geraten ist...

]]>
0
Das große Sterben – Folgen des Klimawandel für Tier- und Pflanzenwelt Anpassen oder Ausweichen – wer den Klimawandel überleben will, hat nur diese beiden Alternativen. Das gilt auch für die Tier-und Pflanzenwelt. Die globale Erwärmung verändert ganze Ökosysteme. Lebewesen, die bei diesem rasanten Wandel nicht Schritt halten können, sterben aus. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Natur Bedingungen ausgesetzt sein, wie es sie seit mehreren hunderttausend Jahren nicht mehr gegeben hat. Die schnell steigenden Temperaturen und CO2-Werte stellen die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen auf eine harte Probe. Klimazonen wandern, Lebensräume und Nahrungsgrundlagen verändern sich. Für einige allerdings ist der Klimawandel eine echte Chance, denn er eröffnet ihnen neue Habitate und Strategien. Was aber macht eine Art zu einem Gewinner oder Verlierer des Klimawandels? Wen trifft es am härtesten und warum?

]]>
Wed, 07 Sep 2016 17:00:28 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d0258762d6782d5e7b23ca http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d0258762d6782d5e7b23ca scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Anpassen oder Ausweichen – wer den Klimawandel überleben will, hat nur diese beiden Alternativen. Das gilt auch für die Tier-und Pflanzenwelt. Die globale Erwärmung verändert ganze Ökosysteme. Lebewesen, die bei diesem rasanten Wandel nicht Schritt halten können, sterben aus. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Natur Bedingungen ausgesetzt sein, wie es sie seit mehreren hunderttausend Jahren nicht mehr gegeben hat. Die schnell steigenden Temperaturen und CO2-Werte stellen die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen auf eine harte Probe. Klimazonen wandern, Lebensräume und Nahrungsgrundlagen verändern sich. Für einige allerdings ist der Klimawandel eine echte Chance, denn er eröffnet ihnen neue Habitate und Strategien. Was aber macht eine Art zu einem Gewinner oder Verlierer des Klimawandels? Wen trifft es am härtesten und warum?

]]>
0
Überlebenskampf im Krater – Zwischen Paradies und Bedrohung Er gilt als Arche Noah für Tiere, als prall gefüllter, gigantischer Zoo in freier Wildbahn und als Symbol für unberührte Natur und die Magie Afrikas: der Ngorongoro–Krater im Norden Tansanias. Rund 25.000 große Wildtiere leben heute in den Millionen Jahre alten Überresten eines eingestürzten Vulkans - so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt auf so engem Raum. Wer Glück hat kann hier die „Big Five“ der afrikanischen Tierwelt, Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard an einem einzigen Tag beobachten.  Doch auch wenn der Ngorongoro, seit 1979 Unesco-Weltnaturerbe, noch immer durch seine biologische Vielfalt beeindruckt, ist die Welt im Krater längst nicht mehr heil. Wilderer haben Tierarten wie das Nashorn in den letzten Jahrzehnten derart dezimiert, dass sie ums Überleben kämpfen. Inzucht und Seuchen sind im Kraterkessel längst keine Seltenheit mehr und fordern ihren Tribut. Und auch der ständig wachsende Tourismus bedroht immer stärker das empfindliche Ökosystem. Mehr Wildnis - weniger Mensch: Dies fordern Wissenschaftler und Naturschützer um das Tierparadies Ngorongoro-Krater auf Dauer zu erhalten und den Ausverkauf der Natur zu stoppen…

]]>
Thu, 08 Sep 2016 15:53:20 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d1694162d678247d7b23c9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d1694162d678247d7b23c9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er gilt als Arche Noah für Tiere, als prall gefüllter, gigantischer Zoo in freier Wildbahn und als Symbol für unberührte Natur und die Magie Afrikas: der Ngorongoro–Krater im Norden Tansanias. Rund 25.000 große Wildtiere leben heute in den Millionen Jahre alten Überresten eines eingestürzten Vulkans - so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt auf so engem Raum. Wer Glück hat kann hier die „Big Five“ der afrikanischen Tierwelt, Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard an einem einzigen Tag beobachten.  Doch auch wenn der Ngorongoro, seit 1979 Unesco-Weltnaturerbe, noch immer durch seine biologische Vielfalt beeindruckt, ist die Welt im Krater längst nicht mehr heil. Wilderer haben Tierarten wie das Nashorn in den letzten Jahrzehnten derart dezimiert, dass sie ums Überleben kämpfen. Inzucht und Seuchen sind im Kraterkessel längst keine Seltenheit mehr und fordern ihren Tribut. Und auch der ständig wachsende Tourismus bedroht immer stärker das empfindliche Ökosystem. Mehr Wildnis - weniger Mensch: Dies fordern Wissenschaftler und Naturschützer um das Tierparadies Ngorongoro-Krater auf Dauer zu erhalten und den Ausverkauf der Natur zu stoppen…

]]>
0
Energiewende bringt zuverlässige Stromversorgung? Sonne und Wind als unerschöpfliche Stromquellen, keine schädlichen Emissionen von Treibhausgasen – so die Vision der Energiewende. Steigende Strompreise und unzuverlässige Stromversorgung – so die Befürchtungen. Wie gut lässt sich Deutschland wirklich über erneuerbare Energien mit Strom versorgen? Bis 2025 soll knapp die Hälfte unseres Stromes aus erneuerbaren Quellen stammen. Diese Energiequellen müssen bis dahin nicht nur auf- und ausgebaut werden. Sie müssen auch aufeinander abgestimmt zusammen arbeiten, damit bei Wolken über den Solaranlagen oder Flaute im Windpark nicht alle Lichter ausgehen. Die technischen Möglichkeiten dafür sind bereits vorhanden, wie Studien und Projekte belegen. Es gilt, sie umzusetzen.

]]>
Thu, 08 Sep 2016 16:22:39 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d170a162d678d6027b23c8 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d170a162d678d6027b23c8 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sonne und Wind als unerschöpfliche Stromquellen, keine schädlichen Emissionen von Treibhausgasen – so die Vision der Energiewende. Steigende Strompreise und unzuverlässige Stromversorgung – so die Befürchtungen. Wie gut lässt sich Deutschland wirklich über erneuerbare Energien mit Strom versorgen? Bis 2025 soll knapp die Hälfte unseres Stromes aus erneuerbaren Quellen stammen. Diese Energiequellen müssen bis dahin nicht nur auf- und ausgebaut werden. Sie müssen auch aufeinander abgestimmt zusammen arbeiten, damit bei Wolken über den Solaranlagen oder Flaute im Windpark nicht alle Lichter ausgehen. Die technischen Möglichkeiten dafür sind bereits vorhanden, wie Studien und Projekte belegen. Es gilt, sie umzusetzen.

]]>
0
Auf der Suche nach der Triebkraft des Universums Sie ist überall, dominiert das Universum und könnte der große Gegenspieler der Gravitation sein: die Dunkle Energie. Seitdem Forscher entdeckt haben, dass sich der Kosmos immer schneller ausdehnt, gilt sie als die Triebkraft dieses Phänomen. Was aber die Dunkle Energie ist und wie sie in unser physikalisches Weltbild passt, ist nach wie vor rätselhaft. Die Spanne der Erklärungsversuche reicht von einer Ureigenschaft des Raumes über eine quantenphysikalische Vakuumenergie bis hin zu einem geheimnisvollen Feld. Aber was wirklich hinter der Triebkraft der beschleunigten Expansion steckt, gehört heute zu den großen Rätseln der modernen Kosmologie.  In aller Welt suchen daher Forscher nach Wegen, um der Dunkeln Energie und ihrer Natur auf die Spur zu kommen. Ihre Messmethoden umfassen dabei gewaltige Durchmusterungen des fernen Kosmos ebenso wie kleinste Zustandsänderungen von Elementarteilchen.

]]>
Thu, 08 Sep 2016 16:45:49 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d1776c62d678d27f7b23c8 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d1776c62d678d27f7b23c8 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie ist überall, dominiert das Universum und könnte der große Gegenspieler der Gravitation sein: die Dunkle Energie. Seitdem Forscher entdeckt haben, dass sich der Kosmos immer schneller ausdehnt, gilt sie als die Triebkraft dieses Phänomen. Was aber die Dunkle Energie ist und wie sie in unser physikalisches Weltbild passt, ist nach wie vor rätselhaft. Die Spanne der Erklärungsversuche reicht von einer Ureigenschaft des Raumes über eine quantenphysikalische Vakuumenergie bis hin zu einem geheimnisvollen Feld. Aber was wirklich hinter der Triebkraft der beschleunigten Expansion steckt, gehört heute zu den großen Rätseln der modernen Kosmologie.  In aller Welt suchen daher Forscher nach Wegen, um der Dunkeln Energie und ihrer Natur auf die Spur zu kommen. Ihre Messmethoden umfassen dabei gewaltige Durchmusterungen des fernen Kosmos ebenso wie kleinste Zustandsänderungen von Elementarteilchen.

]]>
0
Giftig währt am längsten – Umwelthormone mit Langzeitwirkung Seit Jahrzehnten sprühen wir Pestizide über die Felder und werfen unseren Plastikmüll ins Meer. Hinzu kommen giftige Schwermetalle aus Industrieabgasen. Damit gelangen unzählige Schadstoffe in die Umwelt, die für lange Zeit dort verweilen. Mögliche Folgen für die Gesundheit wurden lange vernachlässigt – das rächt sich nun. Mehr und mehr häufen sich die Erkenntnisse, dass Umweltgifte wie persistente organische Schadstoffe und Schwermetalle nicht nur in höheren Dosen akut giftig sind. Genauso, wie sie sich über die Jahre in Natur und Körper langsam anreichern, wirken sie auch: langfristig. Sie greifen dabei schon in die Entwicklung im Mutterleib ein. Der von den Umweltgiften gestörte Hormonhaushalt führt aber auch zu Gesundheitsschäden bei Heranwachsenden und Erwachsenen. Lässt sich die schleichende Vergiftung noch aufhalten?

 

]]>
Mon, 12 Sep 2016 14:46:13 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6a11d62d678136a08e580 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6a11d62d678136a08e580 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Seit Jahrzehnten sprühen wir Pestizide über die Felder und werfen unseren Plastikmüll ins Meer. Hinzu kommen giftige Schwermetalle aus Industrieabgasen. Damit gelangen unzählige Schadstoffe in die Umwelt, die für lange Zeit dort verweilen. Mögliche Folgen für die Gesundheit wurden lange vernachlässigt – das rächt sich nun. Mehr und mehr häufen sich die Erkenntnisse, dass Umweltgifte wie persistente organische Schadstoffe und Schwermetalle nicht nur in höheren Dosen akut giftig sind. Genauso, wie sie sich über die Jahre in Natur und Körper langsam anreichern, wirken sie auch: langfristig. Sie greifen dabei schon in die Entwicklung im Mutterleib ein. Der von den Umweltgiften gestörte Hormonhaushalt führt aber auch zu Gesundheitsschäden bei Heranwachsenden und Erwachsenen. Lässt sich die schleichende Vergiftung noch aufhalten?

 

]]>
0
Der Placebo-Effekt – Der Wirkung von Schein-Therapien auf der Spur Placebos lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und lösen Asthma – und enthalten doch keinerlei wirksame Bestandteile. Trotzdem wirken diese Schein-Therapien bei vielen Menschen verblüffend gut. Aber warum? Wie funktioniert der Placebo-Effekt? "Placebo" – Ich werde gefallen: So nannten schon vor rund 250 Jahren Mediziner ihre Schein-Arzneien. Sie verabreichten ihren Patienten Pillen aus Brot und Zucker oder Tränke aus gefärbtem Wasser, um diese zu beruhigen, ihnen Linderung bei unheilbaren Krankheiten zu verschaffen oder schlicht, um Geld zu verdienen. Doch schon damals stellte man fest: Die Schummel-Kuren wirken.  Inzwischen weiß man, dass Placebos reale und physiologisch messbare Veränderungen im Körper auslösen können. Ihre Wirkung geht damit weit über einen rein psychologischen Effekt hinaus. Was aber genau den Placebo-Effekt verursacht, wie er sich manifestiert und warum nicht jeder gleichermaßen anfällig ist, das haben Forscher erst in den letzten Jahren zumindest in Teilen herausgefunden.

]]>
Mon, 12 Sep 2016 15:14:32 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6a6cf62d678cb6a08e582 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6a6cf62d678cb6a08e582 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Placebos lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und lösen Asthma – und enthalten doch keinerlei wirksame Bestandteile. Trotzdem wirken diese Schein-Therapien bei vielen Menschen verblüffend gut. Aber warum? Wie funktioniert der Placebo-Effekt? "Placebo" – Ich werde gefallen: So nannten schon vor rund 250 Jahren Mediziner ihre Schein-Arzneien. Sie verabreichten ihren Patienten Pillen aus Brot und Zucker oder Tränke aus gefärbtem Wasser, um diese zu beruhigen, ihnen Linderung bei unheilbaren Krankheiten zu verschaffen oder schlicht, um Geld zu verdienen. Doch schon damals stellte man fest: Die Schummel-Kuren wirken.  Inzwischen weiß man, dass Placebos reale und physiologisch messbare Veränderungen im Körper auslösen können. Ihre Wirkung geht damit weit über einen rein psychologischen Effekt hinaus. Was aber genau den Placebo-Effekt verursacht, wie er sich manifestiert und warum nicht jeder gleichermaßen anfällig ist, das haben Forscher erst in den letzten Jahren zumindest in Teilen herausgefunden.

]]>
0
Streit ums Klima – Klimawandel unter Beschuss? Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt und es wird immer wärmer auf der Erde - die Anzeichen für einen Klimawandel könnten kaum deutlicher sein. Auch der 2001 veröffentlichte dritte Klimabericht des IPCC bestätigte erneut den Trend zur Erwärmung und warnte vor den möglichen Folgen. Fast alle Klimaforscher sind sich darin einig, dass der Mensch und seine Emissionen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt. Er scheint das irdische Thermostat immer weiter in die Höhe zu treiben. Und doch gibt es eine Reihe von Skeptikern, die genau das bezweifeln. Ihrer Ansicht nach ist die Lage bei weitem nicht so eindeutig. Einige von ihnen sprechen sogar von der "Legende vom Klimawandel" oder einer "Klimalüge" und wollen weder eine Erwärmung noch gar eine Mitschuld des Menschen erkennen. Wer und was steckt hinter diesen "Klimaskeptikern" und ihren Ansichten? Handelt es sich um bloße "Spinner" oder sollte man ihre Einwände doch vielleicht ernst nehmen? 

 

]]>
Tue, 13 Sep 2016 19:56:11 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d8391662d678db1608e580 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d8391662d678db1608e580 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt und es wird immer wärmer auf der Erde - die Anzeichen für einen Klimawandel könnten kaum deutlicher sein. Auch der 2001 veröffentlichte dritte Klimabericht des IPCC bestätigte erneut den Trend zur Erwärmung und warnte vor den möglichen Folgen. Fast alle Klimaforscher sind sich darin einig, dass der Mensch und seine Emissionen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt. Er scheint das irdische Thermostat immer weiter in die Höhe zu treiben. Und doch gibt es eine Reihe von Skeptikern, die genau das bezweifeln. Ihrer Ansicht nach ist die Lage bei weitem nicht so eindeutig. Einige von ihnen sprechen sogar von der "Legende vom Klimawandel" oder einer "Klimalüge" und wollen weder eine Erwärmung noch gar eine Mitschuld des Menschen erkennen. Wer und was steckt hinter diesen "Klimaskeptikern" und ihren Ansichten? Handelt es sich um bloße "Spinner" oder sollte man ihre Einwände doch vielleicht ernst nehmen? 

 

]]>
0
Regen – Wolken, Wetter, Wassertropfen Kaum ein anderes Wetterelement ist so unbeliebt wie der Regen. Schon ein bewölkter Himmel kann für schlechte Laune sorgen und niemand freut sich über nasse Kleidung oder eine schlechte Sicht beim Autofahren. Doch der Regen hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Denn er reinigt die Luft von kleinsten Staubpartikeln, bringt den Pflanzen die nötige Feuchtigkeit zum Wachsen und sorgt nicht zuletzt für die ersehnte Abkühlung an heißen Tagen. Und bei genauem Hinsehen entpuppt sich der Regen zudem als ein faszinierendes Phänomen.  Wer weiß schon, dass sich eine Wolke im Durchschnitt zehnmal neu bilden muss, bevor aus ihr auch nur ein Tropfen Regen fällt? Oder dass ein Regentropfen von der Form eher einem Hamburger denn einem Wassertropfen ähnelt und dass in unserem Kühlschrank ähnliche Prozesse ablaufen wie in einer Wolke? Zudem kann Wasser in den Wolken unter minus 40°C kalt sein kann, ohne zu gefrieren. Und schon in einer ganz gewöhnlichen Cumuluswolke verbergen sich über 150.000 Tonnen Wasserdampf und Eiskristalle, was ungefähr dem Inhalt von einhundert 50-Meter Schwimmbecken entspricht.  In Deutschland erreicht seit einigen Jahren ein immer größer werdender Anteil dieser enormen Wassermassen auch tatsächlich den Boden. Denn sowohl die Anzahl als auch die Intensität der Starkregentagen hat offensichtlich zugenommen und die Klimagegensätze zwischen Ost und West haben sich verschärft. Müssen wir uns in Zukunft vermehrt auf Wolkenbrüche, Schauer und Platzregen einstellen!? Kommen Sie mit auf die faszinierende Reise in die weite weiße Wolkenwelt...

]]>
Thu, 15 Sep 2016 15:22:34 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6aeae62d6783f6c08e581 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d6aeae62d6783f6c08e581 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Kaum ein anderes Wetterelement ist so unbeliebt wie der Regen. Schon ein bewölkter Himmel kann für schlechte Laune sorgen und niemand freut sich über nasse Kleidung oder eine schlechte Sicht beim Autofahren. Doch der Regen hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Denn er reinigt die Luft von kleinsten Staubpartikeln, bringt den Pflanzen die nötige Feuchtigkeit zum Wachsen und sorgt nicht zuletzt für die ersehnte Abkühlung an heißen Tagen. Und bei genauem Hinsehen entpuppt sich der Regen zudem als ein faszinierendes Phänomen.  Wer weiß schon, dass sich eine Wolke im Durchschnitt zehnmal neu bilden muss, bevor aus ihr auch nur ein Tropfen Regen fällt? Oder dass ein Regentropfen von der Form eher einem Hamburger denn einem Wassertropfen ähnelt und dass in unserem Kühlschrank ähnliche Prozesse ablaufen wie in einer Wolke? Zudem kann Wasser in den Wolken unter minus 40°C kalt sein kann, ohne zu gefrieren. Und schon in einer ganz gewöhnlichen Cumuluswolke verbergen sich über 150.000 Tonnen Wasserdampf und Eiskristalle, was ungefähr dem Inhalt von einhundert 50-Meter Schwimmbecken entspricht.  In Deutschland erreicht seit einigen Jahren ein immer größer werdender Anteil dieser enormen Wassermassen auch tatsächlich den Boden. Denn sowohl die Anzahl als auch die Intensität der Starkregentagen hat offensichtlich zugenommen und die Klimagegensätze zwischen Ost und West haben sich verschärft. Müssen wir uns in Zukunft vermehrt auf Wolkenbrüche, Schauer und Platzregen einstellen!? Kommen Sie mit auf die faszinierende Reise in die weite weiße Wolkenwelt...

]]>
0
Mega-Cities – Fehlentwicklung oder Modell für das 21. Jahrhundert? Fast die Hälfte aller Menschen lebt heute in Städten. Gerade Mega-Cities - gigantische Agglomerationen von acht Millionen Einwohnern oder mehr - sind in den letzten Jahrzehnten auf der Weltkarte immer häufiger zu finden.  Aber was sind Mega-Cities eigentlich? Pulsierende Welt-Metropolen oder lebensunwürdige Moloche? Oder vielleicht sogar beides gleichzeitig... Zu den bekanntesten und größten Städten der Erde gehören Los Angeles und Sao Paulo. Während Los Angeles ein Beispiel für klassische Mega-Cities in einem Industrieland darstellt, ist Sao Paulo typisch für die neuen Mega-Cities der Entwicklungsländer.

]]>
Thu, 15 Sep 2016 15:47:29 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57daa46f62d678be3e08e580 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57daa46f62d678be3e08e580 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fast die Hälfte aller Menschen lebt heute in Städten. Gerade Mega-Cities - gigantische Agglomerationen von acht Millionen Einwohnern oder mehr - sind in den letzten Jahrzehnten auf der Weltkarte immer häufiger zu finden.  Aber was sind Mega-Cities eigentlich? Pulsierende Welt-Metropolen oder lebensunwürdige Moloche? Oder vielleicht sogar beides gleichzeitig... Zu den bekanntesten und größten Städten der Erde gehören Los Angeles und Sao Paulo. Während Los Angeles ein Beispiel für klassische Mega-Cities in einem Industrieland darstellt, ist Sao Paulo typisch für die neuen Mega-Cities der Entwicklungsländer.

]]>
0
Syrien – Kulturerbe in Trümmern Krieg und Kampf haben in Syrien Tradition: Schon vor Jahrtausenden war das Gebiet zwischen Mittelmeer und Mesopotamien heiß umkämpft. Ägyptische Pharaonen, Babylonier und Hethiter rangen um die Vormacht. Doch das, was von den alten Kulturschätzen Syriens übrigblieb, droht heute endgültig zerstört zu werden. Das rätselhafte Reich der Mitanni, die prunkvolle Königstadt Qatna oder die syrischen Weltkulturerbe-Stätten der UNESCO – sie alle zeugen von der reichen kulturellen Vergangenheit der Region zwischen Nahem Osten und Zweistromland. Lange bevor der Islam entstand, wuchsen hier Kulturen und Reiche heran, erblühten und verschwanden wieder. Welche Kulturschätze hinterließen sie? Und wie bedroht sind diese durch den Bürgerkrieg in Syrien?

]]>
Thu, 15 Sep 2016 16:10:10 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57daa89c62d678643f08e581 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57daa89c62d678643f08e581 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Krieg und Kampf haben in Syrien Tradition: Schon vor Jahrtausenden war das Gebiet zwischen Mittelmeer und Mesopotamien heiß umkämpft. Ägyptische Pharaonen, Babylonier und Hethiter rangen um die Vormacht. Doch das, was von den alten Kulturschätzen Syriens übrigblieb, droht heute endgültig zerstört zu werden. Das rätselhafte Reich der Mitanni, die prunkvolle Königstadt Qatna oder die syrischen Weltkulturerbe-Stätten der UNESCO – sie alle zeugen von der reichen kulturellen Vergangenheit der Region zwischen Nahem Osten und Zweistromland. Lange bevor der Islam entstand, wuchsen hier Kulturen und Reiche heran, erblühten und verschwanden wieder. Welche Kulturschätze hinterließen sie? Und wie bedroht sind diese durch den Bürgerkrieg in Syrien?

]]>
0
Lego mit Lebensbausteinen – Was ist synthetische Biologie? Ihre Legobausteine sind DNA-Basen, Proteine und RNA, ihre Bauwerke sind künstliche Gene und Zellen: Forscher auf dem Gebiet der synthetischen Biologie arbeiten daran, aus den Grundbausteinen des Lebens neue Organismen zu schaffen - oder bestehende so umzubauen, dass sie spezifischen Zwecken dienen. Dadurch, so die Hoffnung, eröffnen sich in Zukunft völlig neue Möglichkeiten der Anwendung. Pflanzen als Sprengstoffanzeiger, Algen, die Wasserstoff erzeugen und Mikroben, die Sondermüll beseitigen, Arzneimittel produzieren oder Krebszellen jagen - diese Errungenschaften soll die synthetische Biologie zukünftig bringen. Denn mit dem Instrumentarium dieser Technologie sollen, so hoffen die Forscher, zukünftig maßgeschneiderte Zellen und Lebewesen produziert werden können.  Noch ist man weit davon entfernt, das Inventar der Natur komplett umkrempeln zu können. Zu komplex ist die Zellmaschinerie, um bisher auf das Kopieren bewährter Gene und Sequenzen verzichten zu können. Aber immerhin: Die erste Bakterienzelle mit einem komplett künstlich hergestellten Genom gibt es bereits. Und auch schon erste zu Arzneimittelfabriken umfunktionierte Mikroben und Zellen, die als Biosensoren Sprengstoffe oder andere Stoffe anzeigen können.  Was diese in den Labors der Forscher zusammengebastelten Lebewesen für die Umwelt und Natur bedeuten, welche Risiken mit ihnen verbunden sind, ist bisher kaum bekannt und erforscht. Mit der Weiterentwicklung der Technologie aber - damit rechnen auch die Forscher - könnten sich hier völlig neue ethische Fragen und Sicherheitsprobleme ergeben.

]]>
Sun, 18 Sep 2016 16:52:18 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57dea89362d678442c577d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57dea89362d678442c577d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ihre Legobausteine sind DNA-Basen, Proteine und RNA, ihre Bauwerke sind künstliche Gene und Zellen: Forscher auf dem Gebiet der synthetischen Biologie arbeiten daran, aus den Grundbausteinen des Lebens neue Organismen zu schaffen - oder bestehende so umzubauen, dass sie spezifischen Zwecken dienen. Dadurch, so die Hoffnung, eröffnen sich in Zukunft völlig neue Möglichkeiten der Anwendung. Pflanzen als Sprengstoffanzeiger, Algen, die Wasserstoff erzeugen und Mikroben, die Sondermüll beseitigen, Arzneimittel produzieren oder Krebszellen jagen - diese Errungenschaften soll die synthetische Biologie zukünftig bringen. Denn mit dem Instrumentarium dieser Technologie sollen, so hoffen die Forscher, zukünftig maßgeschneiderte Zellen und Lebewesen produziert werden können.  Noch ist man weit davon entfernt, das Inventar der Natur komplett umkrempeln zu können. Zu komplex ist die Zellmaschinerie, um bisher auf das Kopieren bewährter Gene und Sequenzen verzichten zu können. Aber immerhin: Die erste Bakterienzelle mit einem komplett künstlich hergestellten Genom gibt es bereits. Und auch schon erste zu Arzneimittelfabriken umfunktionierte Mikroben und Zellen, die als Biosensoren Sprengstoffe oder andere Stoffe anzeigen können.  Was diese in den Labors der Forscher zusammengebastelten Lebewesen für die Umwelt und Natur bedeuten, welche Risiken mit ihnen verbunden sind, ist bisher kaum bekannt und erforscht. Mit der Weiterentwicklung der Technologie aber - damit rechnen auch die Forscher - könnten sich hier völlig neue ethische Fragen und Sicherheitsprobleme ergeben.

]]>
0
Proteine – Makromoleküle mit unbegrenzten Möglichkeiten Ohne sie gäbe es kein Leben: die Proteine. Denn erst sie sind es, die unsere Zellen zum Arbeiten bringen, unsere Nerven aktivieren und unsere Wahrnehmung und Bewegungen ermöglichen. Aber sie haben auch eine dunkle Seite: Proteine bilden Gifte, helfen Bakterien und können und auch krank machen. Das genetische Material stellt die Baupläne des Lebens zur Verfügung – es steht jedoch erst ganz am Anfang eines Lebewesens. Um tatsächlich einen lebenden Organismus hervorzubringen, müssen diese Pläne in eine unglaublich vielseitige Klasse von Biomolekülen übersetzt werden: die Proteine. Im Volksmund auch als Eiweiße bezeichnet, erfüllen sie zahlreiche verschiedene Funktionen im Körper: sie dienen gleichermaßen als Baumaterial und Motoren, sie transportieren Sauerstoff und Nährstoffe und betreiben nahezu den gesamten Stoffwechsel in unserem Körper. Wie kommt diese erstaunliche Vielfalt einer einzigen Stoffklasse zustande, und wozu ist sie in der Lage?

]]>
Sun, 18 Sep 2016 17:16:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57deac4962d678262e577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57deac4962d678262e577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ohne sie gäbe es kein Leben: die Proteine. Denn erst sie sind es, die unsere Zellen zum Arbeiten bringen, unsere Nerven aktivieren und unsere Wahrnehmung und Bewegungen ermöglichen. Aber sie haben auch eine dunkle Seite: Proteine bilden Gifte, helfen Bakterien und können und auch krank machen. Das genetische Material stellt die Baupläne des Lebens zur Verfügung – es steht jedoch erst ganz am Anfang eines Lebewesens. Um tatsächlich einen lebenden Organismus hervorzubringen, müssen diese Pläne in eine unglaublich vielseitige Klasse von Biomolekülen übersetzt werden: die Proteine. Im Volksmund auch als Eiweiße bezeichnet, erfüllen sie zahlreiche verschiedene Funktionen im Körper: sie dienen gleichermaßen als Baumaterial und Motoren, sie transportieren Sauerstoff und Nährstoffe und betreiben nahezu den gesamten Stoffwechsel in unserem Körper. Wie kommt diese erstaunliche Vielfalt einer einzigen Stoffklasse zustande, und wozu ist sie in der Lage?

]]>
0
Albinos – Den Ursachen der „weißen Wesen“ auf der Spur Albinos ziehen die Blicke auf sich. Egal ob Pinguin, Wal, Elefant oder Mensch, die Andersartigkeit der farblosen Individuen fasziniert. Rote Augen, weißes Fell oder Haar – das ist das klassische Bild des Albinos, das viele in den Köpfen haben.  Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Albinismus ein weitaus größeres Spektrum hat, als bisher angenommen. Denn nicht jedem Albino sieht man an, dass er einer ist. Es gibt auch solche mit grünen oder blauen Augen, mit braunem oder dunkelblondem Haar.  Eines aber haben alle Albinos gemein: Ihnen fehlt Melanin, das Pigment, das bei Wirbeltieren die Farbe von Haut, Fell und Federn bestimmt. Ursache ist ein Gendefekt – mit weitreichenden Folgen.  Noch stehen die Wissenschaftler erst am Anfang, das Geheimnis des Albinismus zu lüften. Doch bereits jetzt weiß man, dass Melanin, das natürliche Make-Up des Menschen, auch bei der Entwicklung des Nervensystems eine bedeutende Rolle spielt.

 

]]>
Sun, 18 Sep 2016 17:51:43 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57deb59662d6789b2f577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57deb59662d6789b2f577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Albinos ziehen die Blicke auf sich. Egal ob Pinguin, Wal, Elefant oder Mensch, die Andersartigkeit der farblosen Individuen fasziniert. Rote Augen, weißes Fell oder Haar – das ist das klassische Bild des Albinos, das viele in den Köpfen haben.  Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Albinismus ein weitaus größeres Spektrum hat, als bisher angenommen. Denn nicht jedem Albino sieht man an, dass er einer ist. Es gibt auch solche mit grünen oder blauen Augen, mit braunem oder dunkelblondem Haar.  Eines aber haben alle Albinos gemein: Ihnen fehlt Melanin, das Pigment, das bei Wirbeltieren die Farbe von Haut, Fell und Federn bestimmt. Ursache ist ein Gendefekt – mit weitreichenden Folgen.  Noch stehen die Wissenschaftler erst am Anfang, das Geheimnis des Albinismus zu lüften. Doch bereits jetzt weiß man, dass Melanin, das natürliche Make-Up des Menschen, auch bei der Entwicklung des Nervensystems eine bedeutende Rolle spielt.

 

]]>
0
Gott oder Darwin? – Der Kreationismus auf dem Vormarsch Nicht der Urknall stand am Beginn unseres Universums, sondern ein übernatürlicher „Schöpfer" - das jedenfalls behaupten die Anhänger des Kreationismus. Auch das Leben auf der Erde, eingeschlossen der Mensch, ist ihrer Ansicht nach das Ergebnis eines intelligenten Schöpfungsakts, des so genannten „Intelligent Design“.  Für Kreationisten ist die biblische Schöpfungsgeschichte nicht nur eine rein religiöse Angelegenheit, sondern die Basis ihrer biologischen Weltsicht. Obwohl von Evolutionsforschern und anderen Naturwissenschaftlern einhellig als haltlos eingestuft, finden die Ideen des Kreationismus in jüngster Zeit wieder verstärkt Zulauf.  Die Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht, Lehrbücher, die das Intelligent Design gleichsam als Alternativversion zur Evolutionstheorie anbieten – das gibt es aber längst nicht mehr nur im berühmt-berüchtigten „Bible-Belt“ der USA. Inzwischen hat die Welle des wieder erstarkten Schöpfungsglaubens auch Europa – und Deutschland - erreicht…

]]>
Sun, 18 Sep 2016 18:13:03 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57debaae62d678f830577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57debaae62d678f830577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Nicht der Urknall stand am Beginn unseres Universums, sondern ein übernatürlicher „Schöpfer" - das jedenfalls behaupten die Anhänger des Kreationismus. Auch das Leben auf der Erde, eingeschlossen der Mensch, ist ihrer Ansicht nach das Ergebnis eines intelligenten Schöpfungsakts, des so genannten „Intelligent Design“.  Für Kreationisten ist die biblische Schöpfungsgeschichte nicht nur eine rein religiöse Angelegenheit, sondern die Basis ihrer biologischen Weltsicht. Obwohl von Evolutionsforschern und anderen Naturwissenschaftlern einhellig als haltlos eingestuft, finden die Ideen des Kreationismus in jüngster Zeit wieder verstärkt Zulauf.  Die Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht, Lehrbücher, die das Intelligent Design gleichsam als Alternativversion zur Evolutionstheorie anbieten – das gibt es aber längst nicht mehr nur im berühmt-berüchtigten „Bible-Belt“ der USA. Inzwischen hat die Welle des wieder erstarkten Schöpfungsglaubens auch Europa – und Deutschland - erreicht…

]]>
0
Sturm von der Sonne – Höllenfeuer im Lichtgestirn Sie gilt als Symbol des Himmels und des Lichts - und doch herrschen auf ihr höllische Verhältnisse. Temperaturen von 15 Millionen Grad lassen Atome verschmelzen, gewaltige Eruptionen schleudern Materie kilometerweit ins All und superschnelle Strahlen- und Teilchenstürme breiten sich minutenschnell im ganzen Sonnensystem aus. Doch es kommt noch heftiger: Alle elf Jahre steigert sich das himmlische Höllenfeuerwerk zu einem Höhepunkt - dem solaren Maximum. In dieser mehrere Monate andauernden Zeit nehmen Eruptionen, Sonnenflecken und Sonnenstürme dramatisch zu. Für die Erde bleibt dies nicht ohne Folgen: Im Extremfall geraten Satelliten ins Trudeln, Kommunikationsverbindungen werden gestört und der Sonnensturm legt ganze Stromnetze lahm...

]]>
Tue, 20 Sep 2016 16:10:39 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e141e562d6788e76577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e141e562d6788e76577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie gilt als Symbol des Himmels und des Lichts - und doch herrschen auf ihr höllische Verhältnisse. Temperaturen von 15 Millionen Grad lassen Atome verschmelzen, gewaltige Eruptionen schleudern Materie kilometerweit ins All und superschnelle Strahlen- und Teilchenstürme breiten sich minutenschnell im ganzen Sonnensystem aus. Doch es kommt noch heftiger: Alle elf Jahre steigert sich das himmlische Höllenfeuerwerk zu einem Höhepunkt - dem solaren Maximum. In dieser mehrere Monate andauernden Zeit nehmen Eruptionen, Sonnenflecken und Sonnenstürme dramatisch zu. Für die Erde bleibt dies nicht ohne Folgen: Im Extremfall geraten Satelliten ins Trudeln, Kommunikationsverbindungen werden gestört und der Sonnensturm legt ganze Stromnetze lahm...

]]>
0
Neutrinos – Den Geisterteilchen auf der Spur Sie sind unsichtbar, kommen aus allen Richtungen und durchfliegen selbst die Erde nahezu ungehindert: Neutrinos. Lange Zeit als rein theoretische Möglichkeit deklariert, lassen sich die Geisterteilchen heute einfangen und untersuchen. Einige ihrer Geheimnisse haben Physiker inzwischen gelüftet, aber Anderes gibt ihnen noch immer Rätsel auf. Wie viel wiegt ein Neutrino? Können sie schneller fliegen als das Licht? Gibt es vielleicht sogar mehr als drei Geschmacksorten dieser Teilchen? Und woher stammen die energiereichen Neutrinos der kosmischen Strahlung? Auf der Suche nach Antworten scheuen die Teilchenforscher weder Kosten noch Mühen: Sie bauen tonnenschwere Detektorentanks ins Felsgestein oder versenken sie kilometertief im Eis des Südpol, treiben Teilchenschleuniger bis an die Grenzen ihrer Leistung und scheuen sogar die Strahlung von Kernreaktoren nicht. Erfolg haben sie dabei mal mit mehr, mal weniger. Klar scheint nur eines: Neutrinos sind ziemliche Sonderlinge im Teilchenzoo.

]]>
Tue, 20 Sep 2016 16:13:38 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e13d3762d678be74577d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e13d3762d678be74577d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind unsichtbar, kommen aus allen Richtungen und durchfliegen selbst die Erde nahezu ungehindert: Neutrinos. Lange Zeit als rein theoretische Möglichkeit deklariert, lassen sich die Geisterteilchen heute einfangen und untersuchen. Einige ihrer Geheimnisse haben Physiker inzwischen gelüftet, aber Anderes gibt ihnen noch immer Rätsel auf. Wie viel wiegt ein Neutrino? Können sie schneller fliegen als das Licht? Gibt es vielleicht sogar mehr als drei Geschmacksorten dieser Teilchen? Und woher stammen die energiereichen Neutrinos der kosmischen Strahlung? Auf der Suche nach Antworten scheuen die Teilchenforscher weder Kosten noch Mühen: Sie bauen tonnenschwere Detektorentanks ins Felsgestein oder versenken sie kilometertief im Eis des Südpol, treiben Teilchenschleuniger bis an die Grenzen ihrer Leistung und scheuen sogar die Strahlung von Kernreaktoren nicht. Erfolg haben sie dabei mal mit mehr, mal weniger. Klar scheint nur eines: Neutrinos sind ziemliche Sonderlinge im Teilchenzoo.

]]>
0
Schmerz – Alarmstufe Rot im Nervensystem Schmerz gehört zu den quälendsten Empfindungen des Menschen – und er kann jeden treffen. Ob als Folge eines verstauchten Knöchels oder drückender Kopfschmerz nach einem stressigen Tag, es gibt kaum jemanden, der dieses alles durchdringende Gefühl nicht kennt. Doch wie kommt es zustande? Und warum gibt es Schmerzen, die schnell vergehen, während andere einfach nicht aufhören wollen?  Neurowissenschaftler und Schmerzforscher versuchen solche Fragen schon seit langem zu beantworten und stoßen häufig dabei an ihre Grenzen. Denn Schmerz ist eines der komplexesten vernetzten Systeme unseres Körpers. An seiner Entstehung und Verarbeitung sind nicht nur verschiedenste Nerven und Gehirnbereiche beteiligt, sondern auch unterschiedliche Botenstoffe, Proteine und sogar Gene. Erst aus ihrem Zusammenspiel entsteht unser Gefühl des „Wehtuns“.  Doch noch sind längst nicht alle „Mitspieler“ im Konzert des Schmerzes bekannt. Immer wieder entdecken Forscher neue, überraschende Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Darunter auch die Antwort auf die Frage, warum einige von uns wehleidiger sind als andere....

]]>
Wed, 21 Sep 2016 14:14:16 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d69d0b62d678cf6908e580 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d69d0b62d678cf6908e580 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Schmerz gehört zu den quälendsten Empfindungen des Menschen – und er kann jeden treffen. Ob als Folge eines verstauchten Knöchels oder drückender Kopfschmerz nach einem stressigen Tag, es gibt kaum jemanden, der dieses alles durchdringende Gefühl nicht kennt. Doch wie kommt es zustande? Und warum gibt es Schmerzen, die schnell vergehen, während andere einfach nicht aufhören wollen?  Neurowissenschaftler und Schmerzforscher versuchen solche Fragen schon seit langem zu beantworten und stoßen häufig dabei an ihre Grenzen. Denn Schmerz ist eines der komplexesten vernetzten Systeme unseres Körpers. An seiner Entstehung und Verarbeitung sind nicht nur verschiedenste Nerven und Gehirnbereiche beteiligt, sondern auch unterschiedliche Botenstoffe, Proteine und sogar Gene. Erst aus ihrem Zusammenspiel entsteht unser Gefühl des „Wehtuns“.  Doch noch sind längst nicht alle „Mitspieler“ im Konzert des Schmerzes bekannt. Immer wieder entdecken Forscher neue, überraschende Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Darunter auch die Antwort auf die Frage, warum einige von uns wehleidiger sind als andere....

]]>
0
Terra Australis Incognita – Auf der Suche nach dem Südkontinent Der Mythos vom sagenumwobenen Südland, der Terra Australis Incognita, reicht zurück bis in die Antike. Schon die alten Griechen vermuteten, dass ganz weit unten im Süden eine riesige Landmasse zu finden sein müsse, die als Gegengewicht zu den Kontinenten der Nordhalbkugel die Erde im Gleichgewicht hält.  Mit Beginn des Zeitalters der Entdeckungen im 15. Jahrhundert machten sich dann die Europäer auf die Suche nach diesem Superkontinent, einem Land wo - wie man damals glaubte - "Milch und Honig fließen" sollten. Spanier, Holländer und Briten, alle wichtigen seefahrenden Nationen beteiligten sich an dieser jahrhundertelangen Hetzjagd.  Was sie nach zahllosen Enttäuschungen letztlich fanden, waren zahllose Inseln im Pazifik, die Antarktis und ... das Land "down under", Australien.

]]>
Wed, 21 Sep 2016 14:26:53 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e129df62d6782a71577d5e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e129df62d6782a71577d5e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Mythos vom sagenumwobenen Südland, der Terra Australis Incognita, reicht zurück bis in die Antike. Schon die alten Griechen vermuteten, dass ganz weit unten im Süden eine riesige Landmasse zu finden sein müsse, die als Gegengewicht zu den Kontinenten der Nordhalbkugel die Erde im Gleichgewicht hält.  Mit Beginn des Zeitalters der Entdeckungen im 15. Jahrhundert machten sich dann die Europäer auf die Suche nach diesem Superkontinent, einem Land wo - wie man damals glaubte - "Milch und Honig fließen" sollten. Spanier, Holländer und Briten, alle wichtigen seefahrenden Nationen beteiligten sich an dieser jahrhundertelangen Hetzjagd.  Was sie nach zahllosen Enttäuschungen letztlich fanden, waren zahllose Inseln im Pazifik, die Antarktis und ... das Land "down under", Australien.

]]>
0
Verkehrsinfarkt – Mobilität in der Krise Alle Großstädte der Welt haben mit gravierenden Verkehrsproblemen zu kämpfen. Insbesondere in der rush-hour bricht der Verkehr mit großer Regelmäßigkeit zusammen. Stop & go, vergebliche Parkplatzsuche, Lärm und Abgase sind an der Tagesordnung. Ein Auslöser dieses Szenarios ist die Gleichsetzung von Fortschritt und Mobilität - denn Mobil sein bedeutet Freiheit und Lebensqualität. Und wer will nicht ein Stückchen von diesem Kuchen abbekommen? Resultat ist der weltweite explosionsartige Anstieg der Autos von 500 Millionen auf bis zu 2,5 Milliarden im Jahr 2030. Beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass fast 90 Prozent der Weltbevölkerung gar kein Auto besitzen... Auch in Deutschland ist der Autowahn und der Drang nach Mobilität nicht zu stoppen. Während Mitte der 60er Jahre nur jeder fünfundzwanzigste ein Auto hatte, war es wenige Jahre später bereits jeder vierte. Heute kommen auf 1000 Einwohner 700 Autos. Der Verkehrsinfarkt ist vorprogrammiert, denn dem heißgeliebten Auto steht immer weniger Platz zur Verfügung. Doch ehe man auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt, bleibt der Großteil lieber im Stau stecken...

]]>
Wed, 21 Sep 2016 14:36:01 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e127b362d6789c71577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e127b362d6789c71577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Alle Großstädte der Welt haben mit gravierenden Verkehrsproblemen zu kämpfen. Insbesondere in der rush-hour bricht der Verkehr mit großer Regelmäßigkeit zusammen. Stop & go, vergebliche Parkplatzsuche, Lärm und Abgase sind an der Tagesordnung. Ein Auslöser dieses Szenarios ist die Gleichsetzung von Fortschritt und Mobilität - denn Mobil sein bedeutet Freiheit und Lebensqualität. Und wer will nicht ein Stückchen von diesem Kuchen abbekommen? Resultat ist der weltweite explosionsartige Anstieg der Autos von 500 Millionen auf bis zu 2,5 Milliarden im Jahr 2030. Beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass fast 90 Prozent der Weltbevölkerung gar kein Auto besitzen... Auch in Deutschland ist der Autowahn und der Drang nach Mobilität nicht zu stoppen. Während Mitte der 60er Jahre nur jeder fünfundzwanzigste ein Auto hatte, war es wenige Jahre später bereits jeder vierte. Heute kommen auf 1000 Einwohner 700 Autos. Der Verkehrsinfarkt ist vorprogrammiert, denn dem heißgeliebten Auto steht immer weniger Platz zur Verfügung. Doch ehe man auf die Öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt, bleibt der Großteil lieber im Stau stecken...

]]>
0
Krankmacher Stress Stress gehört für die meisten von uns längst zum Alltag. Zeitdruck, zu viel Arbeit oder Ärger in der Beziehung sorgen dafür, dass unsere körpereigene Stressmaschinerie oft auf Hochtouren läuft. Welche Folgen aber hat das für unsere Gesundheit? Und was genau macht der Stress mit unserem Körper? Eigentlich die Reaktion unseres Körpers auf Stress lebensnotwendig. Denn sie mobilisiert bei Gefahr alle Reserven. Was aber, wenn unsere Umwelt immer wieder und anhaltend für Stress sorgt? In den letzten Jahren häufen sich die Hinweise darauf, dass dies weit mehr als nur psychische Folgen hat. Stresshormone wirken bis in unsere Zellen hinein und verändern sogar unser Erbgut - mit nachhaltigen Folgen…

]]>
Thu, 22 Sep 2016 17:21:59 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e3f20b62d678055b577d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e3f20b62d678055b577d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Stress gehört für die meisten von uns längst zum Alltag. Zeitdruck, zu viel Arbeit oder Ärger in der Beziehung sorgen dafür, dass unsere körpereigene Stressmaschinerie oft auf Hochtouren läuft. Welche Folgen aber hat das für unsere Gesundheit? Und was genau macht der Stress mit unserem Körper? Eigentlich die Reaktion unseres Körpers auf Stress lebensnotwendig. Denn sie mobilisiert bei Gefahr alle Reserven. Was aber, wenn unsere Umwelt immer wieder und anhaltend für Stress sorgt? In den letzten Jahren häufen sich die Hinweise darauf, dass dies weit mehr als nur psychische Folgen hat. Stresshormone wirken bis in unsere Zellen hinein und verändern sogar unser Erbgut - mit nachhaltigen Folgen…

]]>
0
Lebende Fossilien – Überlebenskünstler oder Auslaufmodelle der Evolution? Sie leben seit Jahrmillionen auf der Erde, konnten teilweise sogar den Dinosauriern beim Aussterben „zuschauen“ und haben sich in der ganzen Zeit trotzdem kaum verändert – lebende Fossilien gehören zu den seltensten und rätselhaftesten Phänomenen der Tier- und Pflanzenwelt. Zur heute immer noch fantastischen biologischen Vielfalt weltweit gehört jedoch nur noch ein Bruchteil der Organismen, die im Laufe der verschiedenen Erdzeitalter auf unserem Planeten gelebt haben. Forscher vermuten sogar, dass 99 Prozent aller Arten, die sich früher in den Meeren, der Luft oder auf dem Land tummelten mittlerweile längst wieder ausgestorben sind.  Die durchschnittliche „Verweildauer“ einer Art auf der Erde, so die Wissenschaftler, beträgt, wenn überhaupt, selten mehr als ein paar Millionen Jahre. Zum Vergleich: der moderne Mensch ist gerade mal 35.000 Jahre alt.  Dennoch gibt es Lebewesen, die selbst die schlimmsten Massenaussterben, Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Klimaveränderungen oder Erdbeben anscheinend problemlos überlebt haben. Quastenflosser beispielsweise gibt es bereits seit 400 Millionen Jahren. Auch Pfeilschwanzkrebse oder Ginkgos haben bereits 150 Millionen Jahre auf dem „Buckel“.  Doch wie ist es ihnen gelungen der Evolution ein Schnippchen zu schlagen? Woran erkennt man die „Methusalems“ der Erdgeschichte? Haben die lebenden Fossilien noch eine Zukunft?

]]>
Thu, 22 Sep 2016 17:48:45 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e3f9e662d678b85d577d5d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e3f9e662d678b85d577d5d scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie leben seit Jahrmillionen auf der Erde, konnten teilweise sogar den Dinosauriern beim Aussterben „zuschauen“ und haben sich in der ganzen Zeit trotzdem kaum verändert – lebende Fossilien gehören zu den seltensten und rätselhaftesten Phänomenen der Tier- und Pflanzenwelt. Zur heute immer noch fantastischen biologischen Vielfalt weltweit gehört jedoch nur noch ein Bruchteil der Organismen, die im Laufe der verschiedenen Erdzeitalter auf unserem Planeten gelebt haben. Forscher vermuten sogar, dass 99 Prozent aller Arten, die sich früher in den Meeren, der Luft oder auf dem Land tummelten mittlerweile längst wieder ausgestorben sind.  Die durchschnittliche „Verweildauer“ einer Art auf der Erde, so die Wissenschaftler, beträgt, wenn überhaupt, selten mehr als ein paar Millionen Jahre. Zum Vergleich: der moderne Mensch ist gerade mal 35.000 Jahre alt.  Dennoch gibt es Lebewesen, die selbst die schlimmsten Massenaussterben, Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Klimaveränderungen oder Erdbeben anscheinend problemlos überlebt haben. Quastenflosser beispielsweise gibt es bereits seit 400 Millionen Jahren. Auch Pfeilschwanzkrebse oder Ginkgos haben bereits 150 Millionen Jahre auf dem „Buckel“.  Doch wie ist es ihnen gelungen der Evolution ein Schnippchen zu schlagen? Woran erkennt man die „Methusalems“ der Erdgeschichte? Haben die lebenden Fossilien noch eine Zukunft?

]]>
0
Pflanzen mit Gefühl - die Neurobiologie von Sonnenblume, Salat und Co. Pflanzen gelten gemeinhin nicht gerade als Ausbund von Intelligenz und Empfindsamkeit: Sie stehen festgewurzelt an ihrem Platz und warten scheinbar passiv und unbewegt darauf, dass es regnet oder die Sonne scheint. Auch wenn manche Menschen mit ihrer Yuccapalme oder der Balkonblume sprechen, glaubt doch niemand im Ernst daran, dass Pflanzen hören, sehen oder gar fühlen können wie es Mensch und Tier können. Doch es gibt eine Gruppe von Wissenschaftlern, die das ganz anders sieht: „Für uns gibt es zwischen dem Tier- und Pflanzenreich kaum Unterschiede“, sagt Dieter Volkmann, emeritierter Professor von der Uni Bonn. Mit ‚uns‘ meint er eine Gruppe von Forschern, die seit einigen Jahren versucht dem „Grünzeug“ neue Achtung zu verschaffen. Die Wissenschaftler wollen Wegbereiter eines neuen Forschungszweiges sein, dessen Name allein schon bei traditionellen Botanikern Schaudern auslöst: die Neurobiologie der Pflanzen. Auch wenn sich die Forscher vor vier Jahren in einer neuen Gesellschaft organisiert, ein Fachmagazin gegründet und sich im Juni 2008 zum vierten Mal auf einem Symposium im japanischen Fukuoka getroffen haben, sei es eher eine Renaissance einer Forschungsrichtung, denn ein völliger Neubeginn, so Volkmann: „Es geht um die elektrophysiologische Signalverarbeitung bei Pflanzen, die auf Untersuchungen von vor 50 bis 60 Jahren zurückgehen.“

]]>
Fri, 23 Sep 2016 12:56:21 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d83f6862d678f31708e580 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57d83f6862d678f31708e580 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Pflanzen gelten gemeinhin nicht gerade als Ausbund von Intelligenz und Empfindsamkeit: Sie stehen festgewurzelt an ihrem Platz und warten scheinbar passiv und unbewegt darauf, dass es regnet oder die Sonne scheint. Auch wenn manche Menschen mit ihrer Yuccapalme oder der Balkonblume sprechen, glaubt doch niemand im Ernst daran, dass Pflanzen hören, sehen oder gar fühlen können wie es Mensch und Tier können. Doch es gibt eine Gruppe von Wissenschaftlern, die das ganz anders sieht: „Für uns gibt es zwischen dem Tier- und Pflanzenreich kaum Unterschiede“, sagt Dieter Volkmann, emeritierter Professor von der Uni Bonn. Mit ‚uns‘ meint er eine Gruppe von Forschern, die seit einigen Jahren versucht dem „Grünzeug“ neue Achtung zu verschaffen. Die Wissenschaftler wollen Wegbereiter eines neuen Forschungszweiges sein, dessen Name allein schon bei traditionellen Botanikern Schaudern auslöst: die Neurobiologie der Pflanzen. Auch wenn sich die Forscher vor vier Jahren in einer neuen Gesellschaft organisiert, ein Fachmagazin gegründet und sich im Juni 2008 zum vierten Mal auf einem Symposium im japanischen Fukuoka getroffen haben, sei es eher eine Renaissance einer Forschungsrichtung, denn ein völliger Neubeginn, so Volkmann: „Es geht um die elektrophysiologische Signalverarbeitung bei Pflanzen, die auf Untersuchungen von vor 50 bis 60 Jahren zurückgehen.“

]]>
0
Die wunderbare Welt des Pi - Eigenheiten einer allgegenwärtigen Zahl Sie ist vielleicht die bekannteste und zugleich geheimnisvollste Zahl: die Kreiszahl Pi. Allgegenwärtig in jedem runden oder gebogenen Gegenstand, gibt die Naturkonstante den Mathematikern auch heute noch Rätsel auf. Der 14. März ist "Pi-Day" und feiert diese geheimnisvolle Zahl. Pi ist irrational, transzendent und – höchstwahrscheinlich – normal. Was aber verbirgt sich hinter diesen seltsamen Begriffen? Was fasziniert Menschen weltweit so an dieser Zahl, dass sie freiwillig Hunderte oder gar Tausende von Dezimalstellen von Pi auswendig lernen und rezitieren und sich auf vielen Websites über ihre Pi-Erlebnisse austauschen? Es gibt mittlerweile nicht nur Pi-Wettbewerbe, sondern auch Pi-Clubs, Pi-Gedichte und Pi-Musik.

]]>
Fri, 23 Sep 2016 14:06:17 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e135d662d6782a71577d64 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e135d662d6782a71577d64 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie ist vielleicht die bekannteste und zugleich geheimnisvollste Zahl: die Kreiszahl Pi. Allgegenwärtig in jedem runden oder gebogenen Gegenstand, gibt die Naturkonstante den Mathematikern auch heute noch Rätsel auf. Der 14. März ist "Pi-Day" und feiert diese geheimnisvolle Zahl. Pi ist irrational, transzendent und – höchstwahrscheinlich – normal. Was aber verbirgt sich hinter diesen seltsamen Begriffen? Was fasziniert Menschen weltweit so an dieser Zahl, dass sie freiwillig Hunderte oder gar Tausende von Dezimalstellen von Pi auswendig lernen und rezitieren und sich auf vielen Websites über ihre Pi-Erlebnisse austauschen? Es gibt mittlerweile nicht nur Pi-Wettbewerbe, sondern auch Pi-Clubs, Pi-Gedichte und Pi-Musik.

]]>
0
Wunderwelt Ozean - Zehn Jahre Volkszählung im Meer „Dorthin zu gehen, wo noch kein Mensch gewesen ist“ – das ist nicht nur das Motto der Science-Fiction-Serie Star Trek, sondern auch des größten internationalen Meeresforschungsprojekts der Neuzeit: des „Census of Marine Life“. Ehrgeiziges Ziel dieser nach knapp zehn Jahren in diesem Jahr zu Ende gehenden Volkszählung der Meere: Die Artenvielfalt des bis dahin zu 95 Prozent unerforschten Lebensraums Ozean so vollständig wie möglich zu erfassen. Von ölschluckenden Würmern über blinde Hummer bis hin zu wimmelndem Leben in der vermeintlichen Ödnis der Tiefsee: In ihren 14 Projekten tauchten die mehr als 2.000 Census-Forscher aus 82 Ländern tief ein in die Kreativität und Vielfalt der Natur und stießen dabei auf mehrere tausend neue Arten. Sie entwickelten aber auch neue Methoden der Bobachtung und des Datensammelns und erkundeten so selbst entlegene und exotische Lebensräume wie die Eisozeane der Polargebiete oder die rauchenden Schlote der „Schwarzen Raucher“. Was die Wissenschaftler alles an Wundern in den Meeren entdeckten, davon berichten sie unter anderem in dem gerade erschienenen Buch "Schatzkammer Ozean". Sie geben einen faszinierenden Einblick in die unbekannte Welt unter Wasser, aber auch hinter die Kulissen des Census-Projekts. Der am 25. Februar in den Kinos startende Film „Unsere Ozeane“ macht die Unterwasserwelt aus einer bisher unzugänglichen Perspektive erlebbar und öffnet den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens. Die renommierten Filmemacher Jacques Perrin and Jacques Cluzaud, bekannt durch ihre Filme „Mikroskosmos“ und „Nomaden der Lüfte“ waren vier Jahre lang mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf den Meeren unterwegs. Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei einzigartige und beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane, dem größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten entstanden. „Der wissenschaftliche Diskurs mit seinem technischen Jargon ist oft nicht gerade bezaubernd“, erklärt Jesse Ausubel, einer der Mitinitiatoren des Census. „Deshalb ist der Film ‚Unsere Ozeane‘ so kostbar: Er kann Enthusiasmus wecken. Wie die Astronomie muss auch die marine Ökologie sowohl exakte Wissenschaft sein als auch eine Quelle von Staunen und Demut.“

]]>
Fri, 23 Sep 2016 15:51:40 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e400b462d678e55f577d5a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e400b462d678e55f577d5a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin „Dorthin zu gehen, wo noch kein Mensch gewesen ist“ – das ist nicht nur das Motto der Science-Fiction-Serie Star Trek, sondern auch des größten internationalen Meeresforschungsprojekts der Neuzeit: des „Census of Marine Life“. Ehrgeiziges Ziel dieser nach knapp zehn Jahren in diesem Jahr zu Ende gehenden Volkszählung der Meere: Die Artenvielfalt des bis dahin zu 95 Prozent unerforschten Lebensraums Ozean so vollständig wie möglich zu erfassen. Von ölschluckenden Würmern über blinde Hummer bis hin zu wimmelndem Leben in der vermeintlichen Ödnis der Tiefsee: In ihren 14 Projekten tauchten die mehr als 2.000 Census-Forscher aus 82 Ländern tief ein in die Kreativität und Vielfalt der Natur und stießen dabei auf mehrere tausend neue Arten. Sie entwickelten aber auch neue Methoden der Bobachtung und des Datensammelns und erkundeten so selbst entlegene und exotische Lebensräume wie die Eisozeane der Polargebiete oder die rauchenden Schlote der „Schwarzen Raucher“. Was die Wissenschaftler alles an Wundern in den Meeren entdeckten, davon berichten sie unter anderem in dem gerade erschienenen Buch "Schatzkammer Ozean". Sie geben einen faszinierenden Einblick in die unbekannte Welt unter Wasser, aber auch hinter die Kulissen des Census-Projekts. Der am 25. Februar in den Kinos startende Film „Unsere Ozeane“ macht die Unterwasserwelt aus einer bisher unzugänglichen Perspektive erlebbar und öffnet den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens. Die renommierten Filmemacher Jacques Perrin and Jacques Cluzaud, bekannt durch ihre Filme „Mikroskosmos“ und „Nomaden der Lüfte“ waren vier Jahre lang mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf den Meeren unterwegs. Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei einzigartige und beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane, dem größten und artenreichsten Lebensraums unseres Planeten entstanden. „Der wissenschaftliche Diskurs mit seinem technischen Jargon ist oft nicht gerade bezaubernd“, erklärt Jesse Ausubel, einer der Mitinitiatoren des Census. „Deshalb ist der Film ‚Unsere Ozeane‘ so kostbar: Er kann Enthusiasmus wecken. Wie die Astronomie muss auch die marine Ökologie sowohl exakte Wissenschaft sein als auch eine Quelle von Staunen und Demut.“

]]>
0
Der Amerika-Mann – Auf den Spuren von Amerigo Vespucci Er gilt als exzellenter Entdecker und als mit allen Wassern gewaschener Kaufmann. Doch in aller Munde ist Amerigo Vespucci bis heute, weil gleich zwei Kontinente seinen Namen tragen: Nord- und Südamerika.  Am 25. April 1507 wird Geschichte geschrieben: Denn da stellt ein deutscher Forscher eine neue Weltkarte vor, die das komplette Wissen über die Erde auf einen Blick präsentiert. Doch die eigentliche Sensation versteckt sich im „Kleingedruckten“: Erstmals trägt das kürzlich entdeckte Land jenseits des Atlantiks den Namen „America“.  Der Freiburger Kartenmacher Martin Waldseemüller will damit Amerigo Vespucci aus Florenz ehren, der seiner Meinung nach entscheidend an der Erkundung dieser Überseegebiete beteiligt war. Vor allem aber hat Vespucci als Erster erkannt, dass es sich dabei um eine „Neue Welt“, einen bis dahin unbekannten Kontinent handelt. Doch wer war dieser Amerigo Vespucci wirklich? Welche Forschungsreisen hat er im Laufe seines Lebens gemacht? Und vor allem: Hat er es verdient, dass die Amerikas nach ihm und nicht nach ihrem eigentlichen (Wieder-)Entdecker Christoph Kolumbus benannt sind? Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert…

]]>
Fri, 30 Sep 2016 22:50:40 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eecd0062d678f579bc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eecd0062d678f579bc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er gilt als exzellenter Entdecker und als mit allen Wassern gewaschener Kaufmann. Doch in aller Munde ist Amerigo Vespucci bis heute, weil gleich zwei Kontinente seinen Namen tragen: Nord- und Südamerika.  Am 25. April 1507 wird Geschichte geschrieben: Denn da stellt ein deutscher Forscher eine neue Weltkarte vor, die das komplette Wissen über die Erde auf einen Blick präsentiert. Doch die eigentliche Sensation versteckt sich im „Kleingedruckten“: Erstmals trägt das kürzlich entdeckte Land jenseits des Atlantiks den Namen „America“.  Der Freiburger Kartenmacher Martin Waldseemüller will damit Amerigo Vespucci aus Florenz ehren, der seiner Meinung nach entscheidend an der Erkundung dieser Überseegebiete beteiligt war. Vor allem aber hat Vespucci als Erster erkannt, dass es sich dabei um eine „Neue Welt“, einen bis dahin unbekannten Kontinent handelt. Doch wer war dieser Amerigo Vespucci wirklich? Welche Forschungsreisen hat er im Laufe seines Lebens gemacht? Und vor allem: Hat er es verdient, dass die Amerikas nach ihm und nicht nach ihrem eigentlichen (Wieder-)Entdecker Christoph Kolumbus benannt sind? Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert…

]]>
0
Mammuts – Eiszeitgiganten zwischen Mythos und Wiedergeburt Sie waren vier Meter hoch, acht Tonnen schwer, hatten ein zotteliges Fell und zogen noch vor 20.000 Jahren in Massen über die Kältesteppen Europas, Nordamerikas und Asiens – Mammuts gelten als das Symboltier der letzten Eiszeit.  Zwar sind die Vettern der heutigen Elefanten mittlerweile seit Jahrtausenden ausgestorben, der Mythos Mammut jedoch lebt. Schuld daran sind nicht zuletzt spektakulär inszenierte Bergungsaktionen von tief gefrorenen Relikten der Tiere, die im ewigen Eis Sibiriens und Nordamerikas bis heute relativ unbeschadet überdauert haben.  Die Mammut-Begeisterung hat aber auch noch einen anderen Grund: Obwohl die vielen Kadaver und Skelette den Wissenschaftler viel über das Aussehen und Verhalten der Mammuts verraten haben, sind noch längst nicht alle Geheimnisse um die Eiszeitgiganten gelöst.  Welche „Frostschutzmittel“ besaßen die Rüsseltiere, um den widrigen Bedingungen während der Eiszeiten zu trotzen? Kann man das Erbgut der Mammuts rekonstruieren? Und vor allem: Warum verschwanden die Mammuts vor rund 10.000 Jahren urplötzlich von unserem Planeten? Auf diese und viele andere Fragen versuchen Paläontologen, Genetiker und Evolutionsforscher heute eine Antwort zu finden. Manche von ihnen träumen sogar davon, die riesigen Säugetiere mithilfe der modernen Gentechnik zu klonen und wieder auferstehen zu lassen. Irgendwann einmal, so ihre Vision, könnten dann erneut Mammutherden über die Kältesteppen der Erde ziehen und einen Hauch von Urzeit verströmen. Reine Fiktion oder schon bald Realität?

]]>
Sat, 01 Oct 2016 01:58:56 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eef78c62d6786602bc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eef78c62d6786602bc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie waren vier Meter hoch, acht Tonnen schwer, hatten ein zotteliges Fell und zogen noch vor 20.000 Jahren in Massen über die Kältesteppen Europas, Nordamerikas und Asiens – Mammuts gelten als das Symboltier der letzten Eiszeit.  Zwar sind die Vettern der heutigen Elefanten mittlerweile seit Jahrtausenden ausgestorben, der Mythos Mammut jedoch lebt. Schuld daran sind nicht zuletzt spektakulär inszenierte Bergungsaktionen von tief gefrorenen Relikten der Tiere, die im ewigen Eis Sibiriens und Nordamerikas bis heute relativ unbeschadet überdauert haben.  Die Mammut-Begeisterung hat aber auch noch einen anderen Grund: Obwohl die vielen Kadaver und Skelette den Wissenschaftler viel über das Aussehen und Verhalten der Mammuts verraten haben, sind noch längst nicht alle Geheimnisse um die Eiszeitgiganten gelöst.  Welche „Frostschutzmittel“ besaßen die Rüsseltiere, um den widrigen Bedingungen während der Eiszeiten zu trotzen? Kann man das Erbgut der Mammuts rekonstruieren? Und vor allem: Warum verschwanden die Mammuts vor rund 10.000 Jahren urplötzlich von unserem Planeten? Auf diese und viele andere Fragen versuchen Paläontologen, Genetiker und Evolutionsforscher heute eine Antwort zu finden. Manche von ihnen träumen sogar davon, die riesigen Säugetiere mithilfe der modernen Gentechnik zu klonen und wieder auferstehen zu lassen. Irgendwann einmal, so ihre Vision, könnten dann erneut Mammutherden über die Kältesteppen der Erde ziehen und einen Hauch von Urzeit verströmen. Reine Fiktion oder schon bald Realität?

]]>
0
Drohnen – Wertvolle Helfer oder fliegende Gefahr? Drohnen sind im Trend: Die fliegenden Augen für Jedermann erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie könnten künftig sogar als Lieferanten nützliche Dienste leisten. Aber die Drohnenschwemme hat auch einige Schattenseiten. Denn im Extremfall können selbst Hobby-Drohnen - absichtlich oder unabsichtlich - Menschenleben gefährden. Wie so häufig bei neuer Technologie liegen Fluch und Segen bei den Drohnen eng beieinander. Denn die ferngesteuerten oder sogar autonomen Fluggeräte können auf vielfache Weise nützlich sein, die Spanne reicht von der Erkundung unzugänglicher Landschaften über den Katastrophenhelfer bis hin zum Arzneimittel-Lieferanten.  Andererseits häufen sich illegale Flugmanöver und Beinahe-Kollisionen mit Menschen oder Flugzeugen. Selbst billige Drohnen können zudem erschreckend leicht zu tödlichen Waffen aufgerüstet werden. Umgekehrt ist das Manipulieren und Entführen selbst ausgefeilter Militärdrohnen weitaus weniger schwer als man denken würde.

]]>
Sun, 02 Oct 2016 21:16:02 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f1569762d678635f79b237 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f1569762d678635f79b237 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Drohnen sind im Trend: Die fliegenden Augen für Jedermann erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie könnten künftig sogar als Lieferanten nützliche Dienste leisten. Aber die Drohnenschwemme hat auch einige Schattenseiten. Denn im Extremfall können selbst Hobby-Drohnen - absichtlich oder unabsichtlich - Menschenleben gefährden. Wie so häufig bei neuer Technologie liegen Fluch und Segen bei den Drohnen eng beieinander. Denn die ferngesteuerten oder sogar autonomen Fluggeräte können auf vielfache Weise nützlich sein, die Spanne reicht von der Erkundung unzugänglicher Landschaften über den Katastrophenhelfer bis hin zum Arzneimittel-Lieferanten.  Andererseits häufen sich illegale Flugmanöver und Beinahe-Kollisionen mit Menschen oder Flugzeugen. Selbst billige Drohnen können zudem erschreckend leicht zu tödlichen Waffen aufgerüstet werden. Umgekehrt ist das Manipulieren und Entführen selbst ausgefeilter Militärdrohnen weitaus weniger schwer als man denken würde.

]]>
0
Nanoröhrchen – Kohlenstoffwinzlinge als Bausteine für Computer der Zukunft Sie sind winzig und hohl, bestehen aus reinem Kohlenstoff und gelten als viel versprechende Alleskönner: die Kohlenstoffnanoröhrchen. Sie verhalten sich mal wie ein Leiter, mal wie ein Halbleiter - und sind damit prädestiniert für einen Einsatz in zukünftigen Nanotransistoren und anderen elektronischen Bauteilen. Genau das macht sie auch für die Computerindustrie interessant. Das Moore’sche Gesetz besagt, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Entsprechend müssen die Transistoren auf immer geringere Größen schrumpfen. Doch mit den heute verwendeten Materialien ist das unmöglich. „Die Herausforderung, der sich die Industrie seit langer Zeit gegenüber sieht, besteht in der schwierigen Identifizierung und Integration neuer Materialien als Ersatz für Siliziumdioxid, um Grenzen zu überwinden. Manch einer hat diese Herausforderung mit der Herztransplantation für den Chip verglichen“, erklärt Sunlin Chou, Senior Vizepräsident des Chip-Herstellers Intel. Obwohl sie in ihrer einfachsten Form nur aus einem zusammengerollten Kohlenstoffnetz bestehen, sind die zwischen einem und 50 Nanometer dünnen Röhrchen zehn Mal zugfester als ein Stahldraht derselben Dicke. Und sie sind fast doppelt so hart wie Diamant, der als das härteste Material der Welt galt, ehe Kohlenstoffröhrchen 1991 entdeckt wurden. Inzwischen gibt es die vielseitigen Winzlinge auch aus allen möglichen Materialien und in den verschiedensten Formen und mit entsprechend unterschiedlichen Eigenschaften. In Labors weltweit basteln und tüfteln Forscher, um die winzigen Röhrchen als Ersatz für Silizium-basierte Bauteile einzuspannen. Und die ersten Erfolge gibt es bereits…

 

]]>
Sun, 02 Oct 2016 22:47:10 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f166db62d678ae6179b23b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f166db62d678ae6179b23b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind winzig und hohl, bestehen aus reinem Kohlenstoff und gelten als viel versprechende Alleskönner: die Kohlenstoffnanoröhrchen. Sie verhalten sich mal wie ein Leiter, mal wie ein Halbleiter - und sind damit prädestiniert für einen Einsatz in zukünftigen Nanotransistoren und anderen elektronischen Bauteilen. Genau das macht sie auch für die Computerindustrie interessant. Das Moore’sche Gesetz besagt, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Chip etwa alle zwei Jahre verdoppelt. Entsprechend müssen die Transistoren auf immer geringere Größen schrumpfen. Doch mit den heute verwendeten Materialien ist das unmöglich. „Die Herausforderung, der sich die Industrie seit langer Zeit gegenüber sieht, besteht in der schwierigen Identifizierung und Integration neuer Materialien als Ersatz für Siliziumdioxid, um Grenzen zu überwinden. Manch einer hat diese Herausforderung mit der Herztransplantation für den Chip verglichen“, erklärt Sunlin Chou, Senior Vizepräsident des Chip-Herstellers Intel. Obwohl sie in ihrer einfachsten Form nur aus einem zusammengerollten Kohlenstoffnetz bestehen, sind die zwischen einem und 50 Nanometer dünnen Röhrchen zehn Mal zugfester als ein Stahldraht derselben Dicke. Und sie sind fast doppelt so hart wie Diamant, der als das härteste Material der Welt galt, ehe Kohlenstoffröhrchen 1991 entdeckt wurden. Inzwischen gibt es die vielseitigen Winzlinge auch aus allen möglichen Materialien und in den verschiedensten Formen und mit entsprechend unterschiedlichen Eigenschaften. In Labors weltweit basteln und tüfteln Forscher, um die winzigen Röhrchen als Ersatz für Silizium-basierte Bauteile einzuspannen. Und die ersten Erfolge gibt es bereits…

 

]]>
0
Die Macht der Hormone – Alleskönner, Jungbrunnen und Liebestrank? Ohne sie könnten wir nicht überleben. Von Kopf bis Fuß, in jedem Augenblick unseres Lebens sind sie es, die den Zellen und Geweben des Körpers lebenswichtige Signale und Arbeitsanweisungen geben. Die Hormone sind die wichtigsten chemischen Botenstoffe im menschlichen Organismus. Doch ein Aspekt ihrer mannigfaltigen Wirkungen ist heute besonders begehrt und umstritten zugleich: Ihr vermeintlicher – oder tatsächlicher Einfluss auf das Altern und die Leistungsfähigkeit von Körper und Geist.  Kaum etwas geschieht ohne Hormone. Sie regulieren wichtige Stoffwechselgrößen wie Temperatur, Blutdruck und Blutzucker. In der Kindheit sorgen sie für das nötige Wachstum von Knochen und Muskeln, als Teenager verdanken wir ihnen die Turbulenzen der Pubertät, und im mittleren Alter leiden viele Frauen – aber auch Männer - an Hormonentzug und damit an den Wechseljahren. Doch genau diese Lebensphase ist nun zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und auch der Medizin gerückt. Angesichts des nach wie vor grassierenden Ideals von Jugend und Schönheit suchen Mediziner, aber auch selbsternannte „Anti-Aging-Experten“, nach immer neuen Wundermitteln gegen den natürlichen Abbau von Kraft und Jugendlichkeit in der zweiten Lebenshälfte. Immer wieder tauchen Behauptungen auf, mit Hormongaben könne das Altern aufgehalten, ja sogar rückgängig gemacht werden. Von neuer Muskelkraft ist die Rede, von stärkeren Knochen und wieder erstandener Potenz, aber auch verbesserter geistiger Leistungsfähigkeit und längerem Leben. Insbesondere in den USA boomt der Markt mit hormonhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten, aber auch in Deutschland wird der Anti-Aging-Markt immer größer. Doch bewiesen ist von all diesen Wunderwerken der Hormongaben bisher kaum etwas. Zwar vermögen die Botenstoffe bei Menschen mit krankhaftem Hormonmangel tatsächlich in vielen Fällen eine Linderung der Beschwerden oder sogar Abhilfe herbeizuführen. Für die in den verschiedensten Varianten und Zubereitungen vertriebenen Anti-Aging – oder Wellnessmittel gilt dies aber nicht. Im Gegenteil, immer häufiger kommen Studien zu alarmierenden Ergebnissen. Nicht nur die bereits seit Jahren umstrittene Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden, auch die vermeintlich gesundheitsfördernden Anti-Aging-Hormone erweisen sich mehr und mehr als zweischneidiges Schwert. In vielen Fällen rufen sie schwere Nebenwirkungen und im Extremfall sogar Krebs und allergische Schockreaktionen hervor. Im harmlosesten Falle sind die Hormongaben schlicht und einfach wirkungslos.

]]>
Mon, 03 Oct 2016 16:18:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2609562d6783e7f79b237 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2609562d6783e7f79b237 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ohne sie könnten wir nicht überleben. Von Kopf bis Fuß, in jedem Augenblick unseres Lebens sind sie es, die den Zellen und Geweben des Körpers lebenswichtige Signale und Arbeitsanweisungen geben. Die Hormone sind die wichtigsten chemischen Botenstoffe im menschlichen Organismus. Doch ein Aspekt ihrer mannigfaltigen Wirkungen ist heute besonders begehrt und umstritten zugleich: Ihr vermeintlicher – oder tatsächlicher Einfluss auf das Altern und die Leistungsfähigkeit von Körper und Geist.  Kaum etwas geschieht ohne Hormone. Sie regulieren wichtige Stoffwechselgrößen wie Temperatur, Blutdruck und Blutzucker. In der Kindheit sorgen sie für das nötige Wachstum von Knochen und Muskeln, als Teenager verdanken wir ihnen die Turbulenzen der Pubertät, und im mittleren Alter leiden viele Frauen – aber auch Männer - an Hormonentzug und damit an den Wechseljahren. Doch genau diese Lebensphase ist nun zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und auch der Medizin gerückt. Angesichts des nach wie vor grassierenden Ideals von Jugend und Schönheit suchen Mediziner, aber auch selbsternannte „Anti-Aging-Experten“, nach immer neuen Wundermitteln gegen den natürlichen Abbau von Kraft und Jugendlichkeit in der zweiten Lebenshälfte. Immer wieder tauchen Behauptungen auf, mit Hormongaben könne das Altern aufgehalten, ja sogar rückgängig gemacht werden. Von neuer Muskelkraft ist die Rede, von stärkeren Knochen und wieder erstandener Potenz, aber auch verbesserter geistiger Leistungsfähigkeit und längerem Leben. Insbesondere in den USA boomt der Markt mit hormonhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten, aber auch in Deutschland wird der Anti-Aging-Markt immer größer. Doch bewiesen ist von all diesen Wunderwerken der Hormongaben bisher kaum etwas. Zwar vermögen die Botenstoffe bei Menschen mit krankhaftem Hormonmangel tatsächlich in vielen Fällen eine Linderung der Beschwerden oder sogar Abhilfe herbeizuführen. Für die in den verschiedensten Varianten und Zubereitungen vertriebenen Anti-Aging – oder Wellnessmittel gilt dies aber nicht. Im Gegenteil, immer häufiger kommen Studien zu alarmierenden Ergebnissen. Nicht nur die bereits seit Jahren umstrittene Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden, auch die vermeintlich gesundheitsfördernden Anti-Aging-Hormone erweisen sich mehr und mehr als zweischneidiges Schwert. In vielen Fällen rufen sie schwere Nebenwirkungen und im Extremfall sogar Krebs und allergische Schockreaktionen hervor. Im harmlosesten Falle sind die Hormongaben schlicht und einfach wirkungslos.

]]>
0
Bermudas Unterwelt - Salzwasserhöhlen einer Tropeninsel Tief unter der sonnigen Oberfläche der Bermuda-Inseln verborgen liegt eine ganz eigene Welt: ein System aus zahllosen mit Meerwasser gefüllten Höhlen. Die Unterwasserhöhlen von Bermuda existieren schon seit rund einer Millionen Jahren, doch erforscht ist das Labyrinth aus unterirdischen Grotten, Tunneln und Passagen bisher kaum. Erst seit einigen Jahren erkunden Höhlentaucher und Forscher diese geheimnisvolle Unterwasserwelt. Im Sommer 2011 machte sich ein weiteres Team aus Forschern und Höhlentauchern auf, um die Salzwasser-Höhlen unter dem einzigen Korallenatoll des Nordatlantiks näher zu erforschen. Auf ihren Tauchgängen stießen sie auf unentdeckte Passagen, Unterwasserbrücken, geologische Raritäten und Dutzende neuer Pflanzen- und Tierarten. Es zeigte sich aber auch, wie sensibel und gefährdet die einzigartige Lebenswelt dieser Höhlen ist.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 10:30:34 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e94a5962d678235cbc9ac3 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e94a5962d678235cbc9ac3 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Tief unter der sonnigen Oberfläche der Bermuda-Inseln verborgen liegt eine ganz eigene Welt: ein System aus zahllosen mit Meerwasser gefüllten Höhlen. Die Unterwasserhöhlen von Bermuda existieren schon seit rund einer Millionen Jahren, doch erforscht ist das Labyrinth aus unterirdischen Grotten, Tunneln und Passagen bisher kaum. Erst seit einigen Jahren erkunden Höhlentaucher und Forscher diese geheimnisvolle Unterwasserwelt. Im Sommer 2011 machte sich ein weiteres Team aus Forschern und Höhlentauchern auf, um die Salzwasser-Höhlen unter dem einzigen Korallenatoll des Nordatlantiks näher zu erforschen. Auf ihren Tauchgängen stießen sie auf unentdeckte Passagen, Unterwasserbrücken, geologische Raritäten und Dutzende neuer Pflanzen- und Tierarten. Es zeigte sich aber auch, wie sensibel und gefährdet die einzigartige Lebenswelt dieser Höhlen ist.

]]>
0
Rätsel der Wissenschaft - Ungelöste Fragen, verblüffende Funde, "Missing Links" Längst waren wir auf dem Mond, die Tiefsee ist nicht länger unerforscht und die Nanotechnologie macht auch vor der atomaren Erforschung von Oberflächenstrukturen nicht mehr Halt. Computer und Digitalkameras sind längst Alltagsgegenstände geworden, die Medizin macht riesige Fortschritte. Nicht einmal mehr von den Genen lassen wir uns was sagen, längst manipulieren wir auch die Erbsubstanz.  Doch neben all diesen erstaunlichen Fortschritten gibt es Fragen, auf die wir bis heute keine befriedigende Antwort haben. Wie wurden die Pyramiden erbaut? Wozu dienten die Steinbauten der Megalithkulturen, etwa Stonehenge? Auch das Phänomen des Kugelblitzes, die Existenz "Lebender Fossilien" oder das Aussterben der Dinosaurier sind noch nicht geklärt.  Noch ist die moderne Wissenschaft voller Rätsel und ungelöster Fragen... 

 

]]>
Tue, 04 Oct 2016 10:37:44 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e9509a62d678425dbc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e9509a62d678425dbc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Längst waren wir auf dem Mond, die Tiefsee ist nicht länger unerforscht und die Nanotechnologie macht auch vor der atomaren Erforschung von Oberflächenstrukturen nicht mehr Halt. Computer und Digitalkameras sind längst Alltagsgegenstände geworden, die Medizin macht riesige Fortschritte. Nicht einmal mehr von den Genen lassen wir uns was sagen, längst manipulieren wir auch die Erbsubstanz.  Doch neben all diesen erstaunlichen Fortschritten gibt es Fragen, auf die wir bis heute keine befriedigende Antwort haben. Wie wurden die Pyramiden erbaut? Wozu dienten die Steinbauten der Megalithkulturen, etwa Stonehenge? Auch das Phänomen des Kugelblitzes, die Existenz "Lebender Fossilien" oder das Aussterben der Dinosaurier sind noch nicht geklärt.  Noch ist die moderne Wissenschaft voller Rätsel und ungelöster Fragen... 

 

]]>
0
Das Wesen des Lichts - Kosmisches Phänomen mit vielen Rätseln Ohne Licht kein Leben – das Licht ermöglicht nicht nur unsere Existenz, es prägt auch unser gesamtes Universum und selbst unserem Alltag. Gleichzeitig ist das Licht eine der fundamentalsten und bis heute rätselhaftesten Phänomene der Physik – und es sorgt noch immer für reichlich Überraschungen. Das Jahr 2015 wurde von der UN zum Internationalen Jahr des Lichts ausgerufen. Damit soll einerseits auf die Bedeutung des Lichts als Phänomen hingewiesen werden, gleichzeitig geht es aber auch um die Vielzahl der Technologien und Anwendungen, die wir dem Licht verdanken. Das Spektrum reicht von der Fotografie über Laser, Solaranlagen und nicht zuletzt die Datenkommunikation durch optische Leiter. In diesem Dossier stellen wir nun zunächst das Licht als physikalisches Phänomen vor – mit allen seinen Rätseln, Überraschungen und offenen Fragen. In loser Folge werden wir dann in den nächsten Monaten weitere Aspekte des Lichts betrachten, darunter Laser und photonische Anwendungen.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 10:47:17 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e9557b62d678105ebc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57e9557b62d678105ebc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ohne Licht kein Leben – das Licht ermöglicht nicht nur unsere Existenz, es prägt auch unser gesamtes Universum und selbst unserem Alltag. Gleichzeitig ist das Licht eine der fundamentalsten und bis heute rätselhaftesten Phänomene der Physik – und es sorgt noch immer für reichlich Überraschungen. Das Jahr 2015 wurde von der UN zum Internationalen Jahr des Lichts ausgerufen. Damit soll einerseits auf die Bedeutung des Lichts als Phänomen hingewiesen werden, gleichzeitig geht es aber auch um die Vielzahl der Technologien und Anwendungen, die wir dem Licht verdanken. Das Spektrum reicht von der Fotografie über Laser, Solaranlagen und nicht zuletzt die Datenkommunikation durch optische Leiter. In diesem Dossier stellen wir nun zunächst das Licht als physikalisches Phänomen vor – mit allen seinen Rätseln, Überraschungen und offenen Fragen. In loser Folge werden wir dann in den nächsten Monaten weitere Aspekte des Lichts betrachten, darunter Laser und photonische Anwendungen.

]]>
0
Wohnen im All – Lebensform der Zukunft oder teure Utopie? Können Menschen im All leben? Wird man eines Tages dauerhafte menschliche Siedlungen außerhalb unseres Planeten bauen und bewohnen? Vor nicht allzu langer Zeit wären Fragen dieser Art als pure Science-Fiction, Fantasien oder bestenfalls als Wunschdenken angesehen worden. Aber inzwischen hat sich diese Einstellung geändert. Private Initiativen von Raumfahrtenthusiasten weltweit, aber auch die staatlichen Raumfahrtbehörden diskutieren Konzepte über Langstreckenflüge zu anderen Planeten, aber auch zu dauerhaften Raumstationen im All. Die ersten Weltraumtouristen waren bereits im Orbit. Eine Studie der Beratungsgesellschaft Eurospace prognostizierte im Juli 2006 einen regelmäßigen Mond-Tourismus spätestens im Jahr 2100. Eine dauerhafte Besiedelung des Alls erwarteten die 150 befragten Fach- und Führungskräfte aus der Luft- und Raumfahrtbranche allerdings frühestens in 500 Jahren. Angesichts sinkender Unterstützung der bemannten Raumfahrt und drastischen Sparmaßnahmen scheint momentan ohnehin offen, ob die Pläne jemals mehr als nur virtuelle Konstrukte sein werden...

]]>
Tue, 04 Oct 2016 10:54:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea89ae62d678e072bc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea89ae62d678e072bc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Können Menschen im All leben? Wird man eines Tages dauerhafte menschliche Siedlungen außerhalb unseres Planeten bauen und bewohnen? Vor nicht allzu langer Zeit wären Fragen dieser Art als pure Science-Fiction, Fantasien oder bestenfalls als Wunschdenken angesehen worden. Aber inzwischen hat sich diese Einstellung geändert. Private Initiativen von Raumfahrtenthusiasten weltweit, aber auch die staatlichen Raumfahrtbehörden diskutieren Konzepte über Langstreckenflüge zu anderen Planeten, aber auch zu dauerhaften Raumstationen im All. Die ersten Weltraumtouristen waren bereits im Orbit. Eine Studie der Beratungsgesellschaft Eurospace prognostizierte im Juli 2006 einen regelmäßigen Mond-Tourismus spätestens im Jahr 2100. Eine dauerhafte Besiedelung des Alls erwarteten die 150 befragten Fach- und Führungskräfte aus der Luft- und Raumfahrtbranche allerdings frühestens in 500 Jahren. Angesichts sinkender Unterstützung der bemannten Raumfahrt und drastischen Sparmaßnahmen scheint momentan ohnehin offen, ob die Pläne jemals mehr als nur virtuelle Konstrukte sein werden...

]]>
0
Riesen im Tierreich – Erfolgsrezept oder Laune der Natur? Ob Dinosaurier, Riesenrhinozeros oder Blauwal - "Riesen" hat es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder gegeben. Doch während Elefanten oder Wale heute eine Ausnahmeerscheinung sind, waren tonnenschwere und meterhohe Tierkolosse in vergangenen Zeitaltern eher die Regel.  Doch warum? Gibt es ein allgemein gültiges Prinzip in der Evolution, das unter bestimmten Umständen Riesen hervorbringt - oder sind sie einfach nur eine Laune der Natur?  Wissenschaftler suchen seit mehr als einem Jahrhundert nach einer Erklärung für dieses Phänomen, doch gefunden haben sie bisher nicht viel mehr als vage Vermutungen und Hypothesen. Die Natur weigert sich noch immer, ihr "Riesenrezept" preizugeben....

]]>
Tue, 04 Oct 2016 10:58:49 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea8f4b62d6783073bc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea8f4b62d6783073bc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob Dinosaurier, Riesenrhinozeros oder Blauwal - "Riesen" hat es im Laufe der Erdgeschichte immer wieder gegeben. Doch während Elefanten oder Wale heute eine Ausnahmeerscheinung sind, waren tonnenschwere und meterhohe Tierkolosse in vergangenen Zeitaltern eher die Regel.  Doch warum? Gibt es ein allgemein gültiges Prinzip in der Evolution, das unter bestimmten Umständen Riesen hervorbringt - oder sind sie einfach nur eine Laune der Natur?  Wissenschaftler suchen seit mehr als einem Jahrhundert nach einer Erklärung für dieses Phänomen, doch gefunden haben sie bisher nicht viel mehr als vage Vermutungen und Hypothesen. Die Natur weigert sich noch immer, ihr "Riesenrezept" preizugeben....

]]>
0
Vancouver 2010 – Wie sauber sind die Winterspiele? Am 12. Februar 2010 war soweit: die XXI. Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver wurden eröffnet. Zwei Wochen lang werden sich hier Wintersportler aus aller Welt in verschiedensten Disziplinen vom Skilanglauf und Biathlon über Snowboarding, Eisschnelllauf bis hin zum Curling messen. Die Erwartungen sind hoch - auch an die Gastgeber. Die grünsten Spiele, die es je gab: so preist das Organisationskomitee „seine“ Olympiade. Tatsächlich findet die Großveranstaltung in einer der Vorzeigemetropolen Nordamerikas statt, zumindest in Bezug auf innovative und umweltfreundliche Stadtplanung. Aber auch für die Sportstätten und Anlagen der Spiele haben sich die Veranstalter einiges an technologischen und architektonischen Strategien einfallen lassen, um Energie- und Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Wir stellen einige davon vor. Wie sauber sind die Spiele? Dies gilt aber nicht nur in Sachen Umwelt, sondern auch für den Sport selbst. Sind die Leistungen der Sieger und Besiegten „echt“ oder waren unlautere (Doping-) Mittel mit im Spiel? Wie gut ist das Doping-Kontrollsystem wirklich? Und was ist eigentlich mit Gendoping? Auch darüber berichten wir in diesem Dossier ausführlich – aktuelle Statements von Dopingfahndern inklusive. Doch das ist noch nicht alles. Vancouver 2010 hat auch sonst einiges zu bieten: Neue Hightech-Schlitten für Bobfahrer, Turbo-Skier für Biathleten, Abfahrer oder Langläufer sowie Skispringer, bei denen man sich unwillkürlich fragt: Wann ist ein Athlet eigentlich zu dünn?

]]>
Tue, 04 Oct 2016 11:10:00 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea943b62d678dd73bc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ea943b62d678dd73bc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 12. Februar 2010 war soweit: die XXI. Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver wurden eröffnet. Zwei Wochen lang werden sich hier Wintersportler aus aller Welt in verschiedensten Disziplinen vom Skilanglauf und Biathlon über Snowboarding, Eisschnelllauf bis hin zum Curling messen. Die Erwartungen sind hoch - auch an die Gastgeber. Die grünsten Spiele, die es je gab: so preist das Organisationskomitee „seine“ Olympiade. Tatsächlich findet die Großveranstaltung in einer der Vorzeigemetropolen Nordamerikas statt, zumindest in Bezug auf innovative und umweltfreundliche Stadtplanung. Aber auch für die Sportstätten und Anlagen der Spiele haben sich die Veranstalter einiges an technologischen und architektonischen Strategien einfallen lassen, um Energie- und Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Wir stellen einige davon vor. Wie sauber sind die Spiele? Dies gilt aber nicht nur in Sachen Umwelt, sondern auch für den Sport selbst. Sind die Leistungen der Sieger und Besiegten „echt“ oder waren unlautere (Doping-) Mittel mit im Spiel? Wie gut ist das Doping-Kontrollsystem wirklich? Und was ist eigentlich mit Gendoping? Auch darüber berichten wir in diesem Dossier ausführlich – aktuelle Statements von Dopingfahndern inklusive. Doch das ist noch nicht alles. Vancouver 2010 hat auch sonst einiges zu bieten: Neue Hightech-Schlitten für Bobfahrer, Turbo-Skier für Biathleten, Abfahrer oder Langläufer sowie Skispringer, bei denen man sich unwillkürlich fragt: Wann ist ein Athlet eigentlich zu dünn?

]]>
0
Bernstein – Fenster zur Vergangenheit Er ist der Namensgeber für Glas und Elektrizität. Man hielt ihn für getrockneten Luchs-Urin und Wal-Ambra. Am Strand gefunden ist er unscheinbar, poliert jedoch wird er zum Fenster in die Vergangenheit. Bernstein – das Gold des Nordens, die Tränen der Götter. Obwohl seit mehr als 5.000 Jahren als Schmuck geschätzt, liegt der wahre Wert des Bernsteins in seinem Innern. Insekten, Pflanzen, sogar Eidechsen wurden im Bernstein eingeschlossen, als der noch flüssiges Baumharz war. Die so genannten Inklusen sind ein unschätzbares Abbild des Lebens im Tertiär, der Entstehungszeit der meisten Bernsteine. So wurden durch den Bernstein nicht nur lebende Fossilien entdeckt, sogar die Wiedergeburt urzeitlicher Kreaturen à la Jurassic Park steht zur Debatte. Der typische goldgelbe Baltische Bernstein erfuhr den Gipfel der Bewunderung mit dem Bau des Bernsteinzimmers. Das Original – seit dem Verlust des Königsberger Schlosses in der Bombennacht vom 27. August 1944 noch immer verschollen – galt als das Achte Weltwunder. Die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers hat heute sowohl dem Bernstein-Abbau als auch der barocken Handwerkskunst eine Renaissance verschafft.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 11:19:14 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eec77f62d6782776bc9ac4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eec77f62d6782776bc9ac4 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er ist der Namensgeber für Glas und Elektrizität. Man hielt ihn für getrockneten Luchs-Urin und Wal-Ambra. Am Strand gefunden ist er unscheinbar, poliert jedoch wird er zum Fenster in die Vergangenheit. Bernstein – das Gold des Nordens, die Tränen der Götter. Obwohl seit mehr als 5.000 Jahren als Schmuck geschätzt, liegt der wahre Wert des Bernsteins in seinem Innern. Insekten, Pflanzen, sogar Eidechsen wurden im Bernstein eingeschlossen, als der noch flüssiges Baumharz war. Die so genannten Inklusen sind ein unschätzbares Abbild des Lebens im Tertiär, der Entstehungszeit der meisten Bernsteine. So wurden durch den Bernstein nicht nur lebende Fossilien entdeckt, sogar die Wiedergeburt urzeitlicher Kreaturen à la Jurassic Park steht zur Debatte. Der typische goldgelbe Baltische Bernstein erfuhr den Gipfel der Bewunderung mit dem Bau des Bernsteinzimmers. Das Original – seit dem Verlust des Königsberger Schlosses in der Bombennacht vom 27. August 1944 noch immer verschollen – galt als das Achte Weltwunder. Die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers hat heute sowohl dem Bernstein-Abbau als auch der barocken Handwerkskunst eine Renaissance verschafft.

]]>
0
Tabak – Vom Geschenk der Götter zum Umweltkiller Als Christoph Columbus 1492 in Westindien als erster Europäer auf Tabak stieß, hielten die Ureinwohner die Pflanze noch für ein Geschenk der Götter.  Heute sterben nach Schätzungen der WHO weltweit jährlich fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakgenusses, 2020 werden es vermutlich schon doppelt so viele sein. Doch längst ist es nicht mehr allein das Rauchen, das den Wissenschaftlern Sorgen macht. Auch der Tabakanbau gerät in den letzten Jahren immer mehr ins Zwielicht. Pestizide, extremer Düngemitteleinsatz und vor allem die im großen Maßstab betriebene Vernichtung des Tropenwaldes für immer neue Plantagen machen den Tabak-Boom zu einer Gefahr für Mensch und Umwelt.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 11:48:01 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eedd4462d6786e7dbc9ac2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eedd4462d6786e7dbc9ac2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Als Christoph Columbus 1492 in Westindien als erster Europäer auf Tabak stieß, hielten die Ureinwohner die Pflanze noch für ein Geschenk der Götter.  Heute sterben nach Schätzungen der WHO weltweit jährlich fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakgenusses, 2020 werden es vermutlich schon doppelt so viele sein. Doch längst ist es nicht mehr allein das Rauchen, das den Wissenschaftlern Sorgen macht. Auch der Tabakanbau gerät in den letzten Jahren immer mehr ins Zwielicht. Pestizide, extremer Düngemitteleinsatz und vor allem die im großen Maßstab betriebene Vernichtung des Tropenwaldes für immer neue Plantagen machen den Tabak-Boom zu einer Gefahr für Mensch und Umwelt.

]]>
0
Mordende Pflanzen – Brutale Strategien im Reich des Chlorophylls Eine Pflanze als Mörder? Wie ist das möglich? Kann es denn ein harmloseres Geschöpf geben als zum Beispiel ein Gänseblümchen? Oft werden die passiv wirkenden Pflanzen unterschätzt. Auch im Reich des Chlorophylls gibt es trickreiche und zum Teil brutal wirkende Strategien, die verhindern, dass die Pflanzen als Verlierer in Darwins Kampf um's Überleben ausgehen. Da wird gewürgt, getötet und vergiftet, Nährstoffe werden gestohlen und fremde Keimlinge vernichtet...

]]>
Tue, 04 Oct 2016 11:54:24 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eeee1162d678347fbc9ac6 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57eeee1162d678347fbc9ac6 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Eine Pflanze als Mörder? Wie ist das möglich? Kann es denn ein harmloseres Geschöpf geben als zum Beispiel ein Gänseblümchen? Oft werden die passiv wirkenden Pflanzen unterschätzt. Auch im Reich des Chlorophylls gibt es trickreiche und zum Teil brutal wirkende Strategien, die verhindern, dass die Pflanzen als Verlierer in Darwins Kampf um's Überleben ausgehen. Da wird gewürgt, getötet und vergiftet, Nährstoffe werden gestohlen und fremde Keimlinge vernichtet...

]]>
0
Die grüne Wüste – Der tropische Regenwald - auf Sand gebaut Scheinbar endloses Grün - auf einer Fläche von nur wenigen Quadratkilometern wachsen hier mehr verschiedene Baumarten als in ganz Europa. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bestehen die Tropenwälder und bilden damit den ältesten und - bis vor kurzem - auch stabilsten Lebensraum der Kontinente. Tausende von Pflanzenarten und Millionen Insektenarten sind bisher noch nicht mal vom Menschen entdeckt. Die Produktion an Biomasse im Regenwald ist um ein Vielfaches größer als die heimischer Wälder. Und doch gedeiht diese üppige Fülle auf einem Untergrund, der unfruchtbarer ist als der nährstoffärmste Wüstensand...

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:03:50 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f110bc62d6783f5079b237 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f110bc62d6783f5079b237 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Scheinbar endloses Grün - auf einer Fläche von nur wenigen Quadratkilometern wachsen hier mehr verschiedene Baumarten als in ganz Europa. Seit mehr als 200 Millionen Jahren bestehen die Tropenwälder und bilden damit den ältesten und - bis vor kurzem - auch stabilsten Lebensraum der Kontinente. Tausende von Pflanzenarten und Millionen Insektenarten sind bisher noch nicht mal vom Menschen entdeckt. Die Produktion an Biomasse im Regenwald ist um ein Vielfaches größer als die heimischer Wälder. Und doch gedeiht diese üppige Fülle auf einem Untergrund, der unfruchtbarer ist als der nährstoffärmste Wüstensand...

]]>
0
Mythos Atlantis – Die Suche nach einem sagenhaften Inselreich Atlantis, der Mythos der sagenhaften, tragisch untergegangenen Hochkultur, fasziniert seit Jahrhunderten die Menschen wie kaum ein anderer. Fast überall wurde bereits nach Relikten des von Platon beschriebenen Inselreichs gefahndet: ob im Bermuda-Dreieck, im Schwarzen Meer oder im tibetischen Hochland. Doch ob Atlantis jemals existierte, ist mehr als ungewiss. Vor rund 12.000 Jahren soll das legendäre Inselreich Atlantis während „eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht“ komplett ausgelöscht worden sein. Bei einer gewaltigen Naturkatastrophe versank es mit lautem Getöse im Meer - dies behauptet zumindest der griechische Philosoph Platon. In seinen Werken „Timaios“ und „Kritias“ hat er das Schicksal der steinzeitlichen Supermacht bis ins letzte Detail beschrieben - und damit einen Mythos begründet. Während die meisten Archäologen und Historiker Platons Atlantis für eine reine Fiktion halten, vermuten manche Wissenschaftler sowie viele Hobbyforscher und Abenteurer aber zumindest einen wahren Kern hinter der Geschichte. Die Suche nach dem, was von Atlantis übriggeblieben sein könnte, hat sich daher längst zu einem Dauerbrenner entwickelt - bisher allerdings ohne Erfolg...

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:08:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f117b262d6788d5279b236 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f117b262d6788d5279b236 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Atlantis, der Mythos der sagenhaften, tragisch untergegangenen Hochkultur, fasziniert seit Jahrhunderten die Menschen wie kaum ein anderer. Fast überall wurde bereits nach Relikten des von Platon beschriebenen Inselreichs gefahndet: ob im Bermuda-Dreieck, im Schwarzen Meer oder im tibetischen Hochland. Doch ob Atlantis jemals existierte, ist mehr als ungewiss. Vor rund 12.000 Jahren soll das legendäre Inselreich Atlantis während „eines schlimmen Tages und einer schlimmen Nacht“ komplett ausgelöscht worden sein. Bei einer gewaltigen Naturkatastrophe versank es mit lautem Getöse im Meer - dies behauptet zumindest der griechische Philosoph Platon. In seinen Werken „Timaios“ und „Kritias“ hat er das Schicksal der steinzeitlichen Supermacht bis ins letzte Detail beschrieben - und damit einen Mythos begründet. Während die meisten Archäologen und Historiker Platons Atlantis für eine reine Fiktion halten, vermuten manche Wissenschaftler sowie viele Hobbyforscher und Abenteurer aber zumindest einen wahren Kern hinter der Geschichte. Die Suche nach dem, was von Atlantis übriggeblieben sein könnte, hat sich daher längst zu einem Dauerbrenner entwickelt - bisher allerdings ohne Erfolg...

]]>
0
Höher, schneller, weiter - Grenzen der sportlichen Höchstleistung Am 15. August 2009 ist es wieder soweit: Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin beginnt und damit der immer neue Kampf um Siege, Zeiten, Weiten und Rekorde. Ausnahmeathleten wie der Sprinter Usain Bolt oder die Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa scheinen die Rekordmarken mühelos immer weiter hinauszuschieben – aber wie lange noch?  Wo liegt die Grenze der körperlichen Leistungsfähigkeit? Genau diese Fragen haben in den letzten Jahren nicht etwa Sportmediziner, sondern vor allem auch Mathematiker intensiv erforscht. Mithilfe von Methoden aus Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung suchen sie nach Mustern in der Leistungsentwicklung der Vergangenheit, die Hinweise auf die zukünftige Entwicklung geben.  Und die Ergebnisse sind teilweise verblüffend: Denn sie zeigen nicht nur, wo für die verschiedenen Disziplinen mit heutigen Mitteln und Techniken die ultimativ erreichbaren Weltrekorde liegen, sondern auch, wann diese absoluten Grenzen erreicht werden könnten. Und auch den Einflüssen von Doping oder aber Zufallsfaktoren wie Tagesform und Wetter sind sie in ihren Analysen auf die Spur gekommen.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:19:08 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f151b462d678605b79b239 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f151b462d678605b79b239 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 15. August 2009 ist es wieder soweit: Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin beginnt und damit der immer neue Kampf um Siege, Zeiten, Weiten und Rekorde. Ausnahmeathleten wie der Sprinter Usain Bolt oder die Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa scheinen die Rekordmarken mühelos immer weiter hinauszuschieben – aber wie lange noch?  Wo liegt die Grenze der körperlichen Leistungsfähigkeit? Genau diese Fragen haben in den letzten Jahren nicht etwa Sportmediziner, sondern vor allem auch Mathematiker intensiv erforscht. Mithilfe von Methoden aus Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung suchen sie nach Mustern in der Leistungsentwicklung der Vergangenheit, die Hinweise auf die zukünftige Entwicklung geben.  Und die Ergebnisse sind teilweise verblüffend: Denn sie zeigen nicht nur, wo für die verschiedenen Disziplinen mit heutigen Mitteln und Techniken die ultimativ erreichbaren Weltrekorde liegen, sondern auch, wann diese absoluten Grenzen erreicht werden könnten. Und auch den Einflüssen von Doping oder aber Zufallsfaktoren wie Tagesform und Wetter sind sie in ihren Analysen auf die Spur gekommen.

]]>
0
Laser – Die Kraft des Lichts und ihre Nutzung Laser sind heute längst Teil unseres Alltags. Ohne sie gäbe es weder Blu-Rays noch Laserdrucker, keine Datenübertragung per Glasfaser oder Scannerkassen im Supermarkt. Aber auch in Medizin, Wissenschaft und Industrie sind Laser längst zu unverzichtbaren Werkzeugen geworden. Was aber macht dieses konzentrierte Licht so besonders? Es ist hochgradig rein, strahlt tausende Kilometer weit ohne aufzufächern und kann selbst Stahl schneiden: Laserlicht ist Licht in seiner konzentriertesten Form. Als Forscher in den 1960er Jahren die ersten Laser entwickelten, waren sie kurioserweise noch ein wenig ratlos, wozu sich diese Strahlen wohl nutzen ließen. Heute dagegen ist der Laser für viele Technologien unverzichtbar. Seine Erfindung gilt als Meilenstein der Technikgeschichte. Laserlicht bohrt, schneidet und schweißt große Metallbauteile, hilft aber auch bei der Herstellung winzigster Schaltkreise. Mit ihm analysieren Wissenschaftler chemische Moleküle und erkunden die Zusammensetzung verschiedenster Materialien. Andere nutzen das Laserlicht, um Landschaften zu vermessen oder Ruinen aufzuspüren. Im OP ersetzt der Laser in vielen Eingriffen das herkömmliche Skalpell.  Passend zum Jahr des Lichts beleuchtet dieses Dossier das Laserlicht und das Geheimnis seiner unglaublichen Vielseitigkeit.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:36:00 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f1600f62d678d36079b237 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f1600f62d678d36079b237 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Laser sind heute längst Teil unseres Alltags. Ohne sie gäbe es weder Blu-Rays noch Laserdrucker, keine Datenübertragung per Glasfaser oder Scannerkassen im Supermarkt. Aber auch in Medizin, Wissenschaft und Industrie sind Laser längst zu unverzichtbaren Werkzeugen geworden. Was aber macht dieses konzentrierte Licht so besonders? Es ist hochgradig rein, strahlt tausende Kilometer weit ohne aufzufächern und kann selbst Stahl schneiden: Laserlicht ist Licht in seiner konzentriertesten Form. Als Forscher in den 1960er Jahren die ersten Laser entwickelten, waren sie kurioserweise noch ein wenig ratlos, wozu sich diese Strahlen wohl nutzen ließen. Heute dagegen ist der Laser für viele Technologien unverzichtbar. Seine Erfindung gilt als Meilenstein der Technikgeschichte. Laserlicht bohrt, schneidet und schweißt große Metallbauteile, hilft aber auch bei der Herstellung winzigster Schaltkreise. Mit ihm analysieren Wissenschaftler chemische Moleküle und erkunden die Zusammensetzung verschiedenster Materialien. Andere nutzen das Laserlicht, um Landschaften zu vermessen oder Ruinen aufzuspüren. Im OP ersetzt der Laser in vielen Eingriffen das herkömmliche Skalpell.  Passend zum Jahr des Lichts beleuchtet dieses Dossier das Laserlicht und das Geheimnis seiner unglaublichen Vielseitigkeit.

]]>
0
Der Urknall – Eine revolutionäre Idee und ihre Folgen Alles entstand einst aus dem Nichts: Der Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren schuf unser gesamtes Universum. Innerhalb von Sekundenbruchteilen legte diese Urexplosion die Grundlage allen Seins. Was an diesem Uranfang jedoch genau geschah und warum, darüber gibt es bis heute mehr Fragen als Antworten. Der Urknall ist heute für uns ein selbstverständlicher Teil des kosmologischen Weltbilds. Aber noch vor nicht einmal hundert Jahren war die Idee eines solchen Uranfangs undenkbar – und kam einer Revolution gleich. Kein Wunder: Wie einfach so alles aus dem Nichts entstanden sein soll, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Zwar kennen Forscher inzwischen einige Meilensteine auf dem Weg vom Nichts zum Etwas, noch immer aber gibt es kaum endgültige Antworten, dafür umso mehr Theorien, Vermutungen und offene Fragen.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:50:14 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2496362d678b17b79b236 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2496362d678b17b79b236 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Alles entstand einst aus dem Nichts: Der Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren schuf unser gesamtes Universum. Innerhalb von Sekundenbruchteilen legte diese Urexplosion die Grundlage allen Seins. Was an diesem Uranfang jedoch genau geschah und warum, darüber gibt es bis heute mehr Fragen als Antworten. Der Urknall ist heute für uns ein selbstverständlicher Teil des kosmologischen Weltbilds. Aber noch vor nicht einmal hundert Jahren war die Idee eines solchen Uranfangs undenkbar – und kam einer Revolution gleich. Kein Wunder: Wie einfach so alles aus dem Nichts entstanden sein soll, lässt sich nur schwer nachvollziehen. Zwar kennen Forscher inzwischen einige Meilensteine auf dem Weg vom Nichts zum Etwas, noch immer aber gibt es kaum endgültige Antworten, dafür umso mehr Theorien, Vermutungen und offene Fragen.

]]>
0
Jupiter - Besuch beim größten Planeten des Sonnensystems Der Jupiter ist der unumstrittene König des Sonnensystems. Kein anderer Planet erreicht auch nur annähernd die Größe und Masse dieses Gasriesen, keiner dreht sich so schnell oder erzeugt so gewaltige Stürme. Erst seine Präsenz machte das Sonnensystem zu dem, was es heute ist. Dennoch sind längst nicht alle Geheimnisse des Jupiters erforscht. Die am 4. Juli 2016 am Jupiter eintreffende NASA-Sonde "Juno" soll das ändern. Beobachtet haben den Jupiter vermutlich bereits unsere fernen Vorfahren: Sie sahen ihn als leuchtenden Punkt am Nachthimmel seine Bahn ziehen, stets seine Position verändernd und deutlich heller als viele Sterne. Nähere Einblicke in die Besonderheiten des Gasriesen lieferten aber erst vor wenigen Jahrzehnten Raumsonden, die bis ins äußere Sonnensystem vordrangen. Vor allem die NASA-Sonde Galileo schickte ab 1995 mehrere Jahre lang detaillierte Bilder und Daten vom Jupiter und seinen Monden zur Erde zurück.  Doch auch diese Daten und ihre Auswertungen lassen bis heute zahlreiche Fragen offen. Unklar ist beispielsweise immer noch, wie und warum sich einige Muster in der Jupiteratmosphäre verändern. Auch woher der Planet seine Wärme nimmt oder was genau in seinem Inneren geschieht, ist noch weitestgehend offen. Mehr Aufschluss erhoffen sich die Planetenforscher daher von der NASA-Raumsonde Juno, die ausgerüstet mit modernsten Instrumenten und Sensoren am 4. Juli 2016 den Jupiter erreicht. Gut gepanzert gegen die intensive Strahlung und die energiereichen Teilchenströme, die vom Jupiter ausgehen, wird sie ihn und seine Monde umkreisen und dem Gasplaneten dabei auch gefährlich nahe kommen.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 12:56:00 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2510c62d678247c79b236 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2510c62d678247c79b236 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Jupiter ist der unumstrittene König des Sonnensystems. Kein anderer Planet erreicht auch nur annähernd die Größe und Masse dieses Gasriesen, keiner dreht sich so schnell oder erzeugt so gewaltige Stürme. Erst seine Präsenz machte das Sonnensystem zu dem, was es heute ist. Dennoch sind längst nicht alle Geheimnisse des Jupiters erforscht. Die am 4. Juli 2016 am Jupiter eintreffende NASA-Sonde "Juno" soll das ändern. Beobachtet haben den Jupiter vermutlich bereits unsere fernen Vorfahren: Sie sahen ihn als leuchtenden Punkt am Nachthimmel seine Bahn ziehen, stets seine Position verändernd und deutlich heller als viele Sterne. Nähere Einblicke in die Besonderheiten des Gasriesen lieferten aber erst vor wenigen Jahrzehnten Raumsonden, die bis ins äußere Sonnensystem vordrangen. Vor allem die NASA-Sonde Galileo schickte ab 1995 mehrere Jahre lang detaillierte Bilder und Daten vom Jupiter und seinen Monden zur Erde zurück.  Doch auch diese Daten und ihre Auswertungen lassen bis heute zahlreiche Fragen offen. Unklar ist beispielsweise immer noch, wie und warum sich einige Muster in der Jupiteratmosphäre verändern. Auch woher der Planet seine Wärme nimmt oder was genau in seinem Inneren geschieht, ist noch weitestgehend offen. Mehr Aufschluss erhoffen sich die Planetenforscher daher von der NASA-Raumsonde Juno, die ausgerüstet mit modernsten Instrumenten und Sensoren am 4. Juli 2016 den Jupiter erreicht. Gut gepanzert gegen die intensive Strahlung und die energiereichen Teilchenströme, die vom Jupiter ausgehen, wird sie ihn und seine Monde umkreisen und dem Gasplaneten dabei auch gefährlich nahe kommen.

]]>
0
Mars – Die aktuellen Mars-Missionen und ihre Ergebnisse Seit drei Jahren steht der Mars unter hautnaher und kontinuierlicher Beobachtung: Gleich drei verschiedene Sonden kreisen in seiner Umlaufbahn und auf der Oberfläche fahren zwei Roboterfahrzeuge der NASA umher. Was haben sie herausgefunden? Gibt es Wasser, gibt es Leben auf dem Roten Planeten? Die meisten dieser Fragen können auch die Daten der aktuellen Missionen bestenfalls mit „Jein“ oder mit „vielleicht“ beantworten. Immerhin haben die Sonden und Rover einige vielversprechende Regionen ausgemacht, wo sich vielleicht Lebensspuren finden lassen könnten. Gleichzeitig allerdings stellt sich die Marsoberfläche als noch lebensfeindlicher heraus als bisher angenommen. Auch die Frage nach dem flüssigen Wasser ist noch immer nicht eindeutig geklärt. Zwar scheint es sehr viel mehr Wassereis zu geben als gedacht und vielleicht sogar auch flüssiges Wasser – zumindest zeitweise. Aber auch hier herrschen noch vorsichtige Interpretationen von Daten und indirekte Hinweise vor. Was sind die harten Fakten? Wie ist der Stand der Dinge auf dem Roten Planeten?

]]>
Tue, 04 Oct 2016 13:02:15 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2560262d678e37c79b239 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f2560262d678e37c79b239 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Seit drei Jahren steht der Mars unter hautnaher und kontinuierlicher Beobachtung: Gleich drei verschiedene Sonden kreisen in seiner Umlaufbahn und auf der Oberfläche fahren zwei Roboterfahrzeuge der NASA umher. Was haben sie herausgefunden? Gibt es Wasser, gibt es Leben auf dem Roten Planeten? Die meisten dieser Fragen können auch die Daten der aktuellen Missionen bestenfalls mit „Jein“ oder mit „vielleicht“ beantworten. Immerhin haben die Sonden und Rover einige vielversprechende Regionen ausgemacht, wo sich vielleicht Lebensspuren finden lassen könnten. Gleichzeitig allerdings stellt sich die Marsoberfläche als noch lebensfeindlicher heraus als bisher angenommen. Auch die Frage nach dem flüssigen Wasser ist noch immer nicht eindeutig geklärt. Zwar scheint es sehr viel mehr Wassereis zu geben als gedacht und vielleicht sogar auch flüssiges Wasser – zumindest zeitweise. Aber auch hier herrschen noch vorsichtige Interpretationen von Daten und indirekte Hinweise vor. Was sind die harten Fakten? Wie ist der Stand der Dinge auf dem Roten Planeten?

]]>
0
Venustransit 2012 – Jahrhundertereignis bei Sonnenaufgang Am 6. Juni ereignete sich ein ungewöhnliches und seltenes Himmelsschauspiel: ein Venustransit. Der Schwesterplanet der Erde wandert dabei als kleiner dunkler Fleck vor der leuchtenden Sonnenscheibe vorbei. Seit der Erfindung des Teleskops hat ein solches Himmelsschauspiel erst sechs Mal stattgefunden - zuletzt im Juni 2004. Bis es im Jahr 2117 das nächste Mal soweit ist, werden mehr als hundert Jahre vergehen. Kein Wunder also, dass sich Planetenforscher, Astronomen und begeisterte Schaulustige in aller Welt bereits auf dieses Ereignis vorbereiten. Geschützt durch eine Sonnenfinsternis-Brille oder einen Spezialfilter ist der Transit sogar mit bloßem Auge zu erkennen. Beobachter in Mitteleuropa werden allerdings nur das Ende dieses Ereignisses früh morgens am Nordosthorizont sehen können. Denn anders als im Jahr 2004 liegt der Venustransit zu großen Teilen vor unserem Sonnenaufgang. Mehr Glück und bessere Aussicht gibt es  Obwohl im Vergleich zu einer Sonnenfinsternis optisch eher unspektakulär – der Himmel verdunkelt sich nicht, dramatische Leuchtkränze um die Sonne bleiben aus - haben solche Transitereignisse die Entwicklung der Astronomie entscheidend beeinflusst: Mit Hilfe eines Venustransits gelang es unter anderem erstmals, eine der grundlegenden Messlatten des Weltalls, die astronomische Einheit, zu bestimmen. Aber auch heute noch ist die Passage unseres Nachbarplaneten eine einzigartige Gelegenheit, mehr über die Venus, aber auch über extrasolare Planeten und ihre Erforschung zu lernen.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 13:05:53 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f25ab362d678637e79b236 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f25ab362d678637e79b236 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 6. Juni ereignete sich ein ungewöhnliches und seltenes Himmelsschauspiel: ein Venustransit. Der Schwesterplanet der Erde wandert dabei als kleiner dunkler Fleck vor der leuchtenden Sonnenscheibe vorbei. Seit der Erfindung des Teleskops hat ein solches Himmelsschauspiel erst sechs Mal stattgefunden - zuletzt im Juni 2004. Bis es im Jahr 2117 das nächste Mal soweit ist, werden mehr als hundert Jahre vergehen. Kein Wunder also, dass sich Planetenforscher, Astronomen und begeisterte Schaulustige in aller Welt bereits auf dieses Ereignis vorbereiten. Geschützt durch eine Sonnenfinsternis-Brille oder einen Spezialfilter ist der Transit sogar mit bloßem Auge zu erkennen. Beobachter in Mitteleuropa werden allerdings nur das Ende dieses Ereignisses früh morgens am Nordosthorizont sehen können. Denn anders als im Jahr 2004 liegt der Venustransit zu großen Teilen vor unserem Sonnenaufgang. Mehr Glück und bessere Aussicht gibt es  Obwohl im Vergleich zu einer Sonnenfinsternis optisch eher unspektakulär – der Himmel verdunkelt sich nicht, dramatische Leuchtkränze um die Sonne bleiben aus - haben solche Transitereignisse die Entwicklung der Astronomie entscheidend beeinflusst: Mit Hilfe eines Venustransits gelang es unter anderem erstmals, eine der grundlegenden Messlatten des Weltalls, die astronomische Einheit, zu bestimmen. Aber auch heute noch ist die Passage unseres Nachbarplaneten eine einzigartige Gelegenheit, mehr über die Venus, aber auch über extrasolare Planeten und ihre Erforschung zu lernen.

]]>
0
Fasten als Heilmittel? Eine alte Tradition im Licht der modernen Medizin Fasten gilt heute fast schon als Allheilmittel. Es soll "entschlacken" und Giftstoffe abbauen, die Seele wieder ins Lot bringen und überhaupt den Körper wieder fit machen. Aber was ist dran an diesen Heilsversprechen? Alles nur Esoterik? Oder kann der Verzicht aufs Essen vielleicht doch etwas bewirken und sogar heilen? Tatsächlich stellen heute immer mehr Forscher fest, dass an der alten Tradition des Fastens mehr dran ist als man lange glaubte. Zwar ist das "Entschlacken" medizinisch nicht haltbar – "Schlacke" gibt es schlicht nicht – aber dafür scheint die Abstinenz andere, positive Veränderungen in unserem Stoffwechsel und in den Zellen auszulösen, wie Studien belegen. Es mehren sich Hinweise darauf, dass periodisches Fasten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes und sogar gegen Krebs helfen kann.

]]>
Tue, 04 Oct 2016 13:19:45 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f26bc062d678180379b237 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f26bc062d678180379b237 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fasten gilt heute fast schon als Allheilmittel. Es soll "entschlacken" und Giftstoffe abbauen, die Seele wieder ins Lot bringen und überhaupt den Körper wieder fit machen. Aber was ist dran an diesen Heilsversprechen? Alles nur Esoterik? Oder kann der Verzicht aufs Essen vielleicht doch etwas bewirken und sogar heilen? Tatsächlich stellen heute immer mehr Forscher fest, dass an der alten Tradition des Fastens mehr dran ist als man lange glaubte. Zwar ist das "Entschlacken" medizinisch nicht haltbar – "Schlacke" gibt es schlicht nicht – aber dafür scheint die Abstinenz andere, positive Veränderungen in unserem Stoffwechsel und in den Zellen auszulösen, wie Studien belegen. Es mehren sich Hinweise darauf, dass periodisches Fasten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes und sogar gegen Krebs helfen kann.

]]>
0
Streit ums Impfen - Wie nötig und nützlich ist schützende Immunisierung? Wieder grassieren in Deutschland die Masern - und auch andere Infektionskrankheiten breiten sich wieder aus. Der Grund dafür: Viele Eltern lassen ihre Kinder nicht oder nur unzureichend gegen diese vermeintlich harmlosen Kinderkrankheiten impfen - aus Angst vor Nebenwirkungen und Spätfolgen. Aber wie berechtigt sind diese Befürchtungen? Weltweit sterben noch immer hunderttausende Menschen jährlich an einer Krankheit, die bei uns gerne als harmlose Kinderkrankheit gilt: Masern. Und auch Keuchhusten, Diphterie und Mumps können bei schweren Verläufen zu bleibenden Schäden und sogar dem Tod führen. Seit Einführung der staatlichen Impfprogramme ist dies aber bei uns und in den meisten Industrieländern in Vergessenheit geraten - eben weil diese Krankheiten so selten geworden sind. Stattdessen überwiegen bei vielen Eltern die Befürchtungen, die Impfstoffe oder ihre Zusatzstoffe könnten ihrem Kind schaden - und sogar bleibende Entwicklungsstörungen wie Autismus hervorrufen. Was aber ist dran an der Angst vor dem "Pieks"? Und wie nötig sind Impfungen gegen Masern, Mumps und Co heute noch?

]]>
Tue, 04 Oct 2016 13:25:08 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f26fd962d678b90479b236 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57f26fd962d678b90479b236 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wieder grassieren in Deutschland die Masern - und auch andere Infektionskrankheiten breiten sich wieder aus. Der Grund dafür: Viele Eltern lassen ihre Kinder nicht oder nur unzureichend gegen diese vermeintlich harmlosen Kinderkrankheiten impfen - aus Angst vor Nebenwirkungen und Spätfolgen. Aber wie berechtigt sind diese Befürchtungen? Weltweit sterben noch immer hunderttausende Menschen jährlich an einer Krankheit, die bei uns gerne als harmlose Kinderkrankheit gilt: Masern. Und auch Keuchhusten, Diphterie und Mumps können bei schweren Verläufen zu bleibenden Schäden und sogar dem Tod führen. Seit Einführung der staatlichen Impfprogramme ist dies aber bei uns und in den meisten Industrieländern in Vergessenheit geraten - eben weil diese Krankheiten so selten geworden sind. Stattdessen überwiegen bei vielen Eltern die Befürchtungen, die Impfstoffe oder ihre Zusatzstoffe könnten ihrem Kind schaden - und sogar bleibende Entwicklungsstörungen wie Autismus hervorrufen. Was aber ist dran an der Angst vor dem "Pieks"? Und wie nötig sind Impfungen gegen Masern, Mumps und Co heute noch?

]]>
0
Elektrosmog Handys – Gefahr am Ohr? Ein Leben ohne Handy? - Für viele ist das kaum mehr vorstellbar. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr darauf verzichten, stets und überall erreichbar zu sein, die Branche boomt. Doch in die Freude über die schöne Welt der neuen Telekommunikation mischen sich zunehmend auch warnende Töne. Von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, sogar Krebs und Gedächtnisschwund ist die Rede. Und dies beileibe nicht nur in der Sensationspresse, auch in der Welt der Wissenschaft mehren sich die Bedenken.  Elektromagnetische Strahlung ist überall - in Zeiten moderner Technik gibt es kaum noch einen strahlenfreien Ort. Doch mit dem Siegeszug des Handys und anderer mobiler Kommunikationstechnologien wird der Elektrosmog immer dichter- und rückt uns immer näher.  Doch was ist dran an der Handy-Angst? Was sagen die wissenschaftlichen Daten? Ist alles nur Panikmache oder gibt es Grund zur Sorge?

]]>
Thu, 13 Oct 2016 20:44:25 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffce7462d6782776acffbc http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffce7462d6782776acffbc scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ein Leben ohne Handy? - Für viele ist das kaum mehr vorstellbar. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr darauf verzichten, stets und überall erreichbar zu sein, die Branche boomt. Doch in die Freude über die schöne Welt der neuen Telekommunikation mischen sich zunehmend auch warnende Töne. Von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, sogar Krebs und Gedächtnisschwund ist die Rede. Und dies beileibe nicht nur in der Sensationspresse, auch in der Welt der Wissenschaft mehren sich die Bedenken.  Elektromagnetische Strahlung ist überall - in Zeiten moderner Technik gibt es kaum noch einen strahlenfreien Ort. Doch mit dem Siegeszug des Handys und anderer mobiler Kommunikationstechnologien wird der Elektrosmog immer dichter- und rückt uns immer näher.  Doch was ist dran an der Handy-Angst? Was sagen die wissenschaftlichen Daten? Ist alles nur Panikmache oder gibt es Grund zur Sorge?

]]>
0
Pflanzenmedizin – Arzneimittel aus der „Apotheke“ der Natur Bei der Suche nach neuen Arzneimitteln besinnt man sich heute immer mehr auf die „Apotheke“ der Natur. Ob Gingko, Sonnenhut oder Teufelskralle – Pflanzenpräparate sind „in“. Zu unrecht allerdings gelten sie oft als harmlos, als per se verträglich.  Neu ist der Trend zur Pflanze allerdings keineswegs, eher eine Renaissance: Denn schon lange vor unserer Zeitrechnung kannten und nutzten Chinesen, Ägypter und Römer eine große Zahl von Heilpflanzen. Doch ein Großteil dieses Wissen ging wieder verloren und muss nun mühsam wieder ans Tageslicht gebracht werden. Um neue wirksame Mittel gegen Krebs oder Aids zu finden, durchkämmen Wissenschaftler die Fauna und Flora des Regenwaldes und erforschen das Wissen indigener Völker. Selbst im Meer hofft man neue Wirkstoffe zu finden. Aber was können Pflanzenheilmittel leisten? Und was nicht? Wo werden sie angewendet? 

 

]]>
Thu, 13 Oct 2016 21:03:32 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffd7b962d678a278acffbc http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffd7b962d678a278acffbc scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Bei der Suche nach neuen Arzneimitteln besinnt man sich heute immer mehr auf die „Apotheke“ der Natur. Ob Gingko, Sonnenhut oder Teufelskralle – Pflanzenpräparate sind „in“. Zu unrecht allerdings gelten sie oft als harmlos, als per se verträglich.  Neu ist der Trend zur Pflanze allerdings keineswegs, eher eine Renaissance: Denn schon lange vor unserer Zeitrechnung kannten und nutzten Chinesen, Ägypter und Römer eine große Zahl von Heilpflanzen. Doch ein Großteil dieses Wissen ging wieder verloren und muss nun mühsam wieder ans Tageslicht gebracht werden. Um neue wirksame Mittel gegen Krebs oder Aids zu finden, durchkämmen Wissenschaftler die Fauna und Flora des Regenwaldes und erforschen das Wissen indigener Völker. Selbst im Meer hofft man neue Wirkstoffe zu finden. Aber was können Pflanzenheilmittel leisten? Und was nicht? Wo werden sie angewendet? 

 

]]>
0
Der DNS-Scanner – Gencheck mit Terahertz-Strahlung Wenige Sekunden und ein Tropfen Blut reichen aus, und schon können wir in unseren Genen lesen: Sie verraten uns, ob unser Körper von Viren oder Bakterien befallen ist oder ob Krebsgene oder Gendefekte drohen. Reine Utopie? Nicht ganz. In Siegen hat diese Zukunftsvision bereits begonnen. Geht es nach Professor Haring Bolívar vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Quantenelektronik (HQE) der Universität Siegen, könnte die Vision einer solchen schnellen Genanalyse schon bald Wirklichkeit in deutschen Arztpraxen werden. Unter internationaler Beteiligung arbeitet der Elektrotechniker derzeit an der Entwicklung eines DNS-Scanners. Rein technisch wäre damit vieles möglich: Die Identifikation von Krankheitserregern im Körper, aber auch die Früherkennung von Erbkrankheiten oder einem erhöhten Krebsrisiko. Ob und wie solche Analysemöglichkeiten dann tatsächlich eingesetzt werden – und ob dies auch ethisch und medizinisch so sinnvoll ist, wird allerdings noch diskutiert werden müssen.

]]>
Wed, 19 Oct 2016 16:02:29 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5807799162d6785279da720e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5807799162d6785279da720e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wenige Sekunden und ein Tropfen Blut reichen aus, und schon können wir in unseren Genen lesen: Sie verraten uns, ob unser Körper von Viren oder Bakterien befallen ist oder ob Krebsgene oder Gendefekte drohen. Reine Utopie? Nicht ganz. In Siegen hat diese Zukunftsvision bereits begonnen. Geht es nach Professor Haring Bolívar vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Quantenelektronik (HQE) der Universität Siegen, könnte die Vision einer solchen schnellen Genanalyse schon bald Wirklichkeit in deutschen Arztpraxen werden. Unter internationaler Beteiligung arbeitet der Elektrotechniker derzeit an der Entwicklung eines DNS-Scanners. Rein technisch wäre damit vieles möglich: Die Identifikation von Krankheitserregern im Körper, aber auch die Früherkennung von Erbkrankheiten oder einem erhöhten Krebsrisiko. Ob und wie solche Analysemöglichkeiten dann tatsächlich eingesetzt werden – und ob dies auch ethisch und medizinisch so sinnvoll ist, wird allerdings noch diskutiert werden müssen.

]]>
0
Wissenschaft auf dem Prüfstand – Wie weit darf die Forschung gehen? Stammzellen, Klonierung, Nanobots - mit dem rasanten Fortschritt der modernen Technologien mehren sich auch die Diskussionen um die ethische Verträglichkeit dieser Errungenschaften. Wahre Schreckensszenarien und euphorische Heilsversprechen stehen sich gegenüber.  Immer häufiger stellt sich dabei die Frage nach den moralischen Grenzen der Forschung. Werden die Wissenschaftler ihrer Verantwortung noch gerecht? Wer setzt die Grenzen und wo liegen diese? Geht Forschungsfreiheit über alles?  Besonders die jüngsten Ankündigungen von Genforschern, Menschen klonen zu wollen, sorgten weltweit für Besorgnis und Empörung und machen das Thema Wissenschaftsethik aktueller denn je...

]]>
Wed, 19 Oct 2016 16:53:05 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5807864362d6788c7eda7207 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5807864362d6788c7eda7207 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Stammzellen, Klonierung, Nanobots - mit dem rasanten Fortschritt der modernen Technologien mehren sich auch die Diskussionen um die ethische Verträglichkeit dieser Errungenschaften. Wahre Schreckensszenarien und euphorische Heilsversprechen stehen sich gegenüber.  Immer häufiger stellt sich dabei die Frage nach den moralischen Grenzen der Forschung. Werden die Wissenschaftler ihrer Verantwortung noch gerecht? Wer setzt die Grenzen und wo liegen diese? Geht Forschungsfreiheit über alles?  Besonders die jüngsten Ankündigungen von Genforschern, Menschen klonen zu wollen, sorgten weltweit für Besorgnis und Empörung und machen das Thema Wissenschaftsethik aktueller denn je...

]]>
0
Pedanios Dioskurides – Ein früher Wegbereiter der Pharmazie Der griechische Arzt Pedanios Dioskurides hat möglicherweise nur ein einziges Werk geschrieben. Das aber hat ihn zu einem der einflussreichsten antiken Autoren gemacht. Seine umfangreiche Schrift über Arzneimittel war prägend für die Entwicklung der Pharmazie – und blieb bis ins 16. Jahrhundert hinein ein wichtiges Standardwerk. Seine Erkenntnisse über heilbringende Stoffe aus der Welt der Pflanzen, der Tiere, der Minerale, Metalle und Erden fasste Dioskurides im ersten Jahrhundert nach Christus in der "De Materia Medica" zusammen – und sorgte damit für eine beträchtliche Erweiterung des drogenkundlichen Wissens. Schon seine Zeitgenossen schätzten das Werk, dem später sogar einer der bedeutendsten Lehrer der antiken Medizin Respekt zollte: Galen von Pergamon soll über Dioskurides einmal gesagt haben, er trüge die Lehre von den Heilmitteln von allen Autoren am vollkommensten vor. Doch Dioskurides Einfluss reichte noch weiter. Bis in die frühe Neuzeit hinein hielt sich seine Arzneimittellehre als Nachschlagewerk von hohem Stellenwert und verbreitete sich in mannigfachen Abschriften, Bearbeitungen und Übersetzungen. Inzwischen sind die medizinischen Weisheiten aus der "De Materia Medica" längst überholt. Doch ein Blick auf den antiken Bestseller lohnt sich noch immer.

]]>
Wed, 19 Oct 2016 17:12:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580789d162d678987fda720b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580789d162d678987fda720b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der griechische Arzt Pedanios Dioskurides hat möglicherweise nur ein einziges Werk geschrieben. Das aber hat ihn zu einem der einflussreichsten antiken Autoren gemacht. Seine umfangreiche Schrift über Arzneimittel war prägend für die Entwicklung der Pharmazie – und blieb bis ins 16. Jahrhundert hinein ein wichtiges Standardwerk. Seine Erkenntnisse über heilbringende Stoffe aus der Welt der Pflanzen, der Tiere, der Minerale, Metalle und Erden fasste Dioskurides im ersten Jahrhundert nach Christus in der "De Materia Medica" zusammen – und sorgte damit für eine beträchtliche Erweiterung des drogenkundlichen Wissens. Schon seine Zeitgenossen schätzten das Werk, dem später sogar einer der bedeutendsten Lehrer der antiken Medizin Respekt zollte: Galen von Pergamon soll über Dioskurides einmal gesagt haben, er trüge die Lehre von den Heilmitteln von allen Autoren am vollkommensten vor. Doch Dioskurides Einfluss reichte noch weiter. Bis in die frühe Neuzeit hinein hielt sich seine Arzneimittellehre als Nachschlagewerk von hohem Stellenwert und verbreitete sich in mannigfachen Abschriften, Bearbeitungen und Übersetzungen. Inzwischen sind die medizinischen Weisheiten aus der "De Materia Medica" längst überholt. Doch ein Blick auf den antiken Bestseller lohnt sich noch immer.

]]>
0
Meereis – Wimmelndes Leben in salzigen Kanälen Enge Röhren, ständig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, salzige Umgebung und langandauernde Dunkelheit: das Meereis der Polargebiete ist wohl einer der unwirtlichsten Lebensräume, die man sich vorstellen kann. Trotzdem besiedeln unzählige Organismen das Innere und die Unterseite des Packeises. Dabei sind es nicht die großen Tiere, die im Mittelpunkt stehen, sondern Bakterien, Algen, Einzeller und andere niedere Tiere, die sich den Bedingungen angepasst und diesen Lebensraum besiedelt haben.  Nicht nur für seine Bewohner hat das Meereis eine wichtige Bedeutung. Auch für das Klima der Polarregionen spielt es eine große Rolle. Und selbst weltweite Klimaänderungen machen sich am Meereis bemerkbar. Was hat es mit der These auf sich, dass das arktische Eis durch den Treibhauseffekt langsam aber sicher schmilzt? Wie Meereis entsteht, was es für eine Bedeutung hat und welche Lebensformen es birgt, ist Gegenstand dieses Artikels.

 

]]>
Fri, 21 Oct 2016 10:31:04 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffb75d62d6785772acffbc http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/57ffb75d62d6785772acffbc scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Enge Röhren, ständig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, salzige Umgebung und langandauernde Dunkelheit: das Meereis der Polargebiete ist wohl einer der unwirtlichsten Lebensräume, die man sich vorstellen kann. Trotzdem besiedeln unzählige Organismen das Innere und die Unterseite des Packeises. Dabei sind es nicht die großen Tiere, die im Mittelpunkt stehen, sondern Bakterien, Algen, Einzeller und andere niedere Tiere, die sich den Bedingungen angepasst und diesen Lebensraum besiedelt haben.  Nicht nur für seine Bewohner hat das Meereis eine wichtige Bedeutung. Auch für das Klima der Polarregionen spielt es eine große Rolle. Und selbst weltweite Klimaänderungen machen sich am Meereis bemerkbar. Was hat es mit der These auf sich, dass das arktische Eis durch den Treibhauseffekt langsam aber sicher schmilzt? Wie Meereis entsteht, was es für eine Bedeutung hat und welche Lebensformen es birgt, ist Gegenstand dieses Artikels.

 

]]>
0
Klonen – Menschen nach Maß? Die Geburt des Klonschafs Dolly veränderte die Welt. Das erste geklonte Säugetier aus einer erwachsenen Körperzelle machte aller Welt klar, dass auch ein Klonen von Menschen in Zukunft technisch möglich sein kann. Seitdem lautet die entscheidende Frage nicht mehr: "Kann man Menschen klonen?", sondern vielmehr: "Darf man Menschen klonen? Und wenn ja, wie und für welchen Zweck?  Forschungslabors in den USA und weltweit beteiligen sich an dem internationalen Klonierungswettlauf, getrieben vom Ehrgeiz und Forscherdrang, aber auch von der Aussicht auf wirtschaftliche Gewinne bei der Vermarktung der Technologie. Wissenschaftler, Bioethiker, Juristen und Regierungen versuchen demgegenüber, die prekäre Balance zwischen dem Schutz des menschlichen Embryos und der Freiheit der Forschung mit Regelungen und Gesetzen aufrechtzuerhalten.

]]>
Fri, 21 Oct 2016 11:18:51 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58077df262d6788c7dda7207 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58077df262d6788c7dda7207 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Geburt des Klonschafs Dolly veränderte die Welt. Das erste geklonte Säugetier aus einer erwachsenen Körperzelle machte aller Welt klar, dass auch ein Klonen von Menschen in Zukunft technisch möglich sein kann. Seitdem lautet die entscheidende Frage nicht mehr: "Kann man Menschen klonen?", sondern vielmehr: "Darf man Menschen klonen? Und wenn ja, wie und für welchen Zweck?  Forschungslabors in den USA und weltweit beteiligen sich an dem internationalen Klonierungswettlauf, getrieben vom Ehrgeiz und Forscherdrang, aber auch von der Aussicht auf wirtschaftliche Gewinne bei der Vermarktung der Technologie. Wissenschaftler, Bioethiker, Juristen und Regierungen versuchen demgegenüber, die prekäre Balance zwischen dem Schutz des menschlichen Embryos und der Freiheit der Forschung mit Regelungen und Gesetzen aufrechtzuerhalten.

]]>
0
Maskenball im Tierreich – Tarnen und Täuschen als Überlebensstrategie Fressen und Gefressen werden - Tarnen und Täuschen. Fast alles im Tierreich dreht sich um diese beiden Strategien im alltäglichen Kampf ums Dasein.  Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List um sich vor potentiellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere dagegen verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Immer aber geht es darum, mithilfe von ausgefeilten "Tricks" andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich selbst so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen...

 

]]>
Sun, 23 Oct 2016 20:35:37 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580cff6962d6780941e37291 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580cff6962d6780941e37291 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fressen und Gefressen werden - Tarnen und Täuschen. Fast alles im Tierreich dreht sich um diese beiden Strategien im alltäglichen Kampf ums Dasein.  Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List um sich vor potentiellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere dagegen verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Immer aber geht es darum, mithilfe von ausgefeilten "Tricks" andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich selbst so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen...

 

]]>
0
Gefährliche Giftmischer – Tiere und ihre Toxine Spinnen tun es, Schlangen tun es, Tintenfische tun es und die winzigen Baumsteigerfrösche in den Tropischen Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas tun es auch: Alle diese Tiere verwenden Gifte, um Feinde auszuschalten oder Beute zu machen.  Im Laufe der Zeit haben sie dabei viele außergewöhnliche und trickreiche Strategien entwickelt, um ihren Opfern die brisanten Cocktails zu verabreichen und so im Kampf ums Dasein zu bestehen. Manche Arten schießen mit Harpunen, andere tragen ihre Toxine auf der Haut oder injizieren gefährliche Mixturen mithilfe von Stacheln oder Nesselzellen.  So verschieden wie die Gifttiere und ihre Methoden sind auch die Wirkstoffe, die innerhalb dieses „Rüstungswettlaufs“ zum Einsatz kommen. Starke Nervengifte gehören genauso dazu, wie Substanzen, die das Herz zum Stillstand bringen oder Verdauungsenzyme, die die Widersacher einfach von innen her auflösen.  Doch so rätselhaft und tödlich diese chemischen Waffen auch sein mögen, für den Menschen bieten sie auch eine Chance: Bei der Untersuchung der Tiergifte haben Wissenschaftler einige Substanzen entdeckt, die als Hoffnungsträger gegen Schmerzen oder bei der Behandlung von Neurodermitis und Epilepsie gelten…

]]>
Sun, 23 Oct 2016 22:03:31 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d11a562d6787a46e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d11a562d6787a46e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Spinnen tun es, Schlangen tun es, Tintenfische tun es und die winzigen Baumsteigerfrösche in den Tropischen Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas tun es auch: Alle diese Tiere verwenden Gifte, um Feinde auszuschalten oder Beute zu machen.  Im Laufe der Zeit haben sie dabei viele außergewöhnliche und trickreiche Strategien entwickelt, um ihren Opfern die brisanten Cocktails zu verabreichen und so im Kampf ums Dasein zu bestehen. Manche Arten schießen mit Harpunen, andere tragen ihre Toxine auf der Haut oder injizieren gefährliche Mixturen mithilfe von Stacheln oder Nesselzellen.  So verschieden wie die Gifttiere und ihre Methoden sind auch die Wirkstoffe, die innerhalb dieses „Rüstungswettlaufs“ zum Einsatz kommen. Starke Nervengifte gehören genauso dazu, wie Substanzen, die das Herz zum Stillstand bringen oder Verdauungsenzyme, die die Widersacher einfach von innen her auflösen.  Doch so rätselhaft und tödlich diese chemischen Waffen auch sein mögen, für den Menschen bieten sie auch eine Chance: Bei der Untersuchung der Tiergifte haben Wissenschaftler einige Substanzen entdeckt, die als Hoffnungsträger gegen Schmerzen oder bei der Behandlung von Neurodermitis und Epilepsie gelten…

]]>
0
Extremophile – Grenzgänger im Reich der Kleinsten Sie sind die Extremisten unter den Mikroorganismen, die Grenzgänger unter den Anpassungskünstlern. Sie leben dort, wo kein anderer mehr überleben kann: im kochenden Wasser von Geysiren, unter dem kilometerdicken Eis der Antarktis, in ätzenden Säuretümpeln und in hochgifitgem radioaktiven Abfall - die Extremophilen. Diese "Superbugs" meistern selbst Lebensbedingungen, die lange Zeit als steril und absolut lebensfeindlich galten. Ob unvorstellbare Drücke von hunderten von Atmosphären oder das Vakuum des Alls, ob hochkonzentrierte Säure oder ebenso tödliche Alkalilauge - inzwischen scheint es kaum einen Lebensraum zu geben, der nicht von einer oder sogar mehreren Arten dieser widerstandsfähigen Mikroben kolonisiert wurde. Doch wie schaffen sie es, unter solchen Bedingungen zu überleben, was ist ihr Geheimnis?

]]>
Sun, 23 Oct 2016 23:08:55 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d18c062d678ad48e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d18c062d678ad48e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind die Extremisten unter den Mikroorganismen, die Grenzgänger unter den Anpassungskünstlern. Sie leben dort, wo kein anderer mehr überleben kann: im kochenden Wasser von Geysiren, unter dem kilometerdicken Eis der Antarktis, in ätzenden Säuretümpeln und in hochgifitgem radioaktiven Abfall - die Extremophilen. Diese "Superbugs" meistern selbst Lebensbedingungen, die lange Zeit als steril und absolut lebensfeindlich galten. Ob unvorstellbare Drücke von hunderten von Atmosphären oder das Vakuum des Alls, ob hochkonzentrierte Säure oder ebenso tödliche Alkalilauge - inzwischen scheint es kaum einen Lebensraum zu geben, der nicht von einer oder sogar mehreren Arten dieser widerstandsfähigen Mikroben kolonisiert wurde. Doch wie schaffen sie es, unter solchen Bedingungen zu überleben, was ist ihr Geheimnis?

]]>
0
Durstkünstler – Überlebensstrategien in der Wüste Die Wüste ist der Inbegriff von Sonne, Trockenheit und Einöde. Doch so unwirtlich und lebensfeindlich Sahara, Gobi oder Atacama auch wirken, einige Tiere und Pflanzen haben selbst diese extremen Lebensräume für sich erobert. Hochspezialisierte Anpassungen ermöglichen es ihnen, mit dem Wassermangel und den zum Teil außerordentlichen hohen Temperaturen fertig zu werden.  Dennoch erstaunt die bunte Vielfalt an Tieren, die unter diesen Bedingungen ums Überleben kämpft. In der Gluthitze des Tages ist von ihnen meist nur wenig zu sehen. In der Dämmerung jedoch und in der Nacht erwacht die Wüste aus ihrem „Dornröschen-Schlaf“.  Raubtiere gehen auf die Jagd nach Beute, Nager kommen aus ihren Verstecken und machen sich auf Brautschau, Insekten schwirren durch die immer noch heiße Luft, um zu fressen oder sich zu vermehren. Namib und Co. werden dann zu einem gut besuchten Treffpunkt für die verschiedensten Überlebenskünstler. Wasser suchen, Wasser sparen, Überhitzung vermeiden und trotzdem Nahrung finden zählen zu den wichtigsten Herausforderungen für diese Tiere. Ein vielschichtiges, nicht leicht zu lösendes Dilemma. Denn die vollständige Bewältigung des einen Problems kann schwerwiegende Folgen in anderen Bereichen mit sich bringen…

]]>
Mon, 24 Oct 2016 18:11:33 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e24fe62d678ad6ae3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e24fe62d678ad6ae3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Wüste ist der Inbegriff von Sonne, Trockenheit und Einöde. Doch so unwirtlich und lebensfeindlich Sahara, Gobi oder Atacama auch wirken, einige Tiere und Pflanzen haben selbst diese extremen Lebensräume für sich erobert. Hochspezialisierte Anpassungen ermöglichen es ihnen, mit dem Wassermangel und den zum Teil außerordentlichen hohen Temperaturen fertig zu werden.  Dennoch erstaunt die bunte Vielfalt an Tieren, die unter diesen Bedingungen ums Überleben kämpft. In der Gluthitze des Tages ist von ihnen meist nur wenig zu sehen. In der Dämmerung jedoch und in der Nacht erwacht die Wüste aus ihrem „Dornröschen-Schlaf“.  Raubtiere gehen auf die Jagd nach Beute, Nager kommen aus ihren Verstecken und machen sich auf Brautschau, Insekten schwirren durch die immer noch heiße Luft, um zu fressen oder sich zu vermehren. Namib und Co. werden dann zu einem gut besuchten Treffpunkt für die verschiedensten Überlebenskünstler. Wasser suchen, Wasser sparen, Überhitzung vermeiden und trotzdem Nahrung finden zählen zu den wichtigsten Herausforderungen für diese Tiere. Ein vielschichtiges, nicht leicht zu lösendes Dilemma. Denn die vollständige Bewältigung des einen Problems kann schwerwiegende Folgen in anderen Bereichen mit sich bringen…

]]>
0
Die wundersame Welt der Pilze Pilze sind überall und überstehen fast alles. Ob als fädiger Schimmel, winzige Spore oder „klassischer“ Hutpilz - es gibt kaum einen Ort, an dem es sie nicht gibt. Aber warum? Was ist das Geheimnis ihrer Überlebenskunst und großen Verbreitung?  Manche Pilze können tödliche Dosen radioaktiver Strahlung vertragen und sogar noch davon profitieren. Andere gedeihen nach Buschfeuern besonders gut. Wieder andere werden 1.500 Jahre alt und besitzen die Ausmaße von mehr als eineinhalbtausend Fußballfeldern. Doch sie alle sind nur ein winziger Ausschnitt aus der wunderbaren Welt der Pilze. Bei einigen von ihnen haben Forscher inzwischen herausgefunden, was hinter ihren faszinierenden Fähigkeiten steckt, andere wiederum sind der Wissenschaft noch immer ein Rätsel…

]]>
Mon, 24 Oct 2016 18:38:18 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e331f62d678746ee37290 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e331f62d678746ee37290 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Pilze sind überall und überstehen fast alles. Ob als fädiger Schimmel, winzige Spore oder „klassischer“ Hutpilz - es gibt kaum einen Ort, an dem es sie nicht gibt. Aber warum? Was ist das Geheimnis ihrer Überlebenskunst und großen Verbreitung?  Manche Pilze können tödliche Dosen radioaktiver Strahlung vertragen und sogar noch davon profitieren. Andere gedeihen nach Buschfeuern besonders gut. Wieder andere werden 1.500 Jahre alt und besitzen die Ausmaße von mehr als eineinhalbtausend Fußballfeldern. Doch sie alle sind nur ein winziger Ausschnitt aus der wunderbaren Welt der Pilze. Bei einigen von ihnen haben Forscher inzwischen herausgefunden, was hinter ihren faszinierenden Fähigkeiten steckt, andere wiederum sind der Wissenschaft noch immer ein Rätsel…

]]>
0
Wohnen der Zukunft – Was können die Häuser von morgen? Ein Haus, in dem von der Waschmaschine bis hin zum Radiowecker alle Geräte automatisch und aufeinander abgestimmt ihre Aufgaben verrichten oder Wohnungen, in denen ein leises Wort genügt, um die Herdplatte auszuschalten oder den Kühlschrank aufzufüllen - nach Ansicht vieler Wissenschaftler könnte so das Wohnen der Zukunft aussehen. Die Frage: "Wie werden wir morgen wohnen?" hat die Menschen schon immer fasziniert und nicht nur Architekten und Designer, sondern zunehmend auch Informatiker, Gerätehersteller und Ingenieure zu immer neuen Modellen inspiriert. An der Vision vom "Haus der Zukunft" wird heute - mehr denn je – intensiv weltweit geforscht und experimentiert. Erste Pilotprojekte stehen schon und auch viele Hausgerätehersteller brüsten sich bereits mit "mitdenkenden" Spülmaschinen, Kühlschränken oder Mikrowellenherden.  Noch allerdings sind die bisherigen „E-Homes“ nichts weiter als vereinzelte Pilotprojekte. Und auch mitdenkende Hausgeräte existieren zwar schon auf dem Markt, sind aber deshalb nicht unbedingt in jeder Wohnungs- oder Hausumgebung sinnvoll einsetzbar. Von einer echten Marktreife, so schätzen auch die Experten, kann bei der Hausautomatisierung noch keine Rede sein – unter anderem auch deshalb, weil einheitliche Standards fehlen oder erst im Aufbau sind.  Die Möglichkeiten „intelligenter“ Vernetzung und Automatisierung im Wohn- und Arbeitsbereich scheinen groß. In nahezu allen Bereichen, ob Sicherheit, Klimaregelung, Energie, Unterhaltungselektronik oder sogar Gesundheitsfürsorge und Altenpflege ist „mitdenkende“ Technik theoretisch einsetzbar. Doch wie sinnvoll ist dies im Einzelnen? Und wie weit ist die Entwicklung hier fortgeschritten? Und müssen wir nicht vielleicht sogar befürchten, eines Tages von der allgegenwärtigen Technik „entmachtet“ zu werden, wie einige Skeptiker befürchten?  Schriftsteller haben die sich abzeichnende Entwicklung längst aufgegriffen und sie in ihre Werke eingebaut: So schildert beispielsweise Philip Kerr in seinem Thriller „Game over“ den Amoklauf eines „Intelligenten“ Bürogebäudes in Los Angeles – mit fatalen Folgen für seine Bewohner.  Inzwischen haben sich auch Experten dieser vermeintlichen oder realen Gefahr angenommen und nicht nur die technischen Hintergründe untersucht, sondern auch erste Studien zur Akzeptanz und den Ängsten der Bevölkerung gegenüber der Hausautomatisierung durchgeführt.

]]>
Sat, 29 Oct 2016 00:42:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813cfaf62d678fc29e3729a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813cfaf62d678fc29e3729a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ein Haus, in dem von der Waschmaschine bis hin zum Radiowecker alle Geräte automatisch und aufeinander abgestimmt ihre Aufgaben verrichten oder Wohnungen, in denen ein leises Wort genügt, um die Herdplatte auszuschalten oder den Kühlschrank aufzufüllen - nach Ansicht vieler Wissenschaftler könnte so das Wohnen der Zukunft aussehen. Die Frage: "Wie werden wir morgen wohnen?" hat die Menschen schon immer fasziniert und nicht nur Architekten und Designer, sondern zunehmend auch Informatiker, Gerätehersteller und Ingenieure zu immer neuen Modellen inspiriert. An der Vision vom "Haus der Zukunft" wird heute - mehr denn je – intensiv weltweit geforscht und experimentiert. Erste Pilotprojekte stehen schon und auch viele Hausgerätehersteller brüsten sich bereits mit "mitdenkenden" Spülmaschinen, Kühlschränken oder Mikrowellenherden.  Noch allerdings sind die bisherigen „E-Homes“ nichts weiter als vereinzelte Pilotprojekte. Und auch mitdenkende Hausgeräte existieren zwar schon auf dem Markt, sind aber deshalb nicht unbedingt in jeder Wohnungs- oder Hausumgebung sinnvoll einsetzbar. Von einer echten Marktreife, so schätzen auch die Experten, kann bei der Hausautomatisierung noch keine Rede sein – unter anderem auch deshalb, weil einheitliche Standards fehlen oder erst im Aufbau sind.  Die Möglichkeiten „intelligenter“ Vernetzung und Automatisierung im Wohn- und Arbeitsbereich scheinen groß. In nahezu allen Bereichen, ob Sicherheit, Klimaregelung, Energie, Unterhaltungselektronik oder sogar Gesundheitsfürsorge und Altenpflege ist „mitdenkende“ Technik theoretisch einsetzbar. Doch wie sinnvoll ist dies im Einzelnen? Und wie weit ist die Entwicklung hier fortgeschritten? Und müssen wir nicht vielleicht sogar befürchten, eines Tages von der allgegenwärtigen Technik „entmachtet“ zu werden, wie einige Skeptiker befürchten?  Schriftsteller haben die sich abzeichnende Entwicklung längst aufgegriffen und sie in ihre Werke eingebaut: So schildert beispielsweise Philip Kerr in seinem Thriller „Game over“ den Amoklauf eines „Intelligenten“ Bürogebäudes in Los Angeles – mit fatalen Folgen für seine Bewohner.  Inzwischen haben sich auch Experten dieser vermeintlichen oder realen Gefahr angenommen und nicht nur die technischen Hintergründe untersucht, sondern auch erste Studien zur Akzeptanz und den Ängsten der Bevölkerung gegenüber der Hausautomatisierung durchgeführt.

]]>
0
Glas – Ein schwer durchschaubarer Stoff Glas ist überall. Es ist transparent, hart, zerbrechlich, und sehr vertraut. Doch so „durchsichtig“, wie es scheint, ist dieser vermeintlich altbekannte Werkstoff längst nicht mehr. So wie sich Glas-Moleküle einer festen Form entziehen, birgt auch der Stoff selbst noch einige Geheimnisse, die sogar die modernen Materialforscher im Dunkeln tappen lassen. Dennoch haben seine vielfältigen und zum Teil verborgenen Eigenschaften das Glas in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Materialien gemacht, die der Mensch erzeugt. Längst ist es nicht mehr nur billiges Gebrauchsgut für Fensterglas und Flaschen. Vielmehr bildet es die Grundlage der modernsten Technologien unserer Zeit, der Photonik, Nanotechnik und Bionik.  Die Hälfte aller chemischen Elemente wird heute für die Produktion einer unüberschaubaren Menge unterschiedlichster Gläser verwendet. Die Zutaten zum Anrichten der Glasschmelzen sind ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis der Hersteller. Spezialgläser aller Formen, Farben und Größen lassen sich fertigen, vom riesigen Teleskopspiegel bis zu winzigen Nanokristallen. Sie sind hitzebeständig, undurchsichtig oder bruchsicher, glatt, strukturiert oder selbstreinigend beschichtet. Und das Potenzial von Glas als Quelle für neue Materialien ist noch lange nicht ausgeschöpft.

]]>
Sun, 30 Oct 2016 18:13:08 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816214d62d678b378d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816214d62d678b378d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Glas ist überall. Es ist transparent, hart, zerbrechlich, und sehr vertraut. Doch so „durchsichtig“, wie es scheint, ist dieser vermeintlich altbekannte Werkstoff längst nicht mehr. So wie sich Glas-Moleküle einer festen Form entziehen, birgt auch der Stoff selbst noch einige Geheimnisse, die sogar die modernen Materialforscher im Dunkeln tappen lassen. Dennoch haben seine vielfältigen und zum Teil verborgenen Eigenschaften das Glas in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Materialien gemacht, die der Mensch erzeugt. Längst ist es nicht mehr nur billiges Gebrauchsgut für Fensterglas und Flaschen. Vielmehr bildet es die Grundlage der modernsten Technologien unserer Zeit, der Photonik, Nanotechnik und Bionik.  Die Hälfte aller chemischen Elemente wird heute für die Produktion einer unüberschaubaren Menge unterschiedlichster Gläser verwendet. Die Zutaten zum Anrichten der Glasschmelzen sind ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis der Hersteller. Spezialgläser aller Formen, Farben und Größen lassen sich fertigen, vom riesigen Teleskopspiegel bis zu winzigen Nanokristallen. Sie sind hitzebeständig, undurchsichtig oder bruchsicher, glatt, strukturiert oder selbstreinigend beschichtet. Und das Potenzial von Glas als Quelle für neue Materialien ist noch lange nicht ausgeschöpft.

]]>
0
Intelligente Kleidung – Hightech-Textilien auf dem Vormarsch Heizbare T-Shirts, selbstreinigende Jacken, Musik aus der Lederhose, Schutzanzüge, die giftige Dämpfe erkennen: All dies klingt nach James Bond und seinem Helfer „Q“, der 007 immer wieder mit Aufsehen erregenden Erfindungen zur Seite steht – und ist doch längst Realität.  Intelligente Kleidung heißt der neue Trend, der für eine Revolution in der Textilbranche sorgt und in Zukunft völlig neue Möglichkeiten für Sport- und Wellness, Medizin oder die Katastrophenbekämpfung bieten könnte. Noch gibt es die meisten „klugen“ Klamotten nicht von der Stange, noch handelt es sich dabei um Prototypen, bei denen Wissenschaftler und Ingenieure fleißig an der Technik feilen. Doch Experten rechnen fest damit, dass die Hightech-Textilien bald reif sind für den Massenmarkt.  Schon bald könnten uns daher Skijacken mit eingebautem Navigationsgerät, Reiterwesten mit Airbags oder Jogging-Anzüge, die Atmung und den Blutdruck überwachen, das Leben erleichtern…

]]>
Sun, 30 Oct 2016 20:38:19 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58162c5562d678727ad19366 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58162c5562d678727ad19366 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Heizbare T-Shirts, selbstreinigende Jacken, Musik aus der Lederhose, Schutzanzüge, die giftige Dämpfe erkennen: All dies klingt nach James Bond und seinem Helfer „Q“, der 007 immer wieder mit Aufsehen erregenden Erfindungen zur Seite steht – und ist doch längst Realität.  Intelligente Kleidung heißt der neue Trend, der für eine Revolution in der Textilbranche sorgt und in Zukunft völlig neue Möglichkeiten für Sport- und Wellness, Medizin oder die Katastrophenbekämpfung bieten könnte. Noch gibt es die meisten „klugen“ Klamotten nicht von der Stange, noch handelt es sich dabei um Prototypen, bei denen Wissenschaftler und Ingenieure fleißig an der Technik feilen. Doch Experten rechnen fest damit, dass die Hightech-Textilien bald reif sind für den Massenmarkt.  Schon bald könnten uns daher Skijacken mit eingebautem Navigationsgerät, Reiterwesten mit Airbags oder Jogging-Anzüge, die Atmung und den Blutdruck überwachen, das Leben erleichtern…

]]>
0
Fallakte Pharao – Krankheit, Mord und Totschlag im alten Ägypten Pyramiden, goldgeschmückte Mumien, prunkvolle Tempel – die Elite der alten Ägypter hatte ein ziemlich gutes Leben, sollte man meinen. Doch in jüngster Zeit haben Forscher auch einige Schattenseiten bei Pharao und Co aufgedeckt. Sie litten unter Krankheiten, starben bei Unfällen oder wurden schlicht ermordet. Forscher nutzen heute zunehmend modernste Methoden der Kriminalistik und Medizin, um mehr über das über das Leben und Sterben der Ägypter vor rund 4.000 Jahren zu erfahren. Ihre Ergebnisse geben ganz neue Einblicke in die Kranken- und Kriminalgeschichte dieser Hochkultur – Überraschungen inklusive.

]]>
Sun, 30 Oct 2016 22:31:54 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816620862d678b604d19365 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816620862d678b604d19365 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Pyramiden, goldgeschmückte Mumien, prunkvolle Tempel – die Elite der alten Ägypter hatte ein ziemlich gutes Leben, sollte man meinen. Doch in jüngster Zeit haben Forscher auch einige Schattenseiten bei Pharao und Co aufgedeckt. Sie litten unter Krankheiten, starben bei Unfällen oder wurden schlicht ermordet. Forscher nutzen heute zunehmend modernste Methoden der Kriminalistik und Medizin, um mehr über das über das Leben und Sterben der Ägypter vor rund 4.000 Jahren zu erfahren. Ihre Ergebnisse geben ganz neue Einblicke in die Kranken- und Kriminalgeschichte dieser Hochkultur – Überraschungen inklusive.

]]>
0
Blutsauger – Kleiner Stich mit bösen Folgen Wer freut sich nicht über laue Abende und wohlig warmes T-Shirt-Wetter. Doch mit steigenden Temperaturen und länger werdenden Tagen beginnt auch die Saison für Zeitgenossen der unangenehmeren Art: Mücken, Zecken und andere Blutsauger sind aus ihrer Winterruhe erwacht und begeben sich auf die Suche nach einer Blutmahlzeit. Die Stiche der Minivampire sind jedoch nicht nur lästig, sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Bis heute rätseln Forscher, wie die Tiere es schaffen, immer wieder zielsicher einen geeigneten Wirt anzusteuern, noch immer ist nicht bis ins Letzte geklärt, welche Faktoren ihnen dabei helfen. Abwehrmittel gegen die Blutsauger gibt es heute zwar einige, doch auch hier weiß man nur, dass sie wirken, aber nicht genau warum…

]]>
Sun, 30 Oct 2016 23:00:34 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816677a62d678bc05d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816677a62d678bc05d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wer freut sich nicht über laue Abende und wohlig warmes T-Shirt-Wetter. Doch mit steigenden Temperaturen und länger werdenden Tagen beginnt auch die Saison für Zeitgenossen der unangenehmeren Art: Mücken, Zecken und andere Blutsauger sind aus ihrer Winterruhe erwacht und begeben sich auf die Suche nach einer Blutmahlzeit. Die Stiche der Minivampire sind jedoch nicht nur lästig, sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Bis heute rätseln Forscher, wie die Tiere es schaffen, immer wieder zielsicher einen geeigneten Wirt anzusteuern, noch immer ist nicht bis ins Letzte geklärt, welche Faktoren ihnen dabei helfen. Abwehrmittel gegen die Blutsauger gibt es heute zwar einige, doch auch hier weiß man nur, dass sie wirken, aber nicht genau warum…

]]>
0
Influenza – Alter Feind in neuem Gewand  

Kommt die große Grippe-Pandemie? Wird die Schweinegrippe H1N1 zu einem Nachfolger der Spanischen Grippe von 1918? Noch kann diese Fragen niemand beantworten. Denn die Influenza ist unberechenbar. Niemand weiß, ob sich das bisher eher milde Virus zum Schlimmeren ändert, ob es sich mit dem Vogelgrippe-Virus verbindet oder doch alles im Sande verläuft. Die Grippe ist ein alter Bekannter. Schon seit Jahrhunderten grassieren verschiedenste Varianten dieses RNA-Virus in Vögeln, Schweinen und auch im Menschen. Meist verlaufen die Influenzawellen eher harmlos: Alljährlich im Winter geht ein neuer Virenstamm um, um dann wieder zu verschwinden.  Doch alle paar Jahrzehnte ändert sich das Bild. Dann taucht – scheinbar aus dem Nichts – plötzlich ein besonders harter Gegner auf: Ein Influenza-Virus gegen das unser Immunsystem nicht gewappnet ist, das völlig neue Eigenschaften und Merkmalskombinationen besitzt. Leicht von Mensch zu Mensch übertragbar, rast es dann innerhalb von Wochen um die ganze Erde und hinterlässt eine Spur von Kranken und Toten. Drei große Pandemien gab es allein im 20. Jahrhundert. Die schlimmste von ihnen, die Spanische Grippe von 1918-20 tötete in ihren drei Krankheitswellen mehr Menschen als die mittelalterliche Grippe in einem Jahrhundert. Mehr als 50 Millionen Todesopfer forderte die Influenza. Das Virus, Influenza A/H1N1, gehört dem gleichen Subtyp an wie das der neuen Schweinegrippe. Könnte uns eine Wiederholung von 1918 bevorstehen?

]]>
Mon, 31 Oct 2016 00:17:23 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58167a0a62d6785708d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58167a0a62d6785708d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin  

Kommt die große Grippe-Pandemie? Wird die Schweinegrippe H1N1 zu einem Nachfolger der Spanischen Grippe von 1918? Noch kann diese Fragen niemand beantworten. Denn die Influenza ist unberechenbar. Niemand weiß, ob sich das bisher eher milde Virus zum Schlimmeren ändert, ob es sich mit dem Vogelgrippe-Virus verbindet oder doch alles im Sande verläuft. Die Grippe ist ein alter Bekannter. Schon seit Jahrhunderten grassieren verschiedenste Varianten dieses RNA-Virus in Vögeln, Schweinen und auch im Menschen. Meist verlaufen die Influenzawellen eher harmlos: Alljährlich im Winter geht ein neuer Virenstamm um, um dann wieder zu verschwinden.  Doch alle paar Jahrzehnte ändert sich das Bild. Dann taucht – scheinbar aus dem Nichts – plötzlich ein besonders harter Gegner auf: Ein Influenza-Virus gegen das unser Immunsystem nicht gewappnet ist, das völlig neue Eigenschaften und Merkmalskombinationen besitzt. Leicht von Mensch zu Mensch übertragbar, rast es dann innerhalb von Wochen um die ganze Erde und hinterlässt eine Spur von Kranken und Toten. Drei große Pandemien gab es allein im 20. Jahrhundert. Die schlimmste von ihnen, die Spanische Grippe von 1918-20 tötete in ihren drei Krankheitswellen mehr Menschen als die mittelalterliche Grippe in einem Jahrhundert. Mehr als 50 Millionen Todesopfer forderte die Influenza. Das Virus, Influenza A/H1N1, gehört dem gleichen Subtyp an wie das der neuen Schweinegrippe. Könnte uns eine Wiederholung von 1918 bevorstehen?

]]>
0
Vogelgrippe – Vom Tiervirus zur tödlichen Gefahr für den Menschen H5N1 - hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein gefährlicher Vogelgrippevirus, der seit einiger Zeit weltweit für Angst und Schrecken sorgt. Denn der Erreger tötet nicht nur Hühner, Puten oder Gänse, er ist auch auf den Menschen übertragbar und kann dann zu schweren Atemwegserkrankungen und oft auch zum Tod führen.  Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizierten sich seit dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 1997 weit über 100 Personen mit H5N1, rund die Hälfte davon ist an dem Virus gestorben. Vor rund einem Jahr hat der Virus nun seine ursprüngliche „Heimat“ Südostasien verlassen. Auf seinem Zug Richtung Westen ist er längst in Europa angekommen. Durch infizierte Zugvögel droht er jetzt auch nach Afrika „überzuschwappen“. Was Mediziner und Politiker gleichermaßen aufschreckt, ist die Tatsache, dass H5N1 zu einem neuen Supervirus mutieren könnte, der in rasantem Tempo von Mensch zu Mensch überspringt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet in einem solchen Fall eine weltweite Grippewelle mit Millionen von Todesopfern.  Doch wie gefährlich ist H5N1 wirklich? Wird es auch in Deutschland schon bald zum Ausbruch der Geflügelpest kommen? Wie kann man sich vor dem Virus schützen? Diese Fragen beschäftigen zurzeit viele Menschen. Aber sind diese Sorgen und Ängste der obersten Gesundheitswächter und der Bevölkerung überhaupt berechtigt? Oder haben wir vielleicht nur eine Vogelgrippe-Psychose, wie der Chef der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), Bernard Vallat, meint?

]]>
Mon, 31 Oct 2016 00:44:49 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58167fea62d678a309d19366 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58167fea62d678a309d19366 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin H5N1 - hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein gefährlicher Vogelgrippevirus, der seit einiger Zeit weltweit für Angst und Schrecken sorgt. Denn der Erreger tötet nicht nur Hühner, Puten oder Gänse, er ist auch auf den Menschen übertragbar und kann dann zu schweren Atemwegserkrankungen und oft auch zum Tod führen.  Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizierten sich seit dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 1997 weit über 100 Personen mit H5N1, rund die Hälfte davon ist an dem Virus gestorben. Vor rund einem Jahr hat der Virus nun seine ursprüngliche „Heimat“ Südostasien verlassen. Auf seinem Zug Richtung Westen ist er längst in Europa angekommen. Durch infizierte Zugvögel droht er jetzt auch nach Afrika „überzuschwappen“. Was Mediziner und Politiker gleichermaßen aufschreckt, ist die Tatsache, dass H5N1 zu einem neuen Supervirus mutieren könnte, der in rasantem Tempo von Mensch zu Mensch überspringt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet in einem solchen Fall eine weltweite Grippewelle mit Millionen von Todesopfern.  Doch wie gefährlich ist H5N1 wirklich? Wird es auch in Deutschland schon bald zum Ausbruch der Geflügelpest kommen? Wie kann man sich vor dem Virus schützen? Diese Fragen beschäftigen zurzeit viele Menschen. Aber sind diese Sorgen und Ängste der obersten Gesundheitswächter und der Bevölkerung überhaupt berechtigt? Oder haben wir vielleicht nur eine Vogelgrippe-Psychose, wie der Chef der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), Bernard Vallat, meint?

]]>
0
Das Supervirus – Angst vor einer Biowaffe aus dem Forschungslabor Jedes Jahr erkranken weltweit mehr als 100 Millionen Menschen an der Grippe. Und immer wieder tauchen neue Influenza-Varianten auf, die vom Tier auf den Menschen überspringen. Warum die Influenza so wandelbar ist, und was einen Virenstamm zum Pandemie-Kandidaten macht, erforschen Wissenschaftler weltweit - manchmal mit gefährlichen Folgen. Forscher bauen für ihre Untersuchungen teilweise auch selbst Mutationen in die Erreger ein. Zwei solcher Arbeiten lösten vor einige Zeit einen weltweiten Eklat aus, denn die Forscher hatten im Labor Superviren erschaffen: eine auch für Säugetiere hochansteckende Variante des Vogelgrippevirus H5N1. Dies heizte Diskussionen darüber an, was in der Grippeforschung erlaubt ist, was veröffentlicht werden darf und was nicht.

 

]]>
Mon, 31 Oct 2016 01:04:33 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816871162d678400bd19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816871162d678400bd19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Jedes Jahr erkranken weltweit mehr als 100 Millionen Menschen an der Grippe. Und immer wieder tauchen neue Influenza-Varianten auf, die vom Tier auf den Menschen überspringen. Warum die Influenza so wandelbar ist, und was einen Virenstamm zum Pandemie-Kandidaten macht, erforschen Wissenschaftler weltweit - manchmal mit gefährlichen Folgen. Forscher bauen für ihre Untersuchungen teilweise auch selbst Mutationen in die Erreger ein. Zwei solcher Arbeiten lösten vor einige Zeit einen weltweiten Eklat aus, denn die Forscher hatten im Labor Superviren erschaffen: eine auch für Säugetiere hochansteckende Variante des Vogelgrippevirus H5N1. Dies heizte Diskussionen darüber an, was in der Grippeforschung erlaubt ist, was veröffentlicht werden darf und was nicht.

 

]]>
0
Ist unser Leben außerirdisch? Sind wir allein im All? Um das zu klären, suchen wir seit Jahrzehnten nach außerirdischem Leben. Manche Wissenschaftler meinen jedoch, dass wir es längst gefunden haben – auf unserem eigenen Planeten. Denn der Panspermie-Hypothese nach kam das irdische Leben einst aus dem Weltall. Ein Exoplanet nach dem anderen stellt sich als lebensfreundlich heraus. Währenddessen zeigen Mikroorganismen auf der Erde, dass sie auch unter den unwirtlichsten Bedingungen und möglicherweise auch auf fremden Planeten überleben können. Auch die Grundbausteine des Lebens kommen vielerorts im Universum vor. Könnte sich Leben also auch woanders als auf der Erde entwickelt und erst danach hier Wurzeln geschlagen haben?

]]>
Mon, 31 Oct 2016 02:02:50 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816919c62d678250dd19365 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816919c62d678250dd19365 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sind wir allein im All? Um das zu klären, suchen wir seit Jahrzehnten nach außerirdischem Leben. Manche Wissenschaftler meinen jedoch, dass wir es längst gefunden haben – auf unserem eigenen Planeten. Denn der Panspermie-Hypothese nach kam das irdische Leben einst aus dem Weltall. Ein Exoplanet nach dem anderen stellt sich als lebensfreundlich heraus. Währenddessen zeigen Mikroorganismen auf der Erde, dass sie auch unter den unwirtlichsten Bedingungen und möglicherweise auch auf fremden Planeten überleben können. Auch die Grundbausteine des Lebens kommen vielerorts im Universum vor. Könnte sich Leben also auch woanders als auf der Erde entwickelt und erst danach hier Wurzeln geschlagen haben?

]]>
0
Citizen Science – Wissenschaft für alle Immer mehr Daten bedeuten immer mehr Arbeit für immer mehr Wissenschaftler. Doch dank Internet kann heutzutage jeder den Forschern helfen, auch ganz ohne Vorkenntnisse. "Citizen Science", Wissenschaft für jeden Mitbürger, bezieht alle Interessierten in die Suche nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit ein. Ob Vögel bestimmen, Marskrater zählen, Higgs-Bosonen suchen oder Proteine falten – jeder kann heutzutage bei solchen wissenschaftlichen Aufgaben mithelfen. Denn trotz leistungsfähiger Computer gibt es viele Aufgaben, die Menschen zuverlässiger bewältigen können, besonders wenn viele zusammen arbeiten. Über das Internet kann man diese Massen erreichen, Daten lassen sich leicht verteilen und einsammeln. Jeder helfende Teilnehmer leistet einen kleinen Beitrag bei der Bewältigung der Datenflut. So bringen alle gemeinsam die wissenschaftliche Forschung weiter und verbessern gleichzeitig den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

]]>
Mon, 31 Oct 2016 12:48:38 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58172dd562d678a321d1936b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58172dd562d678a321d1936b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Immer mehr Daten bedeuten immer mehr Arbeit für immer mehr Wissenschaftler. Doch dank Internet kann heutzutage jeder den Forschern helfen, auch ganz ohne Vorkenntnisse. "Citizen Science", Wissenschaft für jeden Mitbürger, bezieht alle Interessierten in die Suche nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit ein. Ob Vögel bestimmen, Marskrater zählen, Higgs-Bosonen suchen oder Proteine falten – jeder kann heutzutage bei solchen wissenschaftlichen Aufgaben mithelfen. Denn trotz leistungsfähiger Computer gibt es viele Aufgaben, die Menschen zuverlässiger bewältigen können, besonders wenn viele zusammen arbeiten. Über das Internet kann man diese Massen erreichen, Daten lassen sich leicht verteilen und einsammeln. Jeder helfende Teilnehmer leistet einen kleinen Beitrag bei der Bewältigung der Datenflut. So bringen alle gemeinsam die wissenschaftliche Forschung weiter und verbessern gleichzeitig den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

]]>
0
Mythos „2012“ – Die Maya, der 21. Dezember 2012 - und die Fakten Der 21. Dezember 2012 naht - und mit ihm nach den Befürchtungen einiger eine Art Endzeit. Angeblich, so heißt es, hätten die Maya für dieses Datum einen Weltuntergang vorhergesagt. Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Gibt es wirklich Grund zur Besorgnis? Die Szenarien sehen den Auslöser der Apokalypse meist im Weltraum: Je nach Variante soll eine besondere planetare oder galaktische Konstellation für das Ende sorgen, ein verheerender Sonnensturm oder auch die Beinahe-Kollision mit einem bisher unentdeckten „Planeten X“. Auch ein Polsprung, die Umkehrung des irdischen Magnetfeldes, wird postuliert.  Astronomen und Geoforscher allerdings schütteln ob dieser teilweise abenteuerlichen und jeglicher wissenschaftlichen Basis entbehrenden Theorien den Kopf. Und auch Maya-Forscher sehen keine Belege für eine Untergangs-Prophezeiung. Einzig der jetzige Zeitabschnitt im Mayakalender ändert sich am 21. Dezember 2012 – ein Phänomen ähnlich wie bei uns der Millenniumswechsel 1999/2000.

]]>
Mon, 31 Oct 2016 13:27:53 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581732a362d678f022d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581732a362d678f022d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der 21. Dezember 2012 naht - und mit ihm nach den Befürchtungen einiger eine Art Endzeit. Angeblich, so heißt es, hätten die Maya für dieses Datum einen Weltuntergang vorhergesagt. Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Gibt es wirklich Grund zur Besorgnis? Die Szenarien sehen den Auslöser der Apokalypse meist im Weltraum: Je nach Variante soll eine besondere planetare oder galaktische Konstellation für das Ende sorgen, ein verheerender Sonnensturm oder auch die Beinahe-Kollision mit einem bisher unentdeckten „Planeten X“. Auch ein Polsprung, die Umkehrung des irdischen Magnetfeldes, wird postuliert.  Astronomen und Geoforscher allerdings schütteln ob dieser teilweise abenteuerlichen und jeglicher wissenschaftlichen Basis entbehrenden Theorien den Kopf. Und auch Maya-Forscher sehen keine Belege für eine Untergangs-Prophezeiung. Einzig der jetzige Zeitabschnitt im Mayakalender ändert sich am 21. Dezember 2012 – ein Phänomen ähnlich wie bei uns der Millenniumswechsel 1999/2000.

]]>
0
Sonderfall Erde – Das Geheimnis der Habitabilität Sie hat es genau richtig getroffen: Dass es auf der Erde Leben gibt, verdankt sie einer ganzen Reihe von glücklichen Zufällen. Was aber braucht ein Planet, um lebensfreundlich zu sein? Neben der Lage spielen dafür eine ganze Reihe weiterer Faktoren eine Rolle. Wenn es darum geht, Leben auf anderen Planeten zu suchen, geht es immer zunächst darum, überhaupt einen Ort im All zu finden, der potenziell günstige Bedingungen für die Entstehung von Leben bietet. Dazu gehört idealerweise die Präsenz von flüssigem Waser, ein mildes Klima, aber auch der Schutz vor tödlicher kosmischer Strahlung und die richtige chemische Zusammensetzung. Ob ein Planet habitabel ist oder nicht, bestimmt dabei ein ganzer Reigen von Bedingungen…

]]>
Tue, 01 Nov 2016 22:49:02 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581908c762d678616dd19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581908c762d678616dd19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie hat es genau richtig getroffen: Dass es auf der Erde Leben gibt, verdankt sie einer ganzen Reihe von glücklichen Zufällen. Was aber braucht ein Planet, um lebensfreundlich zu sein? Neben der Lage spielen dafür eine ganze Reihe weiterer Faktoren eine Rolle. Wenn es darum geht, Leben auf anderen Planeten zu suchen, geht es immer zunächst darum, überhaupt einen Ort im All zu finden, der potenziell günstige Bedingungen für die Entstehung von Leben bietet. Dazu gehört idealerweise die Präsenz von flüssigem Waser, ein mildes Klima, aber auch der Schutz vor tödlicher kosmischer Strahlung und die richtige chemische Zusammensetzung. Ob ein Planet habitabel ist oder nicht, bestimmt dabei ein ganzer Reigen von Bedingungen…

]]>
0
Reiseziel Mars – Im "Viererpack" zum Roten Planeten Massenaufbruch zum Mars: Unser Nachbarplanet erhält jetzt so viele Besucher wie nie zuvor: Gleich fünf verschiedene Raumfahrzeuge sollten ihn ursprünglich zwischen Dezember 2003 und Januar 2004 erreichen. Darunter auch die erste europäische Marsmission "Mars Express". Passend zu Weihnachten landet "Beagle 2", die Landesonde des "Marsexpress", auf dem Roten Planeten. Anfang, beziehungsweise Ende Januar folgen die beiden NASA-Sonden der "Mars Explorer Rover"-Mission. Seit 1998 ist auch eine japanische Raumsonde, "Nozomi" auf dem Weg zum Mars. Sie sollte eigentlich Ende Dezember 2003 zum großen Stelldichein gelangen, musste aber wegen eines Fehlers in der Bordelektronik aus ihrer Bahn gelenkt werden. Da waren's nur noch vier...

]]>
Wed, 02 Nov 2016 00:58:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819118162d678e86ed19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819118162d678e86ed19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Massenaufbruch zum Mars: Unser Nachbarplanet erhält jetzt so viele Besucher wie nie zuvor: Gleich fünf verschiedene Raumfahrzeuge sollten ihn ursprünglich zwischen Dezember 2003 und Januar 2004 erreichen. Darunter auch die erste europäische Marsmission "Mars Express". Passend zu Weihnachten landet "Beagle 2", die Landesonde des "Marsexpress", auf dem Roten Planeten. Anfang, beziehungsweise Ende Januar folgen die beiden NASA-Sonden der "Mars Explorer Rover"-Mission. Seit 1998 ist auch eine japanische Raumsonde, "Nozomi" auf dem Weg zum Mars. Sie sollte eigentlich Ende Dezember 2003 zum großen Stelldichein gelangen, musste aber wegen eines Fehlers in der Bordelektronik aus ihrer Bahn gelenkt werden. Da waren's nur noch vier...

]]>
0
Alles mit links – Das Rätsel der Linkshändigkeit Welche Hand benutzen Sie zum Werfen eines Balls? Mit welcher putzen Sie sich die Zähne? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es ihre rechte Hand ist. Denn Linkshändig sind nur 10 bis 15 Prozent aller Menschen. Was aber bestimmt unsere Händigkeit? Sind es die Gene? Hormone? Oder doch die Umwelt? Der 13. August jedes Jahres ist Linkshändertag - er soll Vorurteile gegen die "Lefties" abbauen und über Händigkeit aufklären. Mit diesem Dossier tun wir unser Übriges dazu. Die Antwort darauf ist bis heute unklar. Umso mehr Hypothesen, Mythen und moderne Legenden ranken sich um die biologischen Hintergründe und vermeintlich charakteristischen Eigenschaften der „Lefties“. Sie gelten als besonders kreativ und intelligent, aber auch als anfälliger für psychische Störungen, Krankheiten und tödliche Unfälle.  Geniale Künstler und Wissenschaftler wie Leonardo da Vinci, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven oder Isaac Newton und Marie Curie waren Linkshänder, ebenso wie Napoleon Bonaparte, Bill Gates oder Mahatma Gandhi. Aber auch eher finstere Gestalten wie Billy the Kid und Jack the Ripper sollen alles mit links gemacht haben. Umso faszinierender sind die „Andershänder“ für die Wissenschaft. Ihre Eigenheit führt tief hinein in die komplexe Vernetzung und Spezialisierung unseres Gehirns. Doch bis heute gibt die Linkshändigkeit Rätsel auf. Selbst im Zeitalter der hochauflösenden Hirnscans, der modernsten Messmethoden und Computertechnik entzieht sich der Ursprung dieses Phänomen einer eindeutigen Erklärung. Hypothesen allerdings gibt es reichlich...

]]>
Wed, 02 Nov 2016 01:31:57 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58192e3f62d678a070d19368 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58192e3f62d678a070d19368 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Welche Hand benutzen Sie zum Werfen eines Balls? Mit welcher putzen Sie sich die Zähne? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es ihre rechte Hand ist. Denn Linkshändig sind nur 10 bis 15 Prozent aller Menschen. Was aber bestimmt unsere Händigkeit? Sind es die Gene? Hormone? Oder doch die Umwelt? Der 13. August jedes Jahres ist Linkshändertag - er soll Vorurteile gegen die "Lefties" abbauen und über Händigkeit aufklären. Mit diesem Dossier tun wir unser Übriges dazu. Die Antwort darauf ist bis heute unklar. Umso mehr Hypothesen, Mythen und moderne Legenden ranken sich um die biologischen Hintergründe und vermeintlich charakteristischen Eigenschaften der „Lefties“. Sie gelten als besonders kreativ und intelligent, aber auch als anfälliger für psychische Störungen, Krankheiten und tödliche Unfälle.  Geniale Künstler und Wissenschaftler wie Leonardo da Vinci, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven oder Isaac Newton und Marie Curie waren Linkshänder, ebenso wie Napoleon Bonaparte, Bill Gates oder Mahatma Gandhi. Aber auch eher finstere Gestalten wie Billy the Kid und Jack the Ripper sollen alles mit links gemacht haben. Umso faszinierender sind die „Andershänder“ für die Wissenschaft. Ihre Eigenheit führt tief hinein in die komplexe Vernetzung und Spezialisierung unseres Gehirns. Doch bis heute gibt die Linkshändigkeit Rätsel auf. Selbst im Zeitalter der hochauflösenden Hirnscans, der modernsten Messmethoden und Computertechnik entzieht sich der Ursprung dieses Phänomen einer eindeutigen Erklärung. Hypothesen allerdings gibt es reichlich...

]]>
0
Zugvögel – Von Weltenbummlern und Interkontinentalflügen Der Frühling ist da und mit ihm sind tausende Winterflüchtlinge aus dem warmen Süden zurückgekehrt. Aus Afrika, dem Mittelmeerraum und Asien sind, wie man hört, Schwalbe, Drossel, Zilpzalp und viele mehr wieder in Nord- und Mitteleuropa eingeflogen. Die Nachtigall und einige andere Vögel werden im April erwartet.  Aber wieso unternehmen die Zugvögel Jahr für Jahr diese anstrengende Reise? Welche Mittel und Wege haben sie, dabei auf ihren Nonstopflügen nicht zu verhungern? Und wie schaffen sie es, beim Zug immer den richtigen Kurs beizubehalten?  Zweimal im Jahr erbringen zahlreiche Vogelarten auf der ganzen Welt eine enorm kräftezehrende Leistung, indem sie ihr Überwinterungsgebiet aufsuchen, das bis zu mehrere tausend Kilometer entfernt liegen kann, und im Frühjahr ins Brutgebiet zurückkehren.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 15:26:34 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819f3e262d6785018d19365 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819f3e262d6785018d19365 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Frühling ist da und mit ihm sind tausende Winterflüchtlinge aus dem warmen Süden zurückgekehrt. Aus Afrika, dem Mittelmeerraum und Asien sind, wie man hört, Schwalbe, Drossel, Zilpzalp und viele mehr wieder in Nord- und Mitteleuropa eingeflogen. Die Nachtigall und einige andere Vögel werden im April erwartet.  Aber wieso unternehmen die Zugvögel Jahr für Jahr diese anstrengende Reise? Welche Mittel und Wege haben sie, dabei auf ihren Nonstopflügen nicht zu verhungern? Und wie schaffen sie es, beim Zug immer den richtigen Kurs beizubehalten?  Zweimal im Jahr erbringen zahlreiche Vogelarten auf der ganzen Welt eine enorm kräftezehrende Leistung, indem sie ihr Überwinterungsgebiet aufsuchen, das bis zu mehrere tausend Kilometer entfernt liegen kann, und im Frühjahr ins Brutgebiet zurückkehren.

]]>
0
Lebensraum Stadt - Artenarme Betonwüste oder lebendiger Flickenteppich? Die Stadt, geprägt durch Beton, Asphalt und Glas, erscheint geradezu als der Inbegriff der Un-Natürlichkeit. Nicht nur Verkehr, Lärm und Abgase, auch der versiegelte und verseuchte Boden und der ständige Wandel machen den städtischen Ballungsraum zu einem "harten Pflaster" für Tiere und Pflanzen.  Dennoch leben in der Stadt weitaus mehr Arten als nur Tauben, Spatzen und Ratten. Für einige seltene Vögel sind die Parks und Grünanlagen der Städte sogar zu einem Refugium geworden.  Warum können sich manche Arten in der Stadt stärker ausbreiten als in ihrem ursprünglichen Lebensraum? Was zeichnet die "Überlebenskünstler" in der Stadt aus? Welchen Problemen und Gefahren sind sie ausgesetzt? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer im Kampf um's Überleben in der Stadt?

]]>
Wed, 02 Nov 2016 15:40:36 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d03c862d6780743e37290 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d03c862d6780743e37290 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Stadt, geprägt durch Beton, Asphalt und Glas, erscheint geradezu als der Inbegriff der Un-Natürlichkeit. Nicht nur Verkehr, Lärm und Abgase, auch der versiegelte und verseuchte Boden und der ständige Wandel machen den städtischen Ballungsraum zu einem "harten Pflaster" für Tiere und Pflanzen.  Dennoch leben in der Stadt weitaus mehr Arten als nur Tauben, Spatzen und Ratten. Für einige seltene Vögel sind die Parks und Grünanlagen der Städte sogar zu einem Refugium geworden.  Warum können sich manche Arten in der Stadt stärker ausbreiten als in ihrem ursprünglichen Lebensraum? Was zeichnet die "Überlebenskünstler" in der Stadt aus? Welchen Problemen und Gefahren sind sie ausgesetzt? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer im Kampf um's Überleben in der Stadt?

]]>
0
Kannibalismus – "Dinner for One" unter Artgenossen Paarungsrituale mit kulinarischem Ausklang, Jagd auf Artgenossen im Mutterleib, Kinder- und Brudermord - im Tierreich gibt es beim Thema Kannibalismus anscheinend nichts was es nicht gibt. Und auch beim Menschen ist Kannibalismus nicht nur das Privileg von irgendwelchen angeblich primitiven Völkern, auch bei uns in der zivilisierten Welt tritt dieses Phänomen aus den verschiedensten Gründen immer wieder auf. Wie häufig ist Kannibalismus wirklich? Welche Gründe gibt es für dieses "mörderische" Verhalten? Hat der Kannibalismus beim Menschen eine lange Tradition?

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:02:16 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d0aa662d6787544e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580d0aa662d6787544e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Paarungsrituale mit kulinarischem Ausklang, Jagd auf Artgenossen im Mutterleib, Kinder- und Brudermord - im Tierreich gibt es beim Thema Kannibalismus anscheinend nichts was es nicht gibt. Und auch beim Menschen ist Kannibalismus nicht nur das Privileg von irgendwelchen angeblich primitiven Völkern, auch bei uns in der zivilisierten Welt tritt dieses Phänomen aus den verschiedensten Gründen immer wieder auf. Wie häufig ist Kannibalismus wirklich? Welche Gründe gibt es für dieses "mörderische" Verhalten? Hat der Kannibalismus beim Menschen eine lange Tradition?

]]>
0
Termiten – Lichtscheue Teamworker mit großem Hunger Termiten gelten als intelligente Baumeister, als effektive Teamworker und vor allem als gefährliche Holzfresser, die ganze Häuser ohne Vorwarnung zum Einsturz bringen können. Dieses Image ist zwar ungeheuer populär, aber längst nicht immer berechtigt – zumindest was ihre Schädlichkeit betrifft.  Denn die meisten Termiten ernähren sich keineswegs nur von Holz, sondern bevorzugen Gras, Humus oder sogar Tierdung. Manche von ihnen züchten aber auch in unterirdischen Gärten Pilze, die ihnen sobald sie reif sind als Leibspeise dienen.  Gemeinsam sind wir stark: Dies ist das Motto im Termitenstaat. Nur durch perfekte Arbeitsteilung und Kooperation sind die Insekten in der Lage selbst schwierigste Aufgaben wie den Bau der bis zu acht Meter hohen Nester oder die Brutpflege zu lösen. Das Leben der Termiten spielt sich dabei in einer Geruchswelt ab. Mit chemischen Signalen markieren die Tiere ihre Straßen, mit Düften tauschen sie Informationen aus und unterscheiden Freund und Feind. Doch wieso sind die Termiten-Türme serienmäßig mit einer leistungsfähigen Klimaanlage ausgestattet? Warum beschäftigen die Insekten in ihrem Darm große Mengen an „Leiharbeitern“? Und weshalb ist gerade Hamburg ein Termiten-Stützpunkt in Deutschland?

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:04:26 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819f81062d678e319d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819f81062d678e319d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Termiten gelten als intelligente Baumeister, als effektive Teamworker und vor allem als gefährliche Holzfresser, die ganze Häuser ohne Vorwarnung zum Einsturz bringen können. Dieses Image ist zwar ungeheuer populär, aber längst nicht immer berechtigt – zumindest was ihre Schädlichkeit betrifft.  Denn die meisten Termiten ernähren sich keineswegs nur von Holz, sondern bevorzugen Gras, Humus oder sogar Tierdung. Manche von ihnen züchten aber auch in unterirdischen Gärten Pilze, die ihnen sobald sie reif sind als Leibspeise dienen.  Gemeinsam sind wir stark: Dies ist das Motto im Termitenstaat. Nur durch perfekte Arbeitsteilung und Kooperation sind die Insekten in der Lage selbst schwierigste Aufgaben wie den Bau der bis zu acht Meter hohen Nester oder die Brutpflege zu lösen. Das Leben der Termiten spielt sich dabei in einer Geruchswelt ab. Mit chemischen Signalen markieren die Tiere ihre Straßen, mit Düften tauschen sie Informationen aus und unterscheiden Freund und Feind. Doch wieso sind die Termiten-Türme serienmäßig mit einer leistungsfähigen Klimaanlage ausgestattet? Warum beschäftigen die Insekten in ihrem Darm große Mengen an „Leiharbeitern“? Und weshalb ist gerade Hamburg ein Termiten-Stützpunkt in Deutschland?

]]>
0
Die Rückkehr der Wilden - Verschwundene Tierarten siedeln sich wieder in Deutschland an Wer "Raubtier" hört, denkt meist zunächst an Löwen, Tiger oder ähnliche Großräuber aus fernen Ländern. In den letzten Jahren haben sich aber auch in heimischen Gegenden wieder große und räuberische Wildtiere angesiedelt, die lange verschwunden waren. Ein größeres Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz, aber auch größere Akzeptanz gegenüber den vermeintlich mörderischen Räubern, hat die Bedingungen für die Tiere in Deutschland wieder verbessert. Striktere Jagdbestimmungen und Wiederansiedlungsprogramme lassen stark bedrohte Populationen wieder wachsen und ausgestorbene Arten zurückkehren – ein großer Gewinn für die Artenvielfalt. Aber die alten Ängste, denen Bär, Wolf und Co. einst zum Opfer fielen, sind auch nicht gänzlich überwunden: Viele sehen die Räuber als Gefahr für Vieh und Mensch, oder als Konkurrent um dieselbe Beute. Andere Wildtiere kehren zwar zurück, können sich im veränderten Lebensraum aber nicht halten oder finden keinen Platz mehr neben dem Menschen.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:22:54 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e3da762d6785870e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/580e3da762d6785870e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wer "Raubtier" hört, denkt meist zunächst an Löwen, Tiger oder ähnliche Großräuber aus fernen Ländern. In den letzten Jahren haben sich aber auch in heimischen Gegenden wieder große und räuberische Wildtiere angesiedelt, die lange verschwunden waren. Ein größeres Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz, aber auch größere Akzeptanz gegenüber den vermeintlich mörderischen Räubern, hat die Bedingungen für die Tiere in Deutschland wieder verbessert. Striktere Jagdbestimmungen und Wiederansiedlungsprogramme lassen stark bedrohte Populationen wieder wachsen und ausgestorbene Arten zurückkehren – ein großer Gewinn für die Artenvielfalt. Aber die alten Ängste, denen Bär, Wolf und Co. einst zum Opfer fielen, sind auch nicht gänzlich überwunden: Viele sehen die Räuber als Gefahr für Vieh und Mensch, oder als Konkurrent um dieselbe Beute. Andere Wildtiere kehren zwar zurück, können sich im veränderten Lebensraum aber nicht halten oder finden keinen Platz mehr neben dem Menschen.

]]>
0
Angriff der Exoten - Tierische und pflanzliche Einwanderer auf Erfolgskurs? Die aus Venezuela stammende Aga-Kröte überschwemmt zurzeit Australien, die tropische Killeralge Caulerpa taxifolia macht sich im Mittelmeer breit, die Argentinische Ameise bevölkert die Küstenregionen von Italien bis Portugal: Immer mehr tierische und pflanzliche Einwanderer erobern weltweit neue Lebensräume und sagen den ortsansässigen Tieren und Pflanzen den Kampf an.  Artenschützer und Umweltorganisationen wie "The World Conservation Union" (IUCN) fürchten mittlerweile um den Erhalt der einheimischen Fauna und Flora und halten solche biologischen Invasionen schon heute für die größte Bedrohung der Artenvielfalt auf der Erde nach der Zerstörung von Lebensräumen. Warum kommt es zur Einwanderung von Exoten? Wie gefährlich sind diese Aliens für die einheimische Flora und Fauna wirklich? Was kann man tun, um die Plagegeister notfalls wieder los zu werden? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:29:17 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813c95f62d678d629e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813c95f62d678d629e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die aus Venezuela stammende Aga-Kröte überschwemmt zurzeit Australien, die tropische Killeralge Caulerpa taxifolia macht sich im Mittelmeer breit, die Argentinische Ameise bevölkert die Küstenregionen von Italien bis Portugal: Immer mehr tierische und pflanzliche Einwanderer erobern weltweit neue Lebensräume und sagen den ortsansässigen Tieren und Pflanzen den Kampf an.  Artenschützer und Umweltorganisationen wie "The World Conservation Union" (IUCN) fürchten mittlerweile um den Erhalt der einheimischen Fauna und Flora und halten solche biologischen Invasionen schon heute für die größte Bedrohung der Artenvielfalt auf der Erde nach der Zerstörung von Lebensräumen. Warum kommt es zur Einwanderung von Exoten? Wie gefährlich sind diese Aliens für die einheimische Flora und Fauna wirklich? Was kann man tun, um die Plagegeister notfalls wieder los zu werden? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Funktional Food – Fitmacher oder Mogelpackung? Brot mit Omega-3-Fettsäuren, Joghurt mit probiotischen Kulturen, Margarine mit Phytosterinen, Fitnessdrinks mit ACE – immer mehr Lebensmittel sind heute nicht nur Nahrung, sondern gleichzeitig auch "Gesundmacher". Essen um satt zu werden reicht längst nicht mehr aus. Der Trend der Zukunft heißt: Essen als Medizin.  Frei nach dem Motto des Hippokrates: „Lass Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung“ scheint der Einkauf im Supermarkt den Gang in die Apotheke heute fast schon zu ersetzen. Zusätze von Vitaminen, Spurenelementen oder Enzymen in immer mehr Lebensmitteln halten uns gesund, fit und jung – das verspricht jedenfalls die Werbung.  Eine Vielzahl von maßgeschneiderten „funktionellen Lebensmitteln“ sollen den gestressten Menschen von heute mit all dem versorgen, was er tatsächlich oder vermeintlich mit der Nahrung nicht ausreichend bekommt. Und nicht nur das: Die Zusätze machen, so die Versprechungen der Branche, zudem noch schlank, stärken die Abwehrkräfte, senken den Cholesterinspiegel oder wirken sogar gegen Krebs. Wer will da schon Nein sagen? Denn die Menschen in den Industrieländern werden immer älter, aber auch immer kränker: Niemals zuvor gab es so viele Übergewichtige, Diabetiker oder Herz-Kreislaufkranke. Und ein Großteil dieser Krankheiten geht auf das Konto unserer Ernährung: Experten schätzen, dass mehr als ein Drittel aller Gefäßkrankheiten, ein Viertel aller Diabetesfälle und sogar bis zu 35 Prozent aller Krebserkrankungen durch richtige Ernährung vermeidbar wären. Angesichts der leeren Kassen im Gesundheitswesen häufen sich daher Bemühungen und Appelle um gesunde Ernährung. Doch genau hier liegt das Problem: Zwar finden sich Milchsäurebakterien, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure oder Vitamin C auch in vielen herkömmlichen Lebensmitteln, wie Joghurt, Gemüsen, Obst oder frischem Fisch, aber wer hat schon die Zeit, alles immer frisch einzukaufen und zuzubereiten? Im Zeitalter von Fastfood und Mikrowelle muss es schnell und einfach gehen. Der kleine Bissen zwischendurch ist Trumpf, für langes Kochen bleibt im Berufsalltag meist ohnehin keine Zeit.  Hier setzen die neuen „Nutraceuticals“ an: Sie versetzen Limonaden, Joghurt oder Süßigkeiten mit den entsprechenden Zusätzen und der Verbraucher kann so gesund genießen, ohne seine Ernährung umstellen zu müssen. Praktisch - vor allem auch für die Lebensmittelproduzenten: Während die restliche Branche eher kränkelt, verzeichnen die Hersteller von funktionellen Lebensmitteln zweistellige Wachstumsraten. Schon heute ist jeder sechste Joghurt probiotisch und ACE-Drinks vervielfachten ihren Umsatz in Deutschland zwischen 1996 und 2002 von neun auf 226 Millionen Liter.  Das Geschäft mit den Gesundmachern boomt. Auch die Wissenschaft ist längst auf diesen Zug aufgesprungen. In Deutschland allerdings mit erheblicher Verspätung gegenüber Japan und den USA. Inzwischen existiert an der Universität Hannover jedoch sogar ein „Kompetenzzentrum Functional Food“, das die Arbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in diesem Bereich koordinieren und fördern soll. Doch was ist dran an den Versprechungen? Sind die funktionellen Lebensmittel wirklich „Genuß ohne Reue“? Oder gibt es Risiken und Nebenwirkungen, von denen auch der Apotheker nichts weiß? Welche Zusätze sind sinnvoll, welche nicht?

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:35:18 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816700c62d678cc06d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816700c62d678cc06d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Brot mit Omega-3-Fettsäuren, Joghurt mit probiotischen Kulturen, Margarine mit Phytosterinen, Fitnessdrinks mit ACE – immer mehr Lebensmittel sind heute nicht nur Nahrung, sondern gleichzeitig auch "Gesundmacher". Essen um satt zu werden reicht längst nicht mehr aus. Der Trend der Zukunft heißt: Essen als Medizin.  Frei nach dem Motto des Hippokrates: „Lass Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung“ scheint der Einkauf im Supermarkt den Gang in die Apotheke heute fast schon zu ersetzen. Zusätze von Vitaminen, Spurenelementen oder Enzymen in immer mehr Lebensmitteln halten uns gesund, fit und jung – das verspricht jedenfalls die Werbung.  Eine Vielzahl von maßgeschneiderten „funktionellen Lebensmitteln“ sollen den gestressten Menschen von heute mit all dem versorgen, was er tatsächlich oder vermeintlich mit der Nahrung nicht ausreichend bekommt. Und nicht nur das: Die Zusätze machen, so die Versprechungen der Branche, zudem noch schlank, stärken die Abwehrkräfte, senken den Cholesterinspiegel oder wirken sogar gegen Krebs. Wer will da schon Nein sagen? Denn die Menschen in den Industrieländern werden immer älter, aber auch immer kränker: Niemals zuvor gab es so viele Übergewichtige, Diabetiker oder Herz-Kreislaufkranke. Und ein Großteil dieser Krankheiten geht auf das Konto unserer Ernährung: Experten schätzen, dass mehr als ein Drittel aller Gefäßkrankheiten, ein Viertel aller Diabetesfälle und sogar bis zu 35 Prozent aller Krebserkrankungen durch richtige Ernährung vermeidbar wären. Angesichts der leeren Kassen im Gesundheitswesen häufen sich daher Bemühungen und Appelle um gesunde Ernährung. Doch genau hier liegt das Problem: Zwar finden sich Milchsäurebakterien, Omega-3-Fettsäuren, Folsäure oder Vitamin C auch in vielen herkömmlichen Lebensmitteln, wie Joghurt, Gemüsen, Obst oder frischem Fisch, aber wer hat schon die Zeit, alles immer frisch einzukaufen und zuzubereiten? Im Zeitalter von Fastfood und Mikrowelle muss es schnell und einfach gehen. Der kleine Bissen zwischendurch ist Trumpf, für langes Kochen bleibt im Berufsalltag meist ohnehin keine Zeit.  Hier setzen die neuen „Nutraceuticals“ an: Sie versetzen Limonaden, Joghurt oder Süßigkeiten mit den entsprechenden Zusätzen und der Verbraucher kann so gesund genießen, ohne seine Ernährung umstellen zu müssen. Praktisch - vor allem auch für die Lebensmittelproduzenten: Während die restliche Branche eher kränkelt, verzeichnen die Hersteller von funktionellen Lebensmitteln zweistellige Wachstumsraten. Schon heute ist jeder sechste Joghurt probiotisch und ACE-Drinks vervielfachten ihren Umsatz in Deutschland zwischen 1996 und 2002 von neun auf 226 Millionen Liter.  Das Geschäft mit den Gesundmachern boomt. Auch die Wissenschaft ist längst auf diesen Zug aufgesprungen. In Deutschland allerdings mit erheblicher Verspätung gegenüber Japan und den USA. Inzwischen existiert an der Universität Hannover jedoch sogar ein „Kompetenzzentrum Functional Food“, das die Arbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in diesem Bereich koordinieren und fördern soll. Doch was ist dran an den Versprechungen? Sind die funktionellen Lebensmittel wirklich „Genuß ohne Reue“? Oder gibt es Risiken und Nebenwirkungen, von denen auch der Apotheker nichts weiß? Welche Zusätze sind sinnvoll, welche nicht?

]]>
0
Die Masse macht's - Das Erfolgsgeheimnis von Gruppen, Rudeln und Schwärmen Vögel ziehen oft gemeinsam gen Süden, Fische schließen sich zu riesigen Schwärmen zusammen, wir Menschen bilden mit Vorliebe Clubs oder Vereine und sogar Amöben kooperieren. Offenbar hat das Leben in der Gruppe zahlreiche Vorteile. Welche aber sind das und warum ist manchmal doch der Alleingang Trumpf?  Bei vielen Gruppen sind die Vorteile augenscheinlich: Das Zebra in der Herde entgeht eher dem Raubtier und auch der Fisch im Schwarm ist durch die schiere Masse seiner Artgenossen geschützt. Umgekehrt beschwert die Kooperation im Rudel den Raubtieren einen größeren Jagderfolg. Aber manchmal scheint der Vorteil doch ziemlich einseitig: Wieso arbeiten bei staatenbildenden Insekten Millionen Tiere als "Sklaven" für eine Königin und was hat ein Erdhörnchen davon, die Aufmerksamkeit des Adlers scheinbar selbstlos auf sich zu lenken, um die Artgenossen zu schützen?

]]>
Wed, 02 Nov 2016 16:43:37 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813c29762d678d128e3728f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5813c29762d678d128e3728f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vögel ziehen oft gemeinsam gen Süden, Fische schließen sich zu riesigen Schwärmen zusammen, wir Menschen bilden mit Vorliebe Clubs oder Vereine und sogar Amöben kooperieren. Offenbar hat das Leben in der Gruppe zahlreiche Vorteile. Welche aber sind das und warum ist manchmal doch der Alleingang Trumpf?  Bei vielen Gruppen sind die Vorteile augenscheinlich: Das Zebra in der Herde entgeht eher dem Raubtier und auch der Fisch im Schwarm ist durch die schiere Masse seiner Artgenossen geschützt. Umgekehrt beschwert die Kooperation im Rudel den Raubtieren einen größeren Jagderfolg. Aber manchmal scheint der Vorteil doch ziemlich einseitig: Wieso arbeiten bei staatenbildenden Insekten Millionen Tiere als "Sklaven" für eine Königin und was hat ein Erdhörnchen davon, die Aufmerksamkeit des Adlers scheinbar selbstlos auf sich zu lenken, um die Artgenossen zu schützen?

]]>
0
Die große Flut - Forscher enträtseln die Urzeit-Katastrophe am Mittelmeer Das Mittelmeer ist der Schauplatz einer der dramatischsten Katastrophen der jüngeren Erdgeschichte: Vor knapp sechs Millionen Jahren verschwand das gesamte Meer innerhalb von nur tausend Jahren - um dann in einer gewaltigen Flut auf einen Schlag wieder aufgefüllt zu werden. 100 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömten damals durch eine Bresche in der Landbrücke, die Atlantik und Mittelmeer voneinander trennten. Das knapp 3.000 Meter tiefe Meeresbecken lief in wenigen Monaten wieder voll - zehn Meter stieg der Pegel dabei am Tag. Wie es zu diesen dramatischen Ereignissen kam und welche Folgen sie hatten, haben Geoforscher erst in den letzten Jahren anhand von Bohrkernen, seismischen Messungen und Modellen herausgefunden und Puzzlestück für Puzzlestück rekonstruiert…

]]>
Wed, 02 Nov 2016 17:18:04 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581653f262d6786701d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581653f262d6786701d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Das Mittelmeer ist der Schauplatz einer der dramatischsten Katastrophen der jüngeren Erdgeschichte: Vor knapp sechs Millionen Jahren verschwand das gesamte Meer innerhalb von nur tausend Jahren - um dann in einer gewaltigen Flut auf einen Schlag wieder aufgefüllt zu werden. 100 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömten damals durch eine Bresche in der Landbrücke, die Atlantik und Mittelmeer voneinander trennten. Das knapp 3.000 Meter tiefe Meeresbecken lief in wenigen Monaten wieder voll - zehn Meter stieg der Pegel dabei am Tag. Wie es zu diesen dramatischen Ereignissen kam und welche Folgen sie hatten, haben Geoforscher erst in den letzten Jahren anhand von Bohrkernen, seismischen Messungen und Modellen herausgefunden und Puzzlestück für Puzzlestück rekonstruiert…

]]>
0
Indien zwischen Bevölkerungsexplosion und Wirtschaftswunder Mehr als 6,7 Milliarden Menschen leben heute auf der Erde – Tendenz noch immer stark steigend. Denn jede Sekunde kommen im Durchschnitt 2,6 neue Erdenbürger hinzu. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass im Jahr 2050 bereits 9,2 Milliarden unseren Planeten bewohnen werden.  Entscheidenden Anteil an dieser Bevölkerungsexplosion hat Indien. Schon jetzt besitzt der Vielvölkerstaat weit über eine Milliarde Einwohner und ist damit nach China die Nummer zwei auf der Welt.  Doch vermutlich nicht mehr lange. Denn während im Reich der Mitte der Babyboom allmählich abflaut, ist das Bevölkerungswachstum im Gandhi-Land noch immer ungebrochen. Schon in knapp 20 Jahren könnte Indien China daher als bevölkerungsreichstes Land der Erde ablösen. Und um 2070 wird vermutlich jeder fünfte Mensch ein Inder sein – mindestens.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 17:32:00 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816596062d6789402d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5816596062d6789402d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mehr als 6,7 Milliarden Menschen leben heute auf der Erde – Tendenz noch immer stark steigend. Denn jede Sekunde kommen im Durchschnitt 2,6 neue Erdenbürger hinzu. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass im Jahr 2050 bereits 9,2 Milliarden unseren Planeten bewohnen werden.  Entscheidenden Anteil an dieser Bevölkerungsexplosion hat Indien. Schon jetzt besitzt der Vielvölkerstaat weit über eine Milliarde Einwohner und ist damit nach China die Nummer zwei auf der Welt.  Doch vermutlich nicht mehr lange. Denn während im Reich der Mitte der Babyboom allmählich abflaut, ist das Bevölkerungswachstum im Gandhi-Land noch immer ungebrochen. Schon in knapp 20 Jahren könnte Indien China daher als bevölkerungsreichstes Land der Erde ablösen. Und um 2070 wird vermutlich jeder fünfte Mensch ein Inder sein – mindestens.

]]>
0
Schwarze Löcher – Rätsel an den Grenzen von Raum und Zeit Kosmische Staubsauger, Wurmlöcher, die Zeitreisen ermöglichen, und alles vernichtende Todesstrudel: vor allem in Science-Fiction Filmen sind Schwarze Löcher allgegenwärtig. Doch was hat es mit diesen faszinierenden Phänomenen im Weltall, die den Astronomen immer noch jede Menge Rätsel aufgeben, in Wirklichkeit auf sich? Gibt es sie tatsächlich und ist ihre Existenz bewiesen, oder sind sie nur Gedankenkonstrukte, die auf mathematischen Gleichungen beruhen?  Vor allem ihre besonderen Auswirkungen auf Raum und Zeit, die man erst seit Einstein's Relativitätstheorie halbwegs erklären kann, sprengen unser Vorstellungsvermögen und lassen den Astrophysikern jede Menge Raum für Spekulationen. Was passiert, wenn man sich einem Schwarzen Loch nähert? Könnte man wirklich mit ihrer Hilfe durch Raum und Zeit reisen? Um diese und andere Fragen rund um Schwarze Löcher geht es im folgenden Artikel.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 18:04:07 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58168c6062d678c80ad19367 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58168c6062d678c80ad19367 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Kosmische Staubsauger, Wurmlöcher, die Zeitreisen ermöglichen, und alles vernichtende Todesstrudel: vor allem in Science-Fiction Filmen sind Schwarze Löcher allgegenwärtig. Doch was hat es mit diesen faszinierenden Phänomenen im Weltall, die den Astronomen immer noch jede Menge Rätsel aufgeben, in Wirklichkeit auf sich? Gibt es sie tatsächlich und ist ihre Existenz bewiesen, oder sind sie nur Gedankenkonstrukte, die auf mathematischen Gleichungen beruhen?  Vor allem ihre besonderen Auswirkungen auf Raum und Zeit, die man erst seit Einstein's Relativitätstheorie halbwegs erklären kann, sprengen unser Vorstellungsvermögen und lassen den Astrophysikern jede Menge Raum für Spekulationen. Was passiert, wenn man sich einem Schwarzen Loch nähert? Könnte man wirklich mit ihrer Hilfe durch Raum und Zeit reisen? Um diese und andere Fragen rund um Schwarze Löcher geht es im folgenden Artikel.

]]>
0
Kampf um die Kinderstube - Tricks und Strategien bei der Brutpflege Was ist der Sinn des Lebens aus biologischer Sicht? Das eigene so gut wie möglich zu meistern und möglichst viel von seinem genetischen Material in die nächste Generation zu schicken. In dem Bestreben, den Fortbestand ihrer Art zu sichern, haben Tiere einen enormen Einfallsreichtum entwickelt.  Das Brutverhalten der Vögel ist mindestens so vielfältig wie ihr Gefieder. Jede Art hat im Lauf der Evolution ihre eigene Methode entwickelt, um den eigenen Nachwuchs möglichst gefahrlos großzuziehen. Die einen fühlen sich in der Menge am sichersten und rotten sich zu riesigen Kolonien zusammen. Andere wiederum bevorzugen die Einsamkeit. Der Eistaucher beispielsweise beansprucht einen ganzen See für sich allein, um erfolgreich zu brüten. Hier bleiben die Pärchen in der Regel ein Leben lang zusammen. Bei anderen Arten geht es dagegen treuloser zu. Oft begnügt sich ein Männchen nicht nur mit einem Weibchen, sondern schart gleich einen ganzen Harem um sich herum, um seine Gene möglichst breit zu streuen.  Auch beim Nestbau legen Vögel eine erstaunliche Bandbreite an den Tag. Diese reicht von der soliden Behausung mit Innenausstattung bis zum völligen Verzicht auf jeglichen Komfort. So brüten Kaiserpinguine ihre Eier beispielsweise auf den Füßen aus, andere legen sie völlig ungeschützt auf das blanke Gestein. Ganz raffiniert gehen Brutschmarotzer vor. Sie überlassen „Leiheltern“ die Arbeit mit Brut und Aufzucht und widmen sich selbst lieber der nächsten Paarung. Doch nicht nur bei den Vögeln gibt es solche Spezialisten. Man findet sie im gesamten Tierreich. Während sich beispielsweise einige ausgefallene Froscharten hautnah um ihre Brut kümmern, überlassen Schildkröten ihr Gelege sich selbst…

]]>
Wed, 02 Nov 2016 18:40:09 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819348b62d6785875d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819348b62d6785875d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Was ist der Sinn des Lebens aus biologischer Sicht? Das eigene so gut wie möglich zu meistern und möglichst viel von seinem genetischen Material in die nächste Generation zu schicken. In dem Bestreben, den Fortbestand ihrer Art zu sichern, haben Tiere einen enormen Einfallsreichtum entwickelt.  Das Brutverhalten der Vögel ist mindestens so vielfältig wie ihr Gefieder. Jede Art hat im Lauf der Evolution ihre eigene Methode entwickelt, um den eigenen Nachwuchs möglichst gefahrlos großzuziehen. Die einen fühlen sich in der Menge am sichersten und rotten sich zu riesigen Kolonien zusammen. Andere wiederum bevorzugen die Einsamkeit. Der Eistaucher beispielsweise beansprucht einen ganzen See für sich allein, um erfolgreich zu brüten. Hier bleiben die Pärchen in der Regel ein Leben lang zusammen. Bei anderen Arten geht es dagegen treuloser zu. Oft begnügt sich ein Männchen nicht nur mit einem Weibchen, sondern schart gleich einen ganzen Harem um sich herum, um seine Gene möglichst breit zu streuen.  Auch beim Nestbau legen Vögel eine erstaunliche Bandbreite an den Tag. Diese reicht von der soliden Behausung mit Innenausstattung bis zum völligen Verzicht auf jeglichen Komfort. So brüten Kaiserpinguine ihre Eier beispielsweise auf den Füßen aus, andere legen sie völlig ungeschützt auf das blanke Gestein. Ganz raffiniert gehen Brutschmarotzer vor. Sie überlassen „Leiheltern“ die Arbeit mit Brut und Aufzucht und widmen sich selbst lieber der nächsten Paarung. Doch nicht nur bei den Vögeln gibt es solche Spezialisten. Man findet sie im gesamten Tierreich. Während sich beispielsweise einige ausgefallene Froscharten hautnah um ihre Brut kümmern, überlassen Schildkröten ihr Gelege sich selbst…

]]>
0
Zurück in die Steppe - 20 Jahre Wiederansiedlung der Przewalski-Pferde Sie gelten als die letzten Wildpferde Asiens und als Paradebeispiel für eine in letzter Sekunde gerettete Art: die Przewalski-Pferde. In der freien Wildbahn bereits ausgestorben, wurden sie nur durch Zuchtprogramme und Wiederansiedlungsprojekte vor dem sicheren Ende bewahrt. 20 Jahre ist es inzwischen her, seit die ersten in Gefangenschaft gezüchteten Przewalski-Pferde wieder einen Huf in ihre alte Heimat setzten. Heute, nach einer langen Geschichte von Erfolgen, aber auch Rückschlägen, leben wieder 306 Wildpferde in Zentralasien. Das Przewalski-Pferd gilt nun nicht mehr als in freier Wildbahn ausgestorben, sondern nur noch als gefährdet. Das aber bedeutet noch keine Entwarnung. Denn ohne kontinuierlichen Schutz könnte die kleine Population der neuen alten Wildpferde schnell wieder verschwinden…

]]>
Wed, 02 Nov 2016 19:02:43 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819ef4862d6781116d19365 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5819ef4862d6781116d19365 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie gelten als die letzten Wildpferde Asiens und als Paradebeispiel für eine in letzter Sekunde gerettete Art: die Przewalski-Pferde. In der freien Wildbahn bereits ausgestorben, wurden sie nur durch Zuchtprogramme und Wiederansiedlungsprojekte vor dem sicheren Ende bewahrt. 20 Jahre ist es inzwischen her, seit die ersten in Gefangenschaft gezüchteten Przewalski-Pferde wieder einen Huf in ihre alte Heimat setzten. Heute, nach einer langen Geschichte von Erfolgen, aber auch Rückschlägen, leben wieder 306 Wildpferde in Zentralasien. Das Przewalski-Pferd gilt nun nicht mehr als in freier Wildbahn ausgestorben, sondern nur noch als gefährdet. Das aber bedeutet noch keine Entwarnung. Denn ohne kontinuierlichen Schutz könnte die kleine Population der neuen alten Wildpferde schnell wieder verschwinden…

]]>
0
Tiere der Nacht – Leben im Dunkeln Wenn die Dämmerung hereinbricht und die Welt sich langsam zur Ruhe begibt, kommen sie aus ihren Höhlen und Löchern: Die Geschöpfe der Nacht. Sie können lautlos durch die Luft fliegen oder leise durchs Gebüsch schleichen. Dass es dunkel ist, macht ihnen nichts aus. Wenn die Sinnesorgane tagaktiver Wesen langsam versagen, kommen die Augen und Ohren der nächtlichen Kreaturen erst so richtig in Schwung. Ihr Jagdrevier ist die Dunkelheit. Mit ihren besonderen Sinnesorganen finden sie gerade nachts reichlich Beute.  Auf uns Menschen wirken nachtaktive Tiere gleichermaßen faszinierend wie bedrohlich. Ihre "magischen" Sinne bilden die Grundlage für zahlreiche Mythen und Geschichten über die Kreaturen der Nacht...

]]>
Wed, 02 Nov 2016 22:36:07 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a579b62d6787f2dd19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a579b62d6787f2dd19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wenn die Dämmerung hereinbricht und die Welt sich langsam zur Ruhe begibt, kommen sie aus ihren Höhlen und Löchern: Die Geschöpfe der Nacht. Sie können lautlos durch die Luft fliegen oder leise durchs Gebüsch schleichen. Dass es dunkel ist, macht ihnen nichts aus. Wenn die Sinnesorgane tagaktiver Wesen langsam versagen, kommen die Augen und Ohren der nächtlichen Kreaturen erst so richtig in Schwung. Ihr Jagdrevier ist die Dunkelheit. Mit ihren besonderen Sinnesorganen finden sie gerade nachts reichlich Beute.  Auf uns Menschen wirken nachtaktive Tiere gleichermaßen faszinierend wie bedrohlich. Ihre "magischen" Sinne bilden die Grundlage für zahlreiche Mythen und Geschichten über die Kreaturen der Nacht...

]]>
0
Tintenfische – Intelligente Anpassungskünstler unter Wasser Sie geistern als Seeungeheuer durch Mythen und Legenden, ihre überdimensionalen Nervenfasern machen sie zum Spielkind der Neurobiologen und ihr Talent zum Verkleiden ist sprichwörtlich – Tintenfische gehören zu den erstaunlichsten und vielseitigsten Lebewesen auf unserem Planeten. Damit aber noch längst nicht genug: Die „Weisen der Meere“ sind auch außerordentlich intelligent und lernfähig. Sie können verschlossene Gläser öffnen, um an Krabben oder andere Beutetiere zu gelangen und finden sich sogar in Labyrinthen zurecht.  Trotz ihres Namens sind diese Weichtiere eigentlich gar keine Fische und müssten aufgrund ihrer engen Verwandtschaft zu Muscheln und Schnecken eigentlich Tintenschnecken genannt werden. Doch nicht nur der Name der Tiergruppe sorgt noch immer für Verwirrung, auch über das Verhalten und die Lebensweise der meisten Tintenfische ist heute nur wenig bekannt. Dabei beschäftigen sich Wissenschaftler und Dichter schon seit Jahrhunderten mit den vielseitigen Geschöpfen, die in allen Ozeanen der Welt – auch in Nord- und Ostsee oder den antarktischen Gewässern – zu finden sind.  So berichtete schon Homer Jahrhunderte vor Christi Geburt in seinem Heldenepos „Odyssee“ über ein krakenähnliches Wesen mit dem Namen Skylla, das mit seinen zahlreichen Armen angeblich Seefahrer von vorbeifahrenden Schiffen raubt.  Auch als plündernde „Polypen“ tauchen Tintenfische in der Dichtung auf oder ganz einfach als Seeungeheuer und Fabelwesen, die mit ihren saugnapfbesetzten Fangarmen ganze Schiffe in den „Schwitzkasten“ nehmen und samt Besatzung mit sich in die Tiefe ziehen. Sogar in Romanklassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder in Hermann Melvilles „Moby Dick“ fehlen sie nicht und sorgen beim Leser für wohliges Gruseln oder Schauer der Spannung.  Auch wenn viele dieser Mythen oder Legenden um die Tintenfische von den Meeresbiologen mittlerweile als Seemannsgarn oder maßlose Übertreibungen entlarvt worden sind, bleiben bei den Tintenfische noch viele Fragen offen: Wie intelligent sind Tintenfische wirklich? Warum können sich Tintenfische am Meeresboden oder im Riff nahezu unsichtbar machen? Weshalb benehmen sie sich so, wie sie es tun? Darauf gibt es noch immer keine endgültigen Antworten. Erst neue technische Hilfsmittel wie Tauchroboter und Spezialkameras könnten in nächster Zeit dafür sorgen, dass die Rätsel um Octopus, Kalmar und Co nach und nach gelüftet werden.

]]>
Wed, 02 Nov 2016 23:30:59 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a5cbe62d678a42dd19367 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a5cbe62d678a42dd19367 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie geistern als Seeungeheuer durch Mythen und Legenden, ihre überdimensionalen Nervenfasern machen sie zum Spielkind der Neurobiologen und ihr Talent zum Verkleiden ist sprichwörtlich – Tintenfische gehören zu den erstaunlichsten und vielseitigsten Lebewesen auf unserem Planeten. Damit aber noch längst nicht genug: Die „Weisen der Meere“ sind auch außerordentlich intelligent und lernfähig. Sie können verschlossene Gläser öffnen, um an Krabben oder andere Beutetiere zu gelangen und finden sich sogar in Labyrinthen zurecht.  Trotz ihres Namens sind diese Weichtiere eigentlich gar keine Fische und müssten aufgrund ihrer engen Verwandtschaft zu Muscheln und Schnecken eigentlich Tintenschnecken genannt werden. Doch nicht nur der Name der Tiergruppe sorgt noch immer für Verwirrung, auch über das Verhalten und die Lebensweise der meisten Tintenfische ist heute nur wenig bekannt. Dabei beschäftigen sich Wissenschaftler und Dichter schon seit Jahrhunderten mit den vielseitigen Geschöpfen, die in allen Ozeanen der Welt – auch in Nord- und Ostsee oder den antarktischen Gewässern – zu finden sind.  So berichtete schon Homer Jahrhunderte vor Christi Geburt in seinem Heldenepos „Odyssee“ über ein krakenähnliches Wesen mit dem Namen Skylla, das mit seinen zahlreichen Armen angeblich Seefahrer von vorbeifahrenden Schiffen raubt.  Auch als plündernde „Polypen“ tauchen Tintenfische in der Dichtung auf oder ganz einfach als Seeungeheuer und Fabelwesen, die mit ihren saugnapfbesetzten Fangarmen ganze Schiffe in den „Schwitzkasten“ nehmen und samt Besatzung mit sich in die Tiefe ziehen. Sogar in Romanklassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder in Hermann Melvilles „Moby Dick“ fehlen sie nicht und sorgen beim Leser für wohliges Gruseln oder Schauer der Spannung.  Auch wenn viele dieser Mythen oder Legenden um die Tintenfische von den Meeresbiologen mittlerweile als Seemannsgarn oder maßlose Übertreibungen entlarvt worden sind, bleiben bei den Tintenfische noch viele Fragen offen: Wie intelligent sind Tintenfische wirklich? Warum können sich Tintenfische am Meeresboden oder im Riff nahezu unsichtbar machen? Weshalb benehmen sie sich so, wie sie es tun? Darauf gibt es noch immer keine endgültigen Antworten. Erst neue technische Hilfsmittel wie Tauchroboter und Spezialkameras könnten in nächster Zeit dafür sorgen, dass die Rätsel um Octopus, Kalmar und Co nach und nach gelüftet werden.

]]>
0
Quallen – Faszinierende Überlebenskünstler der Ozeane Sie sind durchsichtig, glitschig und manchmal auch gefährlich: Fast jeder, der schon einmal im Urlaub ans Meer gefahren ist, hat mit Quallen seine eigenen Erfahrungen gemacht. Häufig stolpert man am Strand über die wenig ansehnlichen „Glibberhaufen“ oder ekelt sich davor, wenn sie beim Schwimmen an einem vorbeistreifen. Schlimmstenfalls gerät man in Kontakt mit ihren oft meterlangen Fangarmen und zieht sich dabei schmerzhafte Verbrennungen zu.  Doch Quallen können viel mehr als Angst und Schrecken zu verbreiten, denn sie sind ein Vorzeigeprodukt der Evolution. Seit mehr als einer halben Milliarde Jahre bevölkern sie die Weltmeere und gehören so zu den „Gründervätern“ des höheren Lebens im Ozean. Die filigranen Meeresbewohner sind in den eiskalten Polargebieten genauso zuhause, wie in den tropischen Gewässern des Äquators. Sogar das Süßwasser haben sie erobert und zahlreiche Seen rund um den Globus besiedelt. Diesen „Siegeszug“ verdanken die Quallen ihrer enormen Anpassungsfähigkeit. Denn die Überlebenskünstler sind zu so manchem Kunststück fähig…

]]>
Wed, 02 Nov 2016 23:55:35 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a69cf62d678ee30d19367 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a69cf62d678ee30d19367 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind durchsichtig, glitschig und manchmal auch gefährlich: Fast jeder, der schon einmal im Urlaub ans Meer gefahren ist, hat mit Quallen seine eigenen Erfahrungen gemacht. Häufig stolpert man am Strand über die wenig ansehnlichen „Glibberhaufen“ oder ekelt sich davor, wenn sie beim Schwimmen an einem vorbeistreifen. Schlimmstenfalls gerät man in Kontakt mit ihren oft meterlangen Fangarmen und zieht sich dabei schmerzhafte Verbrennungen zu.  Doch Quallen können viel mehr als Angst und Schrecken zu verbreiten, denn sie sind ein Vorzeigeprodukt der Evolution. Seit mehr als einer halben Milliarde Jahre bevölkern sie die Weltmeere und gehören so zu den „Gründervätern“ des höheren Lebens im Ozean. Die filigranen Meeresbewohner sind in den eiskalten Polargebieten genauso zuhause, wie in den tropischen Gewässern des Äquators. Sogar das Süßwasser haben sie erobert und zahlreiche Seen rund um den Globus besiedelt. Diesen „Siegeszug“ verdanken die Quallen ihrer enormen Anpassungsfähigkeit. Denn die Überlebenskünstler sind zu so manchem Kunststück fähig…

]]>
0
Orientierungslose Giganten – Warum stranden Wale? Es ist eines der größten Rätsel der Tierwelt: Riesige Wale navigieren auf ihren Tausende Kilometer langen Wanderungen zunächst zielsicher durch die Weiten der Weltmeere. Dann schwimmen sie urplötzlich in kleine Buchten, wo sie im flachen Wasser stranden und zum Teil zu Hunderten elend zu Grunde gehen. Schon vor über 2.000 Jahren stellte sich Aristoteles die Frage nach dem Grund für dieses Phänomen. Für ihn machten die Walstrandungen schlicht keinen Sinn – wie für die Menschen heute. Denn trotz intensiver Forschungen - besonders in den letzten zehn Jahren - gibt das grausame Naturschauspiel den Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf.  Die immer schlimmere Verschmutzung der Meere mit Rohöl, Schwermetallen oder DDT, der tägliche Lärm von Schiffsverkehr, Ölbohrungen und akustischen Waffen des Militärs oder Schwankungen im Magnetfeld der Erde: Theorien über die Ursachen für Massenstrandungen der Meeresgiganten gibt es mittlerweile viele. Aber noch keine hat bisher allen wissenschaftlichen Prüfungen Stand gehalten. Oder gibt es am Ende gar keine simple Erklärung für die Massenstrandungen? Klimawandel, Sonnenstürme, Umweltgifte: Müssen mehrere Gründe zusammenkommen, damit Wale ihre Orientierung verlieren und kollektiv „Selbstmord“ begehen?

]]>
Thu, 03 Nov 2016 00:33:53 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a6fb362d678c032d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a6fb362d678c032d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Es ist eines der größten Rätsel der Tierwelt: Riesige Wale navigieren auf ihren Tausende Kilometer langen Wanderungen zunächst zielsicher durch die Weiten der Weltmeere. Dann schwimmen sie urplötzlich in kleine Buchten, wo sie im flachen Wasser stranden und zum Teil zu Hunderten elend zu Grunde gehen. Schon vor über 2.000 Jahren stellte sich Aristoteles die Frage nach dem Grund für dieses Phänomen. Für ihn machten die Walstrandungen schlicht keinen Sinn – wie für die Menschen heute. Denn trotz intensiver Forschungen - besonders in den letzten zehn Jahren - gibt das grausame Naturschauspiel den Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf.  Die immer schlimmere Verschmutzung der Meere mit Rohöl, Schwermetallen oder DDT, der tägliche Lärm von Schiffsverkehr, Ölbohrungen und akustischen Waffen des Militärs oder Schwankungen im Magnetfeld der Erde: Theorien über die Ursachen für Massenstrandungen der Meeresgiganten gibt es mittlerweile viele. Aber noch keine hat bisher allen wissenschaftlichen Prüfungen Stand gehalten. Oder gibt es am Ende gar keine simple Erklärung für die Massenstrandungen? Klimawandel, Sonnenstürme, Umweltgifte: Müssen mehrere Gründe zusammenkommen, damit Wale ihre Orientierung verlieren und kollektiv „Selbstmord“ begehen?

]]>
0
Der große Blow-Out – Ölflut im Golf von Mexiko Am 20. April 2010 begann mit einer Explosion auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko eine der größten Umweltkatastrophen der Neuzeit. Seither flossen täglich mehrere Millionen Liter Öl ins Meer. Erst Monate nach dem Unfall gelang es dem Ölkonzern BP zum ersten Mal, den Ölstrom zu stoppen. Doch warum mussten erst mehr als 600 Millionen Liter Öl ins Meer fließen und Monate vergehen, bis dies gelang? Und warum musste es überhaupt erst zu dem Unfall kommen? Diese Fragen stellt nicht nur der US-Untersuchungsausschuss zu dem Vorfall, auch Lagerstättengeologen und Ingenieure weltweit beschäftigen sich damit. Unter ihnen auch Wilhelm Dominik, Professor für Explorationsgeologie an der Technischen Universität Berlin. Seiner Meinung nach sind im Golf von Mexiko gleich mehrere Fehler gemacht worden.  Die Vorgeschichte der Katastrophe, was bis heute passiert ist und welche Pannen nachweislich oder auch nur möglicherweise gemacht wurden, rollen wir hier noch einmal auf. Auch was hinter dem ersten echten Erfolg im Stoppen des Öls steht, wird erklärt. Mehr zum Thema finden Sie auch in unserem ständig aktualisierten Special zur Ölkatastrophe Deepwater Horizona

]]>
Thu, 03 Nov 2016 00:55:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a78ae62d6789734d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a78ae62d6789734d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 20. April 2010 begann mit einer Explosion auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko eine der größten Umweltkatastrophen der Neuzeit. Seither flossen täglich mehrere Millionen Liter Öl ins Meer. Erst Monate nach dem Unfall gelang es dem Ölkonzern BP zum ersten Mal, den Ölstrom zu stoppen. Doch warum mussten erst mehr als 600 Millionen Liter Öl ins Meer fließen und Monate vergehen, bis dies gelang? Und warum musste es überhaupt erst zu dem Unfall kommen? Diese Fragen stellt nicht nur der US-Untersuchungsausschuss zu dem Vorfall, auch Lagerstättengeologen und Ingenieure weltweit beschäftigen sich damit. Unter ihnen auch Wilhelm Dominik, Professor für Explorationsgeologie an der Technischen Universität Berlin. Seiner Meinung nach sind im Golf von Mexiko gleich mehrere Fehler gemacht worden.  Die Vorgeschichte der Katastrophe, was bis heute passiert ist und welche Pannen nachweislich oder auch nur möglicherweise gemacht wurden, rollen wir hier noch einmal auf. Auch was hinter dem ersten echten Erfolg im Stoppen des Öls steht, wird erklärt. Mehr zum Thema finden Sie auch in unserem ständig aktualisierten Special zur Ölkatastrophe Deepwater Horizona

]]>
0
Fracking– Vollgas oder voll auf die Bremse? Erdgas ist ein wertvoller Rohstoff, doch die Vorräte sind begrenzt. Hydraulic Fracturing, kurz "Fracking", ist eine Fördermethode, mit der zuvor unerreichbare Gasvorkommen erschlossen werden können. Die verfügbaren Gasreserven wachsen damit um ein Vielfaches – auch im deutschen Untergrund. Löst das unsere Energie- und Rohstoffprobleme? Auf den Schiefergas-Rausch in den USA folgte schnell die Ernüchterung: Fracking bringt mehr und mehr Umweltprobleme mit sich. Das billige Gas aus eigenem Boden kommt zu einem hohen Preis: Giftige Chemikalien bedrohen das Grundwasser, bei der Gasförderung treten klimaschädliche Gase aus. Die Risse im Gestein lassen sich nur schwer kontrollieren und könnten sogar Erdbeben auslösen. Die entstehende Belastung für Mensch und Umwelt ist viel größer, als zu Beginn des Gas-Booms angenommen. In Deutschland ist die Zukunft des Frackings darum ein Streitthema: Befürworter sehen ein Ende der Abhängigkeit von teuren Rohstoff-Importen und fallende Strompreise. Gegnern sind die Risiken für Umwelt und Gesundheit zu groß und zu schwierig abzuschätzen. Lassen sich diese Probleme kontrollieren oder vermeiden? Kommt Fracking auch in Deutschland zum Einsatz? Falls ja, welche Sicherheitsauflagen sind gefordert?

]]>
Thu, 03 Nov 2016 01:23:51 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a7f4c62d678ec35d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581a7f4c62d678ec35d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Erdgas ist ein wertvoller Rohstoff, doch die Vorräte sind begrenzt. Hydraulic Fracturing, kurz "Fracking", ist eine Fördermethode, mit der zuvor unerreichbare Gasvorkommen erschlossen werden können. Die verfügbaren Gasreserven wachsen damit um ein Vielfaches – auch im deutschen Untergrund. Löst das unsere Energie- und Rohstoffprobleme? Auf den Schiefergas-Rausch in den USA folgte schnell die Ernüchterung: Fracking bringt mehr und mehr Umweltprobleme mit sich. Das billige Gas aus eigenem Boden kommt zu einem hohen Preis: Giftige Chemikalien bedrohen das Grundwasser, bei der Gasförderung treten klimaschädliche Gase aus. Die Risse im Gestein lassen sich nur schwer kontrollieren und könnten sogar Erdbeben auslösen. Die entstehende Belastung für Mensch und Umwelt ist viel größer, als zu Beginn des Gas-Booms angenommen. In Deutschland ist die Zukunft des Frackings darum ein Streitthema: Befürworter sehen ein Ende der Abhängigkeit von teuren Rohstoff-Importen und fallende Strompreise. Gegnern sind die Risiken für Umwelt und Gesundheit zu groß und zu schwierig abzuschätzen. Lassen sich diese Probleme kontrollieren oder vermeiden? Kommt Fracking auch in Deutschland zum Einsatz? Falls ja, welche Sicherheitsauflagen sind gefordert?

]]>
0
Wohin mit dem Kohlendioxid? Auf der Suche nach sicheren Speichern im Untergrund Trotz ambitionierter Klimaschutzvorhaben stößt die Menschheit seit Jahren immer mehr Treibhausgase aus. Die Rate der aktuellen CO2-Emissionen ist höher als jemals zuvor in den letzten 66 Millionen Jahren – und eine Reduktion nicht in Sicht. Lange Zeit galt Wissenschaftlern und Politikern eine innovative Technologie als möglicher Ausweg aus dem Dilemma: die sogenannte CO2-Abtrennung und -Speicherung. Doch wie steht es heute um den einstigen Hoffnungsträger? Bereits seit Mitte der 1990er Jahren erforschen Wissenschaftler die Potenziale der CO2-Sequestrierung. Die Idee hinter der Technologie ist simpel: Das Treibhausgas soll aus Emissionen isoliert und tief im Untergrund gelagert werden – dort, wo es dem Klima nicht schaden kann. Die Methode ist allerdings umstritten. Denn sie ist teuer und Kritiker befürchten Risiken für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig gilt die Abtrennung und Lagerung von CO2 aber als notwendiges Mittel, um der globalen Erwärmung noch Einhalt gebieten zu können. Doch eignet sich die unterirdische Kohlendioxid-Speicherung tatsächlich als Lösung für das Klimaproblem – und wie realistisch ist die Umsetzung solcher "Endlager" für das Treibhausgas wirklich? Ein Blick auf die Erfahrungen der letzten Jahre.

]]>
Thu, 03 Nov 2016 17:32:44 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b368e62d678f252d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b368e62d678f252d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Trotz ambitionierter Klimaschutzvorhaben stößt die Menschheit seit Jahren immer mehr Treibhausgase aus. Die Rate der aktuellen CO2-Emissionen ist höher als jemals zuvor in den letzten 66 Millionen Jahren – und eine Reduktion nicht in Sicht. Lange Zeit galt Wissenschaftlern und Politikern eine innovative Technologie als möglicher Ausweg aus dem Dilemma: die sogenannte CO2-Abtrennung und -Speicherung. Doch wie steht es heute um den einstigen Hoffnungsträger? Bereits seit Mitte der 1990er Jahren erforschen Wissenschaftler die Potenziale der CO2-Sequestrierung. Die Idee hinter der Technologie ist simpel: Das Treibhausgas soll aus Emissionen isoliert und tief im Untergrund gelagert werden – dort, wo es dem Klima nicht schaden kann. Die Methode ist allerdings umstritten. Denn sie ist teuer und Kritiker befürchten Risiken für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig gilt die Abtrennung und Lagerung von CO2 aber als notwendiges Mittel, um der globalen Erwärmung noch Einhalt gebieten zu können. Doch eignet sich die unterirdische Kohlendioxid-Speicherung tatsächlich als Lösung für das Klimaproblem – und wie realistisch ist die Umsetzung solcher "Endlager" für das Treibhausgas wirklich? Ein Blick auf die Erfahrungen der letzten Jahre.

]]>
0
Meeresenergie – Strom für das 3. Jahrtausend? Das Meer - Forschungsstandort, Nahrungsquelle, Transportweg, Tummelplatz für Sportler und Erholungssuchende. Seit ewigen Zeiten hat sich der Mensch die gigantischen Wassermassen der Ozeane dienstbar gemacht.  Ebenso lange sind die Wissenschaftler aber auch davon fasziniert, die nahezu unendlich scheinende Energie der Meere zur Stromproduktion zu nutzen. Denn könnte irgendwann nur ein Zehntel der Kraft gewonnen werden, die in den Brandungswellen der Ozeane gespeichert ist, wäre damit der ständig wachsende Hunger nach Energie auf der ganzen Welt mehr als gedeckt.  Welche Möglichkeiten zur Nutzung der Ozeane gibt es? Wie groß ist ihre Bedeutung zur Sicherung der Energieversorgung im dritten Jahrtausend? Ist die Nutzung dieser erneuerbaren Energien wirklich umweltfreundlich? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten. 

 

]]>
Thu, 03 Nov 2016 17:39:11 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b35f362d678ed52d19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b35f362d678ed52d19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Das Meer - Forschungsstandort, Nahrungsquelle, Transportweg, Tummelplatz für Sportler und Erholungssuchende. Seit ewigen Zeiten hat sich der Mensch die gigantischen Wassermassen der Ozeane dienstbar gemacht.  Ebenso lange sind die Wissenschaftler aber auch davon fasziniert, die nahezu unendlich scheinende Energie der Meere zur Stromproduktion zu nutzen. Denn könnte irgendwann nur ein Zehntel der Kraft gewonnen werden, die in den Brandungswellen der Ozeane gespeichert ist, wäre damit der ständig wachsende Hunger nach Energie auf der ganzen Welt mehr als gedeckt.  Welche Möglichkeiten zur Nutzung der Ozeane gibt es? Wie groß ist ihre Bedeutung zur Sicherung der Energieversorgung im dritten Jahrtausend? Ist die Nutzung dieser erneuerbaren Energien wirklich umweltfreundlich? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten. 

 

]]>
0
Garzweiler II – Ein Tagebau sorgt für Aufregung Tagebau, Braunkohle und Garzweiler: Worte, bei denen im Rheinland die Nerven schnell blank liegen. Seit fast einhundert Jahren wird im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach die Landschaft großflächig abgetragen, um die dort flach lagernden Kohleflöze abbauen zu können. Auf mehr als 260 Quadratkilometern wurden dort Dörfer, Strassen, Wälder und Seen buchstäblich weggebaggert. Und ab 2006 sollen durch Garzweiler II die bestehenden Abbaugebiete nochmals erweitert werden. „Ökologische Katastrophe“ schreien die Umweltschützer, „energiepolitische Notwendigkeit“ beharren die Stromkonzerne. Politischer Zündstoff, der in den letzten Jahren sogar fast die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen zum Platzen gebracht hat.  Warum wird eigentlich an der Förderung des fossilen Energieträgers weiterhin festgehalten? Welche Gründe sprechen dafür, den riesigen Landschaftsverbrauch und die klimaschädlichen Emissionen durch die Verstromung der Kohle in Kauf zu nehmen? Ist der Tagebau überhaupt ökonomisch sinnvoll und was passiert mit der riesigen Kraterlandschaft, wenn die Bagger ihre Arbeit erledigt haben? Nicht nur in Garzweiler sondern auch in den anderen Tagebaugebieten Deutschlands gibt es Proteste. Doch wer will schon auf den Strom aus der Steckdose verzichten?

]]>
Thu, 03 Nov 2016 19:48:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b82a862d678f25cd19364 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b82a862d678f25cd19364 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Tagebau, Braunkohle und Garzweiler: Worte, bei denen im Rheinland die Nerven schnell blank liegen. Seit fast einhundert Jahren wird im Städtedreieck Aachen, Köln und Mönchengladbach die Landschaft großflächig abgetragen, um die dort flach lagernden Kohleflöze abbauen zu können. Auf mehr als 260 Quadratkilometern wurden dort Dörfer, Strassen, Wälder und Seen buchstäblich weggebaggert. Und ab 2006 sollen durch Garzweiler II die bestehenden Abbaugebiete nochmals erweitert werden. „Ökologische Katastrophe“ schreien die Umweltschützer, „energiepolitische Notwendigkeit“ beharren die Stromkonzerne. Politischer Zündstoff, der in den letzten Jahren sogar fast die rot-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen zum Platzen gebracht hat.  Warum wird eigentlich an der Förderung des fossilen Energieträgers weiterhin festgehalten? Welche Gründe sprechen dafür, den riesigen Landschaftsverbrauch und die klimaschädlichen Emissionen durch die Verstromung der Kohle in Kauf zu nehmen? Ist der Tagebau überhaupt ökonomisch sinnvoll und was passiert mit der riesigen Kraterlandschaft, wenn die Bagger ihre Arbeit erledigt haben? Nicht nur in Garzweiler sondern auch in den anderen Tagebaugebieten Deutschlands gibt es Proteste. Doch wer will schon auf den Strom aus der Steckdose verzichten?

]]>
0
Leonardo da Vinci – Universalgenie der Renaissance Leonardo da Vinci war mehr als ein hochbegabter Maler: Er war Naturforscher, Architekt, Ingenieur, Astronom, Erfinder – kurz, ein Universalgenie. Im Gegensatz zu seinen berühmten Kunstwerken wie der Mona Lisa oder dem Letzten Abendmahl ist von seinen wissenschaftlichen Errungenschaften jedoch außer seinen Aufzeichnungen kaum etwas für die Nachwelt geblieben. Was bewegte den Verstand dieses außergewöhnlichen und heute von Legenden umrankten Gelehrten?

]]>
Thu, 03 Nov 2016 20:23:08 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b886862d6782a5dd1936c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b886862d6782a5dd1936c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Leonardo da Vinci war mehr als ein hochbegabter Maler: Er war Naturforscher, Architekt, Ingenieur, Astronom, Erfinder – kurz, ein Universalgenie. Im Gegensatz zu seinen berühmten Kunstwerken wie der Mona Lisa oder dem Letzten Abendmahl ist von seinen wissenschaftlichen Errungenschaften jedoch außer seinen Aufzeichnungen kaum etwas für die Nachwelt geblieben. Was bewegte den Verstand dieses außergewöhnlichen und heute von Legenden umrankten Gelehrten?

]]>
0
Graphen – Wundermaterial in zwei Dimensionen Es ist das dünnste Material der Welt, und gleichzeitig eines der härtesten: Graphen, so erwarten viele Forscher, wird die Technikwelt revolutionieren. Mit einer Dicke von nur einem einzigen Kohlenstoff-Atom scheint seine Existenz geradezu unmöglich. Genau dadurch erhält das zweidimensionale Nanomaterial jedoch seine bestechenden Eigenschaften. Zeit, sich das Wundermaterial etwas genauer anzuschauen. Seit seiner Entdeckung fasziniert das Graphen Forscher verschiedenster Fachrichtungen: Materialwissenschaftler nutzen seine Stabilität, Elektroniker schwärmen von seiner Leitfähigkeit. Chemiker und Physiker gleichermaßen versprechen sich aufregende Erkenntnisse in der Grundlagenforschung. Erste technische Anwendungen stecken bereits in frühen Entwicklungsstadien. Schon innerhalb der kommenden Jahre könnten erste Prototypen die Graphen-Revolution einleiten: Leistungsfähigere Computer, faltbare und kratzfeste Bildschirme, flexible Leuchtdioden und noch effizientere Solarzellen auf Graphen-Basis sind vielleicht schon bald Wirklichkeit. Einige Hindernisse gilt es bis dahin jedoch noch zu überwinden.

]]>
Thu, 03 Nov 2016 20:43:05 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b90a062d678f65ed19366 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/581b90a062d678f65ed19366 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Es ist das dünnste Material der Welt, und gleichzeitig eines der härtesten: Graphen, so erwarten viele Forscher, wird die Technikwelt revolutionieren. Mit einer Dicke von nur einem einzigen Kohlenstoff-Atom scheint seine Existenz geradezu unmöglich. Genau dadurch erhält das zweidimensionale Nanomaterial jedoch seine bestechenden Eigenschaften. Zeit, sich das Wundermaterial etwas genauer anzuschauen. Seit seiner Entdeckung fasziniert das Graphen Forscher verschiedenster Fachrichtungen: Materialwissenschaftler nutzen seine Stabilität, Elektroniker schwärmen von seiner Leitfähigkeit. Chemiker und Physiker gleichermaßen versprechen sich aufregende Erkenntnisse in der Grundlagenforschung. Erste technische Anwendungen stecken bereits in frühen Entwicklungsstadien. Schon innerhalb der kommenden Jahre könnten erste Prototypen die Graphen-Revolution einleiten: Leistungsfähigere Computer, faltbare und kratzfeste Bildschirme, flexible Leuchtdioden und noch effizientere Solarzellen auf Graphen-Basis sind vielleicht schon bald Wirklichkeit. Einige Hindernisse gilt es bis dahin jedoch noch zu überwinden.

]]>
0
Geothermie weltweit – Die Lösung aller Energieprobleme? 99 Prozent des Erdballs sind heißer als 1000°C und ein Teil dieser Wärme strömt ständig an die Oberfläche. Könnte man diese in elektrische Energie umwandeln - der Welt-Energiebedarf wäre leicht gedeckt.  Es würden dabei zudem keine Unmengen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen - und auch kein radioaktiver Sondermüll wie bei der Kernenergie. Lassen sich mit Geothermie all unsere Energieprobleme lösen? Auf Geothermie beruht beispielsweise das Heiz- und Kühlsystem im Reichstagsgebäude und in den Parlamentsbauten in Berlin. Dort wird nur noch ein Teil der Heizwärme konventionell hergestellt, ein Großteil der Heizwärme und der Kühlkälte kommt aus geothermischen "Wärme"-Speichern aus der Erde tief unter den Gebäuden. Woher kommt diese Wärme aus der Erde genau? Wie kann man die Erdwärme nutzbar machen? Wofür kann man sie überhaupt verwenden? Gibt es geothermische Energie auch in Deutschland? Ist geothermische Energie wirklich so umweltfreundlich?

 

]]>
Tue, 22 Nov 2016 21:41:20 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5828a39762d6783720f61cc9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5828a39762d6783720f61cc9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin 99 Prozent des Erdballs sind heißer als 1000°C und ein Teil dieser Wärme strömt ständig an die Oberfläche. Könnte man diese in elektrische Energie umwandeln - der Welt-Energiebedarf wäre leicht gedeckt.  Es würden dabei zudem keine Unmengen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid freigesetzt wie bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen - und auch kein radioaktiver Sondermüll wie bei der Kernenergie. Lassen sich mit Geothermie all unsere Energieprobleme lösen? Auf Geothermie beruht beispielsweise das Heiz- und Kühlsystem im Reichstagsgebäude und in den Parlamentsbauten in Berlin. Dort wird nur noch ein Teil der Heizwärme konventionell hergestellt, ein Großteil der Heizwärme und der Kühlkälte kommt aus geothermischen "Wärme"-Speichern aus der Erde tief unter den Gebäuden. Woher kommt diese Wärme aus der Erde genau? Wie kann man die Erdwärme nutzbar machen? Wofür kann man sie überhaupt verwenden? Gibt es geothermische Energie auch in Deutschland? Ist geothermische Energie wirklich so umweltfreundlich?

 

]]>
0
Biomasse – Holz, Stroh und Biogas - Energielieferanten der Zukunft? Deutschland ist "Windkraftweltmeister", Solarzellen zieren viele Gebäude oder Hightech-Geräte, Forscher untersuchen intensiv die Vor- und Nachteile der Geothermie, die Wasserkraft wird ohnehin schon seit ewigen Zeiten zur Energieproduktion verwendet - erneuerbare Energien boomen in Deutschland.  Doch auch in Zeiten des langsamen "Abschieds" von fossilen Brennstoffen fristet die Nutzung von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung noch immer ein Mauerblümchendasein. Gerade mal mit einem Prozent tragen nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Stroh oder Biogas zur Deckung des Primärenergiebedarfs in Deutschland bei.  Wenn es jedoch den Forschern und Energietechnikern gelingt, die gewaltigen Potentiale, die in diesen Bioenergieträgern schlummern, besser zu nutzen, könnte die Biomasse schon bald eine wichtige Rolle im Energiemix des 21. Jahrhunderts spielen...

]]>
Tue, 22 Nov 2016 21:44:12 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583375f862d678e556fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583375f862d678e556fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Deutschland ist "Windkraftweltmeister", Solarzellen zieren viele Gebäude oder Hightech-Geräte, Forscher untersuchen intensiv die Vor- und Nachteile der Geothermie, die Wasserkraft wird ohnehin schon seit ewigen Zeiten zur Energieproduktion verwendet - erneuerbare Energien boomen in Deutschland.  Doch auch in Zeiten des langsamen "Abschieds" von fossilen Brennstoffen fristet die Nutzung von Biomasse zur Strom- und Wärmeerzeugung noch immer ein Mauerblümchendasein. Gerade mal mit einem Prozent tragen nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Stroh oder Biogas zur Deckung des Primärenergiebedarfs in Deutschland bei.  Wenn es jedoch den Forschern und Energietechnikern gelingt, die gewaltigen Potentiale, die in diesen Bioenergieträgern schlummern, besser zu nutzen, könnte die Biomasse schon bald eine wichtige Rolle im Energiemix des 21. Jahrhunderts spielen...

]]>
0
Erdgas aus Schiefer – Shale Gas als Energiequelle der Zukunft? Steigende Preise, schwindende Reserven, boomende Märkte: Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sind knapp und äußerst begehrt. Überall auf der Welt sucht man deshalb händeringend nach neuen Möglichkeiten, um den steigenden Energiehunger der Menschheit zu befriedigen.  In den USA sind Rohstofffirmen dabei fündig geworden – und zwar in so genannten Tonsteinen wie Schiefer, hunderte oder tausende Meter tief unter der Erdoberfläche. Darin lagern gewaltige Mengen an Erdgas, die nur darauf warten, mithilfe modernster Technik „angezapft“ zu werden. Während dieses Shale Gas in den Vereinigten Staaten bereits einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung des Landes liefert – Tendenz stark steigend -, steckt die Erforschung dieser unkonventionellen Erdgasquelle in Europa noch in den Kinderschuhen.  Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn auch bei uns haben Wissenschaft und Rohstoff-Industrie die Zeichen der Zeit erkannt und beginnen mit der intensiven Jagd nach vielversprechenden Shale Gas-Vorkommen. Das Potenzial scheint enorm...

]]>
Tue, 22 Nov 2016 21:44:51 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58337b4162d6781758fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58337b4162d6781758fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Steigende Preise, schwindende Reserven, boomende Märkte: Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sind knapp und äußerst begehrt. Überall auf der Welt sucht man deshalb händeringend nach neuen Möglichkeiten, um den steigenden Energiehunger der Menschheit zu befriedigen.  In den USA sind Rohstofffirmen dabei fündig geworden – und zwar in so genannten Tonsteinen wie Schiefer, hunderte oder tausende Meter tief unter der Erdoberfläche. Darin lagern gewaltige Mengen an Erdgas, die nur darauf warten, mithilfe modernster Technik „angezapft“ zu werden. Während dieses Shale Gas in den Vereinigten Staaten bereits einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung des Landes liefert – Tendenz stark steigend -, steckt die Erforschung dieser unkonventionellen Erdgasquelle in Europa noch in den Kinderschuhen.  Doch das könnte sich schon bald ändern. Denn auch bei uns haben Wissenschaft und Rohstoff-Industrie die Zeichen der Zeit erkannt und beginnen mit der intensiven Jagd nach vielversprechenden Shale Gas-Vorkommen. Das Potenzial scheint enorm...

]]>
0
Biowaffen – Wie groß ist die Gefahr? Sie sind unsichtbar, unberechenbar und wirken schleichend - aber tödlich. Spätestens seit den Milzbrand-Anschlägen in den USA im Herbst 2001 ist klar: Bioterrorismus ist möglich. Selbst wenn eine größere Epidemie ausbleibt, schon die tatsächliche - oder auch nur vermeintliche - Bedrohung durch mikrobielle Killer reicht aus, um Chaos, Verunsicherung und Massenpanik auszulösen. Doch ist diese Angst berechtigt? Wie wahrscheinlich ist der Einsatz von biologischen Kampfstoffen? Und von wem droht Gefahr? Welche Schutzmaßnahmen sind möglich und nötig?

]]>
Tue, 22 Nov 2016 21:45:31 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58349ea862d678cd7afafd9e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58349ea862d678cd7afafd9e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind unsichtbar, unberechenbar und wirken schleichend - aber tödlich. Spätestens seit den Milzbrand-Anschlägen in den USA im Herbst 2001 ist klar: Bioterrorismus ist möglich. Selbst wenn eine größere Epidemie ausbleibt, schon die tatsächliche - oder auch nur vermeintliche - Bedrohung durch mikrobielle Killer reicht aus, um Chaos, Verunsicherung und Massenpanik auszulösen. Doch ist diese Angst berechtigt? Wie wahrscheinlich ist der Einsatz von biologischen Kampfstoffen? Und von wem droht Gefahr? Welche Schutzmaßnahmen sind möglich und nötig?

]]>
0
Seekabel – Schlagadern der Weltkommunikation Mehr als 1,2 Milliarden Menschen nutzen regelmäßig das Internet – mindestens. Jeder Deutsche ist durchschnittlich über eine Stunde täglich online. E-Mails, Download von Filmen und Musik, Anrufe von Berlin nach New York: All dies ist heute längst selbstverständlich und gehört zum Leben ganz einfach dazu. Die Welt hängt am Draht.  Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es sind nicht etwa Satelliten, die den größten Teil der gewaltigen Datenmengen verarbeiten und transportieren, sondern tausende von Kilometer lange Seekabel. Wie überdimensionale Ringelwürmer ziehen sie sich durch die Weltmeere und sorgen dafür, dass Internetverbindungen schnell und reibungslos hergestellt werden und Telefone klingeln. War die Verlegung des ersten Transatlantikkabels im Jahr 1858 noch ein Abenteuer und eine „Sternstunde der Menschheit“, ist das Legen neuer Trassen heute längst kein großes Problem mehr. Schon bald werden auch die entferntesten Zipfel der menschlichen Zivilisation über immer neue - und bessere - Datenhighways mit dem Rest der Welt verbunden sein.  Doch das Nervensystem der Weltkommunikation ist verletzlicher als man denkt. Seebeben, Schiffsanker, Schleppnetze und Kabeldiebe sorgen regelmäßig dafür, dass interkontinentale Verbindungen gekappt werden und ein Rückfall in die digitale Steinzeit droht…

]]>
Tue, 22 Nov 2016 21:46:36 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/582898e562d678411ef61cc9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/582898e562d678411ef61cc9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mehr als 1,2 Milliarden Menschen nutzen regelmäßig das Internet – mindestens. Jeder Deutsche ist durchschnittlich über eine Stunde täglich online. E-Mails, Download von Filmen und Musik, Anrufe von Berlin nach New York: All dies ist heute längst selbstverständlich und gehört zum Leben ganz einfach dazu. Die Welt hängt am Draht.  Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es sind nicht etwa Satelliten, die den größten Teil der gewaltigen Datenmengen verarbeiten und transportieren, sondern tausende von Kilometer lange Seekabel. Wie überdimensionale Ringelwürmer ziehen sie sich durch die Weltmeere und sorgen dafür, dass Internetverbindungen schnell und reibungslos hergestellt werden und Telefone klingeln. War die Verlegung des ersten Transatlantikkabels im Jahr 1858 noch ein Abenteuer und eine „Sternstunde der Menschheit“, ist das Legen neuer Trassen heute längst kein großes Problem mehr. Schon bald werden auch die entferntesten Zipfel der menschlichen Zivilisation über immer neue - und bessere - Datenhighways mit dem Rest der Welt verbunden sein.  Doch das Nervensystem der Weltkommunikation ist verletzlicher als man denkt. Seebeben, Schiffsanker, Schleppnetze und Kabeldiebe sorgen regelmäßig dafür, dass interkontinentale Verbindungen gekappt werden und ein Rückfall in die digitale Steinzeit droht…

]]>
0
Lebensmittel-Lügen – Wie Konsumenten ausgetrickst werden Appetitlich aussehende Fleisch- und Wurstwaren, frisches Obst und Gemüse, nahezu unendliche Reihen mit Joghurt, Käse oder Konfitüre: Auf den ersten Blick bieten unsere Supermärkte alles, was das Herz begehrt. Doch der schöne Schein trügt. Denn in der Lebensmittelbranche wird geschummelt und getäuscht, was das Zeug hält.  Billige Imitate statt hochwertiger Produkte, gut gestylte Mogelpackungen, „saubere Etiketten“, die uns gesunde Waren ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker vorgaukeln: Dies sind nur ein paar der Tricks, mit denen uns die Hersteller überlisten und zum Kaufen verführen wollen.  Mit erstaunlichem Erfolg: Denn die Verbraucher finden sich in dem Dschungel aus Werbelügen, bunten Bildern und kryptischen Verpackungsangaben mittlerweile kaum noch zurecht. Am Ende wissen sie oft gar nicht so genau, was sie eigentlich gekauft und zuhause auf dem Teller liegen haben.  Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen der ebenso verführerischen wie erschreckenden neuen Welt des Essens…

]]>
Tue, 22 Nov 2016 22:52:01 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834ba7762d678c90efafd8c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834ba7762d678c90efafd8c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Appetitlich aussehende Fleisch- und Wurstwaren, frisches Obst und Gemüse, nahezu unendliche Reihen mit Joghurt, Käse oder Konfitüre: Auf den ersten Blick bieten unsere Supermärkte alles, was das Herz begehrt. Doch der schöne Schein trügt. Denn in der Lebensmittelbranche wird geschummelt und getäuscht, was das Zeug hält.  Billige Imitate statt hochwertiger Produkte, gut gestylte Mogelpackungen, „saubere Etiketten“, die uns gesunde Waren ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker vorgaukeln: Dies sind nur ein paar der Tricks, mit denen uns die Hersteller überlisten und zum Kaufen verführen wollen.  Mit erstaunlichem Erfolg: Denn die Verbraucher finden sich in dem Dschungel aus Werbelügen, bunten Bildern und kryptischen Verpackungsangaben mittlerweile kaum noch zurecht. Am Ende wissen sie oft gar nicht so genau, was sie eigentlich gekauft und zuhause auf dem Teller liegen haben.  Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen der ebenso verführerischen wie erschreckenden neuen Welt des Essens…

]]>
0
Rätsel "Nessie" – Auf der Suche nach dem Seeungeheuer Tausende von Touristen besuchen jedes Jahr die Ufer des schottischen Loch Ness. Doch so reizvoll und idyllisch der See auch sein mag, seine Besucher haben ganz Anderes im Sinn: Sie suchen "Nessie".  Das Ungeheuer vom Loch Ness ist fraglos das berühmteste "Seemonster" überhaupt und weltweit eines der bekannstesten Phänomene der Kryptozoologie. Unzählige Zeitungsartikel, Fernsehdokumentationen aber auch Spielfilme setzen das "Ungeheuer vom Loch Ness" in Szene und liefern bis heute Gläubigen wie Skeptikern immer neuen Stoff für Diskussionen. Doch was steckt wirklich dahinter? Gibt es ein wie auch immer geartetes unbekanntes Wesen im See oder sind alle vermeintlichen Sichtungen nur optische Täuschungen, fehlgedeutete Wellenmuster und Wunschdenken? Seit Jahrzehnten versuchen nicht nur Nessie-Enthusiasten, sondern auch seriöse Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen, dem rätselhaften Phänomen auf den Grund zu gehen...

]]>
Thu, 24 Nov 2016 19:41:01 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583730a562d6787f40fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583730a562d6787f40fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Tausende von Touristen besuchen jedes Jahr die Ufer des schottischen Loch Ness. Doch so reizvoll und idyllisch der See auch sein mag, seine Besucher haben ganz Anderes im Sinn: Sie suchen "Nessie".  Das Ungeheuer vom Loch Ness ist fraglos das berühmteste "Seemonster" überhaupt und weltweit eines der bekannstesten Phänomene der Kryptozoologie. Unzählige Zeitungsartikel, Fernsehdokumentationen aber auch Spielfilme setzen das "Ungeheuer vom Loch Ness" in Szene und liefern bis heute Gläubigen wie Skeptikern immer neuen Stoff für Diskussionen. Doch was steckt wirklich dahinter? Gibt es ein wie auch immer geartetes unbekanntes Wesen im See oder sind alle vermeintlichen Sichtungen nur optische Täuschungen, fehlgedeutete Wellenmuster und Wunschdenken? Seit Jahrzehnten versuchen nicht nur Nessie-Enthusiasten, sondern auch seriöse Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen, dem rätselhaften Phänomen auf den Grund zu gehen...

]]>
0
Haie – Vom Jäger zum Gejagten Seit mehr als 400 Millionen Jahren leben Haie in den Meeren unseres blauen Planeten. Lange Zeit waren sie dabei die unumstrittenen Herrscher im Reich Neptuns und hatten kaum Gegner zu fürchten.  Doch aus den Jägern der Meere sind mittlerweile Gejagte geworden. Immer mehr Haie landen in den Netzen der weltweiten Fischerei-Armada - sei es als Beifang oder zur Bereicherung des Speisezettels der Verbraucher.  Jetzt aber schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Durch die unreglementierte Fischerei auf Haie sind viele Bestände dramatisch zurückgegangen und einige der rund 460 Haiarten sind heute sogar bereits vom Aussterben bedroht...

]]>
Fri, 25 Nov 2016 14:55:38 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b252d62d678622a1b5e0e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579b252d62d678622a1b5e0e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Seit mehr als 400 Millionen Jahren leben Haie in den Meeren unseres blauen Planeten. Lange Zeit waren sie dabei die unumstrittenen Herrscher im Reich Neptuns und hatten kaum Gegner zu fürchten.  Doch aus den Jägern der Meere sind mittlerweile Gejagte geworden. Immer mehr Haie landen in den Netzen der weltweiten Fischerei-Armada - sei es als Beifang oder zur Bereicherung des Speisezettels der Verbraucher.  Jetzt aber schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Durch die unreglementierte Fischerei auf Haie sind viele Bestände dramatisch zurückgegangen und einige der rund 460 Haiarten sind heute sogar bereits vom Aussterben bedroht...

]]>
0
Träumen – Wenn das Gehirn eigene Wege geht... Wenn wir schlafen, tauchen wir ein in eine fremde Welt - die des Traums. Denn auch wenn wir die Augen schließen - unser Gehirn schläft nicht. Nervenzellen feuern, erzeugen Bilder, Geräusche und manchmal täuschend echte Traumwelten. Aber wie? Und vor allem warum? Bis heute gibt der Traum den Wissenschaftlern Rätsel auf. Kaum etwas ist bisher über seine auslösenden Mechanismen und die dabei ablaufenden Prozesse im Gehirn bekannt. Und auch über den Sinn und die biologische Funktion des Träumens wird unter Schlafforschern heiß diskutiert...

]]>
Mon, 28 Nov 2016 17:49:05 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583c5ab662d678e56050f022 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583c5ab662d678e56050f022 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wenn wir schlafen, tauchen wir ein in eine fremde Welt - die des Traums. Denn auch wenn wir die Augen schließen - unser Gehirn schläft nicht. Nervenzellen feuern, erzeugen Bilder, Geräusche und manchmal täuschend echte Traumwelten. Aber wie? Und vor allem warum? Bis heute gibt der Traum den Wissenschaftlern Rätsel auf. Kaum etwas ist bisher über seine auslösenden Mechanismen und die dabei ablaufenden Prozesse im Gehirn bekannt. Und auch über den Sinn und die biologische Funktion des Träumens wird unter Schlafforschern heiß diskutiert...

]]>
0
Die innere Uhr – Was lässt uns ticken? Sie regelt unsere Temperatur, macht uns wach oder müde und beeinflusst unseren Hormonhaushalt - die innere Uhr. In allen lebenden Wesen sorgt dieser biologische Zeitmesser dafür, das die vielen Abläufe im Körper mit sich und der Umwelt synchron laufen. Doch wo sitzt diese geheimnisvolle Uhr? Und woher weiß sie, welche Zeit es geschlagen hat? Schon seit Jahrhunderten sind Chronobiologen auf der Suche nach dem, was "uns ticken lässt".  Doch erst heute, im Zeitalter der modernen Gentechnik, gelingt es ihnen, einen ersten Blick in den Mechanismus des biologischen Uhrwerks zu werfen...

]]>
Mon, 28 Nov 2016 19:18:36 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583c69ab62d678446250f023 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/583c69ab62d678446250f023 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie regelt unsere Temperatur, macht uns wach oder müde und beeinflusst unseren Hormonhaushalt - die innere Uhr. In allen lebenden Wesen sorgt dieser biologische Zeitmesser dafür, das die vielen Abläufe im Körper mit sich und der Umwelt synchron laufen. Doch wo sitzt diese geheimnisvolle Uhr? Und woher weiß sie, welche Zeit es geschlagen hat? Schon seit Jahrhunderten sind Chronobiologen auf der Suche nach dem, was "uns ticken lässt".  Doch erst heute, im Zeitalter der modernen Gentechnik, gelingt es ihnen, einen ersten Blick in den Mechanismus des biologischen Uhrwerks zu werfen...

]]>
0
Der bewohnte Mensch – Unseren "Untermietern" auf der Spur Wir Menschen sind hoffnungslos in der Minderheit - nicht nur auf der Erde, sondern auch in unserer eigenen Haut: In und auf unserem Körper leben mehr fremde Organismen als menschliche Zellen. Eine vielfältige Flora und Fauna aus Bakterien, Amöben, Pilzen, Milben und oft auch Würmern besiedelt den Lebensraum Mensch.  Und dies keineswegs nur dann, wenn wir krank sind. Im Gegenteil. Gerade das Vorhandensein dieser meist harmlosen, oft sogar nützlichen Mitbewohner ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit. Fehlen sie, droht Gefahr...  Wer sind unsere Mitbewohner? Wo sitzen sie? Und welche Rolle spielen sie im Ökosystem Mensch?

]]>
Thu, 01 Dec 2016 21:09:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5840691a62d678b20850f020 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5840691a62d678b20850f020 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wir Menschen sind hoffnungslos in der Minderheit - nicht nur auf der Erde, sondern auch in unserer eigenen Haut: In und auf unserem Körper leben mehr fremde Organismen als menschliche Zellen. Eine vielfältige Flora und Fauna aus Bakterien, Amöben, Pilzen, Milben und oft auch Würmern besiedelt den Lebensraum Mensch.  Und dies keineswegs nur dann, wenn wir krank sind. Im Gegenteil. Gerade das Vorhandensein dieser meist harmlosen, oft sogar nützlichen Mitbewohner ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit. Fehlen sie, droht Gefahr...  Wer sind unsere Mitbewohner? Wo sitzen sie? Und welche Rolle spielen sie im Ökosystem Mensch?

]]>
0
Asphaltvulkane – Bizarrer Lebensraum auf Salz und Bitumen Ihr Grundgerüst besteht aus Salz, sie spucken Asphalt statt Lava und auf ihren Flanken tummeln sich viele exotische Organismen: Die vor knapp drei Jahren im Golf von Mexiko entdeckten Asphaltvulkane der Tiefsee gelten als eines der ungewöhnlichsten Ökosysteme der Erde, als bizarrer Lebensraum in eisiger Kälte und totaler Finsternis. Erst zweimal haben Forscher mithilfe von ferngesteuerten Tauchrobotern die bis zu 800 Meter hohen Hügel am Meeresboden besucht und dabei erste Einblicke in das Geschehen in rund 3.300 Metern Tiefe gewonnen. Doch noch immer handelt es sich bei ihnen um eine Art „Black box“, eine Welt voller Rätsel. Wie entstehen die mysteriösen Asphaltvulkane? Warum können auf den Meter dicken Schichten aus Bitumen und Gestein Bakterien, Würmer und Muscheln leben und sich offenbar sogar davon ernähren? Gibt es auch außerhalb des Golfs von Mexiko Asphaltvulkane? Auf alle diese Fragen haben die Forscher erst ansatzweise eine Antwort gefunden...

]]>
Fri, 02 Dec 2016 18:58:51 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5841b37162d678475e50f020 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5841b37162d678475e50f020 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ihr Grundgerüst besteht aus Salz, sie spucken Asphalt statt Lava und auf ihren Flanken tummeln sich viele exotische Organismen: Die vor knapp drei Jahren im Golf von Mexiko entdeckten Asphaltvulkane der Tiefsee gelten als eines der ungewöhnlichsten Ökosysteme der Erde, als bizarrer Lebensraum in eisiger Kälte und totaler Finsternis. Erst zweimal haben Forscher mithilfe von ferngesteuerten Tauchrobotern die bis zu 800 Meter hohen Hügel am Meeresboden besucht und dabei erste Einblicke in das Geschehen in rund 3.300 Metern Tiefe gewonnen. Doch noch immer handelt es sich bei ihnen um eine Art „Black box“, eine Welt voller Rätsel. Wie entstehen die mysteriösen Asphaltvulkane? Warum können auf den Meter dicken Schichten aus Bitumen und Gestein Bakterien, Würmer und Muscheln leben und sich offenbar sogar davon ernähren? Gibt es auch außerhalb des Golfs von Mexiko Asphaltvulkane? Auf alle diese Fragen haben die Forscher erst ansatzweise eine Antwort gefunden...

]]>
0
Riesenwellen – Aufruhr in Poseidons Reich 40 Meter hoch, wie aus dem Nichts auftauchend und mit verheerender Wirkung: Schon seit ewigen Zeiten berichten Seefahrer über Riesenwellen, die auf dem offenen Meer Schiffe überrollen und zum Sinken bringen. Lange hat man solche Geschichten für Seemannsgarn gehalten, doch heute weiß man, dass es solche Riesenwellen tatsächlich gibt. Und nicht nur das. Sie sind sogar viel häufiger als man früher vermutet hat. Mindestens zehn schwere Schiffsunglücke - so schätzen die Wissenschaftler - gehen Jahr für Jahr auf das Konto der Monsterwellen.  Forscher weltweit versuchen deshalb den Geheimnissen der Riesenwellen auf die Spur zu kommen, um in Zukunft Mensch und Technik besser vor solchen Katastrophen schützen zu können...

]]>
Fri, 02 Dec 2016 19:14:29 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5841b80a62d678e55e50f023 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5841b80a62d678e55e50f023 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin 40 Meter hoch, wie aus dem Nichts auftauchend und mit verheerender Wirkung: Schon seit ewigen Zeiten berichten Seefahrer über Riesenwellen, die auf dem offenen Meer Schiffe überrollen und zum Sinken bringen. Lange hat man solche Geschichten für Seemannsgarn gehalten, doch heute weiß man, dass es solche Riesenwellen tatsächlich gibt. Und nicht nur das. Sie sind sogar viel häufiger als man früher vermutet hat. Mindestens zehn schwere Schiffsunglücke - so schätzen die Wissenschaftler - gehen Jahr für Jahr auf das Konto der Monsterwellen.  Forscher weltweit versuchen deshalb den Geheimnissen der Riesenwellen auf die Spur zu kommen, um in Zukunft Mensch und Technik besser vor solchen Katastrophen schützen zu können...

]]>
0
Gebirge als Lebensraum – Bedeutung und Bedrohung Gebirge bedecken ein Viertel der Erdoberfläche und beherbergen zehn Prozent der Weltbevölkerung. Doch nicht nur für die Bergbewohner, auch für den Rest der Menschheit sind sie wichtige Lebensgrundlage. Als "Wasserschlösser der Erde" sind Gebirge bedeutende Trinkwasserlieferanten und bieten zudem ein Refugium für zahlreiche vom Massensterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.  Doch das sensible Ökosystem der Gebirgsriesen gerät weltweit aus dem Gleichgewicht. Die Alpen werden zur Sportarena Europas umfunktioniert, 100 Millionen Touristen vergnügen sich jährlich im "Dachgarten Europas". Auch der Himalaya leidet unter einem wachsenden Trekking-Tourismus, der die Belastung des Gebirges durch die explosionsartig wachsende Bevölkerung noch verstärkt. Der globale Klimawandel setzt den Gebirgen zusätzlich zu. Gletscher schmelzen und legen steile Felshänge und Geröllmassen frei. In der Folge nehmen Extremereignisse wie Schuttströme oder Bergstürze beträchtlich zu. Für die in den Gebirge lebenden und wirtschaftenden Menschen werden diese damit zunehmend zu Gefahrenräumen. Um das Bewußtsein für die Verletzlichkeit und die Bedrohung von Gebirgen zu schärfen und zugleich Strategien für ihren Schutz zu entwickeln, hat die UNO das Jahr 2002 zum internationalen "Jahr der Berge" erklärt.

]]>
Sun, 04 Dec 2016 19:27:04 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5844557762d6785f5d8df10a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5844557762d6785f5d8df10a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Gebirge bedecken ein Viertel der Erdoberfläche und beherbergen zehn Prozent der Weltbevölkerung. Doch nicht nur für die Bergbewohner, auch für den Rest der Menschheit sind sie wichtige Lebensgrundlage. Als "Wasserschlösser der Erde" sind Gebirge bedeutende Trinkwasserlieferanten und bieten zudem ein Refugium für zahlreiche vom Massensterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.  Doch das sensible Ökosystem der Gebirgsriesen gerät weltweit aus dem Gleichgewicht. Die Alpen werden zur Sportarena Europas umfunktioniert, 100 Millionen Touristen vergnügen sich jährlich im "Dachgarten Europas". Auch der Himalaya leidet unter einem wachsenden Trekking-Tourismus, der die Belastung des Gebirges durch die explosionsartig wachsende Bevölkerung noch verstärkt. Der globale Klimawandel setzt den Gebirgen zusätzlich zu. Gletscher schmelzen und legen steile Felshänge und Geröllmassen frei. In der Folge nehmen Extremereignisse wie Schuttströme oder Bergstürze beträchtlich zu. Für die in den Gebirge lebenden und wirtschaftenden Menschen werden diese damit zunehmend zu Gefahrenräumen. Um das Bewußtsein für die Verletzlichkeit und die Bedrohung von Gebirgen zu schärfen und zugleich Strategien für ihren Schutz zu entwickeln, hat die UNO das Jahr 2002 zum internationalen "Jahr der Berge" erklärt.

]]>
0
Müllkippe Meer – Ein Ökodesaster mit Langzeitfolgen Lange galten die Weltmeere als Symbol für unberührte Weiten und als nahezu unerschöpflicher Quell des Lebens. Doch das war einmal: Ölunfälle, Überfischung, Einleitung von Chemieabfällen: Der Mensch hat längst massiv in dieses gewaltige Ökosystem eingegriffen und seine Spuren hinterlassen. In den Ozeanen der Erde gibt es aber noch ein weiteres Phänomen, das sich immer mehr als Ökodesaster entpuppt: Müll, genauer Plastikmüll.  Dabei geht es nicht um einzelne Babyschnuller, PET-Flaschen oder Tupperdosen, sondern um gewaltige, zusammenhängende Müllteppiche, die manchmal sogar die Größe Deutschlands oder Zentraleuropas erreichen. In einigen Meeresregionen haben sich riesige Müllstrudel gebildet, die wie von Geisterhand getrieben ihre Kreise ziehen und dabei im Wasser treibende Plastikteile geradezu magisch „ansaugen“.  Die berüchtigtste schwimmende Müllhalde ist der Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik. Er soll nach Schätzungen von Experten bis zu 100 Millionen Tonnen Kunststoffabfall mit sich führen – Tendenz stark steigend.  Doch wie kommen die ganzen Abfälle ins Meer? Warum entstehen in manchen Regionen solche überdimensionalen Müllansammlungen? Wie gefährlich ist die Plastiksuppe für alles Leben im Meer, aber auch für uns Menschen? Und vor allem: Was kann man gegen das Müllproblem tun? Diese und viele andere Fragen versuchen Meeresforscher seit einiger Zeit zu beantworten – nicht immer mit Erfolg…

]]>
Sun, 04 Dec 2016 20:10:03 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584465d262d678cc5e8df10e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584465d262d678cc5e8df10e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Lange galten die Weltmeere als Symbol für unberührte Weiten und als nahezu unerschöpflicher Quell des Lebens. Doch das war einmal: Ölunfälle, Überfischung, Einleitung von Chemieabfällen: Der Mensch hat längst massiv in dieses gewaltige Ökosystem eingegriffen und seine Spuren hinterlassen. In den Ozeanen der Erde gibt es aber noch ein weiteres Phänomen, das sich immer mehr als Ökodesaster entpuppt: Müll, genauer Plastikmüll.  Dabei geht es nicht um einzelne Babyschnuller, PET-Flaschen oder Tupperdosen, sondern um gewaltige, zusammenhängende Müllteppiche, die manchmal sogar die Größe Deutschlands oder Zentraleuropas erreichen. In einigen Meeresregionen haben sich riesige Müllstrudel gebildet, die wie von Geisterhand getrieben ihre Kreise ziehen und dabei im Wasser treibende Plastikteile geradezu magisch „ansaugen“.  Die berüchtigtste schwimmende Müllhalde ist der Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik. Er soll nach Schätzungen von Experten bis zu 100 Millionen Tonnen Kunststoffabfall mit sich führen – Tendenz stark steigend.  Doch wie kommen die ganzen Abfälle ins Meer? Warum entstehen in manchen Regionen solche überdimensionalen Müllansammlungen? Wie gefährlich ist die Plastiksuppe für alles Leben im Meer, aber auch für uns Menschen? Und vor allem: Was kann man gegen das Müllproblem tun? Diese und viele andere Fragen versuchen Meeresforscher seit einiger Zeit zu beantworten – nicht immer mit Erfolg…

]]>
0
„Super-Keime“ auf dem Vormarsch - Droht das Ende der Antibiotika? Antibiotika haben die Welt verändert. Mit ihrer Entdeckung vor mehr als 80 Jahren wurden zuvor tödliche Infektionen zu kurierbaren Intermezzi, bedrohliche Krankheitserreger zu besiegbaren Feinden. Doch die Freude war nicht von langer Dauer: Immer mehr Keime sind inzwischen resistent gegen Antibiotika, die einst so scharfen Waffen der Medizin sind stumpf geworden. Droht uns ein Rückfall in prä-antibiotische Zeiten? Klar ist: Das Problem der Resistenzen ist selbstgemacht. Erst die verbreitete Nutzung der Antibiotika hat den Selektionsdruck erzeugt, der Bakterien mit wirksamen Strategien gegen die Mittel erfolgreich machte. Klar ist aber auch, dass eben dieser Prozess eine ganz natürliche Entwicklung ist, ein normaler Bestandteil des Millionen Jahre alten Wettrüstens zwischen Mensch und Mikrobe. Nachdem wir dabei jahrelang die Nase vorn hatten, haben die Keime nun wieder aufgeholt. Immer häufiger sind Ärzte im Kampf gegen multiresistente Krankenhauskeime wie MRSA oder Pseudomonas aeruginosa machtlos. Darüberhinaus ist in den letzten Monaten in Indien ein neues Resistenzgen aufgetaucht, dass sich inzwischen auch nach Europa und Amerika ausgebreitet hat. Das von dem leicht übertragbaren Gen produzierte Abwehrenzym NDM-1 macht die Bakterien immun selbst gegen viele Notfallantibiotika. Damit werden auch diese „Mittel der letzten Wahl“ zunehmend wirkungslos. Ob dieser Trend anhält und ob die „Super-Keime“ auch langfristig den Sieg erringen, hängt davon ab, ob und wie jetzt gehandelt wird…

]]>
Wed, 07 Dec 2016 11:33:59 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834a6a162d678340afafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834a6a162d678340afafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Antibiotika haben die Welt verändert. Mit ihrer Entdeckung vor mehr als 80 Jahren wurden zuvor tödliche Infektionen zu kurierbaren Intermezzi, bedrohliche Krankheitserreger zu besiegbaren Feinden. Doch die Freude war nicht von langer Dauer: Immer mehr Keime sind inzwischen resistent gegen Antibiotika, die einst so scharfen Waffen der Medizin sind stumpf geworden. Droht uns ein Rückfall in prä-antibiotische Zeiten? Klar ist: Das Problem der Resistenzen ist selbstgemacht. Erst die verbreitete Nutzung der Antibiotika hat den Selektionsdruck erzeugt, der Bakterien mit wirksamen Strategien gegen die Mittel erfolgreich machte. Klar ist aber auch, dass eben dieser Prozess eine ganz natürliche Entwicklung ist, ein normaler Bestandteil des Millionen Jahre alten Wettrüstens zwischen Mensch und Mikrobe. Nachdem wir dabei jahrelang die Nase vorn hatten, haben die Keime nun wieder aufgeholt. Immer häufiger sind Ärzte im Kampf gegen multiresistente Krankenhauskeime wie MRSA oder Pseudomonas aeruginosa machtlos. Darüberhinaus ist in den letzten Monaten in Indien ein neues Resistenzgen aufgetaucht, dass sich inzwischen auch nach Europa und Amerika ausgebreitet hat. Das von dem leicht übertragbaren Gen produzierte Abwehrenzym NDM-1 macht die Bakterien immun selbst gegen viele Notfallantibiotika. Damit werden auch diese „Mittel der letzten Wahl“ zunehmend wirkungslos. Ob dieser Trend anhält und ob die „Super-Keime“ auch langfristig den Sieg erringen, hängt davon ab, ob und wie jetzt gehandelt wird…

]]>
0
Strom-Maschine unter der Isar: Praterkraftwerk liefert „grüne“ Energie aus Wasserkraft Es ist nahezu unsichtbar, macht keinen Lärm und produziert große Mengen an „grünem“ Strom aus Wasserkraft: Das Praterkraftwerk gehört zu den ungewöhnlichsten Energieprojekten Deutschlands. Denn die Anlage steht nicht irgendwo auf dem Land, sondern im Herzen Münchens, direkt zu Füßen des bayerischen Landtags.  Nicht einmal anderthalb Jahre hat es gedauert, bis das Praterkraftwerk tief unter der Isar fertig war. Seit August 2010 zapft es nun dem Fluss Wasser ab und erzeugt mithilfe einer 30 Tonnen schweren Turbine bis zu zehn Millionen Kilowattstunden Ökostrom jährlich. Diese reichen aus, um rund 4.000 Münchener Haushalte mit emissionsfreier und damit klimafreundlicher Energie zu versorgen. Doch warum ist das Praterkraftwerk ausgerechnet mitten in der Millionenstadt entstanden? Mit welchen Schwierigkeiten hatten die Projekt-Verantwortlichen bei der Realisierung zu kämpfen? Und vor allem: Wie funktioniert die Vorzeigeanlage in Sachen Erneuerbare Energien genau?

]]>
Wed, 07 Dec 2016 11:48:14 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5828ab3662d6784d22f61cc9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5828ab3662d6784d22f61cc9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Es ist nahezu unsichtbar, macht keinen Lärm und produziert große Mengen an „grünem“ Strom aus Wasserkraft: Das Praterkraftwerk gehört zu den ungewöhnlichsten Energieprojekten Deutschlands. Denn die Anlage steht nicht irgendwo auf dem Land, sondern im Herzen Münchens, direkt zu Füßen des bayerischen Landtags.  Nicht einmal anderthalb Jahre hat es gedauert, bis das Praterkraftwerk tief unter der Isar fertig war. Seit August 2010 zapft es nun dem Fluss Wasser ab und erzeugt mithilfe einer 30 Tonnen schweren Turbine bis zu zehn Millionen Kilowattstunden Ökostrom jährlich. Diese reichen aus, um rund 4.000 Münchener Haushalte mit emissionsfreier und damit klimafreundlicher Energie zu versorgen. Doch warum ist das Praterkraftwerk ausgerechnet mitten in der Millionenstadt entstanden? Mit welchen Schwierigkeiten hatten die Projekt-Verantwortlichen bei der Realisierung zu kämpfen? Und vor allem: Wie funktioniert die Vorzeigeanlage in Sachen Erneuerbare Energien genau?

]]>
0
Von der Green IT zum Green Building: Neue Stromspar-Strategien in Technik und Architektur Energiesparlampen, Öko-Waschmaschinen, Passivhäuser: Energieeffizienz ist „In“ in Deutschland. Grund dafür sind vor allem die stark gestiegenen Preise für Strom und Wärme, die ein Loch in die Haushaltskassen reißen - nicht nur bei uns Verbrauchern, sondern auch in Industrie, Wirtschaft und Politik.  Neben vielen bewährten Strategien gibt es heute auch einige neue Ideen, um Energiefressern den Kampf anzusagen oder Strom umweltfreundlich und effektiv zu erzeugen. Ganz im Zeichen der grünen IT steht in diesem Jahr beispielsweise die CeBIT: Stromsparende Servertechnologien, energieeffiziente PCs, Monitore, Drucker und Handys sind der Renner und künden von einer beginnenden Revolution in der Branche. Und auch sonst scheinen der Phantasie und dem Einfallsreichtum von Wissenschaftlern und Ingenieuren kaum Grenzen gesetzt. So soll in Schweden künftig die Körperwärme von Bahnreisenden genutzt werden, um Büros zu heizen. In Norwegen dagegen entsteht gerade der Prototyp eines so genannten Osmosekraftwerkes, das aus Unterschieden im Salzgehalt von Meer- und Süßwasser Energie gewinnt.  Und in Dubai, dem El Dorado für Ölmilliardäre und Architekten, ist ein neuer 313 Meter hoher Wolkenkratzer mit ganz besonderen Eigenschaften geplant: Der „Rotating Tower“ deckt nicht nur seinen eigenen Energiebedarf, sondern versorgt auch noch viele andere Gebäude mit Strom aus Wind und Sonne.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 11:53:13 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58336b5c62d6787052fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58336b5c62d6787052fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Energiesparlampen, Öko-Waschmaschinen, Passivhäuser: Energieeffizienz ist „In“ in Deutschland. Grund dafür sind vor allem die stark gestiegenen Preise für Strom und Wärme, die ein Loch in die Haushaltskassen reißen - nicht nur bei uns Verbrauchern, sondern auch in Industrie, Wirtschaft und Politik.  Neben vielen bewährten Strategien gibt es heute auch einige neue Ideen, um Energiefressern den Kampf anzusagen oder Strom umweltfreundlich und effektiv zu erzeugen. Ganz im Zeichen der grünen IT steht in diesem Jahr beispielsweise die CeBIT: Stromsparende Servertechnologien, energieeffiziente PCs, Monitore, Drucker und Handys sind der Renner und künden von einer beginnenden Revolution in der Branche. Und auch sonst scheinen der Phantasie und dem Einfallsreichtum von Wissenschaftlern und Ingenieuren kaum Grenzen gesetzt. So soll in Schweden künftig die Körperwärme von Bahnreisenden genutzt werden, um Büros zu heizen. In Norwegen dagegen entsteht gerade der Prototyp eines so genannten Osmosekraftwerkes, das aus Unterschieden im Salzgehalt von Meer- und Süßwasser Energie gewinnt.  Und in Dubai, dem El Dorado für Ölmilliardäre und Architekten, ist ein neuer 313 Meter hoher Wolkenkratzer mit ganz besonderen Eigenschaften geplant: Der „Rotating Tower“ deckt nicht nur seinen eigenen Energiebedarf, sondern versorgt auch noch viele andere Gebäude mit Strom aus Wind und Sonne.

]]>
0
Wie grün ist der „grüne“ Strom? Ein ökologisches Vorzeigeprodukt in der Diskussion Haben Sie sich vorgenommen, im neuen Jahr mehr für die Umwelt zu tun? Vielleicht, indem Sie auf Ökostrom umstellen? Dann sollten Sie auf jeden Fall genau hinschauen, wenn Sie den Anbieter wechseln. Denn längst nicht jeder vermeintlich grüne Strom stammt direkt aus erneuerbaren Energien. Durch „Umetikettierung“ mittels so genannter RECS-Zertifikate kann auch Atom- und Kohlestrom das grüne Mäntelchen erhalten. Ende 2007 sorgte die Stadt Kassel für Aufsehen: Denn sie warb damit, ihre gesamte Stromversorgung auf Ökostrom umgestellt zu haben. Als wegweisendes Beispiel für eine umwelt- und klimafreundlichere Stromerzeugung wurde dies von der Stadt, aber auch von vielen Medien gefeiert, als Beleg, dass ein Verzicht auf Atom- und Kohlestrom auch in großem Maßstab möglich sein kann. Doch jetzt, Anfang Januar 2008, ist die Bombe geplatzt: Es stellte sich heraus, dass durch den Kasseler Wechsel möglicherweise nicht eine Kilowattstunde mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Stattdessen wurde einfach Atom- und Kohlenstrom umetikettiert – mithilfe der im europäischen Raum gängigen Praxis der RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System). Wie das Ganze funktioniert, welche Kriterien Ökostrom zu einem grünen Strom machen und warum das RECS-System für die einen eine „Mogelpackung“ ist, für andere aber eine ganz legale Methode des Stromhandels, darum geht es in diesem Dossier.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 12:01:39 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5833718e62d678d855fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5833718e62d678d855fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Haben Sie sich vorgenommen, im neuen Jahr mehr für die Umwelt zu tun? Vielleicht, indem Sie auf Ökostrom umstellen? Dann sollten Sie auf jeden Fall genau hinschauen, wenn Sie den Anbieter wechseln. Denn längst nicht jeder vermeintlich grüne Strom stammt direkt aus erneuerbaren Energien. Durch „Umetikettierung“ mittels so genannter RECS-Zertifikate kann auch Atom- und Kohlestrom das grüne Mäntelchen erhalten. Ende 2007 sorgte die Stadt Kassel für Aufsehen: Denn sie warb damit, ihre gesamte Stromversorgung auf Ökostrom umgestellt zu haben. Als wegweisendes Beispiel für eine umwelt- und klimafreundlichere Stromerzeugung wurde dies von der Stadt, aber auch von vielen Medien gefeiert, als Beleg, dass ein Verzicht auf Atom- und Kohlestrom auch in großem Maßstab möglich sein kann. Doch jetzt, Anfang Januar 2008, ist die Bombe geplatzt: Es stellte sich heraus, dass durch den Kasseler Wechsel möglicherweise nicht eine Kilowattstunde mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Stattdessen wurde einfach Atom- und Kohlenstrom umetikettiert – mithilfe der im europäischen Raum gängigen Praxis der RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System). Wie das Ganze funktioniert, welche Kriterien Ökostrom zu einem grünen Strom machen und warum das RECS-System für die einen eine „Mogelpackung“ ist, für andere aber eine ganz legale Methode des Stromhandels, darum geht es in diesem Dossier.

]]>
0
Vitamine im Zwielicht: Nutzen und Schaden von Radikalfängern, Rauchervitaminen & Co. Ist Deutschland ein Vitamin-Mangelland? Fast scheint es so: ACE-Drinks fehlen in keinem Supermarktregal und Sprudeltabletten mit den begehrten „Gesundmachern“ gehören fast schon zum Alltag. Selbst auf Tütensuppen, Frühstücksflocken und Tiefkühlkost prangt immer häufiger ein wahres Gesundheits-Alphabet. Aber wie nötig ist ein solches „Vitamin-Doping“? Tun wir damit unserer Gesundheit etwas Gutes oder schaden wir ihr am Ende sogar? Genau darüber streiten schon seit Jahren die Experten. Nahezu im Wochentakt erscheinen neue Studien zum Thema - und fast immer liefern sie widersprüchliche Ergebnisse.  Gerade noch als Heilsbringer gefeiert, entpuppt sich ein Vitamin oft wenig später als gesundheitsgefährdend, ja vielleicht sogar tödlich. Von A bis K ist kaum eine Substanz dabei, von der inzwischen nicht auch einige Schattenseiten entdeckt worden sind.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 12:45:59 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834bfc962d6786211fafd8a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5834bfc962d6786211fafd8a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ist Deutschland ein Vitamin-Mangelland? Fast scheint es so: ACE-Drinks fehlen in keinem Supermarktregal und Sprudeltabletten mit den begehrten „Gesundmachern“ gehören fast schon zum Alltag. Selbst auf Tütensuppen, Frühstücksflocken und Tiefkühlkost prangt immer häufiger ein wahres Gesundheits-Alphabet. Aber wie nötig ist ein solches „Vitamin-Doping“? Tun wir damit unserer Gesundheit etwas Gutes oder schaden wir ihr am Ende sogar? Genau darüber streiten schon seit Jahren die Experten. Nahezu im Wochentakt erscheinen neue Studien zum Thema - und fast immer liefern sie widersprüchliche Ergebnisse.  Gerade noch als Heilsbringer gefeiert, entpuppt sich ein Vitamin oft wenig später als gesundheitsgefährdend, ja vielleicht sogar tödlich. Von A bis K ist kaum eine Substanz dabei, von der inzwischen nicht auch einige Schattenseiten entdeckt worden sind.

]]>
0
Unfälle der Evolution ... oder doch geniale Anpassungsstrategien? Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien, Viren: Mehr als 4,5 Milliarden Jahre hat die Evolution gebraucht, um all das hervorzubringen, was heute an Lebensformen auf der Erde existiert. Dank dem ewig währenden Kampf ums Dasein und der natürlichen Auslese sind diese Organismen fast ohne Makel und perfekt an ihre Umwelt angepasst - sollte man zumindest meinen.  Aber gerade in der Tierwelt wimmelt es nur so von merkwürdigen Erfindungen, skurrilen Eigenschaften und eigentümlichen Vorlieben: Räuber, die von ihrer eigenen Beute gelähmt werden, Meeressäuger, die sich von Klippen stürzen, Vögel, die eine folgenschwere Bruchlandung hinlegen. Diese vermeintlichen Irrtümer der Natur sind für die Betroffenen nicht nur ärgerlich sondern manchmal sogar lebensgefährlich.  Nobody is perfect: Dies gilt aber auch für uns, die so genannte „Krone der Schöpfung“. Wieso besitzt der Mensch einen Wurmfortsatz, der anscheinend nur Ärger macht? Warum leistet sich unser Auge einen blinden Fleck? Weshalb lässt sich unser Gedächtnis schon mit einfachen Tricks überlisten? Eine einleuchtende Erklärung dafür zu finden, fällt auf den ersten Blick schwer.  Doch trotz der ganzen Handicaps, Fehler und Unzulänglichkeiten haben es der Mensch und die Tiere geschafft zu überleben und sich auf Dauer auf der Erde zu etablieren – zum Teil seit Millionen von Jahren.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 13:24:01 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584055d862d678350650f020 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584055d862d678350650f020 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien, Viren: Mehr als 4,5 Milliarden Jahre hat die Evolution gebraucht, um all das hervorzubringen, was heute an Lebensformen auf der Erde existiert. Dank dem ewig währenden Kampf ums Dasein und der natürlichen Auslese sind diese Organismen fast ohne Makel und perfekt an ihre Umwelt angepasst - sollte man zumindest meinen.  Aber gerade in der Tierwelt wimmelt es nur so von merkwürdigen Erfindungen, skurrilen Eigenschaften und eigentümlichen Vorlieben: Räuber, die von ihrer eigenen Beute gelähmt werden, Meeressäuger, die sich von Klippen stürzen, Vögel, die eine folgenschwere Bruchlandung hinlegen. Diese vermeintlichen Irrtümer der Natur sind für die Betroffenen nicht nur ärgerlich sondern manchmal sogar lebensgefährlich.  Nobody is perfect: Dies gilt aber auch für uns, die so genannte „Krone der Schöpfung“. Wieso besitzt der Mensch einen Wurmfortsatz, der anscheinend nur Ärger macht? Warum leistet sich unser Auge einen blinden Fleck? Weshalb lässt sich unser Gedächtnis schon mit einfachen Tricks überlisten? Eine einleuchtende Erklärung dafür zu finden, fällt auf den ersten Blick schwer.  Doch trotz der ganzen Handicaps, Fehler und Unzulänglichkeiten haben es der Mensch und die Tiere geschafft zu überleben und sich auf Dauer auf der Erde zu etablieren – zum Teil seit Millionen von Jahren.

]]>
0
Darmflora – die Macht der Mikroben: Wie uns unsere bakteriellen Mitbewohner manipulieren Billionen winziger Mitesser bewohnen unseren Verdauungstrakt: die Bakterien unserer Darmflora. Lange hielt man sie für eher passive, größtenteils harmlose Mitbewohner, doch inzwischen wird immer deutlicher, welche Macht unsere Mikroben wirklich haben: Sie kontrollieren unseren Appetit, unsere Essensvorlieben und sogar unsere Stimmung und die Gesundheit des Gehirns. In unserem Verdauungstrakt leben mehr Bakterien, als wir Zellen im Körper tragen. Ihre Gegenwart jedoch fällt uns normalerweise nicht auf. Erst wenn das sensible Gleichgewicht im Darm aus dem Lot gerät, merken wir, dass etwas nicht stimmt. So kann beispielsweise eine jahrelange ungesunde Ernährung dazu führen, dass die Darmflora verarmt. Aber auch Antibiotika bringen die "Wohngemeinschaft" des Darms durcheinander.  Welche Folgen das hat, beginnt die Wissenschaft erst allmählich in ihrer ganzen Tragweite zu ergründen. Denn die Mikroben mischen nahezu überall mit: Sie kontrollieren unser Immunsystem, beeinflussen, wie Medikamente wirken und steuern unsere Naschlust und das Sattheitsgefühl. Über Signalstoffe und das "Bauchhirn" reicht der lange Arm der Darmflora sogar bis in die Tiefen unseres Gehirns. Ihre Macht ist faszinierend und ein wenig beängstigend zugleich.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 13:28:48 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58405d5962d678ef0650f020 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58405d5962d678ef0650f020 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Billionen winziger Mitesser bewohnen unseren Verdauungstrakt: die Bakterien unserer Darmflora. Lange hielt man sie für eher passive, größtenteils harmlose Mitbewohner, doch inzwischen wird immer deutlicher, welche Macht unsere Mikroben wirklich haben: Sie kontrollieren unseren Appetit, unsere Essensvorlieben und sogar unsere Stimmung und die Gesundheit des Gehirns. In unserem Verdauungstrakt leben mehr Bakterien, als wir Zellen im Körper tragen. Ihre Gegenwart jedoch fällt uns normalerweise nicht auf. Erst wenn das sensible Gleichgewicht im Darm aus dem Lot gerät, merken wir, dass etwas nicht stimmt. So kann beispielsweise eine jahrelange ungesunde Ernährung dazu führen, dass die Darmflora verarmt. Aber auch Antibiotika bringen die "Wohngemeinschaft" des Darms durcheinander.  Welche Folgen das hat, beginnt die Wissenschaft erst allmählich in ihrer ganzen Tragweite zu ergründen. Denn die Mikroben mischen nahezu überall mit: Sie kontrollieren unser Immunsystem, beeinflussen, wie Medikamente wirken und steuern unsere Naschlust und das Sattheitsgefühl. Über Signalstoffe und das "Bauchhirn" reicht der lange Arm der Darmflora sogar bis in die Tiefen unseres Gehirns. Ihre Macht ist faszinierend und ein wenig beängstigend zugleich.

]]>
0
Apoptose – der programmierte Zelltod: Die Lizenz zum Töten Unsere Körperzellen sind Grundbausteine unserer Existenz, und da wir so auf sie angewiesen sind, kann ihr Tod für uns wohl kaum von Vorteil, geschweige denn vom Organismus beabsichtigt sein. Oder etwa doch? Die Apoptose, der programmierte Zelltod, rafft täglich Millionen unserer Zellen dahin, und das nur zu unserem Besten.  Schon 1971 erkannten Forscher, dass Zelltod nicht gleich Zelltod ist. Den zielgerichteten Abbau von Körperzellen benannten die Wissenschaftler damals nach dem griechischen Ausdruck für das Fallen der Blätter im Herbst: Apoptose.  Doch erst 20 Jahre später begann man zu erahnen, welche Möglichkeiten dieser biologische Vorgang für die Medizin eröffnen könnte. Nach einer Renaissance der Apoptose während der neunziger Jahre beschäftigen sich heute weltweit Forscher direkt oder indirekt mit diesem lang unterschätzten Vorgang, dessen Komplexität ebenso hoch wie dessen therapeutisches Potenzial zu sein scheint.

]]>
Wed, 07 Dec 2016 13:37:40 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5840874d62d678d00f50f020 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5840874d62d678d00f50f020 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Unsere Körperzellen sind Grundbausteine unserer Existenz, und da wir so auf sie angewiesen sind, kann ihr Tod für uns wohl kaum von Vorteil, geschweige denn vom Organismus beabsichtigt sein. Oder etwa doch? Die Apoptose, der programmierte Zelltod, rafft täglich Millionen unserer Zellen dahin, und das nur zu unserem Besten.  Schon 1971 erkannten Forscher, dass Zelltod nicht gleich Zelltod ist. Den zielgerichteten Abbau von Körperzellen benannten die Wissenschaftler damals nach dem griechischen Ausdruck für das Fallen der Blätter im Herbst: Apoptose.  Doch erst 20 Jahre später begann man zu erahnen, welche Möglichkeiten dieser biologische Vorgang für die Medizin eröffnen könnte. Nach einer Renaissance der Apoptose während der neunziger Jahre beschäftigen sich heute weltweit Forscher direkt oder indirekt mit diesem lang unterschätzten Vorgang, dessen Komplexität ebenso hoch wie dessen therapeutisches Potenzial zu sein scheint.

]]>
0
Black Smoker: Expedition zu den Geysiren der Tiefsee Die Reise geht zu den geheimnisvollen heißen Schloten am Meeresgrund. Nicht nur geologisch ein noch immer rätselhaftes Phänomen, sind sie auch Oasen wimmelnden Lebens in der Tiefsee. Und wie es lebt: weiße Bakterienwolken, Krabben ohne Augen, Würmer ohne Darm, Riesenmuscheln - rund um die unterseeischen "Schornsteine" hat sich eine ganz eigene und archaische Lebensgemeinschaft herausgebildet. Inzwischen vermutet man sogar, das Leben auf der Erde könnte nicht in sonnendurchfluteten Pfützen der Ursuppe, sondern hier, in den schwefligen Höllenschlunden der Tiefsee entstanden sein....

]]>
Wed, 07 Dec 2016 14:15:25 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58446c0362d678505f8df10b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58446c0362d678505f8df10b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Reise geht zu den geheimnisvollen heißen Schloten am Meeresgrund. Nicht nur geologisch ein noch immer rätselhaftes Phänomen, sind sie auch Oasen wimmelnden Lebens in der Tiefsee. Und wie es lebt: weiße Bakterienwolken, Krabben ohne Augen, Würmer ohne Darm, Riesenmuscheln - rund um die unterseeischen "Schornsteine" hat sich eine ganz eigene und archaische Lebensgemeinschaft herausgebildet. Inzwischen vermutet man sogar, das Leben auf der Erde könnte nicht in sonnendurchfluteten Pfützen der Ursuppe, sondern hier, in den schwefligen Höllenschlunden der Tiefsee entstanden sein....

]]>
0
Pantanal – Von der Arche Noah zum Auslaufmodell Es gilt als größtes Feuchtgebiet der Welt, als exotische tropische Wildnis, als moderne Arche Noah für Jaguare, Papageien und Kaimane: Das Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Paraquay und Bolivien gehört zu den letzten unberührten Naturwundern auf der Erde – so scheint es zumindest.  Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents so einzigartig macht, ist die ungewöhnliche Mischung an Lebensräumen, die hier nebeneinander existieren: Vom Dschungel, über Trockenwälder, Savannen, Steppen bis hin zu Seen und mächtigen Flüssen. Und einmal im Jahr, während der Regenzeit, verwandelt sich das Patanal sogar in ein überdimensionales Schwimmbad, ein Meer aus Wasser. Es saugt die Regenmassen auf wie ein Schwamm und gibt sie nur zögernd wieder ab. Alles Leben in der Region hat sich perfekt an diesen rhythmischen Wechsel von nass und trocken angepasst oder ist geflohen. Doch das Pantanal ist längst keine sichere Enklave mehr für exotische Tiere und Pflanzen. Vergiftete Flüsse, gerodete Wälder, Erosion, Überweidung, ungeklärte Abwässer – dies sind nur einige der zahlreichen Probleme mit denen Mensch und Natur dort zu kämpfen haben. Umweltschützer befürchten sogar, dass das Pantanal bereits in 50 Jahren vollständig verschwunden sein könnte…

]]>
Sat, 10 Dec 2016 16:19:22 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c0f3f62d6786c788df10c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c0f3f62d6786c788df10c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Es gilt als größtes Feuchtgebiet der Welt, als exotische tropische Wildnis, als moderne Arche Noah für Jaguare, Papageien und Kaimane: Das Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Paraquay und Bolivien gehört zu den letzten unberührten Naturwundern auf der Erde – so scheint es zumindest.  Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents so einzigartig macht, ist die ungewöhnliche Mischung an Lebensräumen, die hier nebeneinander existieren: Vom Dschungel, über Trockenwälder, Savannen, Steppen bis hin zu Seen und mächtigen Flüssen. Und einmal im Jahr, während der Regenzeit, verwandelt sich das Patanal sogar in ein überdimensionales Schwimmbad, ein Meer aus Wasser. Es saugt die Regenmassen auf wie ein Schwamm und gibt sie nur zögernd wieder ab. Alles Leben in der Region hat sich perfekt an diesen rhythmischen Wechsel von nass und trocken angepasst oder ist geflohen. Doch das Pantanal ist längst keine sichere Enklave mehr für exotische Tiere und Pflanzen. Vergiftete Flüsse, gerodete Wälder, Erosion, Überweidung, ungeklärte Abwässer – dies sind nur einige der zahlreichen Probleme mit denen Mensch und Natur dort zu kämpfen haben. Umweltschützer befürchten sogar, dass das Pantanal bereits in 50 Jahren vollständig verschwunden sein könnte…

]]>
0
Überlebenskampf am Kap – Südafrikas Artenvielfalt in Gefahr? Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn: diese „Big Five“ sind seit langem das Aushängeschild Südafrikas in Sachen Natur. Doch auch sonst gilt der Staat am südlichsten Zipfel Afrikas als Wunderland der Biodiversität: Hier wimmelt es geradezu von exotischen Tieren und Pflanzen, die ist es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Aber ist Südafrika wirklich ein moderner Garten Eden, ein Paradies für Lebewesen aller Art?  Keineswegs. Denn die Regenbogennation ist in letzter Zeit immer mehr in Verruf geraten: Blutige Wildereien bei Elefanten und Nashörnern, Löwen, die nur zur Trophäenjagd aufgezogen werden, Landraub bei Pavianen: Dies sind nur einige der Probleme mit denen Wissenschaftler und Naturschützer rund um das Kap der Guten Hoffnung zu kämpfen haben. Und längst ist ein weiteres Schreckgespenst am Horizont aufgetaucht, das die üppige Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas bedroht: die globale Erwärmung. Stimmen die Prognosen der Klimaforscher, wird das Land bis zum Jahr 2100 vermutlich große Teile seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt verlieren.

]]>
Sat, 10 Dec 2016 17:47:16 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c24bb62d67812098df10a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c24bb62d67812098df10a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn: diese „Big Five“ sind seit langem das Aushängeschild Südafrikas in Sachen Natur. Doch auch sonst gilt der Staat am südlichsten Zipfel Afrikas als Wunderland der Biodiversität: Hier wimmelt es geradezu von exotischen Tieren und Pflanzen, die ist es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Aber ist Südafrika wirklich ein moderner Garten Eden, ein Paradies für Lebewesen aller Art?  Keineswegs. Denn die Regenbogennation ist in letzter Zeit immer mehr in Verruf geraten: Blutige Wildereien bei Elefanten und Nashörnern, Löwen, die nur zur Trophäenjagd aufgezogen werden, Landraub bei Pavianen: Dies sind nur einige der Probleme mit denen Wissenschaftler und Naturschützer rund um das Kap der Guten Hoffnung zu kämpfen haben. Und längst ist ein weiteres Schreckgespenst am Horizont aufgetaucht, das die üppige Tier- und Pflanzenwelt Südafrikas bedroht: die globale Erwärmung. Stimmen die Prognosen der Klimaforscher, wird das Land bis zum Jahr 2100 vermutlich große Teile seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt verlieren.

]]>
0
Doping fürs Gehirn – Neuro-Enhancement und die Folgen Sie heißen Ritalin, Adderall, Vigil oder Aricept und eigentlich sollen sie heilen. Denn diese Medikamente wurden für kranke Menschen entwickelt, für Patienten mit ADHS, Narkolepsie oder Alzheimer. Mehr und mehr aber nutzen auch völlig Gesunde diese Mittel – um ihre Konzentration, ihr Gedächtnis oder allgemein ihre kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Dieses Neuro-Enhancement, die Verbesserung der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit durch pharmazeutische Mittel, ist alles andere als neu. Schon in den 1930er Jahren stellten amerikanische Studenten fest, dass Amphetamine ihnen halfen, die Nacht durchzulernen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Aufputschmittel gezielt an Soldaten verteilt, um diese länger durchhalten zu lassen. Später dann brachten zunehmender Missbrauch und unkontrollierbare Nebenwirkungen die meisten dieser Mittel auf die Drogenliste. In den letzten Jahren und Jahrzehnten jedoch feiern Amphetamine und Amphetaminderivate, aber auch andere wachmachende und konzentrationsfördernde Wirkstoffe, ein schleichendes Comeback: Denn die eigentlich gegen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS Alzheimer oder schwere Schlafstörungen verschriebenen Mittel gelten mehr und mehr als Neuro-Enhancer. Sie sollen bei Gesunden das Gedächtnis, den Lernerfolg oder die Konzentration über das normale Maß hinaus verbessern und sich daher perfekt zum „Gehirn-Doping“ eignen. Aber was ist wirklich dran an der gehirnoptimierenden Wirkung der neuen Lifestyle-Drogen? Wer nimmt sie und wie stark sind sie verbreitet? Und vor allem: Welche Schattenseiten hat ihre Nutzung – für unsere Gesundheit, die Psyche, aber auch für unsere Gesellschaft?

]]>
Fri, 23 Dec 2016 18:06:10 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d4c9962d678a648a8f4c0 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d4c9962d678a648a8f4c0 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie heißen Ritalin, Adderall, Vigil oder Aricept und eigentlich sollen sie heilen. Denn diese Medikamente wurden für kranke Menschen entwickelt, für Patienten mit ADHS, Narkolepsie oder Alzheimer. Mehr und mehr aber nutzen auch völlig Gesunde diese Mittel – um ihre Konzentration, ihr Gedächtnis oder allgemein ihre kognitiven Fähigkeiten zu steigern. Dieses Neuro-Enhancement, die Verbesserung der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit durch pharmazeutische Mittel, ist alles andere als neu. Schon in den 1930er Jahren stellten amerikanische Studenten fest, dass Amphetamine ihnen halfen, die Nacht durchzulernen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Aufputschmittel gezielt an Soldaten verteilt, um diese länger durchhalten zu lassen. Später dann brachten zunehmender Missbrauch und unkontrollierbare Nebenwirkungen die meisten dieser Mittel auf die Drogenliste. In den letzten Jahren und Jahrzehnten jedoch feiern Amphetamine und Amphetaminderivate, aber auch andere wachmachende und konzentrationsfördernde Wirkstoffe, ein schleichendes Comeback: Denn die eigentlich gegen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS Alzheimer oder schwere Schlafstörungen verschriebenen Mittel gelten mehr und mehr als Neuro-Enhancer. Sie sollen bei Gesunden das Gedächtnis, den Lernerfolg oder die Konzentration über das normale Maß hinaus verbessern und sich daher perfekt zum „Gehirn-Doping“ eignen. Aber was ist wirklich dran an der gehirnoptimierenden Wirkung der neuen Lifestyle-Drogen? Wer nimmt sie und wie stark sind sie verbreitet? Und vor allem: Welche Schattenseiten hat ihre Nutzung – für unsere Gesundheit, die Psyche, aber auch für unsere Gesellschaft?

]]>
0
Es werde Licht – Das Phänomen der Biolumineszenz Worüber sich Erfinder wie Thomas Edison im 19. Jahrhundert den Kopf zerbrachen und was schließlich in der Erfindung der Glühbirne resultierte, hat die Natur bereits seit mehreren Millionen Jahren für sich patentiert: die Erzeugung von Licht. Und das viel effizienter als bei der herkömmlichen Glühbirne. Denn während die künstliche Lichtquelle 90 Prozent der Energie als Wärme verschwendet und nur zehn Prozent in Licht umsetzt, ist die Biolumineszenz ein so genanntes kaltes Licht. Ihre Lichtausbeute beträgt nahezu 100 Prozent, und hat daher den Vorteil, dass die Tiere sich beim Leuchten nicht überhitzen. Das bekannteste Beispiel für Biolumineszenz ist das Glühwürmchen. Aber auch bei anderen Insekten, Larven, Würmern, Spinnen und sogar Pilzen wird das Leuchten beobachtet. Tiere produzieren das Licht entweder in speziell dafür entwickelten Organen oder es entsteht mit Hilfe von symbiontischen Leuchtbakterien, die in diesen Körperteilen leben. Besonders bei Meeresbewohnern ist das Phänomen weit verbreitet. Forscher schätzen, dass 90 Prozent aller Lebewesen in der Tiefsee Biolumineszenz erzeugen können. Da unter Wasser Wellenlängen aus dem blau-grünen Bereich die größte Reichweite haben, sind es hauptsächlich diese Farben, die die Unterwasserwelt beleuchten. An Land ist das Phänomen dagegen nur auf wenige Arten beschränkt, dafür treten hier aber mehr Farben, zum Beispiel auch Gelbtöne auf. Doch warum machen Lebewesen durch ein so auffälliges Phänomen auf sich aufmerksam? Die Biolumineszenz erfüllt verschiedene Funktionen. Sie dient beispielsweise zum Anlocken von Beute oder Partnern, aber auch zum Abschrecken von Feinden sowie zur Kommunikation…

 

]]>
Fri, 23 Dec 2016 20:39:05 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d6f6562d6785a4fa8f4bf http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d6f6562d6785a4fa8f4bf scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Worüber sich Erfinder wie Thomas Edison im 19. Jahrhundert den Kopf zerbrachen und was schließlich in der Erfindung der Glühbirne resultierte, hat die Natur bereits seit mehreren Millionen Jahren für sich patentiert: die Erzeugung von Licht. Und das viel effizienter als bei der herkömmlichen Glühbirne. Denn während die künstliche Lichtquelle 90 Prozent der Energie als Wärme verschwendet und nur zehn Prozent in Licht umsetzt, ist die Biolumineszenz ein so genanntes kaltes Licht. Ihre Lichtausbeute beträgt nahezu 100 Prozent, und hat daher den Vorteil, dass die Tiere sich beim Leuchten nicht überhitzen. Das bekannteste Beispiel für Biolumineszenz ist das Glühwürmchen. Aber auch bei anderen Insekten, Larven, Würmern, Spinnen und sogar Pilzen wird das Leuchten beobachtet. Tiere produzieren das Licht entweder in speziell dafür entwickelten Organen oder es entsteht mit Hilfe von symbiontischen Leuchtbakterien, die in diesen Körperteilen leben. Besonders bei Meeresbewohnern ist das Phänomen weit verbreitet. Forscher schätzen, dass 90 Prozent aller Lebewesen in der Tiefsee Biolumineszenz erzeugen können. Da unter Wasser Wellenlängen aus dem blau-grünen Bereich die größte Reichweite haben, sind es hauptsächlich diese Farben, die die Unterwasserwelt beleuchten. An Land ist das Phänomen dagegen nur auf wenige Arten beschränkt, dafür treten hier aber mehr Farben, zum Beispiel auch Gelbtöne auf. Doch warum machen Lebewesen durch ein so auffälliges Phänomen auf sich aufmerksam? Die Biolumineszenz erfüllt verschiedene Funktionen. Sie dient beispielsweise zum Anlocken von Beute oder Partnern, aber auch zum Abschrecken von Feinden sowie zur Kommunikation…

 

]]>
0
Symbiosen – Eine Hand wäscht die andere Wussten Sie, dass kein Pflanzenfresser ohne Symbiosepartner in der Lage wäre, seine Nahrung überhaupt zu verwerten? Dass wir die Fülle und Formenvielfalt der Blütenpflanzen auch einer Symbiose zu verdanken haben? Und dass es ohne Symbiose keine Korallenriffe geben würde, Termiten kein Holz fressen würden, die Evolution langsamer vonstatten ginge und Flechten keine Primärbesiedler von Lebensräumen wären? Etwa auch nicht, dass jede einzelne Zelle unseres Körpers das Produkt einer Symbiose ist? Nein? Dann lohnt es sich, einen Blick auf die faszinierende Welt der Symbiosen zu werfen. Auf diese so fortschrittlich wirkende Lebensgemeinschaft zweier Arten, von der beide Partner profitieren.

]]>
Mon, 26 Dec 2016 03:04:51 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58606d6c62d6789939176d5f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58606d6c62d6789939176d5f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wussten Sie, dass kein Pflanzenfresser ohne Symbiosepartner in der Lage wäre, seine Nahrung überhaupt zu verwerten? Dass wir die Fülle und Formenvielfalt der Blütenpflanzen auch einer Symbiose zu verdanken haben? Und dass es ohne Symbiose keine Korallenriffe geben würde, Termiten kein Holz fressen würden, die Evolution langsamer vonstatten ginge und Flechten keine Primärbesiedler von Lebensräumen wären? Etwa auch nicht, dass jede einzelne Zelle unseres Körpers das Produkt einer Symbiose ist? Nein? Dann lohnt es sich, einen Blick auf die faszinierende Welt der Symbiosen zu werfen. Auf diese so fortschrittlich wirkende Lebensgemeinschaft zweier Arten, von der beide Partner profitieren.

]]>
0
Menschenaffen – Die Letzten ihrer Art? "Wir Menschen sind nur leicht umgebaute, Schimpansen-ähnliche Affen", mit solchen Thesen rüttelten unlängst US-Forscher provokant an der Einzigartigkeit des Menschen. Fakt ist: Homo sapiens und Pan troglodytes weisen eine genetische Identität von 98,4 Prozent auf. Damit ist der Schimpanse näher mit dem Menschen verwandt als mit seinen nächsten affigen Verwandten, den Gorillas. Sollten sie deshalb künftig der Gattung Homo zugeordnet werden, wie einige Forscher vorschlagen? Derzeit leben schätzungsweise nur noch 350.000 Menschenaffen auf unseren Planeten. Experten warnen, dass die ersten Arten bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren ausgestorben sein könnten. Wie menschlich sind nun Menschenaffen? Wo und wie leben Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen, Bonobos und die kleinen Menschenaffen, die Gibbons? Sind sie uns ähnlicher als wir glauben?

]]>
Wed, 28 Dec 2016 23:27:59 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864360262d6783c26176d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864360262d6783c26176d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin "Wir Menschen sind nur leicht umgebaute, Schimpansen-ähnliche Affen", mit solchen Thesen rüttelten unlängst US-Forscher provokant an der Einzigartigkeit des Menschen. Fakt ist: Homo sapiens und Pan troglodytes weisen eine genetische Identität von 98,4 Prozent auf. Damit ist der Schimpanse näher mit dem Menschen verwandt als mit seinen nächsten affigen Verwandten, den Gorillas. Sollten sie deshalb künftig der Gattung Homo zugeordnet werden, wie einige Forscher vorschlagen? Derzeit leben schätzungsweise nur noch 350.000 Menschenaffen auf unseren Planeten. Experten warnen, dass die ersten Arten bereits in den nächsten fünf bis zehn Jahren ausgestorben sein könnten. Wie menschlich sind nun Menschenaffen? Wo und wie leben Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen, Bonobos und die kleinen Menschenaffen, die Gibbons? Sind sie uns ähnlicher als wir glauben?

]]>
0
Leben auf acht Beinen – Spinnen und ihre Verwandten Ob versteckte Fallensteller, tödliche Giftmischer oder schwergepanzerte Stachel, die Spinnentiere haben die erstaunlichsten Lebensformen hervorgebracht und besonders ausgefeilte Strategien zum Nahrungserwerb entwickelt.  Spinnen sind zwar die bekanntesten Vetreter dieser Gruppe, die vor allem durch den Besitz der Kieferklauen oder Cheliceren gekennzeichnet sind, aber bei weitem nicht die einzigen. So gibt es an Krabben erinnernde lebende Fossilien, dünne Stäbchen mit acht Beinen, die den Grund der kalten Polarmeere besiedeln, scheußlich aussehende Walzenspinnen und viele andere Formen. Auch solch lästige Lebewesen wie die blutsaugenden Zecken oder die unscheinbaren Milben sind mit den Spinnen verwandt.  Der immense Formenreichtum der Achtbeiner, ihre Jagdmethoden und andere Fakten aus dem Reich der Spinnentiere sind eine Entdeckungsreise wert...

]]>
Wed, 28 Dec 2016 23:57:54 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58643cd562d6783029176d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58643cd562d6783029176d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob versteckte Fallensteller, tödliche Giftmischer oder schwergepanzerte Stachel, die Spinnentiere haben die erstaunlichsten Lebensformen hervorgebracht und besonders ausgefeilte Strategien zum Nahrungserwerb entwickelt.  Spinnen sind zwar die bekanntesten Vetreter dieser Gruppe, die vor allem durch den Besitz der Kieferklauen oder Cheliceren gekennzeichnet sind, aber bei weitem nicht die einzigen. So gibt es an Krabben erinnernde lebende Fossilien, dünne Stäbchen mit acht Beinen, die den Grund der kalten Polarmeere besiedeln, scheußlich aussehende Walzenspinnen und viele andere Formen. Auch solch lästige Lebewesen wie die blutsaugenden Zecken oder die unscheinbaren Milben sind mit den Spinnen verwandt.  Der immense Formenreichtum der Achtbeiner, ihre Jagdmethoden und andere Fakten aus dem Reich der Spinnentiere sind eine Entdeckungsreise wert...

]]>
0
Launen der Natur – Schnabeltiere und Ameisenigel Fabelwesen, biologische Kuriosität, eierlegende Wollmilchente oder gar Missgeschick der Natur: Das australische Schnabeltier hat seit seiner Entdeckung vor gut 200 Jahren immer wieder die Fantasie der Wissenschaftler beflügelt - heftige Spekulationen über seinen Platz im Stammbaum des Lebens inklusive.  Und das nicht ohne Grund. Mit ihrem „Entenschnabel“, dem biberähnlichen Schwanz, Giftspornen an den Beinen und den auffälligen Schwimmhäuten wirken sie wie ein skurriles Mischwesen aus Vogel, Echse und Säuger. „Glaubt jemand nur seinem eigenen Verstande, könnte er ausrufen: Gewiss müssen hier zwei verschiedene Schöpfer am Werk gewesen sein“, schrieb der britische Naturforscher Charles Darwin 1836 deshalb auch in sein Tagebuch. Er hatte damals gerade zum ersten Mal mit eigenen Augen ein Schnabeltier gesehen. Ebenso ausgefallen wie ihr Aussehen ist auch der Lebensstil der wundersamen Geschöpfe. Sie legen Eier, füttern ihre Jungen mit Milch und jagen mit einem hoch empfindlichen Elektrosinn. Damit gehören die Schnabeltiere und ihre „Vettern“, die Ameisenigel, zu den merkwürdigsten, aber auch faszinierendsten Tieren, die es heute auf der Erde gibt.  Doch warum besitzen Schnabeltiere zehn Geschlechtschromosomen statt zwei, wie etwa der Mensch? Wie genau funktioniert ihr Ortungssystem für Beutetiere? Und vor allem: Sind Schnabeltiere nun Säugetiere oder doch Reptilien? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt dieses Dossier.

]]>
Thu, 29 Dec 2016 00:40:21 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586443cf62d6789a2a176d5c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586443cf62d6789a2a176d5c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fabelwesen, biologische Kuriosität, eierlegende Wollmilchente oder gar Missgeschick der Natur: Das australische Schnabeltier hat seit seiner Entdeckung vor gut 200 Jahren immer wieder die Fantasie der Wissenschaftler beflügelt - heftige Spekulationen über seinen Platz im Stammbaum des Lebens inklusive.  Und das nicht ohne Grund. Mit ihrem „Entenschnabel“, dem biberähnlichen Schwanz, Giftspornen an den Beinen und den auffälligen Schwimmhäuten wirken sie wie ein skurriles Mischwesen aus Vogel, Echse und Säuger. „Glaubt jemand nur seinem eigenen Verstande, könnte er ausrufen: Gewiss müssen hier zwei verschiedene Schöpfer am Werk gewesen sein“, schrieb der britische Naturforscher Charles Darwin 1836 deshalb auch in sein Tagebuch. Er hatte damals gerade zum ersten Mal mit eigenen Augen ein Schnabeltier gesehen. Ebenso ausgefallen wie ihr Aussehen ist auch der Lebensstil der wundersamen Geschöpfe. Sie legen Eier, füttern ihre Jungen mit Milch und jagen mit einem hoch empfindlichen Elektrosinn. Damit gehören die Schnabeltiere und ihre „Vettern“, die Ameisenigel, zu den merkwürdigsten, aber auch faszinierendsten Tieren, die es heute auf der Erde gibt.  Doch warum besitzen Schnabeltiere zehn Geschlechtschromosomen statt zwei, wie etwa der Mensch? Wie genau funktioniert ihr Ortungssystem für Beutetiere? Und vor allem: Sind Schnabeltiere nun Säugetiere oder doch Reptilien? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt dieses Dossier.

]]>
0
Huckepack „Down under“ – Beuteltiere in Australien Ob Kängurus, Koalas oder Exoten wie Nacktnasenwombat und Tüpfelkuskus – Beuteltiere gehören zu Australien wie der Sand zum Meer. „Down Under“ konnten sie viele Nischen besetzen und profitierten im Verlauf der Evolution von der isolierten Lage des fünften Kontinents. Doch seit der Ankunft des Menschen kämpfen die Säugetiere mit der eigenartigen Fortpflanzung um ihr Überleben. Faszinierend und eigentümlich ist die Säugetierfauna Australiens, die es so nirgendwo anders auf der Welt gibt. Vor über 100 Millionen Jahren wanderten die Vorfahren der Beuteltiere von Amerika über eine Landbrücke nach Australien. Bei ihrer Ankunft waren sie dort die ersten Säugetiere und konnten sich nach Abreißen der Landverbindung ohne Konkurrenzdruck oder Feinde frei entwickeln.  Heute leben in Australien fast 200 Beuteltierarten, unter ihnen wahre Giganten wie das fast drei Meter lange Graue Riesenkänguru oder zentimetergroße Zwerge wie die Beutelmäuse. Doch so unterschiedlich die Kletter- und Flugkünstler auch sein mögen, haben sie doch alle ihre eigenartige Fortpflanzungsweise gemeinsam, die sie deutlich von den übrigen Säugetieren abgrenzt. Leider sind es auch diese urtümlichen Merkmale, die nicht wenige Beuteltiere an den Rand des Aussterbens gedrängt haben...

]]>
Thu, 29 Dec 2016 03:14:08 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864512762d6784b2d176d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864512762d6784b2d176d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob Kängurus, Koalas oder Exoten wie Nacktnasenwombat und Tüpfelkuskus – Beuteltiere gehören zu Australien wie der Sand zum Meer. „Down Under“ konnten sie viele Nischen besetzen und profitierten im Verlauf der Evolution von der isolierten Lage des fünften Kontinents. Doch seit der Ankunft des Menschen kämpfen die Säugetiere mit der eigenartigen Fortpflanzung um ihr Überleben. Faszinierend und eigentümlich ist die Säugetierfauna Australiens, die es so nirgendwo anders auf der Welt gibt. Vor über 100 Millionen Jahren wanderten die Vorfahren der Beuteltiere von Amerika über eine Landbrücke nach Australien. Bei ihrer Ankunft waren sie dort die ersten Säugetiere und konnten sich nach Abreißen der Landverbindung ohne Konkurrenzdruck oder Feinde frei entwickeln.  Heute leben in Australien fast 200 Beuteltierarten, unter ihnen wahre Giganten wie das fast drei Meter lange Graue Riesenkänguru oder zentimetergroße Zwerge wie die Beutelmäuse. Doch so unterschiedlich die Kletter- und Flugkünstler auch sein mögen, haben sie doch alle ihre eigenartige Fortpflanzungsweise gemeinsam, die sie deutlich von den übrigen Säugetieren abgrenzt. Leider sind es auch diese urtümlichen Merkmale, die nicht wenige Beuteltiere an den Rand des Aussterbens gedrängt haben...

]]>
0
Hai-Tech – Neues aus dem Reich der Meeresräuber Der Hollywood-Klassiker „Der Weiße Hai“ hat sie wohl zu den gefürchtetsten Tieren der Welt gemacht. Ihre Rückenfinne versetzt Badegäste, Taucher und Surfer in Panik – dabei sterben pro Jahr weniger Menschen bei Haiunfällen als durch herabfallende Kokosnüsse. Kaum ein Meeresbewohner ist in der Öffentlichkeit so berüchtigt, aber in der Forschung so unbekannt wie der Hai. Weder sein Paarungsverhalten noch die Geburt wurden jemals in Freiheit beobachtet. Die Wanderrouten der Tiere sind genauso rätselhaft wie die Kommunikation oder das alltägliche Verhalten. Dabei existieren Haie schon seit über 400 Millionen Jahren und gehören zu den Raubfischen in den Ozeanen. Doch in den letzten Jahren rücken die Wissenschaftler den grauen Jägern "auf die Flosse". Mit selbstgebauten U-Booten schleichen sie hinter Weißen Haien her, Satelliten-Sender verraten Informationen über Tauchtiefen und Wanderverhalten, und ein Weltraum-Teleskop identifiziert Walhaie. Sind Haie tatsächlich Küstenbewohner? Warum erfrieren Lachshaie nicht in vier Grad kaltem Wasser? Wie tief können sie tauchen? Und warum sind diese Räuber so wichtig für das gesamte Ökosystem Meer? Zumindest auf diese Fragen haben Wissenschaftler mit High-Tech-Instrumenten und neuen Forschungsmethoden bereits Antworten gefunden…

]]>
Thu, 29 Dec 2016 04:18:36 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864721b62d678b732176d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5864721b62d678b732176d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Hollywood-Klassiker „Der Weiße Hai“ hat sie wohl zu den gefürchtetsten Tieren der Welt gemacht. Ihre Rückenfinne versetzt Badegäste, Taucher und Surfer in Panik – dabei sterben pro Jahr weniger Menschen bei Haiunfällen als durch herabfallende Kokosnüsse. Kaum ein Meeresbewohner ist in der Öffentlichkeit so berüchtigt, aber in der Forschung so unbekannt wie der Hai. Weder sein Paarungsverhalten noch die Geburt wurden jemals in Freiheit beobachtet. Die Wanderrouten der Tiere sind genauso rätselhaft wie die Kommunikation oder das alltägliche Verhalten. Dabei existieren Haie schon seit über 400 Millionen Jahren und gehören zu den Raubfischen in den Ozeanen. Doch in den letzten Jahren rücken die Wissenschaftler den grauen Jägern "auf die Flosse". Mit selbstgebauten U-Booten schleichen sie hinter Weißen Haien her, Satelliten-Sender verraten Informationen über Tauchtiefen und Wanderverhalten, und ein Weltraum-Teleskop identifiziert Walhaie. Sind Haie tatsächlich Küstenbewohner? Warum erfrieren Lachshaie nicht in vier Grad kaltem Wasser? Wie tief können sie tauchen? Und warum sind diese Räuber so wichtig für das gesamte Ökosystem Meer? Zumindest auf diese Fragen haben Wissenschaftler mit High-Tech-Instrumenten und neuen Forschungsmethoden bereits Antworten gefunden…

]]>
0
Ameisen – Eine für alle, alle für eine Ihre Kolonien sind riesig, sie züchten Pilze, halten Vieh und verfügen über ein perfektes Straßennetz – Ameisen gehören zu den einfallsreichsten und vielseitigsten Lebewesen auf unserem Blauen Planeten.  Egal jedoch, was sie tun, sie handeln dabei immer nach dem Motto „Der Einzige ist nichts, die Gemeinschaft ist alles“ und praktizieren eine Arbeitsteilung, wie sie im Tierreich ihres Gleichen sucht. Als Superorganismus, durch das perfekte Zusammenspiel von Millionen von „Einzelbausteinen“, lösen sie selbst schwierigste Probleme wie Nestbau oder Futtersuche.  Dabei ist der Ameisenstaat eine Gemeinschaft ohne Führer, ein gigantisches Rudel ohne Leittier, das als übergeordnete Instanz vorgibt, was wann zu tun ist. „Interessant ist die Tatsache, dass Ameisen in einem dezentralen System leben. Es gibt keinen Chef oder Boss, und auch kein Hauptquartier in dem alle Informationen zusammenlaufen. Es gibt nur sehr lokal begrenzte Informationen“, beschreibt Jean Louis Denebourg von der Université Libre de Bruxelles in der Wissenschaftsendung „Nano“ das Leben im Ameisenstaat.  Der alltägliche „Kampf ums Dasein“ findet bei den Ameisen in einer ausgesprochenen Geruchswelt statt. Um an die Informationen aus der Umwelt zu gelangen und diese an andere Artgenossen weiterzugeben, haben sich die Ameisen fast ausschließlich auf die Kommunikation mit chemischen Signalen spezialisiert.  Ihre Autobahnen sind mit Duft markiert, Freund und Feind erkennen sie am Geruch und sogar das Fortpflanzungsmonopol der Königinnen beruht auf einem besonderen Chemiecocktail. Dies alles haben Ameisenforscher in den letzten Jahren und Jahrzehnten herausgefunden. Doch auch wenn sich das Leben der Ameisen heute längst nicht mehr völlig im Verborgenen abspielt, geben die „Krabbeltiere“ den Wissenschaftlern noch immer eine Menge Rätsel auf...

]]>
Wed, 04 Jan 2017 01:43:03 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c3f2162d6784c51df562b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c3f2162d6784c51df562b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ihre Kolonien sind riesig, sie züchten Pilze, halten Vieh und verfügen über ein perfektes Straßennetz – Ameisen gehören zu den einfallsreichsten und vielseitigsten Lebewesen auf unserem Blauen Planeten.  Egal jedoch, was sie tun, sie handeln dabei immer nach dem Motto „Der Einzige ist nichts, die Gemeinschaft ist alles“ und praktizieren eine Arbeitsteilung, wie sie im Tierreich ihres Gleichen sucht. Als Superorganismus, durch das perfekte Zusammenspiel von Millionen von „Einzelbausteinen“, lösen sie selbst schwierigste Probleme wie Nestbau oder Futtersuche.  Dabei ist der Ameisenstaat eine Gemeinschaft ohne Führer, ein gigantisches Rudel ohne Leittier, das als übergeordnete Instanz vorgibt, was wann zu tun ist. „Interessant ist die Tatsache, dass Ameisen in einem dezentralen System leben. Es gibt keinen Chef oder Boss, und auch kein Hauptquartier in dem alle Informationen zusammenlaufen. Es gibt nur sehr lokal begrenzte Informationen“, beschreibt Jean Louis Denebourg von der Université Libre de Bruxelles in der Wissenschaftsendung „Nano“ das Leben im Ameisenstaat.  Der alltägliche „Kampf ums Dasein“ findet bei den Ameisen in einer ausgesprochenen Geruchswelt statt. Um an die Informationen aus der Umwelt zu gelangen und diese an andere Artgenossen weiterzugeben, haben sich die Ameisen fast ausschließlich auf die Kommunikation mit chemischen Signalen spezialisiert.  Ihre Autobahnen sind mit Duft markiert, Freund und Feind erkennen sie am Geruch und sogar das Fortpflanzungsmonopol der Königinnen beruht auf einem besonderen Chemiecocktail. Dies alles haben Ameisenforscher in den letzten Jahren und Jahrzehnten herausgefunden. Doch auch wenn sich das Leben der Ameisen heute längst nicht mehr völlig im Verborgenen abspielt, geben die „Krabbeltiere“ den Wissenschaftlern noch immer eine Menge Rätsel auf...

]]>
0
Waldbrände – Fluch oder Segen für die Natur? Blitze zucken über das ausgedörrte Land und setzen es in Sekundenschnelle in Brand. Winde fachen das Feuer weiter an. Tiere flüchten in Höhlen und verstecken sich unter Steinen. In kürzester Zeit brennen Wälder, Sträucher oder Buschland lichterloh...  Eigentlich kein ungewöhnliches Szenario, denn natürliche Waldbrände gibt es schon so lange Wälder auf der Erde existieren. Doch seit einigen Jahrzehnten rücken sie immer mehr in unser Bewusstsein. Die Meldungen von brennenden Regenwäldern, Brandstiftungen und Flammeninfernos, die auch vor Städten nicht Halt machen, häufen sich.  Dabei sind die unberechenbaren Naturkatastrophen nicht nur alles zerstörende Feuer, sondern auch ein unersetzlicher "reinigender" Faktor für die Natur. Wie Phoenix aus der Asche erwacht sie nach Durchzug der Flammen zu neuem Leben...

]]>
Wed, 18 Jan 2017 14:44:57 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584450f262d678675c8df10a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584450f262d678675c8df10a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Blitze zucken über das ausgedörrte Land und setzen es in Sekundenschnelle in Brand. Winde fachen das Feuer weiter an. Tiere flüchten in Höhlen und verstecken sich unter Steinen. In kürzester Zeit brennen Wälder, Sträucher oder Buschland lichterloh...  Eigentlich kein ungewöhnliches Szenario, denn natürliche Waldbrände gibt es schon so lange Wälder auf der Erde existieren. Doch seit einigen Jahrzehnten rücken sie immer mehr in unser Bewusstsein. Die Meldungen von brennenden Regenwäldern, Brandstiftungen und Flammeninfernos, die auch vor Städten nicht Halt machen, häufen sich.  Dabei sind die unberechenbaren Naturkatastrophen nicht nur alles zerstörende Feuer, sondern auch ein unersetzlicher "reinigender" Faktor für die Natur. Wie Phoenix aus der Asche erwacht sie nach Durchzug der Flammen zu neuem Leben...

]]>
0
Mysteriöses Massensterben: Warum Vögel vom Himmel fallen Vögel regnen zu Tausenden tot vom Himmel, in Meeresbuchten und Flüssen treiben Millionen lebloser Fische, unzählige verendete Krabben werden an die Strände gespült: In den letzten Wochen hat es viele ungewöhnliche Massensterben im Tierreich gegeben.  Fast überall traten die tödlichen Phänomene urplötzlich und ohne jede Vorwarnung auf und endeten dann genauso abrupt wie sie zuvor begonnen hatten. Zurück blieben irritierte Menschen in den betroffenen Regionen und überforderte Forscher. Sie sollten auf die Schnelle schlüssige Erklärungen für die - zumindest auf den ersten Blick - seltsamen Vorfälle liefern.  Woran sind die Tiere in den USA und Europa gestorben? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den todbringenden „Launen“ der Natur? Sind sie womöglich sogar die Vorboten der Apokalypse, wie einige Medien schnell vermuteten? Dies waren nur einige der Fragen, die es zu beantworten galt. Mittlerweile sind viele der Tiersterben genauer untersucht worden. Manche entpuppten sich dabei als wenig mysteriös. Andere dagegen geben den Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf…

]]>
Wed, 18 Jan 2017 15:06:09 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c333462d6782c0c8df10a http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/584c333462d6782c0c8df10a scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Vögel regnen zu Tausenden tot vom Himmel, in Meeresbuchten und Flüssen treiben Millionen lebloser Fische, unzählige verendete Krabben werden an die Strände gespült: In den letzten Wochen hat es viele ungewöhnliche Massensterben im Tierreich gegeben.  Fast überall traten die tödlichen Phänomene urplötzlich und ohne jede Vorwarnung auf und endeten dann genauso abrupt wie sie zuvor begonnen hatten. Zurück blieben irritierte Menschen in den betroffenen Regionen und überforderte Forscher. Sie sollten auf die Schnelle schlüssige Erklärungen für die - zumindest auf den ersten Blick - seltsamen Vorfälle liefern.  Woran sind die Tiere in den USA und Europa gestorben? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den todbringenden „Launen“ der Natur? Sind sie womöglich sogar die Vorboten der Apokalypse, wie einige Medien schnell vermuteten? Dies waren nur einige der Fragen, die es zu beantworten galt. Mittlerweile sind viele der Tiersterben genauer untersucht worden. Manche entpuppten sich dabei als wenig mysteriös. Andere dagegen geben den Wissenschaftlern noch immer Rätsel auf…

]]>
0
Geheimnisvolle Tiefsee: Von Mythen, Monstern und Manganknollen Lange Zeit gehörte die Tiefsee zu einer der letzten unerforschten Regionen der Erde. Die Wissenschaftler waren ausschließlich darauf angewiesen, die Materialien auszuwerten, die sie mit Angeln oder Netzen aus der Tiefe heraufgeholt hatten. Ein direkter Einblick war nicht möglich. Gerade mal 70 Jahre ist es her, dass es William Beebe zum ersten Mal gelang, Wesen der Tiefsee in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Mit seiner primitiven Tauchkapsel setzte er damit einen Meilenstein bei der Erforschung der Meere. Viel hat sich seit der Zeit dieser Tauchpioniere verändert. Mit modernster Technik ist es heute möglich in mehrere tausend Meter Tiefe vorzudringen, um den Ozeanen ihre Geheimnisse zu entlocken. Nicht mehr nur die Kreaturen der Tiefsee stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses der Wissenschaftler, auch die Bedeutung der Meere als mögliche Rohstoffquelle nimmt in den letzten Jahrzehnten immer weiter zu. Begleiten Sie uns auf der Entdeckungsreise in die Welt der totalen Finsternis.

]]>
Wed, 18 Jan 2017 15:11:02 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d290b62d6784440a8f4c5 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d290b62d6784440a8f4c5 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Lange Zeit gehörte die Tiefsee zu einer der letzten unerforschten Regionen der Erde. Die Wissenschaftler waren ausschließlich darauf angewiesen, die Materialien auszuwerten, die sie mit Angeln oder Netzen aus der Tiefe heraufgeholt hatten. Ein direkter Einblick war nicht möglich. Gerade mal 70 Jahre ist es her, dass es William Beebe zum ersten Mal gelang, Wesen der Tiefsee in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Mit seiner primitiven Tauchkapsel setzte er damit einen Meilenstein bei der Erforschung der Meere. Viel hat sich seit der Zeit dieser Tauchpioniere verändert. Mit modernster Technik ist es heute möglich in mehrere tausend Meter Tiefe vorzudringen, um den Ozeanen ihre Geheimnisse zu entlocken. Nicht mehr nur die Kreaturen der Tiefsee stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses der Wissenschaftler, auch die Bedeutung der Meere als mögliche Rohstoffquelle nimmt in den letzten Jahrzehnten immer weiter zu. Begleiten Sie uns auf der Entdeckungsreise in die Welt der totalen Finsternis.

]]>
0
Blindsehen: Einem rätselhaften Wahrnehmungs-Phänomen auf der Spur Sie sind eindeutig blind, aber "sehen" trotzdem: Blindseher sehen zwar keine Bilder, scheinen aber auf bestimmte optische Reize zu reagieren: Sie umgehen instinktiv Hindernisse oder greifen unerklärlich zielsicher nach Objekten. Dieses seit rund hundert Jahren bekannte Phänomen gibt bis heute Rätsel auf. Eigentlich scheint die Sache klar: Wenn wir sehen, erzeugen Auge und Gehirn Abbilder unserer Umwelt in unserem Kopf. Funktioniert das Auge nicht mehr oder ist das Sehzentrum im Gehirn zerstört, klappt das nicht mehr und wir sind blind. Doch ein ebenso seltenes wie rätselhaftes Phänomen widerspricht dieser einfachen Vorstellung: Denn es gibt Menschen, die unbewusst auf visuelle Reizen reagieren, obwohl sie ansonsten nachgewiesener Maßen blind sind. Was aber hat es mit diesen Blindsehern auf sich und wie erklären sich Hirnforscher dieses Phänomen?

]]>
Wed, 18 Jan 2017 15:25:22 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d41b662d6782b47a8f4bf http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/585d41b662d6782b47a8f4bf scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie sind eindeutig blind, aber "sehen" trotzdem: Blindseher sehen zwar keine Bilder, scheinen aber auf bestimmte optische Reize zu reagieren: Sie umgehen instinktiv Hindernisse oder greifen unerklärlich zielsicher nach Objekten. Dieses seit rund hundert Jahren bekannte Phänomen gibt bis heute Rätsel auf. Eigentlich scheint die Sache klar: Wenn wir sehen, erzeugen Auge und Gehirn Abbilder unserer Umwelt in unserem Kopf. Funktioniert das Auge nicht mehr oder ist das Sehzentrum im Gehirn zerstört, klappt das nicht mehr und wir sind blind. Doch ein ebenso seltenes wie rätselhaftes Phänomen widerspricht dieser einfachen Vorstellung: Denn es gibt Menschen, die unbewusst auf visuelle Reizen reagieren, obwohl sie ansonsten nachgewiesener Maßen blind sind. Was aber hat es mit diesen Blindsehern auf sich und wie erklären sich Hirnforscher dieses Phänomen?

]]>
0
Wetterfühligkeit – Was ist dran am Biowetter? Der Kopf dröhnt, der Kreislauf kommt nicht in Schwung und überhaupt wäre man am liebsten gleich im Bett geblieben – wer kennt sie nicht diese Tage, an denen so gar nichts klappen will. Und das, obwohl wir am Abend zuvor keineswegs lange gefeiert haben und auch nicht unter Grippe leiden. Woran kann es dann liegen? Für Viele ist der Sündenbock schnell gefunden: Das Wetter ist schuld. Macht uns das Wetter krank? Mehr als die Hälfte aller Deutschen beantwortet diese Frage eindeutig mit Ja: Für sie sind Regen, Sturm oder Schwüle der Auslöser von Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Für die Wissenschaft ist die Antwort allerdings weitaus weniger klar – im Gegenteil. Die Frage nach der Wetterfühligkeit können heute weder Meteorologen noch Mediziner eindeutig beantworten. Zwar gibt es statistische Übereinstimmungen zwischen der Häufung bestimmter gesundheitlicher Beschwerden und einzelnen Wetterfaktoren wie Schwüle oder Hitze. Aber zeigen diese wirklich einen ursächlichen Zusammenhang? Und auch mit der Wettervorfühligkeit ist es nicht weit her. Es scheint Menschen zu geben, die das kommende Wetter anhand ihrer Befindlichkeit prognostizieren können - ganz nach dem Motto: „Mein Knie schmerzt, das sagt mir es kommt Regen“. Beweisbar ist das Ganze jedoch nicht. Zwar hat es verschiedene Versuche dazu gegeben, unter anderem an der Universität München, doch bisher ohne überzeugendes Ergebnis. Die Versuchspersonen fielen entweder durch oder gaben auf, weil sie ihren „wetterprophetischen“ Fähigkeiten selbst nicht mehr glauben konnten. Aber immerhin in einem anderen Punkt herrscht weitestgehend Einigkeit: Das Wetter kann vielleicht nicht krank, wohl aber „kranker“ machen – nämlich diejenigen, die ohnehin schon an chronischen Beschwerden leiden. So verschlimmert sich Rheuma oft bei nasskaltem Wetter, Asthmakranke dagegen leiden häufiger unter akuter Atemnot, wenn die Sonne scheint und die Pollen fliegen. Kurorte nutzen diese in Bioklimakarten manifestierten Erfahrungswerte längst für gezielte Werbung und Kliniken vielfach für ihre Standortentscheidung. Was aber ist dran am Biowetter? Wie sinnvoll sind die Ansagen der „gefühlten Temperatur“ und die Medizinwetter-Prognosen? Wie genau wirkt das Wetter überhaupt?

]]>
Thu, 19 Jan 2017 17:30:03 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880d5e362d678162ec0f2b2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880d5e362d678162ec0f2b2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Kopf dröhnt, der Kreislauf kommt nicht in Schwung und überhaupt wäre man am liebsten gleich im Bett geblieben – wer kennt sie nicht diese Tage, an denen so gar nichts klappen will. Und das, obwohl wir am Abend zuvor keineswegs lange gefeiert haben und auch nicht unter Grippe leiden. Woran kann es dann liegen? Für Viele ist der Sündenbock schnell gefunden: Das Wetter ist schuld. Macht uns das Wetter krank? Mehr als die Hälfte aller Deutschen beantwortet diese Frage eindeutig mit Ja: Für sie sind Regen, Sturm oder Schwüle der Auslöser von Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Für die Wissenschaft ist die Antwort allerdings weitaus weniger klar – im Gegenteil. Die Frage nach der Wetterfühligkeit können heute weder Meteorologen noch Mediziner eindeutig beantworten. Zwar gibt es statistische Übereinstimmungen zwischen der Häufung bestimmter gesundheitlicher Beschwerden und einzelnen Wetterfaktoren wie Schwüle oder Hitze. Aber zeigen diese wirklich einen ursächlichen Zusammenhang? Und auch mit der Wettervorfühligkeit ist es nicht weit her. Es scheint Menschen zu geben, die das kommende Wetter anhand ihrer Befindlichkeit prognostizieren können - ganz nach dem Motto: „Mein Knie schmerzt, das sagt mir es kommt Regen“. Beweisbar ist das Ganze jedoch nicht. Zwar hat es verschiedene Versuche dazu gegeben, unter anderem an der Universität München, doch bisher ohne überzeugendes Ergebnis. Die Versuchspersonen fielen entweder durch oder gaben auf, weil sie ihren „wetterprophetischen“ Fähigkeiten selbst nicht mehr glauben konnten. Aber immerhin in einem anderen Punkt herrscht weitestgehend Einigkeit: Das Wetter kann vielleicht nicht krank, wohl aber „kranker“ machen – nämlich diejenigen, die ohnehin schon an chronischen Beschwerden leiden. So verschlimmert sich Rheuma oft bei nasskaltem Wetter, Asthmakranke dagegen leiden häufiger unter akuter Atemnot, wenn die Sonne scheint und die Pollen fliegen. Kurorte nutzen diese in Bioklimakarten manifestierten Erfahrungswerte längst für gezielte Werbung und Kliniken vielfach für ihre Standortentscheidung. Was aber ist dran am Biowetter? Wie sinnvoll sind die Ansagen der „gefühlten Temperatur“ und die Medizinwetter-Prognosen? Wie genau wirkt das Wetter überhaupt?

]]>
0
Geheimnis der Hundertjährigen: Ursachen von Altern und Langlebigkeit Warum werden manche Menschen 120 Jahre alt und andere nicht mal 70? Warum häufen sich Hundertjährige in bestimmten Regionen und Familien? Schon seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler das Geheimnis des Alterns und der Langlebigkeit zu enträtseln. Ihre Hoffnung: Faktoren zu entdecken, die es uns eines Tages ermöglichen könnten, gesund zu bleiben und länger zu leben. Noch 1928 postulierte der amerikanische Statistiker Louis Dublin eine maximale menschliche Lebenserwartung von 65 Jahren. Diese Schwelle hat die Menschheit in vielen Ländern längst überschritten. Heute leben beispielsweise bereits rund 10.000 über Hundertjährige in Deutschland, im Jahr 2050 könnten es sogar 115.000 sein. Ob wir Menschen theoretisch sogar das sagenhafte Alter des biblischen Methusalem – 969 Jahre – erreichen könnten, darüber wird gestritten. Der amerikanische Genetiker Richard Cawthon hält es durchaus für möglich, dass wir eines Tages tausend Jahre alt werden – wenn es uns gelingt, die natürlichen Prozesse des Alterns auszutricksen. Doch wie alle komplexen biologischen Merkmale ist auch das Altern das Ergebnis von vielen wechselwirkenden Einflüssen und Faktoren. Klar ist, dass Umwelteinflüsse wie Ernährung, Bewegung und Lebensstandard eine wichtige Rolle spielen. Wer in Armut und schlechter medizinischer Versorgung lebt, hat schlechtere Chancen, alt zu werden. Klar ist aber auch, dass es Häufungen von Langlebigen in bestimmten Familien gibt, die nicht allein mit Umweltfaktoren zu erklären sind. Hier muss es eine erbliche Komponente geben. Aber welche? Und wie viele?  Inzwischen sind bereits erste Gene entdeckt worden, die ein langes, gesundes Leben zu fördern scheinen. Ein „Methusalem-Gen“, das allein die Lebensdauer reguliert, war bisher allerdings nicht darunter. Offenbar ist auch die Langlebigkeit komplexer als bisher angenommen. Doch die Altersforscher suchen weiter, sie fahnden nach weiteren Erbgutbausteinen und Mechanismen, die unser Leben verlängern…

]]>
Fri, 20 Jan 2017 09:55:08 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5860327262d678e330176d5c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5860327262d678e330176d5c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Warum werden manche Menschen 120 Jahre alt und andere nicht mal 70? Warum häufen sich Hundertjährige in bestimmten Regionen und Familien? Schon seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler das Geheimnis des Alterns und der Langlebigkeit zu enträtseln. Ihre Hoffnung: Faktoren zu entdecken, die es uns eines Tages ermöglichen könnten, gesund zu bleiben und länger zu leben. Noch 1928 postulierte der amerikanische Statistiker Louis Dublin eine maximale menschliche Lebenserwartung von 65 Jahren. Diese Schwelle hat die Menschheit in vielen Ländern längst überschritten. Heute leben beispielsweise bereits rund 10.000 über Hundertjährige in Deutschland, im Jahr 2050 könnten es sogar 115.000 sein. Ob wir Menschen theoretisch sogar das sagenhafte Alter des biblischen Methusalem – 969 Jahre – erreichen könnten, darüber wird gestritten. Der amerikanische Genetiker Richard Cawthon hält es durchaus für möglich, dass wir eines Tages tausend Jahre alt werden – wenn es uns gelingt, die natürlichen Prozesse des Alterns auszutricksen. Doch wie alle komplexen biologischen Merkmale ist auch das Altern das Ergebnis von vielen wechselwirkenden Einflüssen und Faktoren. Klar ist, dass Umwelteinflüsse wie Ernährung, Bewegung und Lebensstandard eine wichtige Rolle spielen. Wer in Armut und schlechter medizinischer Versorgung lebt, hat schlechtere Chancen, alt zu werden. Klar ist aber auch, dass es Häufungen von Langlebigen in bestimmten Familien gibt, die nicht allein mit Umweltfaktoren zu erklären sind. Hier muss es eine erbliche Komponente geben. Aber welche? Und wie viele?  Inzwischen sind bereits erste Gene entdeckt worden, die ein langes, gesundes Leben zu fördern scheinen. Ein „Methusalem-Gen“, das allein die Lebensdauer reguliert, war bisher allerdings nicht darunter. Offenbar ist auch die Langlebigkeit komplexer als bisher angenommen. Doch die Altersforscher suchen weiter, sie fahnden nach weiteren Erbgutbausteinen und Mechanismen, die unser Leben verlängern…

]]>
0
Ist Schönheit relativ? Symmetrie, Kindchenschema und Proportionen Wäre Venus, die griechische Göttin der Schönheit heute noch Model-tauglich, oder müsste auch sie sich erst einer Radikal-Diät unterziehen, um Barbie-Maße zu erreichen? Das Schönheitsideal und die Mode haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder geändert, so dass sich die Frage stellt: Gibt es überhaupt so etwas wie DIE Schönheit? Egal ob beim Menschen, in der Musik oder beim Betrachten einer Landschaft. Oder ist diese Geschmacksfrage immer subjektiv? Was auch immer als schön gilt - das Streben nach Perfektion begleitet die Menscheitsgeschichte. Aber warum wollen wir eigentlich möglichst attraktiv sein? Kein Wunder, dass sich längst die Wissenschaft mit dem Phänomen der Schönheit befasst...

]]>
Fri, 20 Jan 2017 10:00:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586051e162d6786836176d5b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586051e162d6786836176d5b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wäre Venus, die griechische Göttin der Schönheit heute noch Model-tauglich, oder müsste auch sie sich erst einer Radikal-Diät unterziehen, um Barbie-Maße zu erreichen? Das Schönheitsideal und die Mode haben sich im Laufe der Geschichte immer wieder geändert, so dass sich die Frage stellt: Gibt es überhaupt so etwas wie DIE Schönheit? Egal ob beim Menschen, in der Musik oder beim Betrachten einer Landschaft. Oder ist diese Geschmacksfrage immer subjektiv? Was auch immer als schön gilt - das Streben nach Perfektion begleitet die Menscheitsgeschichte. Aber warum wollen wir eigentlich möglichst attraktiv sein? Kein Wunder, dass sich längst die Wissenschaft mit dem Phänomen der Schönheit befasst...

]]>
0
Rätsel Geschmack – Von Knospen, Köchen und Signalen Er ist einer unserer wichtigsten Sinne, er prägt uns schon im Mutterleib und macht jeden von uns einzigartig: der Geschmack. Über ihn nehmen wir wahr, was wir essen und trinken, er warnt uns vor bitteren Giften und verführt zu salzigen oder süßen Naschereien. Aber wie genau entsteht der typische Geschmackseindruck beispielsweise von Schokolade? Und warum schmeckt sie für jeden ein bisschen anders? Der Geschmack ist ein sehr alter Sinn, schon vor 500 Millionen Jahren besaß der erste primitive Fisch die ersten Sensoren für chemische Signale seiner Beute. Wie komplex aber das dahinterstehende System ist, das haben Forscher erst in den letzten Jahren herausgefunden. Erst seit dem Jahr 2000 klärt sich nach und nach, welche Rezeptoren und Gene für bitter, salzig, süß, sauer und umami verantwortlich sind. Wie aus den Signalen dieser Rezeptoren die feinen Nuancen eines charakteristischen Aromas im Kopf entstehen, ist selbst heute noch nicht bis ins Letzte aufgeklärt.

]]>
Fri, 20 Jan 2017 10:08:43 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58605b6e62d6786537176d5e http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58605b6e62d6786537176d5e scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er ist einer unserer wichtigsten Sinne, er prägt uns schon im Mutterleib und macht jeden von uns einzigartig: der Geschmack. Über ihn nehmen wir wahr, was wir essen und trinken, er warnt uns vor bitteren Giften und verführt zu salzigen oder süßen Naschereien. Aber wie genau entsteht der typische Geschmackseindruck beispielsweise von Schokolade? Und warum schmeckt sie für jeden ein bisschen anders? Der Geschmack ist ein sehr alter Sinn, schon vor 500 Millionen Jahren besaß der erste primitive Fisch die ersten Sensoren für chemische Signale seiner Beute. Wie komplex aber das dahinterstehende System ist, das haben Forscher erst in den letzten Jahren herausgefunden. Erst seit dem Jahr 2000 klärt sich nach und nach, welche Rezeptoren und Gene für bitter, salzig, süß, sauer und umami verantwortlich sind. Wie aus den Signalen dieser Rezeptoren die feinen Nuancen eines charakteristischen Aromas im Kopf entstehen, ist selbst heute noch nicht bis ins Letzte aufgeklärt.

]]>
0
Comeback der Wölfe: Neubeginn zwischen Faszination und Schrecken Zehntausend Jahre lang herrschte der Wolf über die gesamte Nordhalbkugel. Dann wurde das perfekte Raubtier von einem überlegenen Jäger abgelöst: dem Menschen. Brutale Hetzjagden, Scheiterhaufen für „Werwölfe“ und die Schießwut der Jäger rotten den Wolf in Westeuropa und Nordamerika vollständig aus. Jetzt kehren die Wölfe langsam in ihre ehemalige Heimat zurück. Sie kommen aus den tiefen Wäldern Russlands, wo sie bis jetzt zurückgezogen überlebt haben. Deutschland jedoch besuchen die Wölfe immer nur kurz, trotz Artenschutz trauen sie den Menschen noch nicht. Dabei bieten intakte Wälder und der intensive Kampf für Naturschutz schon lange gute Lebensräume für das Raubtier.  Im Jahr 2000 ist es dann soweit: Unter Bombenhagel und Gewehrschüssen gründet ein Wolfspärchen das erste Rudel in Deutschland. Auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz werden die „deutschen“ Wölfe geboren. Naturschützer und Wolfsforscher sind begeistert über die lang ersehnte Heimkehr. Doch bei vielen Menschen weckt der Wolf alte Vorurteile und neue Ängste. Schafhalter fürchten, dass die Wölfe ihre Schafe reißen, Jäger sind besorgt um das Wild in ihren Wäldern und Eltern haben Angst um ihre Kinder. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß, denn der Wolf lebt nicht nach den Regeln des Menschen, sondern nach denen der Natur. Die Erinnerung an eine ehemals friedliche Koexistenz mit dem Raubtier ist längst Vergangenheit. Geblieben sind nur Geschichten: Über ein Kind, eine Großmutter und ein gefräßiges Raubtier.

]]>
Fri, 20 Jan 2017 10:48:45 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c362c62d6789047df562f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c362c62d6789047df562f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Zehntausend Jahre lang herrschte der Wolf über die gesamte Nordhalbkugel. Dann wurde das perfekte Raubtier von einem überlegenen Jäger abgelöst: dem Menschen. Brutale Hetzjagden, Scheiterhaufen für „Werwölfe“ und die Schießwut der Jäger rotten den Wolf in Westeuropa und Nordamerika vollständig aus. Jetzt kehren die Wölfe langsam in ihre ehemalige Heimat zurück. Sie kommen aus den tiefen Wäldern Russlands, wo sie bis jetzt zurückgezogen überlebt haben. Deutschland jedoch besuchen die Wölfe immer nur kurz, trotz Artenschutz trauen sie den Menschen noch nicht. Dabei bieten intakte Wälder und der intensive Kampf für Naturschutz schon lange gute Lebensräume für das Raubtier.  Im Jahr 2000 ist es dann soweit: Unter Bombenhagel und Gewehrschüssen gründet ein Wolfspärchen das erste Rudel in Deutschland. Auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz werden die „deutschen“ Wölfe geboren. Naturschützer und Wolfsforscher sind begeistert über die lang ersehnte Heimkehr. Doch bei vielen Menschen weckt der Wolf alte Vorurteile und neue Ängste. Schafhalter fürchten, dass die Wölfe ihre Schafe reißen, Jäger sind besorgt um das Wild in ihren Wäldern und Eltern haben Angst um ihre Kinder. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß, denn der Wolf lebt nicht nach den Regeln des Menschen, sondern nach denen der Natur. Die Erinnerung an eine ehemals friedliche Koexistenz mit dem Raubtier ist längst Vergangenheit. Geblieben sind nur Geschichten: Über ein Kind, eine Großmutter und ein gefräßiges Raubtier.

]]>
0
Waldsterben – das Update: Wie aussagekräftig ist der Waldzustandsbericht? Fallende Nadeln, vergilbte Blätter, tote Äste – betrachtet man die amtlichen Zahlen des letzten Waldzustandsberichts sind Deutschlands „grüne Lungen“ sterbenskrank. Gerade mal ein knappes Drittel aller Bäume ist noch vital und ohne Makel. Der Rest ist mehr oder minder schwer geschädigt und dringend auf Hilfe angewiesen.  Doch das ist eigentlich nicht Neues. Schon seit 1984 zeichnet der Report alle Jahre wieder ein düsteres Bild von der Lage in den heimischen Forsten und malt das Schreckgespenst eines drohenden Waldsterbens an die Wand. Aber dazu ist es bisher nie gekommen. Kritiker halten den Waldzustandsbericht denn auch für wenig aussagekräftig und die Schadensbilanzen für viel zu hoch. Sie verweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse, die belegen, dass die Bäume in Mitteleuropa heute viel schneller wachsen als früher. Ergebnis: Die Holzvorräte in den deutschen Wäldern sind so groß wie nie zuvor. Tendenz weiter steigend.  Doch wer hat Recht? Hängt der Wald noch am Tropf oder ist er längst auf dem Weg zur Genesung?

]]>
Fri, 20 Jan 2017 10:58:54 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c45ac62d6786153df562b http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/586c45ac62d6786153df562b scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Fallende Nadeln, vergilbte Blätter, tote Äste – betrachtet man die amtlichen Zahlen des letzten Waldzustandsberichts sind Deutschlands „grüne Lungen“ sterbenskrank. Gerade mal ein knappes Drittel aller Bäume ist noch vital und ohne Makel. Der Rest ist mehr oder minder schwer geschädigt und dringend auf Hilfe angewiesen.  Doch das ist eigentlich nicht Neues. Schon seit 1984 zeichnet der Report alle Jahre wieder ein düsteres Bild von der Lage in den heimischen Forsten und malt das Schreckgespenst eines drohenden Waldsterbens an die Wand. Aber dazu ist es bisher nie gekommen. Kritiker halten den Waldzustandsbericht denn auch für wenig aussagekräftig und die Schadensbilanzen für viel zu hoch. Sie verweisen auf aktuelle Forschungsergebnisse, die belegen, dass die Bäume in Mitteleuropa heute viel schneller wachsen als früher. Ergebnis: Die Holzvorräte in den deutschen Wäldern sind so groß wie nie zuvor. Tendenz weiter steigend.  Doch wer hat Recht? Hängt der Wald noch am Tropf oder ist er längst auf dem Weg zur Genesung?

]]>
0
Wie sehen Aliens aus? Was die Astrobiologie über Außerirdische verrät Insektenartige Monster, schmächtige Männchen mit großen Augen oder körperlose Lichtwesen – diese Aliens kennen wir aus vielen Science-Fiction-Filmen und Romanen. Aber wie realistisch sind diese Vorstellungen von Außerirdischen? Wenn es im Kosmos andere intelligente Lebensformen gibt, wie sähen sie dann aus? Wären sie uns ähnlich oder vielleicht sogar so anders, dass wir sie nicht einmal als Leben erkennen würden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Astrobiologen schon lange. Sie versuchen zum einen, die Rahmenbedingungen einzugrenzen, unter denen Leben auf fremden Welten überhaupt entstehen kann. Zum anderen aber erforschen sie, welche Formen von Lebewesen unter den verschiedenen Bedingungen solcher Exoplaneten annahmen könnten. Dabei sind ihre Ergebnisse zwar oft spekulativ, aber dennoch weit mehr als nur Was-wäre-wenn-Gedankenspiele.  Denn nur wenn wir eine grobe Ahnung haben, wie außerirdisches Leben aussieht und "tickt", haben wir auch eine Chance, es ausfindig zu machen oder eines Tages vielleicht sogar mit ihm in Kontakt zu treten.

]]>
Fri, 20 Jan 2017 11:10:53 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880cbaa62d6788229c0f2b3 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880cbaa62d6788229c0f2b3 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Insektenartige Monster, schmächtige Männchen mit großen Augen oder körperlose Lichtwesen – diese Aliens kennen wir aus vielen Science-Fiction-Filmen und Romanen. Aber wie realistisch sind diese Vorstellungen von Außerirdischen? Wenn es im Kosmos andere intelligente Lebensformen gibt, wie sähen sie dann aus? Wären sie uns ähnlich oder vielleicht sogar so anders, dass wir sie nicht einmal als Leben erkennen würden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Astrobiologen schon lange. Sie versuchen zum einen, die Rahmenbedingungen einzugrenzen, unter denen Leben auf fremden Welten überhaupt entstehen kann. Zum anderen aber erforschen sie, welche Formen von Lebewesen unter den verschiedenen Bedingungen solcher Exoplaneten annahmen könnten. Dabei sind ihre Ergebnisse zwar oft spekulativ, aber dennoch weit mehr als nur Was-wäre-wenn-Gedankenspiele.  Denn nur wenn wir eine grobe Ahnung haben, wie außerirdisches Leben aussieht und "tickt", haben wir auch eine Chance, es ausfindig zu machen oder eines Tages vielleicht sogar mit ihm in Kontakt zu treten.

]]>
0
Wenn die Nacht zum Tag wird: Die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Mensch und Tier Der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist für unsere moderne Gesellschaft weitgehend unbedeutend geworden, künstliche Lichtquellen regeln unseren Tagesrhythmus. Das hat Folgen: Die sogenannte Lichtverschmutzung nimmt seit Jahren zu. Das Kunstlicht überstrahlt nicht nur den Sternenhimmel, es ist auch eine echte Gefahr für unsere Gesundheit. Unser Stoffwechsel benötigt Ruhephasen – und das Signal dafür ist Dunkelheit. Beim allgegenwärtigen Licht in den Metropolen gerät die innere Uhr aus dem Takt. Depressionen, Übergewicht und sogar Krebs sind die möglichen Folgen. Die Tierwelt leidet nicht weniger: Nächtliche Leuchtfeuer stürzen Vogelschwärme in Orientierungslosigkeit und bringen ganze Ökosysteme durcheinander. Hinzu kommt die Frage nach der nötigen Energie – denn übermäßiges Licht verbraucht übermäßig Strom. Lässt sich die Überbelichtung vermeiden, oder sind wir völlig vom Kunstlicht rund um die Uhr abhängig?

]]>
Fri, 20 Jan 2017 11:19:44 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880e1bc62d6786830c0f2b2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5880e1bc62d6786830c0f2b2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist für unsere moderne Gesellschaft weitgehend unbedeutend geworden, künstliche Lichtquellen regeln unseren Tagesrhythmus. Das hat Folgen: Die sogenannte Lichtverschmutzung nimmt seit Jahren zu. Das Kunstlicht überstrahlt nicht nur den Sternenhimmel, es ist auch eine echte Gefahr für unsere Gesundheit. Unser Stoffwechsel benötigt Ruhephasen – und das Signal dafür ist Dunkelheit. Beim allgegenwärtigen Licht in den Metropolen gerät die innere Uhr aus dem Takt. Depressionen, Übergewicht und sogar Krebs sind die möglichen Folgen. Die Tierwelt leidet nicht weniger: Nächtliche Leuchtfeuer stürzen Vogelschwärme in Orientierungslosigkeit und bringen ganze Ökosysteme durcheinander. Hinzu kommt die Frage nach der nötigen Energie – denn übermäßiges Licht verbraucht übermäßig Strom. Lässt sich die Überbelichtung vermeiden, oder sind wir völlig vom Kunstlicht rund um die Uhr abhängig?

]]>
0
Sucht – Wenn das Verlangen den Willen lenkt Allein in Deutschland gelten um die zehn Millionen Menschen offiziell als süchtig - deutlich mehr sind gefährdet. Und dabei dreht es sich nicht nur um Heroin oder Cannabis. Denn Arbeit, Glücksspiel, Nikotin, Tabletten und Alkohol können ebenso abhängig machen wie harte Drogen. Wie und ob es zu einer Abhängigkeit kommt, bestimmen viele unterschiedliche Faktoren…  Was läuft bei einem Kokain-Rausch im Gehirn ab? Wieso werden einige Menschen süchtig, andere nicht? Und was passiert im Körper, wenn jemand abhängig wird? Diese und andere Fragen sind nicht immer eindeutig zu beantworten. Fakt ist, dass Geist und Körper bei der Suchtentstehung eng zusammen wirken. Das macht es schwer, eine einmal etablierte Abhängigkeit wieder los zu werden. Aber lesen Sie selbst…

]]>
Mon, 23 Jan 2017 21:15:00 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5886416762d6787624093df7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5886416762d6787624093df7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Allein in Deutschland gelten um die zehn Millionen Menschen offiziell als süchtig - deutlich mehr sind gefährdet. Und dabei dreht es sich nicht nur um Heroin oder Cannabis. Denn Arbeit, Glücksspiel, Nikotin, Tabletten und Alkohol können ebenso abhängig machen wie harte Drogen. Wie und ob es zu einer Abhängigkeit kommt, bestimmen viele unterschiedliche Faktoren…  Was läuft bei einem Kokain-Rausch im Gehirn ab? Wieso werden einige Menschen süchtig, andere nicht? Und was passiert im Körper, wenn jemand abhängig wird? Diese und andere Fragen sind nicht immer eindeutig zu beantworten. Fakt ist, dass Geist und Körper bei der Suchtentstehung eng zusammen wirken. Das macht es schwer, eine einmal etablierte Abhängigkeit wieder los zu werden. Aber lesen Sie selbst…

]]>
0
Synästhesie - Das Geheimnis der „Farbenhörer“ und „Wörterschmecker“ Für sie ist die Fünf gelb, sie sehen blau bei Klavierklängen oder schmecken Joghurt beim A: Synästheten erleben die Welt um sich herum nicht in säuberlich getrennten Sinneseindrücken, sondern als Gesamtkunstwerk. Zahlen, Buchstaben oder Klänge erwecken bei ihnen gleichzeitig auch Farben, Gerüche oder Geschmack. Lange Zeit galten sie als „Spinner“, „überkandidelt“ oder verrückt, doch heute weiß man, dass ihr Gehirn einfach anders arbeitet. Der Physiker Richard Feynman gehört dazu, aber auch der Musiker Leonard Bernstein und der Schriftsteller Wladimir Nabokov: Sie alle sind Synästheten. Bei ihnen ist die Wahrnehmung eines Sinnes untrennbar mit der gleichzeitigen Wahrnehmung in einem anderen Sinnesbereich verknüpft. Und diese neurologische Besonderheit ist weitaus häufiger als früher angenommen: Knapp fünf Prozent, nach anderen Schätzungen sogar bis zu einem Fünftel aller Menschen könnte synästhetisch veranlagt sein. Was aber verleiht ihnen diese erstaunlichen Fähigkeiten? Klar scheint, dass die normalerweise im Gehirn in streng getrennten Arealen verarbeiteten Sinneseindrücke bei Synästheten aus noch ungeklärten Gründen überlappen, sie aktivieren angrenzende Hirnareale gleich mit. Wie genau dies geschieht und warum, ist allerdings noch immer größtenteils rätselhaft.

 

]]>
Wed, 25 Jan 2017 10:46:22 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58863a1f62d6789f21093df7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58863a1f62d6789f21093df7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Für sie ist die Fünf gelb, sie sehen blau bei Klavierklängen oder schmecken Joghurt beim A: Synästheten erleben die Welt um sich herum nicht in säuberlich getrennten Sinneseindrücken, sondern als Gesamtkunstwerk. Zahlen, Buchstaben oder Klänge erwecken bei ihnen gleichzeitig auch Farben, Gerüche oder Geschmack. Lange Zeit galten sie als „Spinner“, „überkandidelt“ oder verrückt, doch heute weiß man, dass ihr Gehirn einfach anders arbeitet. Der Physiker Richard Feynman gehört dazu, aber auch der Musiker Leonard Bernstein und der Schriftsteller Wladimir Nabokov: Sie alle sind Synästheten. Bei ihnen ist die Wahrnehmung eines Sinnes untrennbar mit der gleichzeitigen Wahrnehmung in einem anderen Sinnesbereich verknüpft. Und diese neurologische Besonderheit ist weitaus häufiger als früher angenommen: Knapp fünf Prozent, nach anderen Schätzungen sogar bis zu einem Fünftel aller Menschen könnte synästhetisch veranlagt sein. Was aber verleiht ihnen diese erstaunlichen Fähigkeiten? Klar scheint, dass die normalerweise im Gehirn in streng getrennten Arealen verarbeiteten Sinneseindrücke bei Synästheten aus noch ungeklärten Gründen überlappen, sie aktivieren angrenzende Hirnareale gleich mit. Wie genau dies geschieht und warum, ist allerdings noch immer größtenteils rätselhaft.

 

]]>
0
Oxytocin – Ein Kuschelhormon mit vielen (Neben-) Wirkungen Der Botenstoff Oxytocin gilt als Kuschelhormon, als Beziehungskitt und Glücklichmacher. Doch das Neuropeptid kann noch viel mehr: Es dämpft Angst und Misstrauen, bringt die Lust beim Orgasmus und soll sogar schlank und jung erhalten. Oxytocin beeinflusst viel mehr von unserem Verhalten und sogar unserer Gesundheit, als man lange Zeit glaubte. Lange Zeit fristete das Oxytocin eher ein Schattendasein, verglichen mit seinen prominenteren Hormonkollegen Östrogen, Testosteron, Dopamin oder Serotonin. Doch in den letzten Jahren entpuppt sich das Kuschelhormon immer mehr als wahrer Tausendsassa.

]]>
Fri, 03 Feb 2017 14:07:24 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58947b1362d678d5647b23c7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58947b1362d678d5647b23c7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Botenstoff Oxytocin gilt als Kuschelhormon, als Beziehungskitt und Glücklichmacher. Doch das Neuropeptid kann noch viel mehr: Es dämpft Angst und Misstrauen, bringt die Lust beim Orgasmus und soll sogar schlank und jung erhalten. Oxytocin beeinflusst viel mehr von unserem Verhalten und sogar unserer Gesundheit, als man lange Zeit glaubte. Lange Zeit fristete das Oxytocin eher ein Schattendasein, verglichen mit seinen prominenteren Hormonkollegen Östrogen, Testosteron, Dopamin oder Serotonin. Doch in den letzten Jahren entpuppt sich das Kuschelhormon immer mehr als wahrer Tausendsassa.

]]>
0
Hawaii: Tropisches Paradies auf heißem Untergrund Aloha, Waikiki Beach, Hula-Hula und die berühmten Blumenkränze zur Begrüßung - viel mehr wissen die meisten Menschen nicht über Hawaii. Nach kurzem Nachdenken fällt dem einen oder anderen vielleicht noch der Privatdetektiv Thomas Magnum ein, der in der gleichnamigen TV-Serie zusammen mit „Higgi-Baby“, T.C. und den „Jungs“ Apollo und Zeus auf Hawaii so manch kniffligen Fall gelöst hat.  Doch „die lieblichste Flotte von Inseln, die je im Meer vor Anker lag“ - wie Mark Twain die Inselgruppe einmal nannte – ist längst nicht so lieblich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn im Untergrund brodelt es gewaltig.  Der gesamte Hawaii-Archipel ist in den letzten rund 45 Millionen Jahren durch Vulkanismus entstanden. Ein gigantischer "Schweißbrenner", ein heißer Fleck, tief unter der Erde, erzeugt unaufhörlich Magma, das sich durch die Erdkruste frisst und im Laufe von Jahrmillionen Vulkaninseln wie Oahu, Maui oder Molokai gebildet hat.  Der Mauna Kea auf der Insel Hawaii - „Big Island“ – ist sogar der höchste Vulkan der Erde. 4.205 Meter ragt er über dem Meer in den Himmel, die restlichen knapp 6.000 Meter des Feuerberges liegen unter dem Wasserspiegel. Damit übertrumpft der Mauna Kea von der Höhe her selbst den Mount Everest.  Rekordverdächtig ist auch der knapp 1.600 Meter hohe Berg Waialeale auf der Insel Kauai. Rund 12.000 Millimeter Niederschlag fallen hier normalerweise jährlich. Zum Vergleich: In Hamburg sind es gerade mal 754 Millimeter und auch die brasilianische Metropole Manaus an der Amazonasmündung kann mit knapp 2.100 Millimeter Niederschlag nicht annähernd mithalten. Außergewöhnlich und vielfältig ist die Tier- und Pflanzenwelt, die sich auf den Inseln und im Meer tummelt. Leuchtende Tintenfische, Hawaiigänse, die „Bird of paradise“-Pflanze oder der „humuhumunukunukuapua’a“, ein skurril gezeichneter Fisch - auf den abgelegenen Inseln im Herzen des Pazifiks hat die Natur im Laufe der Evolution Geschöpfe hervorgebracht, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt. Doch die fragilen Ökosysteme Hawaiis sind heute in Gefahr. Nicht nur die Zerstörung der Lebensräume durch menschliche Eingriffe, auch eine Flut an tierischen und pflanzlichen Einwanderern erobert die Inseln und bedroht viele der einheimischen Spezies...

]]>
Sun, 12 Feb 2017 09:50:49 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f38fe62d678055375394d http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/579f38fe62d678055375394d scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Aloha, Waikiki Beach, Hula-Hula und die berühmten Blumenkränze zur Begrüßung - viel mehr wissen die meisten Menschen nicht über Hawaii. Nach kurzem Nachdenken fällt dem einen oder anderen vielleicht noch der Privatdetektiv Thomas Magnum ein, der in der gleichnamigen TV-Serie zusammen mit „Higgi-Baby“, T.C. und den „Jungs“ Apollo und Zeus auf Hawaii so manch kniffligen Fall gelöst hat.  Doch „die lieblichste Flotte von Inseln, die je im Meer vor Anker lag“ - wie Mark Twain die Inselgruppe einmal nannte – ist längst nicht so lieblich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Denn im Untergrund brodelt es gewaltig.  Der gesamte Hawaii-Archipel ist in den letzten rund 45 Millionen Jahren durch Vulkanismus entstanden. Ein gigantischer "Schweißbrenner", ein heißer Fleck, tief unter der Erde, erzeugt unaufhörlich Magma, das sich durch die Erdkruste frisst und im Laufe von Jahrmillionen Vulkaninseln wie Oahu, Maui oder Molokai gebildet hat.  Der Mauna Kea auf der Insel Hawaii - „Big Island“ – ist sogar der höchste Vulkan der Erde. 4.205 Meter ragt er über dem Meer in den Himmel, die restlichen knapp 6.000 Meter des Feuerberges liegen unter dem Wasserspiegel. Damit übertrumpft der Mauna Kea von der Höhe her selbst den Mount Everest.  Rekordverdächtig ist auch der knapp 1.600 Meter hohe Berg Waialeale auf der Insel Kauai. Rund 12.000 Millimeter Niederschlag fallen hier normalerweise jährlich. Zum Vergleich: In Hamburg sind es gerade mal 754 Millimeter und auch die brasilianische Metropole Manaus an der Amazonasmündung kann mit knapp 2.100 Millimeter Niederschlag nicht annähernd mithalten. Außergewöhnlich und vielfältig ist die Tier- und Pflanzenwelt, die sich auf den Inseln und im Meer tummelt. Leuchtende Tintenfische, Hawaiigänse, die „Bird of paradise“-Pflanze oder der „humuhumunukunukuapua’a“, ein skurril gezeichneter Fisch - auf den abgelegenen Inseln im Herzen des Pazifiks hat die Natur im Laufe der Evolution Geschöpfe hervorgebracht, die es sonst nirgendwo anders auf der Welt gibt. Doch die fragilen Ökosysteme Hawaiis sind heute in Gefahr. Nicht nur die Zerstörung der Lebensräume durch menschliche Eingriffe, auch eine Flut an tierischen und pflanzlichen Einwanderern erobert die Inseln und bedroht viele der einheimischen Spezies...

]]>
0
Oster-Special: Von Mondkalendern, Ostereiern und Feldhasen Ob Ostereier, Schokoladenhasen oder Osterfeuer – das Osterfest ist eng verknüpft mit den unterschiedlichsten Bräuchen und Traditionen. Aber was steckt dahinter? Warum heißt Ostern überhaupt Ostern? Sind Eier wirklich so ungesund? Und wann kam zum ersten Mal der Osterhase ins Spiel? Hier erwartet Sie eine bunte Sammlung von Wissenswertem rund um das Osterfest, die Ostereier und andere österliche Eigenheiten.

]]>
Mon, 20 Mar 2017 10:10:46 +0100 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/589a2af862d678c653c36196 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/589a2af862d678c653c36196 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob Ostereier, Schokoladenhasen oder Osterfeuer – das Osterfest ist eng verknüpft mit den unterschiedlichsten Bräuchen und Traditionen. Aber was steckt dahinter? Warum heißt Ostern überhaupt Ostern? Sind Eier wirklich so ungesund? Und wann kam zum ersten Mal der Osterhase ins Spiel? Hier erwartet Sie eine bunte Sammlung von Wissenswertem rund um das Osterfest, die Ostereier und andere österliche Eigenheiten.

]]>
0
Zwischen Instinkt und Intelligenz – Wie klug sind Tiere? Sie lernen Sprechen, führen akrobatische Kunststücke aus, erkennen sich selbst im Spiegel oder retten Menschen aus Lebensgefahr - Wissenschaftler haben in den letzten Jahren bei den verschiedensten Tierarten erstaunliche Fähigkeiten entdeckt. Und dies nicht nur bei Menschenaffen oder Delfinen, die nach landläufiger Meinung ohnehin als „kluge“ Tiere galten, sondern auch bei Vögeln, Tintenfischen und anderen scheinbar „primitiven“ Gruppen. Aber sind Otter, die sich einen Stein auf den Bauch legen um Muscheln aufzuhämmern gleich intelligent? Oder Tauben, die jeden Picasso von einem Monet unterscheiden? Oder Tintenfische, die problemlos verschraubte Marmeladengläser öffnen, um an eine begehrte Beute zu kommen?  Darüber streiten Wissenschaftler heute ausgiebig, denn „objektive“ Kriterien für Intelligenz bei Tieren gibt es nicht. Im Gegensatz zum Menschen, wo man Intelligenz mithilfe von IQ-Tests einigermaßen, wenn auch nicht unumstritten, messen kann, ist man bei Tieren ausschließlich auf Beobachtungen im Labor und in freier Natur angewiesen. Häufig wird eine dabei entdeckte scheinbare „Cleverness“ von Tieren bei genauerer Untersuchung als reine Instinkthandlung entlarvt, die mit Intelligenz nicht allzu viel zu tun hat. Trotzdem sind sich die Wissenschaftler heute weitgehend einig, dass es Intelligenz und Bewusstsein – zumindest in Ansätzen – auch bei Tieren gibt. Kräftig ins Wanken gebracht haben die Wissenschaftler jedenfalls mittlerweile die Sonderstellung des Menschen. Selbst anspruchsvolle Fähigkeiten, die bisher ausschließlich dem Homo Sapiens vorbehalten schienen, sind heutzutage von Affen, Hunden oder Krähen bestens bekannt. Die Herstellung und die Nutzung von Werkzeugen, die Weitergabe von Kultur, einsichtiges, vorausschauendes Handeln, ja sogar das Empfinden und Zeigen von Emotionen oder die Fähigkeit in Gesichtern zu „lesen“ beherrschen Tiere genauso wie der Mensch, die selbst ernannte Krone der Schöpfung…

]]>
Tue, 11 Apr 2017 21:35:06 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58eb5b13ab27dbe06f4755dd http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58eb5b13ab27dbe06f4755dd scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie lernen Sprechen, führen akrobatische Kunststücke aus, erkennen sich selbst im Spiegel oder retten Menschen aus Lebensgefahr - Wissenschaftler haben in den letzten Jahren bei den verschiedensten Tierarten erstaunliche Fähigkeiten entdeckt. Und dies nicht nur bei Menschenaffen oder Delfinen, die nach landläufiger Meinung ohnehin als „kluge“ Tiere galten, sondern auch bei Vögeln, Tintenfischen und anderen scheinbar „primitiven“ Gruppen. Aber sind Otter, die sich einen Stein auf den Bauch legen um Muscheln aufzuhämmern gleich intelligent? Oder Tauben, die jeden Picasso von einem Monet unterscheiden? Oder Tintenfische, die problemlos verschraubte Marmeladengläser öffnen, um an eine begehrte Beute zu kommen?  Darüber streiten Wissenschaftler heute ausgiebig, denn „objektive“ Kriterien für Intelligenz bei Tieren gibt es nicht. Im Gegensatz zum Menschen, wo man Intelligenz mithilfe von IQ-Tests einigermaßen, wenn auch nicht unumstritten, messen kann, ist man bei Tieren ausschließlich auf Beobachtungen im Labor und in freier Natur angewiesen. Häufig wird eine dabei entdeckte scheinbare „Cleverness“ von Tieren bei genauerer Untersuchung als reine Instinkthandlung entlarvt, die mit Intelligenz nicht allzu viel zu tun hat. Trotzdem sind sich die Wissenschaftler heute weitgehend einig, dass es Intelligenz und Bewusstsein – zumindest in Ansätzen – auch bei Tieren gibt. Kräftig ins Wanken gebracht haben die Wissenschaftler jedenfalls mittlerweile die Sonderstellung des Menschen. Selbst anspruchsvolle Fähigkeiten, die bisher ausschließlich dem Homo Sapiens vorbehalten schienen, sind heutzutage von Affen, Hunden oder Krähen bestens bekannt. Die Herstellung und die Nutzung von Werkzeugen, die Weitergabe von Kultur, einsichtiges, vorausschauendes Handeln, ja sogar das Empfinden und Zeigen von Emotionen oder die Fähigkeit in Gesichtern zu „lesen“ beherrschen Tiere genauso wie der Mensch, die selbst ernannte Krone der Schöpfung…

]]>
0
Brennstoffzellen – Alleskönner auf Wasserstoffbasis? Die Energie der Zukunft, Null-Emissions-Autos, Klimaschutz pur - immer wieder hört man im Zusammenhang mit Brennstoffzellen solche und ähnliche Formulierungen. Doch was ist dran an der so gepriesenen Technologie? Einst als Nischenprodukt oder verrückte Idee ignoriert, erlebt die Wasserstoff-Technologie heute eine Renaissance. Autohersteller, Heizungsbauer und selbst Mineralölkonzerne wetteifern um das erste, beste oder billigste Brennstoffzellenprodukt - das frühere Stiefkind entwickelt sich zum echten Wirtschaftsfaktor. Doch noch sind alltagstaugliche Anwendungen bis auf wenige Ausnahmen eher dünn gesät. Die Technologie sitzt noch in den Startlöchern der Forschungs- und Erprobungsphase. Noch kämpft die Brennstoffzellenentwicklung mit einigen Problemen, sind die Kosten zu hoch, die Bauteile zu groß oder die Frage nach dem besten Brennstoff nicht geklärt. Doch Forscher weltweit arbeiten fieberhaft an Lösungen...

]]>
Tue, 11 Apr 2017 21:41:23 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed2917ab27dbb569e639ea http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed2917ab27dbb569e639ea scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Energie der Zukunft, Null-Emissions-Autos, Klimaschutz pur - immer wieder hört man im Zusammenhang mit Brennstoffzellen solche und ähnliche Formulierungen. Doch was ist dran an der so gepriesenen Technologie? Einst als Nischenprodukt oder verrückte Idee ignoriert, erlebt die Wasserstoff-Technologie heute eine Renaissance. Autohersteller, Heizungsbauer und selbst Mineralölkonzerne wetteifern um das erste, beste oder billigste Brennstoffzellenprodukt - das frühere Stiefkind entwickelt sich zum echten Wirtschaftsfaktor. Doch noch sind alltagstaugliche Anwendungen bis auf wenige Ausnahmen eher dünn gesät. Die Technologie sitzt noch in den Startlöchern der Forschungs- und Erprobungsphase. Noch kämpft die Brennstoffzellenentwicklung mit einigen Problemen, sind die Kosten zu hoch, die Bauteile zu groß oder die Frage nach dem besten Brennstoff nicht geklärt. Doch Forscher weltweit arbeiten fieberhaft an Lösungen...

]]>
0
2007 der Jahresrückblick – Klima und noch viel mehr… Doping, Kyrill, Stammzellforschung - die Palette an Ereignissen, Skandalen und Entdeckungen in diesem Jahr ist gewaltig. Aber eines ist trotzdem klar: Dominierendes Thema 2007 war das Klima. Ganz praktisch und für jedermann und -frau spürbar: Sturm im Januar, Hochsommer im April und Regen und Überschwemmungen im Sommer. Irgendwie passte da nichts mehr. Und als wäre das noch nicht genug, bestätigte der in diesem Jahr veröffentlichte vierte Weltklimabericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) dann auch noch alle Befürchtungen. Denn die Botschaft der Klimaexperten war klar: Der Klimawandel ist da und der Mensch ist schuld. Dies ist nun nicht mehr zu leugnen.  Entsprechend in der Pflicht sah sich dann auch die Politik: Im Juni machten die Staatsoberhäupter der G8-Staaten in Heiligendamm das Klima zu einem ihrer Hauptthemen, die deutsche Regierung verabschiedete ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm und im Dezember trafen sich schließlich alle, ob Blockierer oder Drängler, zur großen Weltklimakonferenz in Bali. Was genau das IPCC berichtete, welche Maßnahmen helfen könnten und natürlich auch, was sonst noch so in der Welt der Wissenschaft geschah, das lesen Sie in unserem kleinen Jahresrückblick.

]]>
Tue, 11 Apr 2017 22:50:30 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed3226ab27dbee1ee639e9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed3226ab27dbee1ee639e9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Doping, Kyrill, Stammzellforschung - die Palette an Ereignissen, Skandalen und Entdeckungen in diesem Jahr ist gewaltig. Aber eines ist trotzdem klar: Dominierendes Thema 2007 war das Klima. Ganz praktisch und für jedermann und -frau spürbar: Sturm im Januar, Hochsommer im April und Regen und Überschwemmungen im Sommer. Irgendwie passte da nichts mehr. Und als wäre das noch nicht genug, bestätigte der in diesem Jahr veröffentlichte vierte Weltklimabericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) dann auch noch alle Befürchtungen. Denn die Botschaft der Klimaexperten war klar: Der Klimawandel ist da und der Mensch ist schuld. Dies ist nun nicht mehr zu leugnen.  Entsprechend in der Pflicht sah sich dann auch die Politik: Im Juni machten die Staatsoberhäupter der G8-Staaten in Heiligendamm das Klima zu einem ihrer Hauptthemen, die deutsche Regierung verabschiedete ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm und im Dezember trafen sich schließlich alle, ob Blockierer oder Drängler, zur großen Weltklimakonferenz in Bali. Was genau das IPCC berichtete, welche Maßnahmen helfen könnten und natürlich auch, was sonst noch so in der Welt der Wissenschaft geschah, das lesen Sie in unserem kleinen Jahresrückblick.

]]>
0
Nanopartikel – Die unsichtbaren Helfer und ihre Schattenseiten Sie stecken in Sonnencremes, Kleidung, Küchenutensilien und selbst in Lebensmitteln: Längst sind Nanopartikel in unserem Alltag keine Seltenheit mehr. Die winzigen Helfer sollen desinfizieren, bleichen, oder gegen schädliche UV-Strahlung schützen. Aber welche Folgen haben diese immer häufiger in die Umwelt und die Nahrungskette gelangenden Nanoteilchen für Mensch und Tier? Gerade in der letzten Zeit aber mehren sich Studien, die bedenkliche Auswirkungen der Nanopartikel belegen: Die Teilchen vergiften Wasserorganismen bis in die nächste Generation, stören das Algen- und Mikrobenwachstum in Gewässern, können als Nanoröhrchen Lungenzellen schädigen und reichern sich in Nutzpflanzen an.  Noch müssen Produkte, die Nanopartikel enthalten, nicht ausdrücklich gekennzeichnet werden. Für Kosmetik wird dies ab Mitte 2013 in der EU eingeführt, für Lebensmittel vermutlich ab 2014. Aber das ändert nur wenig daran, dass diese Teilchen auch über Umwege in die Nahrungskette und damit in unseren Körper gelangen können.

]]>
Tue, 11 Apr 2017 23:38:05 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed423fab27db3c68e639e8 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ed423fab27db3c68e639e8 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie stecken in Sonnencremes, Kleidung, Küchenutensilien und selbst in Lebensmitteln: Längst sind Nanopartikel in unserem Alltag keine Seltenheit mehr. Die winzigen Helfer sollen desinfizieren, bleichen, oder gegen schädliche UV-Strahlung schützen. Aber welche Folgen haben diese immer häufiger in die Umwelt und die Nahrungskette gelangenden Nanoteilchen für Mensch und Tier? Gerade in der letzten Zeit aber mehren sich Studien, die bedenkliche Auswirkungen der Nanopartikel belegen: Die Teilchen vergiften Wasserorganismen bis in die nächste Generation, stören das Algen- und Mikrobenwachstum in Gewässern, können als Nanoröhrchen Lungenzellen schädigen und reichern sich in Nutzpflanzen an.  Noch müssen Produkte, die Nanopartikel enthalten, nicht ausdrücklich gekennzeichnet werden. Für Kosmetik wird dies ab Mitte 2013 in der EU eingeführt, für Lebensmittel vermutlich ab 2014. Aber das ändert nur wenig daran, dass diese Teilchen auch über Umwege in die Nahrungskette und damit in unseren Körper gelangen können.

]]>
0
Was Hänschen nicht lernt – Streit um die frühkindliche Bildung Spätestens seit der PISA-Studie ist klar: Das deutsche Bildungssystem hat in weiten Teilen versagt. Aus dem Land der Dichter und Denker scheint längst ein bildungspolitisches Entwicklungsland geworden zu sein. Neben dem geringen Leistungsvermögen der Schüler überrascht vor allem, dass in kaum einem anderen Land der Welt der Bildungsstand so stark von der sozialen Herkunft der Schüler abhängt wie bei uns.  Die Lehrer sind Schuld sagen die einen. Sie sind nicht motiviert genug, nicht aufgeschlossen für neue Methoden und Inhalte und haben viel zu viel Freizeit. Aber können allein eine Erhöhung der Stundenzahl, häufigere Kontrollen im Unterricht oder weniger Ferien tatsächlich den Bildungsnotstand beheben? Die Eltern haben versagt, behaupten andere und fordern, dass Vater und Mutter mehr Zeit mit ihren Sprösslingen verbringen oder eine tägliche Lese- oder Vorlesestunde einführen. Manche halten sogar einen „Tauglichkeitstest“ für werdende Eltern für angebracht.  Oder ist doch das Schulsystem für die schlechten Leistungen verantwortlich? Die Überalterung der Pädagogen, der Lehrermangel? Die strenge Gliederung in Hauptschule, Gesamtschule, Realschule und Gymnasium? Die schlechte Ausstattung der Klassenräume mit Geräten und Arbeitsmaterialien - und trotz aller Anstrengungen auch mit neuen Medien wie Computern oder Internet?  Bei der Suche nach einem Ausweg aus der Bildungsmisere rückt seit einiger Zeit ein neues Thema immer weiter in den Mittelpunkt des Interesses: die frühkindliche Bildung. Während der „Ernst des Lebens“ bisher erst mit der Einschulung im Alter von sechs Jahren losging, soll in Zukunft das Lernen bereits im Kindergarten beginnen – spätestens…

]]>
Thu, 13 Apr 2017 13:40:38 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ef4ff4ab27db37380f63a3 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58ef4ff4ab27db37380f63a3 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Spätestens seit der PISA-Studie ist klar: Das deutsche Bildungssystem hat in weiten Teilen versagt. Aus dem Land der Dichter und Denker scheint längst ein bildungspolitisches Entwicklungsland geworden zu sein. Neben dem geringen Leistungsvermögen der Schüler überrascht vor allem, dass in kaum einem anderen Land der Welt der Bildungsstand so stark von der sozialen Herkunft der Schüler abhängt wie bei uns.  Die Lehrer sind Schuld sagen die einen. Sie sind nicht motiviert genug, nicht aufgeschlossen für neue Methoden und Inhalte und haben viel zu viel Freizeit. Aber können allein eine Erhöhung der Stundenzahl, häufigere Kontrollen im Unterricht oder weniger Ferien tatsächlich den Bildungsnotstand beheben? Die Eltern haben versagt, behaupten andere und fordern, dass Vater und Mutter mehr Zeit mit ihren Sprösslingen verbringen oder eine tägliche Lese- oder Vorlesestunde einführen. Manche halten sogar einen „Tauglichkeitstest“ für werdende Eltern für angebracht.  Oder ist doch das Schulsystem für die schlechten Leistungen verantwortlich? Die Überalterung der Pädagogen, der Lehrermangel? Die strenge Gliederung in Hauptschule, Gesamtschule, Realschule und Gymnasium? Die schlechte Ausstattung der Klassenräume mit Geräten und Arbeitsmaterialien - und trotz aller Anstrengungen auch mit neuen Medien wie Computern oder Internet?  Bei der Suche nach einem Ausweg aus der Bildungsmisere rückt seit einiger Zeit ein neues Thema immer weiter in den Mittelpunkt des Interesses: die frühkindliche Bildung. Während der „Ernst des Lebens“ bisher erst mit der Einschulung im Alter von sechs Jahren losging, soll in Zukunft das Lernen bereits im Kindergarten beginnen – spätestens…

]]>
0
Lebenselixier Blut – „Ein ganz besondrer Saft“ Ob Dracula, der Vampir Lestat oder Nick Knight, sie alle wollen nur das eine: Blut. Der Mythos Blut hat die Menschheit schon immer fasziniert. Entsprechend vielseitig sind die Legenden, die sich in vielen Kulturen um das rote Lebenselixier ranken. Mephistopheles verlangte von Faust, den Pakt mit „einem Tröpfchen Blut“ zu besiegeln, denn „Blut ist ein ganz besondrer Saft“. Doch was macht ihn so besonders?  Neben Religion und Literatur hat sich auch die Wissenschaft bemüht, so viel wie möglich über das lebenswichtige Mysterium, das durch unsere Adern fließt, in Erfahrung zu bringen.   Hohe Blutverluste haben zwangsläufig den Tod zur Folge. Aber warum ist Blut so notwendig und welche Funktionen erfüllt es beim Menschen? Fünf bis sechs Liter fließen in unseren Adern. Doch wie kommt der Fluss überhaupt zustande?  Hauptaufgabe des Blutes ist der Transport von Sauerstoff von den Lungen zu den verschiedenen Geweben. Auf dem Rückweg nimmt es Kohlendioxid von dort zu den Lungen mit zurück. Das Blut ist aber nicht ausschließlich für den Gastransport zuständig. Eine ganze Reihe anderer Stoffe nutzen es als Transportmittel, um zu den Orten zu kommen, an denen der Körper sie benötigt. Dazu gehören zum Beispiel Hormone, aber auch Nährstoffe, die für den Stoffwechsel benötigt werden.  Doch das Blut leistet noch viel mehr: es transportiert beispielsweise giftige Abfallprodukte zu Leber und Nieren, wo sie ausgeschieden werden. Und es spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern…

]]>
Fri, 14 Apr 2017 16:48:55 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0da74ab27db1c577670e4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0da74ab27db1c577670e4 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob Dracula, der Vampir Lestat oder Nick Knight, sie alle wollen nur das eine: Blut. Der Mythos Blut hat die Menschheit schon immer fasziniert. Entsprechend vielseitig sind die Legenden, die sich in vielen Kulturen um das rote Lebenselixier ranken. Mephistopheles verlangte von Faust, den Pakt mit „einem Tröpfchen Blut“ zu besiegeln, denn „Blut ist ein ganz besondrer Saft“. Doch was macht ihn so besonders?  Neben Religion und Literatur hat sich auch die Wissenschaft bemüht, so viel wie möglich über das lebenswichtige Mysterium, das durch unsere Adern fließt, in Erfahrung zu bringen.   Hohe Blutverluste haben zwangsläufig den Tod zur Folge. Aber warum ist Blut so notwendig und welche Funktionen erfüllt es beim Menschen? Fünf bis sechs Liter fließen in unseren Adern. Doch wie kommt der Fluss überhaupt zustande?  Hauptaufgabe des Blutes ist der Transport von Sauerstoff von den Lungen zu den verschiedenen Geweben. Auf dem Rückweg nimmt es Kohlendioxid von dort zu den Lungen mit zurück. Das Blut ist aber nicht ausschließlich für den Gastransport zuständig. Eine ganze Reihe anderer Stoffe nutzen es als Transportmittel, um zu den Orten zu kommen, an denen der Körper sie benötigt. Dazu gehören zum Beispiel Hormone, aber auch Nährstoffe, die für den Stoffwechsel benötigt werden.  Doch das Blut leistet noch viel mehr: es transportiert beispielsweise giftige Abfallprodukte zu Leber und Nieren, wo sie ausgeschieden werden. Und es spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern…

]]>
0
Simulierte Welten – Modelle der Natur im Computer Mit den Fortschritten der modernen Computertechnik haben sich Computermodelle und Simulationen für viele Wissenschaftsbereiche immer mehr zu einem unentbehrlichen Werkzeug entwickelt.  Ob globales Klimamodell, den Weg eines Hurrikans, die Schneestruktur im Inneren einer Lawine oder die neueste Wetterprognose - virtuelle Abbilder der realen Naturereignisse helfen den Forschern, wertvolle Informationen zu gewinnen.  Dank Supercomputern und modernen Visualisierungsprogrammen zeigen nun farbige 3-D-Grafiken, dynamische Modelle und Animationen auf einen Blick, was die abstrakten Zahlenkolonnen der reinen Rechenergebnisse nur schwer - wenn überhaupt - vermitteln konnten.

]]>
Sat, 15 Apr 2017 16:31:33 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f22a7fab27db820774c5c9 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f22a7fab27db820774c5c9 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mit den Fortschritten der modernen Computertechnik haben sich Computermodelle und Simulationen für viele Wissenschaftsbereiche immer mehr zu einem unentbehrlichen Werkzeug entwickelt.  Ob globales Klimamodell, den Weg eines Hurrikans, die Schneestruktur im Inneren einer Lawine oder die neueste Wetterprognose - virtuelle Abbilder der realen Naturereignisse helfen den Forschern, wertvolle Informationen zu gewinnen.  Dank Supercomputern und modernen Visualisierungsprogrammen zeigen nun farbige 3-D-Grafiken, dynamische Modelle und Animationen auf einen Blick, was die abstrakten Zahlenkolonnen der reinen Rechenergebnisse nur schwer - wenn überhaupt - vermitteln konnten.

]]>
0
Windenergie – Die Kraft des Windes und ihre Nutzung Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch die Kraft des Windes und trieb mit dieser Energie sowohl seine technische als auch seine kulturelle Entwicklung voran. Für einen – erdgeschichtlich – extrem kurzen Zeitraum hat er sich andere, leichter verfügbare und bequemere Energieträger erschlossen, rasch "verheizt" – und steht nun vor dem Problem, wie er seinen eigenen Energiebedarf und den der kommenden Generationen decken soll.  Die Windenergie erfährt in den letzten Jahren nicht nur eine Renaissance, sondern es werden erstaunliche technologische Fortschritte in ihrer Nutzung gemacht. Ist die Windenergie eine tragende Säule des Zukunftsbauwerks "solarer Energiemix"? Lesen Sie hier Wissenswertes und Aktuelles über einen ebenso althergebrachten wie aktuellen Energieträger...

]]>
Sat, 15 Apr 2017 17:26:17 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f233bfab27dbd64b74c5cc http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f233bfab27dbd64b74c5cc scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch die Kraft des Windes und trieb mit dieser Energie sowohl seine technische als auch seine kulturelle Entwicklung voran. Für einen – erdgeschichtlich – extrem kurzen Zeitraum hat er sich andere, leichter verfügbare und bequemere Energieträger erschlossen, rasch "verheizt" – und steht nun vor dem Problem, wie er seinen eigenen Energiebedarf und den der kommenden Generationen decken soll.  Die Windenergie erfährt in den letzten Jahren nicht nur eine Renaissance, sondern es werden erstaunliche technologische Fortschritte in ihrer Nutzung gemacht. Ist die Windenergie eine tragende Säule des Zukunftsbauwerks "solarer Energiemix"? Lesen Sie hier Wissenswertes und Aktuelles über einen ebenso althergebrachten wie aktuellen Energieträger...

]]>
0
Sonnensichel über Deutschland Am Freitag, den 20. März 2015, erwartet uns ein seltenes Himmelsschauspiel: eine Sonnenfinsternis. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne und verdeckt die sichtbare Sonnenscheibe. Von uns aus gesehen bleibt dabei nur eine dünne Sichel übrig – eine partielle Sonnenfinsternis. Selbst eine solche pteilweise Verfinsterung der Sonne ist bei uns eine Seltenheit. Wir müssen immerhin bis zum Jahr 2026 warten, bis sich die Sonne ähnlich stark verfinstern wird. Warum das so ist, was man bei der Beobachtung der Eklipse beachten muss und welche Auswirkungen die Verfinsterung der Sonne auf unser Stromnetz haben könnte, das haben wir in diesem Dossier zusammengefasst.

]]>
Mon, 17 Apr 2017 00:04:21 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f3e55fab27db9624f4b9af http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f3e55fab27db9624f4b9af scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am Freitag, den 20. März 2015, erwartet uns ein seltenes Himmelsschauspiel: eine Sonnenfinsternis. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne und verdeckt die sichtbare Sonnenscheibe. Von uns aus gesehen bleibt dabei nur eine dünne Sichel übrig – eine partielle Sonnenfinsternis. Selbst eine solche pteilweise Verfinsterung der Sonne ist bei uns eine Seltenheit. Wir müssen immerhin bis zum Jahr 2026 warten, bis sich die Sonne ähnlich stark verfinstern wird. Warum das so ist, was man bei der Beobachtung der Eklipse beachten muss und welche Auswirkungen die Verfinsterung der Sonne auf unser Stromnetz haben könnte, das haben wir in diesem Dossier zusammengefasst.

]]>
0
Rätsel Titan – Methanwelt unter orangefarbenem Schleier Der Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem mit dichter Atmosphäre – und der einzige mit Seen, Wolken und sogar erdähnlichen Stoffkreisläufen. Aber gibt es deshalb auch Leben auf dem Saturnmond? Schon früh galt der Titan als Kandidat für außerirdisches Leben. Allerdings: Wer hier existieren will, muss Extreme vertragen können. Denn die Temperaturen auf dem Mond liegen weit unter null und die Rolle von Wasser nimmt unter diesen Bedingungen der Kohlenwasserstoff Methan ein. Trotzdem aber hat sich der ferne Mond gerade in den letzten Jahren als erstaunlich erdähnlich entpuppt: Er besitzt Berge und Vulkane, Seen und Meere und sogar Tropenstürme rasen über seine Oberfläche hinweg. Ob allerdings auf dem Titan auch Leben existiert, ist nach wie vor offen.

]]>
Mon, 17 Apr 2017 00:54:55 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f3ed5fab27dbd143dcf3e3 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f3ed5fab27dbd143dcf3e3 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Der Titan ist der einzige Mond im Sonnensystem mit dichter Atmosphäre – und der einzige mit Seen, Wolken und sogar erdähnlichen Stoffkreisläufen. Aber gibt es deshalb auch Leben auf dem Saturnmond? Schon früh galt der Titan als Kandidat für außerirdisches Leben. Allerdings: Wer hier existieren will, muss Extreme vertragen können. Denn die Temperaturen auf dem Mond liegen weit unter null und die Rolle von Wasser nimmt unter diesen Bedingungen der Kohlenwasserstoff Methan ein. Trotzdem aber hat sich der ferne Mond gerade in den letzten Jahren als erstaunlich erdähnlich entpuppt: Er besitzt Berge und Vulkane, Seen und Meere und sogar Tropenstürme rasen über seine Oberfläche hinweg. Ob allerdings auf dem Titan auch Leben existiert, ist nach wie vor offen.

]]>
0
Wirtskörper mit Vollpension - Endoparasiten genießen sichere Unterkunft und unbegrenzte Nahrung Leben und Überleben auf fremde Kosten - Parasitismus ist ein erfolgreiches Modell der Evolution und kommt in allen biologischen Bereichen vor. Von Viren über Bakterien und eukaryotische Einzeller bis zu Pflanzen und Tieren existieren Beispiele für parasitische Arten. Wer sich im Fell eines anderen herumtragen lässt, hat es warm und gelangt schneller in andere Lebensräume. Wer anderen die Beute stiehlt, muss nicht selbst jagen. Wer Blut saugt, hat alle Nährstoffe vorverdaut zur Verfügung. Unterschiedliche Organismen schmarotzen auf verschiedene Weise, um bei Fortbewegung und Nahrungserwerb wertvolle Energie zu sparen. Endoparasiten gehen einen Schritt weiter, wenn sie einen Wirt befallen: Sie verbringen den größten Teil ihres Lebens im Inneren des Wirtskörpers. Dort sind sie vor äußeren Einflüssen geschützt, der Wirt sorgt für angenehm konstante Temperatur und stabile sonstige Umweltbedingungen. Die meisten Endoparasiten ernähren sich von Fleisch, Körperflüssigkeiten oder Verdauungsprodukten des Wirts und schwimmen wörtlich in Nahrung. Dabei sind sie gleichzeitig sicher verborgen vor Fraßfeinden. Bei allen Vorteilen bringt der Endoparasitismus auch Nachteile. Problematisch ist vor allem die Fortpflanzung: aktive Partnersuche ist unmöglich, ohne den sicheren Wirt zu verlassen. Außerdem muss der Parasit irgendwie neue Wirte besiedeln, um sich zu verbreiten. Der eigene Wirt lebt schließlich auch nicht ewig. Viele Endoparasiten haben daher im Lauf ihrer Evolution ausgeklügelte Entwicklungskreisläufe entwickelt.

]]>
Thu, 27 Apr 2017 17:35:31 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0ef87ab27db83307670d7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0ef87ab27db83307670d7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Leben und Überleben auf fremde Kosten - Parasitismus ist ein erfolgreiches Modell der Evolution und kommt in allen biologischen Bereichen vor. Von Viren über Bakterien und eukaryotische Einzeller bis zu Pflanzen und Tieren existieren Beispiele für parasitische Arten. Wer sich im Fell eines anderen herumtragen lässt, hat es warm und gelangt schneller in andere Lebensräume. Wer anderen die Beute stiehlt, muss nicht selbst jagen. Wer Blut saugt, hat alle Nährstoffe vorverdaut zur Verfügung. Unterschiedliche Organismen schmarotzen auf verschiedene Weise, um bei Fortbewegung und Nahrungserwerb wertvolle Energie zu sparen. Endoparasiten gehen einen Schritt weiter, wenn sie einen Wirt befallen: Sie verbringen den größten Teil ihres Lebens im Inneren des Wirtskörpers. Dort sind sie vor äußeren Einflüssen geschützt, der Wirt sorgt für angenehm konstante Temperatur und stabile sonstige Umweltbedingungen. Die meisten Endoparasiten ernähren sich von Fleisch, Körperflüssigkeiten oder Verdauungsprodukten des Wirts und schwimmen wörtlich in Nahrung. Dabei sind sie gleichzeitig sicher verborgen vor Fraßfeinden. Bei allen Vorteilen bringt der Endoparasitismus auch Nachteile. Problematisch ist vor allem die Fortpflanzung: aktive Partnersuche ist unmöglich, ohne den sicheren Wirt zu verlassen. Außerdem muss der Parasit irgendwie neue Wirte besiedeln, um sich zu verbreiten. Der eigene Wirt lebt schließlich auch nicht ewig. Viele Endoparasiten haben daher im Lauf ihrer Evolution ausgeklügelte Entwicklungskreisläufe entwickelt.

]]>
0
Quantencomputer – Tops und Flops beim Rechnen mit kleinsten Teilchen Quantencomputer gelten als die Rechner der Zukunft. Denn sie sind um ein Vielfaches leistungsfähiger als herkömmliche Computer. Doch die Eigenheiten des Quantenreichs bringen auch eine ganze Reihe von Problemen mit sich. Denn für die kleinsten Teilchen gelten andere Regeln. In der Welt der „normalen", siliziumbasierten Computer herrscht die Dualität: Null oder Eins, wahr oder falsch, an oder aus. Anders jedoch bei einem Quantencomputer: Denn Atome, Moleküle oder Photonen gehorchen den besonderen Gesetzen der Quantenwelt. Sie haben nicht nur die Wahl zwischen Null und Eins, sondern können gleichzeitig beide oder alle Zustände dazwischen einnehmen.  Das bringt viele Vorteile, darunter ein viel größeres Leistungsspektrum. Gleichzeitig aber müssen deshalb noch ganz fundamentale Probleme überwunden werden, bevor die Quantenrechner so richtig loslegen können. Bei einigen davon sind die Wissenschaftler inzwischen einer Lösung aber zumindest sehr nahe gekommen.

]]>
Thu, 27 Apr 2017 17:47:19 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f22f95ab27db655774c5c2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f22f95ab27db655774c5c2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Quantencomputer gelten als die Rechner der Zukunft. Denn sie sind um ein Vielfaches leistungsfähiger als herkömmliche Computer. Doch die Eigenheiten des Quantenreichs bringen auch eine ganze Reihe von Problemen mit sich. Denn für die kleinsten Teilchen gelten andere Regeln. In der Welt der „normalen", siliziumbasierten Computer herrscht die Dualität: Null oder Eins, wahr oder falsch, an oder aus. Anders jedoch bei einem Quantencomputer: Denn Atome, Moleküle oder Photonen gehorchen den besonderen Gesetzen der Quantenwelt. Sie haben nicht nur die Wahl zwischen Null und Eins, sondern können gleichzeitig beide oder alle Zustände dazwischen einnehmen.  Das bringt viele Vorteile, darunter ein viel größeres Leistungsspektrum. Gleichzeitig aber müssen deshalb noch ganz fundamentale Probleme überwunden werden, bevor die Quantenrechner so richtig loslegen können. Bei einigen davon sind die Wissenschaftler inzwischen einer Lösung aber zumindest sehr nahe gekommen.

]]>
0
Warten auf das solare Maximum - Die Sonne und ihre Kapriolen Die Sonne ist unberechenbar - das zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich: Eigentlich sollte sie spätestens im Mai 2013 ihr solares Maximum erreichen - eine besonders aktive Phase mit vielen Sonnenflecken und koronaren Massenausbrüchen. Doch stattdessen herrscht noch immer relative Ruhe auf unserem Zentralstern. Nur wenige Ausbrüche und kaum Sonnenflecken zeigen sich.  Doch das könnte die Ruhe vor dem Sturm sein. Denn Sonnenphysiker gehen davon aus, dass das Maximum noch kommt - wenn auch mit Verspätung. Warum das so ist und was ein solares Maximum mit sich bringt, darum geht es in diesem Dossier.

]]>
Thu, 27 Apr 2017 17:57:33 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f350cbab27db576ef4b9b4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f350cbab27db576ef4b9b4 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Sonne ist unberechenbar - das zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich: Eigentlich sollte sie spätestens im Mai 2013 ihr solares Maximum erreichen - eine besonders aktive Phase mit vielen Sonnenflecken und koronaren Massenausbrüchen. Doch stattdessen herrscht noch immer relative Ruhe auf unserem Zentralstern. Nur wenige Ausbrüche und kaum Sonnenflecken zeigen sich.  Doch das könnte die Ruhe vor dem Sturm sein. Denn Sonnenphysiker gehen davon aus, dass das Maximum noch kommt - wenn auch mit Verspätung. Warum das so ist und was ein solares Maximum mit sich bringt, darum geht es in diesem Dossier.

]]>
0
Rätsel Merkur - Dem Geheimnis des innersten Planeten auf der Spur Er ist ein Objekt der Extreme: Der Merkur ist nicht nur der sonnennächste Planet, er ist auch kleiner, dichter und älter als alle anderen im Sonnensystem. Und er ist der rätselhafteste von allen, denn erforscht werden konnte er bisher kaum. Das gleißende Licht der Sonne machte direkte Beobachtungen von der Erde aus nahezu unmöglich, tödliche Strahlung verhinderte fast alle Besuche. Jetzt aber ändert sich das.  Die NASA-Sonde Messenger hat gerade ihr drittes „Flyby“ am Merkur vollendet und soll 2011 endgültig in eine Umlaufbahn um den innersten Planeten einschwenken. Schon jetzt liefert sie jedoch jede Menge überraschende, neue und teilweise auch sensationelle Erkenntnisse über den „dunklen Bruder des Mondes“.

]]>
Thu, 27 Apr 2017 18:06:39 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/590103b8ab27db00732b1c4f http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/590103b8ab27db00732b1c4f scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er ist ein Objekt der Extreme: Der Merkur ist nicht nur der sonnennächste Planet, er ist auch kleiner, dichter und älter als alle anderen im Sonnensystem. Und er ist der rätselhafteste von allen, denn erforscht werden konnte er bisher kaum. Das gleißende Licht der Sonne machte direkte Beobachtungen von der Erde aus nahezu unmöglich, tödliche Strahlung verhinderte fast alle Besuche. Jetzt aber ändert sich das.  Die NASA-Sonde Messenger hat gerade ihr drittes „Flyby“ am Merkur vollendet und soll 2011 endgültig in eine Umlaufbahn um den innersten Planeten einschwenken. Schon jetzt liefert sie jedoch jede Menge überraschende, neue und teilweise auch sensationelle Erkenntnisse über den „dunklen Bruder des Mondes“.

]]>
0
Rush-Hour zwischen Mars und Jupiter: Den Rätseln des Asteroidengürtels auf der Spur Sie gelten als Relikte des frühen Sonnensystems, kosmische Bedrohung und potenzielle Rohstoffquellen für die Menschheit – die Asteroiden. Ihre Heimat ist der Asteroidengürtel - ein großer Ring aus Gesteinsbrocken verschiedenster Größe zwischen Mars und Jupiter.  Chaos und Kollisionen in diesem Trümmerring lenken immer wieder Brocken in Richtung Erde. Was dabei passiert und welche Sonderlinge sich im Schuttring verbergen, finden Forscher erst nach und nach heraus. Selbst Kleinplaneten und sogar schlafende Kometen verbergen sich in diesem kosmischen Schuttring. Zurzeit ist die NASA-Raumsonde Dawn im Asteroidengürtel unterwegs. Dort hat sie den Asteroiden Vesta sowie Ceres, den größten Kleinplaneten im Ring, besucht.

]]>
Thu, 27 Apr 2017 18:12:46 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59010e5fab27db7e282b1c50 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59010e5fab27db7e282b1c50 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie gelten als Relikte des frühen Sonnensystems, kosmische Bedrohung und potenzielle Rohstoffquellen für die Menschheit – die Asteroiden. Ihre Heimat ist der Asteroidengürtel - ein großer Ring aus Gesteinsbrocken verschiedenster Größe zwischen Mars und Jupiter.  Chaos und Kollisionen in diesem Trümmerring lenken immer wieder Brocken in Richtung Erde. Was dabei passiert und welche Sonderlinge sich im Schuttring verbergen, finden Forscher erst nach und nach heraus. Selbst Kleinplaneten und sogar schlafende Kometen verbergen sich in diesem kosmischen Schuttring. Zurzeit ist die NASA-Raumsonde Dawn im Asteroidengürtel unterwegs. Dort hat sie den Asteroiden Vesta sowie Ceres, den größten Kleinplaneten im Ring, besucht.

]]>
0
Mondfinsternis 2015 – Roter Mond über Deutschland Am 28. September lohnt es sich, früh aufzustehen. Denn eine totale Mondfinsternis wird den Mond mehr als eine Stunde lang blutrot verfärben. Besonders eindrucksvoll dabei: Weil der Mond gerade seine erdnächste Phase durchläuft und nah am Horizont steht, erscheint er während er Verfinsterung besonders riesig. So etwa alle ein bis zwei Jahre geschieht es: Dann verfinstert sich die gewohnt helle Silberscheibe des Vollmonds und verfärbt sich blutig rot. Der Schatten der Erde schirmt den Erdtrabanten vom Sonnenlicht ab und eine totale Mondfinsternis ist die Folge. In früheren Zeiten als böses Omen gefürchtet, ist eine totale Mondfinsternis heute kein Anlaß mehr zur Angst, sondern zur eher Freude für Astromonen und Himmelsbeobachter.  Warum aber leuchtet der Mond während der Totalität rot? Und wieso erscheint der ERdtrabant im Moment besonders groß? Wie die Finsternis abläuft und was man wann beobachten kann, haben wir in diesem Dossier für Sie zusammengefasst.

]]>
Mon, 01 May 2017 17:27:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59074f17ab27db9b59f417a7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59074f17ab27db9b59f417a7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 28. September lohnt es sich, früh aufzustehen. Denn eine totale Mondfinsternis wird den Mond mehr als eine Stunde lang blutrot verfärben. Besonders eindrucksvoll dabei: Weil der Mond gerade seine erdnächste Phase durchläuft und nah am Horizont steht, erscheint er während er Verfinsterung besonders riesig. So etwa alle ein bis zwei Jahre geschieht es: Dann verfinstert sich die gewohnt helle Silberscheibe des Vollmonds und verfärbt sich blutig rot. Der Schatten der Erde schirmt den Erdtrabanten vom Sonnenlicht ab und eine totale Mondfinsternis ist die Folge. In früheren Zeiten als böses Omen gefürchtet, ist eine totale Mondfinsternis heute kein Anlaß mehr zur Angst, sondern zur eher Freude für Astromonen und Himmelsbeobachter.  Warum aber leuchtet der Mond während der Totalität rot? Und wieso erscheint der ERdtrabant im Moment besonders groß? Wie die Finsternis abläuft und was man wann beobachten kann, haben wir in diesem Dossier für Sie zusammengefasst.

]]>
0
Ökoterrorismus – Wer terrorisiert wen? Brandstiftung, Sabotage, Piraterie – Umweltschützer greifen mitunter zu radikalen Methoden. Viele überschreiten dabei deutlich die Grenzen des Erlaubten – Polizeibehörden sprechen von Ökoterrorismus. Die Aktivisten dagegen fühlen sich zu Unrecht verfolgt - der wahre Terrorismus wird in ihren Augen der Natur angetan. Im Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz greifen die Vertreter beider Seiten oft zu harschen Methoden. Holzfäller schrecken beim Raubbau auch vor Mord nicht zurück, Behörden greifen hart gegen militante Tierrechtler durch, Walfänger machen skrupellos auch in Schutzgebieten Jagd – jede der beteiligten Parteien sieht sich von mindestens einer anderen Position angegriffen, keine der Gruppen ergibt sich kampflos. Welche Mittel sind noch gerechtfertigt, wenn diese Meinungen aufeinander prallen?

]]>
Mon, 01 May 2017 17:53:25 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5907548bab27db1120f417a5 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5907548bab27db1120f417a5 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Brandstiftung, Sabotage, Piraterie – Umweltschützer greifen mitunter zu radikalen Methoden. Viele überschreiten dabei deutlich die Grenzen des Erlaubten – Polizeibehörden sprechen von Ökoterrorismus. Die Aktivisten dagegen fühlen sich zu Unrecht verfolgt - der wahre Terrorismus wird in ihren Augen der Natur angetan. Im Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz greifen die Vertreter beider Seiten oft zu harschen Methoden. Holzfäller schrecken beim Raubbau auch vor Mord nicht zurück, Behörden greifen hart gegen militante Tierrechtler durch, Walfänger machen skrupellos auch in Schutzgebieten Jagd – jede der beteiligten Parteien sieht sich von mindestens einer anderen Position angegriffen, keine der Gruppen ergibt sich kampflos. Welche Mittel sind noch gerechtfertigt, wenn diese Meinungen aufeinander prallen?

]]>
0
Geoinformationssysteme – Mehr als nur Werkzeug der Geographen... Ob im Umweltschutz, bei der Routenplanung oder beim Hinweis auf die nächste Tankstelle per Handy - ohne GIS geht heute kaum mehr etwas.  Für viele fast unbemerkt, basieren viele Entscheidungen, Planungen und Serviceleistungen auf der Arbeit von Geoinformationssystemen. Inzwischen haben nicht nur Geographen, Vermessungstechniker oder Behörden die Vorteile eines solchen Werkzeugs entdeckt, sondern auch in der freien Wirtschaft hält GIS mehr und mehr Einzug. Längst schon werben Unternehmen mit GIS-gestützten Leistungen, bieten maßgeschneiderte GIS-Lösungen als Service an und verlassen sich in wichtigen Entscheidungen und Planungen auf diese Technologie. Doch was verbirgt sich in der "Black Box" GIS? Wie funktioniert es? Und wozu ist es gut?

]]>
Mon, 01 May 2017 18:36:57 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5907601aab27dbba5af417a2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5907601aab27dbba5af417a2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Ob im Umweltschutz, bei der Routenplanung oder beim Hinweis auf die nächste Tankstelle per Handy - ohne GIS geht heute kaum mehr etwas.  Für viele fast unbemerkt, basieren viele Entscheidungen, Planungen und Serviceleistungen auf der Arbeit von Geoinformationssystemen. Inzwischen haben nicht nur Geographen, Vermessungstechniker oder Behörden die Vorteile eines solchen Werkzeugs entdeckt, sondern auch in der freien Wirtschaft hält GIS mehr und mehr Einzug. Längst schon werben Unternehmen mit GIS-gestützten Leistungen, bieten maßgeschneiderte GIS-Lösungen als Service an und verlassen sich in wichtigen Entscheidungen und Planungen auf diese Technologie. Doch was verbirgt sich in der "Black Box" GIS? Wie funktioniert es? Und wozu ist es gut?

]]>
0
Das Rätsel der Savants - Auf Spurensuche bei „Rain Mans“ Geschwistern Sie rechnen schneller als ein Taschenrechner oder reproduzieren detailgetreue Stadtpanoramen nach nur einmaligem Sehen – aber sie können sich nicht selbst die Schuhe zubinden und sprechen wenig oder gar nicht: „Savants“, Menschen mit Fähigkeiten, die wie eine Insel des Genialen aus ihren Behinderungen herausragen. Der Filmfigur des „Rain Man“ ist ein typisches Beispiel für einen Savant: Raymond Babbit lebt in seiner eigenen Welt, er ist ein Autist, für den die Welt der anderen Menschen fremdartig und unverständlich ist. Andererseits aber besitzt er herausragende mathematische Fähigkeiten, ein enzyklopädisches Gedächtnis und die rätselhafte Fähigkeit des Kalenderkalkulierens. Babbits reale Vorbilder sind nicht alle autistisch, aber alle geben sie der Wissenschaft Rätsel auf. Denn bis heute ist nicht eindeutig klar, was diese einzigartigen Inselbegabungen hervorruft und warum sie nur bei bestimmten Menschen in so spektakulärer Form zutage treten. Zumindest aber einige Hinweise hat die Spurensuche in der Welt der Savants bisher schon ergeben…

]]>
Thu, 11 May 2017 12:56:51 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0e239ab27dbac757670d6 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58f0e239ab27dbac757670d6 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sie rechnen schneller als ein Taschenrechner oder reproduzieren detailgetreue Stadtpanoramen nach nur einmaligem Sehen – aber sie können sich nicht selbst die Schuhe zubinden und sprechen wenig oder gar nicht: „Savants“, Menschen mit Fähigkeiten, die wie eine Insel des Genialen aus ihren Behinderungen herausragen. Der Filmfigur des „Rain Man“ ist ein typisches Beispiel für einen Savant: Raymond Babbit lebt in seiner eigenen Welt, er ist ein Autist, für den die Welt der anderen Menschen fremdartig und unverständlich ist. Andererseits aber besitzt er herausragende mathematische Fähigkeiten, ein enzyklopädisches Gedächtnis und die rätselhafte Fähigkeit des Kalenderkalkulierens. Babbits reale Vorbilder sind nicht alle autistisch, aber alle geben sie der Wissenschaft Rätsel auf. Denn bis heute ist nicht eindeutig klar, was diese einzigartigen Inselbegabungen hervorruft und warum sie nur bei bestimmten Menschen in so spektakulärer Form zutage treten. Zumindest aber einige Hinweise hat die Spurensuche in der Welt der Savants bisher schon ergeben…

]]>
0
Alles für die Tonne - Was geschieht mit unserem Müll? Eine neue Regelung beim Getränkepfand, die mehr Verwirrung als Abhilfe schafft. Ein Deponieverbot, das in Deutschland den Müllnotstand auslöst und ein Punkt, der zwar grün ist, aber die Verbraucher Geld kostet, obwohl er den Abfall verkauft. Der Wunsch nach einer sauberen Umwelt hat den Deutschen ein umfassendes Netz an Gesetzen, Gebühren und Grotesken eingebracht. Und den internationalen Ruf der besten Umwelttechniker. Denn nicht nur Windräder und Solaranlagen, sondern auch das Duale System für Verpackungsmüll und Industriefilter aus Deutschland sind weltweit Spitze. Die modernste Müllverbrennungsanlage Europas steht in Hamburg und verringert eine Tonne Restmüll zu 26 Kilogramm Asche und Salze. Die Umweltfreundlichkeit braucht Investitionen von der Industrie, dem Staat und den Bürgern. Doch das Geld wird nicht aus purer Naturliebe gezahlt. Denn Ökologie rechnet sich: Seit die Verknappung der Ressourcen zu einem spürbaren Anstieg der Rohstoffpreise führt, werden recycelte Abfallstoffe auch wirtschaftlich interessant. Der Markt für Sekundärrohstoffe wächst. Aber wie sinnvoll ist die Verwertung von Elektrogeräten wirklich? Warum sind PET-Flaschen ökologischer als Glas-Flaschen? Kann die Müllverbrennung bald ein Braunkohlekraftwerk ersetzen?

]]>
Tue, 16 May 2017 11:12:24 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59075aa2ab27db0e40f417a2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59075aa2ab27db0e40f417a2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Eine neue Regelung beim Getränkepfand, die mehr Verwirrung als Abhilfe schafft. Ein Deponieverbot, das in Deutschland den Müllnotstand auslöst und ein Punkt, der zwar grün ist, aber die Verbraucher Geld kostet, obwohl er den Abfall verkauft. Der Wunsch nach einer sauberen Umwelt hat den Deutschen ein umfassendes Netz an Gesetzen, Gebühren und Grotesken eingebracht. Und den internationalen Ruf der besten Umwelttechniker. Denn nicht nur Windräder und Solaranlagen, sondern auch das Duale System für Verpackungsmüll und Industriefilter aus Deutschland sind weltweit Spitze. Die modernste Müllverbrennungsanlage Europas steht in Hamburg und verringert eine Tonne Restmüll zu 26 Kilogramm Asche und Salze. Die Umweltfreundlichkeit braucht Investitionen von der Industrie, dem Staat und den Bürgern. Doch das Geld wird nicht aus purer Naturliebe gezahlt. Denn Ökologie rechnet sich: Seit die Verknappung der Ressourcen zu einem spürbaren Anstieg der Rohstoffpreise führt, werden recycelte Abfallstoffe auch wirtschaftlich interessant. Der Markt für Sekundärrohstoffe wächst. Aber wie sinnvoll ist die Verwertung von Elektrogeräten wirklich? Warum sind PET-Flaschen ökologischer als Glas-Flaschen? Kann die Müllverbrennung bald ein Braunkohlekraftwerk ersetzen?

]]>
0
Galileo - Europas Navigationssystem auf dem Weg ins All GPS ist „out“, das System der Zukunft heißt Galileo – das europäische Satellitennavigationssystem könnte geradezu eine neue Ära der Positionsbestimmung und Ortung eröffnen, wenn es 2008 offiziell in Betrieb geht. Zum ersten Mal werden die Europäer ihr eigenes Navigationssystem besitzen – und nicht mehr wie bisher vom amerikanischen GPS oder dem russischen GLONASS abhängig sein. Galileo wird nicht nur erheblich genauer und technisch weiter entwickelt sein als die bisherigen Systeme, es deckt auch Gebiete ab, die von diesen bisher kaum erfasst wurden. Und noch einen entscheidenden Vorteil bietet Galileo: Als erstes Satellitennavigationssystem überhaupt ist es rein zivil und damit unabhängig vom Militär.  Das Bild, das die EU von den zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten des Galileo-Systems zeichnet, scheint geradezu paradiesisch: Keine Staus mehr auf den Autobahnen oder in der Luft, weniger schwere Unfälle durch effektivere Polizei- und Feuerwehreinsätze, eine saubere Umwelt dank schneller Ortung von Ökosündern und eine jederzeit per Handy abrufbare genaue Positionsangabe nebst Hinweisen für den nächsten Pizzeriabesuch.  Und auch die Wirtschaft soll auf lange Sicht profitieren: Experten schätzen den volkswirtschaftlichen Nutzen auf rund zehn Milliarden Euro pro Jahr, rund 100.000 Arbeitsplätze könnten entstehen. Noch allerdings ist Galileo ein Zuschussgeschäft: Mindestens 3,5 Milliarden Euro an Investitionen sind eingeplant, um das System zu etablieren. Drei Firmenkonsortien bewerben sich zur Zeit um die Konzession für den Bau und die Entwicklung des Satellitensystems. Noch ist nicht entschieden, wer den Zuschlag erhält. Geld wird mit Galileo erst zu verdienen sein, wenn Leistungen des Systems anderen Ländern oder privaten Unternehmen verkauft werden können. So will China beispielsweise zukünftig bei der Produktion von Handys mit integrierter Satellitennavigation den Galileostandard nutzen und beteiligt sich dafür entsprechend an den Kosten.

]]>
Tue, 16 May 2017 11:29:07 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/590764d5ab27dbc86df417a4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/590764d5ab27dbc86df417a4 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin GPS ist „out“, das System der Zukunft heißt Galileo – das europäische Satellitennavigationssystem könnte geradezu eine neue Ära der Positionsbestimmung und Ortung eröffnen, wenn es 2008 offiziell in Betrieb geht. Zum ersten Mal werden die Europäer ihr eigenes Navigationssystem besitzen – und nicht mehr wie bisher vom amerikanischen GPS oder dem russischen GLONASS abhängig sein. Galileo wird nicht nur erheblich genauer und technisch weiter entwickelt sein als die bisherigen Systeme, es deckt auch Gebiete ab, die von diesen bisher kaum erfasst wurden. Und noch einen entscheidenden Vorteil bietet Galileo: Als erstes Satellitennavigationssystem überhaupt ist es rein zivil und damit unabhängig vom Militär.  Das Bild, das die EU von den zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten des Galileo-Systems zeichnet, scheint geradezu paradiesisch: Keine Staus mehr auf den Autobahnen oder in der Luft, weniger schwere Unfälle durch effektivere Polizei- und Feuerwehreinsätze, eine saubere Umwelt dank schneller Ortung von Ökosündern und eine jederzeit per Handy abrufbare genaue Positionsangabe nebst Hinweisen für den nächsten Pizzeriabesuch.  Und auch die Wirtschaft soll auf lange Sicht profitieren: Experten schätzen den volkswirtschaftlichen Nutzen auf rund zehn Milliarden Euro pro Jahr, rund 100.000 Arbeitsplätze könnten entstehen. Noch allerdings ist Galileo ein Zuschussgeschäft: Mindestens 3,5 Milliarden Euro an Investitionen sind eingeplant, um das System zu etablieren. Drei Firmenkonsortien bewerben sich zur Zeit um die Konzession für den Bau und die Entwicklung des Satellitensystems. Noch ist nicht entschieden, wer den Zuschlag erhält. Geld wird mit Galileo erst zu verdienen sein, wenn Leistungen des Systems anderen Ländern oder privaten Unternehmen verkauft werden können. So will China beispielsweise zukünftig bei der Produktion von Handys mit integrierter Satellitennavigation den Galileostandard nutzen und beteiligt sich dafür entsprechend an den Kosten.

]]>
0
Südafrika - Eine biologische und geologische Reise durch das Land der Fußballweltmeisterschaft Am 11. Juni begann das sportliche Ereignis des Jahres 2010, die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. In den folgenden vier Wochen drehte sich in den Stadien von Johannesburg, Kapstadt oder Port Elizabeth alles nur noch um das Dribbeln, Tore schießen und Gewinnen. Doch für Südafrika bot die WM nicht nur die Chance, das sportliche Image aufzupolieren, sondern auch sonst Werbung in eigener Sache zu machen. Einen Pluspunkt kann das Land Nelson Mandelas ganz sicher auf der Habenseite verbuchen: seine einzigartigen Landschaften und Naturwunder.  Das Kap der Guten Hoffnung, der Tafelberg, der Kruger-Nationalpark: Manche von ihnen sind weltberühmt und werden Jahr für Jahr von Hunderttausenden Touristen besucht. Andere dagegen schlummern eher im Vorborgenen und sind nur Insidern ein Begriff.  Doch welche Regionen und Phänomene sind tatsächlich ein „Muss“ – sowohl für Geowissenschaftler als auch für jeden naturbegeisterten „Normalo“? Gehen Sie mit uns auf eine biologische und geologische Rundreise durch Südafrika. Wir stellen Ihnen all das vor, was Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski & Co während der Fußball-Weltmeisterschaft garantiert nicht live erlebt haben…

]]>
Tue, 16 May 2017 11:37:55 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59076956ab27dbc107f417a3 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59076956ab27dbc107f417a3 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Am 11. Juni begann das sportliche Ereignis des Jahres 2010, die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. In den folgenden vier Wochen drehte sich in den Stadien von Johannesburg, Kapstadt oder Port Elizabeth alles nur noch um das Dribbeln, Tore schießen und Gewinnen. Doch für Südafrika bot die WM nicht nur die Chance, das sportliche Image aufzupolieren, sondern auch sonst Werbung in eigener Sache zu machen. Einen Pluspunkt kann das Land Nelson Mandelas ganz sicher auf der Habenseite verbuchen: seine einzigartigen Landschaften und Naturwunder.  Das Kap der Guten Hoffnung, der Tafelberg, der Kruger-Nationalpark: Manche von ihnen sind weltberühmt und werden Jahr für Jahr von Hunderttausenden Touristen besucht. Andere dagegen schlummern eher im Vorborgenen und sind nur Insidern ein Begriff.  Doch welche Regionen und Phänomene sind tatsächlich ein „Muss“ – sowohl für Geowissenschaftler als auch für jeden naturbegeisterten „Normalo“? Gehen Sie mit uns auf eine biologische und geologische Rundreise durch Südafrika. Wir stellen Ihnen all das vor, was Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski & Co während der Fußball-Weltmeisterschaft garantiert nicht live erlebt haben…

]]>
0
Das Bikini Atoll: Ein verlorenes Paradies und sein atomares Erbe Es besitzt alles, was ein tropisches Paradies ausmacht: kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und Kokospalmen satt. Doch das Postkartenidyll täuscht. Denn das Bikini-Atoll im Pazifik hat noch immer mit seinem atomaren Erbe zu kämpfen.  Zwischen 1946 und 1958 führten die USA hier insgesamt 23 Kernwaffentests durch, die die Inselgruppe mit radioaktivem Fall-Out überzogen und riesige Krater in die Riffe des Atolls sprengten.  Heute, mehr als 50 Jahre später, ist Bikini zwar kein militärisches Sperrgebiet mehr, Mensch und Umwelt leiden aber weiterhin unter den Folgen der ökologischen Katastrophe: Verstrahlte Kokosnüsse, kontaminierte Böden und verseuchtes Grundwasser sind schuld daran, dass die evakuierten Ureinwohner bisher nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten.  Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung: Denn Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Renaissance der Natur schon in vollem Gange ist. Und dies sogar in den am schlimmsten verwüsteten Riffgebieten im Meer…

]]>
Tue, 16 May 2017 11:58:38 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59076da0ab27dbb519f417a2 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59076da0ab27dbb519f417a2 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Es besitzt alles, was ein tropisches Paradies ausmacht: kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und Kokospalmen satt. Doch das Postkartenidyll täuscht. Denn das Bikini-Atoll im Pazifik hat noch immer mit seinem atomaren Erbe zu kämpfen.  Zwischen 1946 und 1958 führten die USA hier insgesamt 23 Kernwaffentests durch, die die Inselgruppe mit radioaktivem Fall-Out überzogen und riesige Krater in die Riffe des Atolls sprengten.  Heute, mehr als 50 Jahre später, ist Bikini zwar kein militärisches Sperrgebiet mehr, Mensch und Umwelt leiden aber weiterhin unter den Folgen der ökologischen Katastrophe: Verstrahlte Kokosnüsse, kontaminierte Böden und verseuchtes Grundwasser sind schuld daran, dass die evakuierten Ureinwohner bisher nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten.  Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung: Denn Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Renaissance der Natur schon in vollem Gange ist. Und dies sogar in den am schlimmsten verwüsteten Riffgebieten im Meer…

]]>
0
Pfui Spinne! – Warum wir uns ekeln Würmer, Maden, Spinnen, vergammelnde Leichen, faules Fleisch und eiternde Wunden empfinden wir als eklig. Verdorbene Speisen lassen uns würgen und unangenehmen Gerüchen weichen wir lieber aus. Und das nicht ohne Grund: Viele eklige Dinge bedrohen unsere Gesundheit, weil sie giftig sind oder Krankheiten übertragen können.  Aber warum ekeln wir uns auch vor harmlosen Insekten, vor dem Geruch von Schweiß oder vor unserem eigenen Urin? Kommen da uralte Ängste unserer Vorfahren hoch, oder haben wir uns den Ekel einfach nur grundlos anerzogen? Warum gibt es Dinge, die alle Menschen schon von Kindheit an als ekelhaft empfinden, andere dagegen sind nur in einigen Kulturkreisen unangenehm, in anderen gehören sie zum normalen – nicht ekligen – Alltag?

]]>
Thu, 08 Jun 2017 17:10:25 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59395f6eab27db41079a4ba6 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59395f6eab27db41079a4ba6 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Würmer, Maden, Spinnen, vergammelnde Leichen, faules Fleisch und eiternde Wunden empfinden wir als eklig. Verdorbene Speisen lassen uns würgen und unangenehmen Gerüchen weichen wir lieber aus. Und das nicht ohne Grund: Viele eklige Dinge bedrohen unsere Gesundheit, weil sie giftig sind oder Krankheiten übertragen können.  Aber warum ekeln wir uns auch vor harmlosen Insekten, vor dem Geruch von Schweiß oder vor unserem eigenen Urin? Kommen da uralte Ängste unserer Vorfahren hoch, oder haben wir uns den Ekel einfach nur grundlos anerzogen? Warum gibt es Dinge, die alle Menschen schon von Kindheit an als ekelhaft empfinden, andere dagegen sind nur in einigen Kulturkreisen unangenehm, in anderen gehören sie zum normalen – nicht ekligen – Alltag?

]]>
0
Trinkwasser – Hat Deutschland ein Wasserproblem? Wie gut ist das deutsche Wasser? Glaubt man den Wasserkonzernen, scheint es nur eine Antwort zu geben: Vorbildlich. Doch im Weltwasserbericht der UNESCO von 2003 landete das deutsche Wasser gerade mal auf einem blamablen 57. Rang - zwischen Ecuador und Zimbabwe und weit abgeschlagen von der Spitzengruppe um Finnland, Frankreich und Kanada.  Wie ist diese Diskrepanz zu erklären? Immerhin gehört Deutschland doch zu den wasserreichsten Ländern der Erde, es herrscht kein Mangel an "blauem Gold". Und auch an eifrigen Wassersparbemühungen seiner Bewohner fehlt es nicht. Gleichzeitig werden Umweltbehörden und Wasserwerke nicht müde, die Qualität des deutschen Trinkwassers zu loben. Die deutsche Trinkwasserverordnung gilt als eine der strengsten weltweit.  Wo also liegt das Problem?

]]>
Thu, 29 Jun 2017 00:08:00 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59541e5bab27db1117a27f17 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59541e5bab27db1117a27f17 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Wie gut ist das deutsche Wasser? Glaubt man den Wasserkonzernen, scheint es nur eine Antwort zu geben: Vorbildlich. Doch im Weltwasserbericht der UNESCO von 2003 landete das deutsche Wasser gerade mal auf einem blamablen 57. Rang - zwischen Ecuador und Zimbabwe und weit abgeschlagen von der Spitzengruppe um Finnland, Frankreich und Kanada.  Wie ist diese Diskrepanz zu erklären? Immerhin gehört Deutschland doch zu den wasserreichsten Ländern der Erde, es herrscht kein Mangel an "blauem Gold". Und auch an eifrigen Wassersparbemühungen seiner Bewohner fehlt es nicht. Gleichzeitig werden Umweltbehörden und Wasserwerke nicht müde, die Qualität des deutschen Trinkwassers zu loben. Die deutsche Trinkwasserverordnung gilt als eine der strengsten weltweit.  Wo also liegt das Problem?

]]>
0
Tierische Missverständnisse: Verbreiteter Irrglauben in der Biologie Bringen Lemminge sich wirklich um, und verbietet die Physik den Hummeln das Fliegen? Können Hunde mit der Nase sehen? Und warum haben Giraffen einen langen Hals? Für solche und ähnliche Fragen sind viele teilweise abenteuerliche Antworten im Umlauf – doch welche davon stimmen? Ob durch veralteten Stand des Wissens, ungenaue Beschreibungen oder schlichte Übertreibung – über viele Tiere existieren Legenden, die nur schwer zu glauben sind. Andere klingen zwar befremdlich, sind aber so verbreitet, dass wir sie kaum hinterfragen – und dennoch treffen sie nicht zu. Wir erklären einige verbreitete Missverständnisse, wie sie zustande kamen, und was es wirklich damit auf sich hat.

]]>
Mon, 03 Jul 2017 18:07:29 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a6a9fab27db48192f3056 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a6a9fab27db48192f3056 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Bringen Lemminge sich wirklich um, und verbietet die Physik den Hummeln das Fliegen? Können Hunde mit der Nase sehen? Und warum haben Giraffen einen langen Hals? Für solche und ähnliche Fragen sind viele teilweise abenteuerliche Antworten im Umlauf – doch welche davon stimmen? Ob durch veralteten Stand des Wissens, ungenaue Beschreibungen oder schlichte Übertreibung – über viele Tiere existieren Legenden, die nur schwer zu glauben sind. Andere klingen zwar befremdlich, sind aber so verbreitet, dass wir sie kaum hinterfragen – und dennoch treffen sie nicht zu. Wir erklären einige verbreitete Missverständnisse, wie sie zustande kamen, und was es wirklich damit auf sich hat.

]]>
0
Farben ohne Farbe: Die unsichtbaren Färbetechniken der Natur Leuchtend blaue Schmetterlingsflügel, das grünschillernde Pfauenrad, vielfarbig glitzernde Edelsteine - hinter dieser Farbenpracht der Natur verbirgt sich ein Geheimnis: Sie entsteht ganz ohne Pigmente.  Stattdessen nutzt die Natur unsichtbare "Hilfsmittel " aus der Trickkiste der Physik. Der Schlüssel für die Farbenspiele sind Strukturen im Nanometermaßstab. Winzigste Rippen, Näpfchen oder Gitter brechen, beugen oder überlagern die Wellen des Lichts und erzeugen so die Illusion der Farbigkeit.  Inzwischen versucht auch die Wissenschaft, die "Farben ohne Farbe" zu erforschen und zu nutzen.

]]>
Mon, 03 Jul 2017 18:25:08 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a6f2cab27db9d332f3055 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a6f2cab27db9d332f3055 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Leuchtend blaue Schmetterlingsflügel, das grünschillernde Pfauenrad, vielfarbig glitzernde Edelsteine - hinter dieser Farbenpracht der Natur verbirgt sich ein Geheimnis: Sie entsteht ganz ohne Pigmente.  Stattdessen nutzt die Natur unsichtbare "Hilfsmittel " aus der Trickkiste der Physik. Der Schlüssel für die Farbenspiele sind Strukturen im Nanometermaßstab. Winzigste Rippen, Näpfchen oder Gitter brechen, beugen oder überlagern die Wellen des Lichts und erzeugen so die Illusion der Farbigkeit.  Inzwischen versucht auch die Wissenschaft, die "Farben ohne Farbe" zu erforschen und zu nutzen.

]]>
0
Kleine Tricks und große Lügen: Geheimhaltung und Manipulation von Geo-Daten Einmal den Mount Everest von oben sehen oder dem US-Präsidenten aufs Dach geschaut – mit kostenlosen Programmen wie Google Earth und Co. ist das seit einigen Monaten möglich. Satellitenbilder für jedermann heißt der neue Trend im Internet, der selbst eingefleischte Geographie-Muffel begeistert.  Doch die Neugier der virtuellen Entdecker treibt Regierungen und Sicherheitsexperten den Angstschweiß auf die Stirn. Sie befürchten den Missbrauch der ehemals exklusiven Nahaufnahmen von geheimen Militärbasen oder Kernkraftwerken, rechnen sogar mit Terroristenangriffen. Und fordern die Geheimhaltung der sensiblen Objekte.  Technisch ist die Verfälschung digitaler Geo-Daten kein Problem. Die Anbieter der Satelliten-Shows, mit dem Anspruch der unbegrenzten Informationsfreiheit angetreten, müssen bereits einräumen, dass die hochauflösenden Luftbilder nicht ganz so jungfräulich sind, wie es scheinen mag. Und auch das neue Satellitennavigationssystem Galileo, mit dem sich Europa vom Global Positioning System der NASA unabhängig machen will, offenbart bei näherem Hinsehen, dass die Kooperation mit dem amerikanischen Militär Kompromisse beim zivilen Datentransfer fordert. Dabei ist die Geheimhaltung oder Verfälschung von geographischen Informationen keine Erfindung des digitalen Zeitalters. Seitdem die ersten kunstvollen See- und Weltkarten zu Papier gebracht wurden, waren sie stets den Mächtigen vorbehalten. Mit Karten ließen sich Kontinente erobern und Kriege gewinnen. Sie wurden ausspioniert, kopiert, gestohlen, gehütet wie Schätze. Und manchmal auch ein bisschen retuschiert…

]]>
Mon, 03 Jul 2017 18:31:42 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a705dab27db12352f3056 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a705dab27db12352f3056 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Einmal den Mount Everest von oben sehen oder dem US-Präsidenten aufs Dach geschaut – mit kostenlosen Programmen wie Google Earth und Co. ist das seit einigen Monaten möglich. Satellitenbilder für jedermann heißt der neue Trend im Internet, der selbst eingefleischte Geographie-Muffel begeistert.  Doch die Neugier der virtuellen Entdecker treibt Regierungen und Sicherheitsexperten den Angstschweiß auf die Stirn. Sie befürchten den Missbrauch der ehemals exklusiven Nahaufnahmen von geheimen Militärbasen oder Kernkraftwerken, rechnen sogar mit Terroristenangriffen. Und fordern die Geheimhaltung der sensiblen Objekte.  Technisch ist die Verfälschung digitaler Geo-Daten kein Problem. Die Anbieter der Satelliten-Shows, mit dem Anspruch der unbegrenzten Informationsfreiheit angetreten, müssen bereits einräumen, dass die hochauflösenden Luftbilder nicht ganz so jungfräulich sind, wie es scheinen mag. Und auch das neue Satellitennavigationssystem Galileo, mit dem sich Europa vom Global Positioning System der NASA unabhängig machen will, offenbart bei näherem Hinsehen, dass die Kooperation mit dem amerikanischen Militär Kompromisse beim zivilen Datentransfer fordert. Dabei ist die Geheimhaltung oder Verfälschung von geographischen Informationen keine Erfindung des digitalen Zeitalters. Seitdem die ersten kunstvollen See- und Weltkarten zu Papier gebracht wurden, waren sie stets den Mächtigen vorbehalten. Mit Karten ließen sich Kontinente erobern und Kriege gewinnen. Sie wurden ausspioniert, kopiert, gestohlen, gehütet wie Schätze. Und manchmal auch ein bisschen retuschiert…

]]>
0
Seveso, Kolontar und Co: Sind Chemieunfälle vermeidbar? Das Dioxin-Unglück in Seveso, die fatale Giftgaswolke in Bhopal, die Zyanidflut in Baia Mare: Dies sind nur einige Beispiele für eine ganze Serie von gefährlichen Chemieunfällen, die sich in den letzten 50 Jahren weltweit ereignet haben – mit fatalen Folgen für Mensch und Natur. Die Bilder mit vielen Toten, verätzten Kindern und verwüsteter Natur gingen um die Welt.  Doch was waren die Gründe für diese Desaster? Welche Lehren hat man aus den „Pannen“ gezogen? Und vor allem: Sind die Menschen in der Nähe von großen Chemiebetrieben heute sicherer vor solchen Katastrophen mit apokalyptischen Ausmaßen? Offenbar nicht. Das hat zuletzt Anfang Oktober ein Dammbruch in Ungarn gezeigt. Damals liefen in kürzester Zeit große Mengen an stark ätzendem Rotschlamm aus einem Rückhaltebecken einer Aluminiumhütte aus. Die so genannte „rote Flut“ überschwemmte nicht nur die umliegenden Orte, sondern sorgte auch für die vielleicht größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes…

]]>
Mon, 03 Jul 2017 18:39:07 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a723aab27dbc04c2f3055 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/595a723aab27dbc04c2f3055 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Das Dioxin-Unglück in Seveso, die fatale Giftgaswolke in Bhopal, die Zyanidflut in Baia Mare: Dies sind nur einige Beispiele für eine ganze Serie von gefährlichen Chemieunfällen, die sich in den letzten 50 Jahren weltweit ereignet haben – mit fatalen Folgen für Mensch und Natur. Die Bilder mit vielen Toten, verätzten Kindern und verwüsteter Natur gingen um die Welt.  Doch was waren die Gründe für diese Desaster? Welche Lehren hat man aus den „Pannen“ gezogen? Und vor allem: Sind die Menschen in der Nähe von großen Chemiebetrieben heute sicherer vor solchen Katastrophen mit apokalyptischen Ausmaßen? Offenbar nicht. Das hat zuletzt Anfang Oktober ein Dammbruch in Ungarn gezeigt. Damals liefen in kürzester Zeit große Mengen an stark ätzendem Rotschlamm aus einem Rückhaltebecken einer Aluminiumhütte aus. Die so genannte „rote Flut“ überschwemmte nicht nur die umliegenden Orte, sondern sorgte auch für die vielleicht größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes…

]]>
0
Illusion und Wirklichkeit: Die visuelle Wahrnehmung des Menschen auf Irrwegen Einem Auge glaubt man mehr als zwei Ohren, lautet ein Sprichwort. Das zeigt, welch hohen Stellenwert wir dem Sehen vor den anderen Sinnen beimessen und wie sehr wir auf seine perfekte Funktionsfähigkeit vertrauen.  Im allgemeinen können wir uns auf unsere visuelle Wahrnehmung verlassen. Doch selbst ein so ausgefeiltes und an seine Umweltbedingungen angepasstes Wahrnehmungssystem wie das des Menschen ist nicht unfehlbar. Immer wieder lässt sich unsere Wahrnehmung aufs Glatteis führen - optische Täuschungen machen es möglich. In der wunderbaren Welt der Scheinperspektiven, Mehrdeutigkeiten und unmöglichen Objekte gaukelt uns das Gehirn etwas anderes vor, als die tatsächlichen physikalischen Gegebenheiten vermuten lassen. Selbst Naturphänomene vermögen es ab und an, uns zum Narren zu halten.

]]>
Mon, 03 Jul 2017 18:41:12 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59525668ab27db70018b456c http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59525668ab27db70018b456c scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Einem Auge glaubt man mehr als zwei Ohren, lautet ein Sprichwort. Das zeigt, welch hohen Stellenwert wir dem Sehen vor den anderen Sinnen beimessen und wie sehr wir auf seine perfekte Funktionsfähigkeit vertrauen.  Im allgemeinen können wir uns auf unsere visuelle Wahrnehmung verlassen. Doch selbst ein so ausgefeiltes und an seine Umweltbedingungen angepasstes Wahrnehmungssystem wie das des Menschen ist nicht unfehlbar. Immer wieder lässt sich unsere Wahrnehmung aufs Glatteis führen - optische Täuschungen machen es möglich. In der wunderbaren Welt der Scheinperspektiven, Mehrdeutigkeiten und unmöglichen Objekte gaukelt uns das Gehirn etwas anderes vor, als die tatsächlichen physikalischen Gegebenheiten vermuten lassen. Selbst Naturphänomene vermögen es ab und an, uns zum Narren zu halten.

]]>
0
Insekten auf dem Speiseplan: Eine echte Alternative? Gegrillte Heuschrecken, eine Sauce aus Wanzen oder eingelegte Wespenlarven – in vielen Ländern sind diese Gerichte eine begehrte Delikatesse. Bei uns allerdings löst die Idee, Insekten zu essen, eher Ekel aus. Aber warum ist das so? Und weshalb könnte es sogar sinnvoll sein, mehr Insekten zu essen? Insekten sind eine der artenreichsten Tiergruppen unseres Planeten und es gibt kaum eine Gegend, an der es keine Käfer, Fliegen oder andere Vertreter dieser sechsbeinigen Gliederfüßer gibt. Kein Wunder also, dass sie in vielen Regionen der Erde auch ganz selbstverständlich auf dem Speiseplan stehen. Angesichts der immer mehr wachsenden Weltbevölkerung drängen nun internationale Organisationen dazu, diese Praxis auszuweiten – auch dort, wo dies bisher eher unüblich oder sogar ekelbehaftet war. Tatsächlich hat der Verzehr der sechsbeinigen Krabbler ziemlich viele Vorteile – für die Umwelt, die globale Nahrungssicherheit und nicht zuletzt auch für unsere Gesundheit.

]]>
Mon, 03 Jul 2017 20:13:47 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59524443ab27db24308b4569 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59524443ab27db24308b4569 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Gegrillte Heuschrecken, eine Sauce aus Wanzen oder eingelegte Wespenlarven – in vielen Ländern sind diese Gerichte eine begehrte Delikatesse. Bei uns allerdings löst die Idee, Insekten zu essen, eher Ekel aus. Aber warum ist das so? Und weshalb könnte es sogar sinnvoll sein, mehr Insekten zu essen? Insekten sind eine der artenreichsten Tiergruppen unseres Planeten und es gibt kaum eine Gegend, an der es keine Käfer, Fliegen oder andere Vertreter dieser sechsbeinigen Gliederfüßer gibt. Kein Wunder also, dass sie in vielen Regionen der Erde auch ganz selbstverständlich auf dem Speiseplan stehen. Angesichts der immer mehr wachsenden Weltbevölkerung drängen nun internationale Organisationen dazu, diese Praxis auszuweiten – auch dort, wo dies bisher eher unüblich oder sogar ekelbehaftet war. Tatsächlich hat der Verzehr der sechsbeinigen Krabbler ziemlich viele Vorteile – für die Umwelt, die globale Nahrungssicherheit und nicht zuletzt auch für unsere Gesundheit.

]]>
0
Sklaven im Tierreich: Leben auf Kosten Anderer Im alten Rom war sie normal, in vielen anderen Regionen der Erde lange Zeit auch: Die Sklaverei gehört zu den schwärzesten Kapiteln unserer Geschichte. Doch nicht nur der Mensch ist in der Lage, andere zu unterjochen, als sein Eigentum zu betrachten und für sich schuften zu lassen. Auch in der Natur ist die Sklavenhaltung weiter verbreitet als man denkt.  Denn sowohl unter Einzellern, als auch unter Insekten und sogar bei den Säugetieren gibt es Arten, die im Laufe der Evolution das (Über-)leben auf Kosten ihrer Zeitgenossen perfektioniert haben.  Doch welche Tricks nutzen Tiere, um Sklaven zu rekrutieren? Was spielt sich zwischen den „Dienern“ und ihren „Herren“ genau ab? Haben potenzielle Opfer Chancen sich gegen die Unterdrückung zu wehren? Existiert womöglich sogar ein evolutionäres Wettrüsten zwischen Sklavenhaltern und Sklaven, in dem sich die Vorteile immer wieder verschieben? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
Mon, 03 Jul 2017 20:22:58 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59394fe2ab27db7d429a4ba5 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59394fe2ab27db7d429a4ba5 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Im alten Rom war sie normal, in vielen anderen Regionen der Erde lange Zeit auch: Die Sklaverei gehört zu den schwärzesten Kapiteln unserer Geschichte. Doch nicht nur der Mensch ist in der Lage, andere zu unterjochen, als sein Eigentum zu betrachten und für sich schuften zu lassen. Auch in der Natur ist die Sklavenhaltung weiter verbreitet als man denkt.  Denn sowohl unter Einzellern, als auch unter Insekten und sogar bei den Säugetieren gibt es Arten, die im Laufe der Evolution das (Über-)leben auf Kosten ihrer Zeitgenossen perfektioniert haben.  Doch welche Tricks nutzen Tiere, um Sklaven zu rekrutieren? Was spielt sich zwischen den „Dienern“ und ihren „Herren“ genau ab? Haben potenzielle Opfer Chancen sich gegen die Unterdrückung zu wehren? Existiert womöglich sogar ein evolutionäres Wettrüsten zwischen Sklavenhaltern und Sklaven, in dem sich die Vorteile immer wieder verschieben? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie auf den folgenden Seiten.

]]>
0
Symmetrie: Geheimnisvolle Formensprache der Natur Die Welt, in der wir leben, beruht auf grundsätzlichen Symmetrien: Oben und unten, rechts und links, innen und außen - die Dimensionen scheinen immer einen spiegelbildlichen Widerpart zu besitzen. Und auch die Natur um uns herum spiegelt diese Symmetrie wieder: Der sechszackige Stern der Schneeflocke, die spiegelsymmetrischen Flügel eines Schmetterlings, die Streifen des Zebras oder Tigers und auch wir selbst - alles scheint von einer allgegenwärtigen Ordnung, einem Grundmuster der Natur zu zeugen.  Selbst im Universum mit seinen annähernd kugelförmigen Himmelskörpern, den geordneten Bahnen der Planeten und mehr oder weniger symmetrischen Galaxien und Spiralnebeln herrscht Symmetrie.  Diese gemeinsame Eigenschaft vieler natürlicher Phänomene erstaunte 1952 auch den Symmetrieforscher Hermann Weyl: "Symmetrie schafft eine zugleich wundervolle und lächerliche Verwandtschaft zwischen Objekten, Phänomenen und Theorien, die äußerlich betrachtet nichts miteinander gemein haben: So der terrestrische Magnetismus, polarisiertes Licht, natürliche Selektion, Gruppentheorie, die Struktur des Universums, Vasenfomen, Quantenphysik, Blütenblätter, die Zellteilung von Seeigeln, Schneeflocken, Musik und die Relativitätstheorie..." Von der seltsamen Ordnung der Natur waren schon die Philosophen und Naturforscher des Altertums fasziniert. Der griechische Bildhauer Polykleitos war 500 vor Christus der erste, der für diese spezielle Formensprache den Begriff "sum metria" - Gleichmaß - prägte. Sein Zeitgenosse, der Mathematiker Pythagoras, schloss aus der Betrachtung der Kugel als der symmetrischsten und vollkommendsten Form der Geometrie auf die Kugelgestalt der Erde und ihre Bewegung auf einer kreisförmigen Bahn.  Später versuchte Leonardo da Vinci, in seiner berühmten Zeichnung der menschlichen Gestalt den goldenen Schnitt wiederzufinden. Für ihn war klar: "Der menschliche Erfindergeist... wird nie etwas erdenken, das schöner, einfacher oder genauer zu sein vermag, als es die Natur vollbringt; denn ihren Erfindungen fehlt es an nichts und sie haben auch nichts Überflüssiges an sich." Doch warum? Woher kommt diese allgegenwärtige Symmetrie und wozu dient sie? Was ist das Geheimnis dieser Formensprache?

]]>
Mon, 03 Jul 2017 20:26:04 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59394351ab27db1b039a4ba7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59394351ab27db1b039a4ba7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Die Welt, in der wir leben, beruht auf grundsätzlichen Symmetrien: Oben und unten, rechts und links, innen und außen - die Dimensionen scheinen immer einen spiegelbildlichen Widerpart zu besitzen. Und auch die Natur um uns herum spiegelt diese Symmetrie wieder: Der sechszackige Stern der Schneeflocke, die spiegelsymmetrischen Flügel eines Schmetterlings, die Streifen des Zebras oder Tigers und auch wir selbst - alles scheint von einer allgegenwärtigen Ordnung, einem Grundmuster der Natur zu zeugen.  Selbst im Universum mit seinen annähernd kugelförmigen Himmelskörpern, den geordneten Bahnen der Planeten und mehr oder weniger symmetrischen Galaxien und Spiralnebeln herrscht Symmetrie.  Diese gemeinsame Eigenschaft vieler natürlicher Phänomene erstaunte 1952 auch den Symmetrieforscher Hermann Weyl: "Symmetrie schafft eine zugleich wundervolle und lächerliche Verwandtschaft zwischen Objekten, Phänomenen und Theorien, die äußerlich betrachtet nichts miteinander gemein haben: So der terrestrische Magnetismus, polarisiertes Licht, natürliche Selektion, Gruppentheorie, die Struktur des Universums, Vasenfomen, Quantenphysik, Blütenblätter, die Zellteilung von Seeigeln, Schneeflocken, Musik und die Relativitätstheorie..." Von der seltsamen Ordnung der Natur waren schon die Philosophen und Naturforscher des Altertums fasziniert. Der griechische Bildhauer Polykleitos war 500 vor Christus der erste, der für diese spezielle Formensprache den Begriff "sum metria" - Gleichmaß - prägte. Sein Zeitgenosse, der Mathematiker Pythagoras, schloss aus der Betrachtung der Kugel als der symmetrischsten und vollkommendsten Form der Geometrie auf die Kugelgestalt der Erde und ihre Bewegung auf einer kreisförmigen Bahn.  Später versuchte Leonardo da Vinci, in seiner berühmten Zeichnung der menschlichen Gestalt den goldenen Schnitt wiederzufinden. Für ihn war klar: "Der menschliche Erfindergeist... wird nie etwas erdenken, das schöner, einfacher oder genauer zu sein vermag, als es die Natur vollbringt; denn ihren Erfindungen fehlt es an nichts und sie haben auch nichts Überflüssiges an sich." Doch warum? Woher kommt diese allgegenwärtige Symmetrie und wozu dient sie? Was ist das Geheimnis dieser Formensprache?

]]>
0
Der Wassertropfen: Ein Kosmos für sich Mit bloßem Auge ist nichts zu sehen. Schaut man sich jedoch einen Tropfen aus einem Teich, See oder einer Pfütze unter dem Mikroskop an, offenbart sich dem Betrachter eine Welt für sich. Dutzende von Kleinstlebewesen tummeln sich auf dem Objektträger: Wasserflöhe, Blaualgen, Rädertiere, Grünalgen und vieles mehr. Erstaunlich ist die Artenvielfalt und man ist oft fasziniert von der Ästhetik der äußeren Formen. Doch in der Regel herrscht hier kein friedliches Zusammenleben. Es basiert auf dem einfachen Prinzip Fressen oder gefressen werden. Jeder hat seinen Platz in der Nahrungskette. Aber man ist nicht nur des anderen Beute, sondern auch abhängig voneinander. Bakterien, die kleinsten Lebensformen in dieser Lebensgemeinschaft, zersetzen organisches Material und stellen so den Algen notwendige Nährstoffe zur Verfügung. Die Bakterien und Algen werden von den Wimpertierchen als Nahrungsquelle genutzt und diese werden ihrerseits von Rädertierchen und Kleinkrebsen gefressen. Leichen und ausgeschiedenes Material sind dann wieder eine begehrte Nahrungsquelle für Bakterien.  Mit der Zeit hat sich ein empfindliches Gleichgewicht unter den Lebewesen eingependelt, das jedes Mal in Gefahr ist, wenn äußere Faktoren auf die Lebensgemeinschaft einwirken, beispielsweise durch Verschmutzung der Gewässer...

 

]]>
Thu, 13 Jul 2017 16:21:42 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5952da91ab27dbf261a27f12 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5952da91ab27dbf261a27f12 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Mit bloßem Auge ist nichts zu sehen. Schaut man sich jedoch einen Tropfen aus einem Teich, See oder einer Pfütze unter dem Mikroskop an, offenbart sich dem Betrachter eine Welt für sich. Dutzende von Kleinstlebewesen tummeln sich auf dem Objektträger: Wasserflöhe, Blaualgen, Rädertiere, Grünalgen und vieles mehr. Erstaunlich ist die Artenvielfalt und man ist oft fasziniert von der Ästhetik der äußeren Formen. Doch in der Regel herrscht hier kein friedliches Zusammenleben. Es basiert auf dem einfachen Prinzip Fressen oder gefressen werden. Jeder hat seinen Platz in der Nahrungskette. Aber man ist nicht nur des anderen Beute, sondern auch abhängig voneinander. Bakterien, die kleinsten Lebensformen in dieser Lebensgemeinschaft, zersetzen organisches Material und stellen so den Algen notwendige Nährstoffe zur Verfügung. Die Bakterien und Algen werden von den Wimpertierchen als Nahrungsquelle genutzt und diese werden ihrerseits von Rädertierchen und Kleinkrebsen gefressen. Leichen und ausgeschiedenes Material sind dann wieder eine begehrte Nahrungsquelle für Bakterien.  Mit der Zeit hat sich ein empfindliches Gleichgewicht unter den Lebewesen eingependelt, das jedes Mal in Gefahr ist, wenn äußere Faktoren auf die Lebensgemeinschaft einwirken, beispielsweise durch Verschmutzung der Gewässer...

 

]]>
0
Die Kraft des Eises: Wie die Eiszeiten unsere Landschaften formten Gletscher sind gewaltige Ströme aus Eis. Sie prägen nicht nur die heutigen Polargebiete - auch in unseren Breiten haben sie sichtbare Spuren hinterlassen. Denn erst die Gletscher der Eiszeit machten viele unserer Landschaften erst zu dem, was sie heute sind. Vom feinsten Staub der fruchtbaren Börden bis zu gewaltigen Findlingen und hoch aufragenden Schuttwällen und Hügelketten reicht die Formenvielfalt der eiszeitlichen Relikte. Und auch viele Seen Deutschlands und Mitteleuropas verdanken ihre Existenz den urzeitlichen Eismassen. Begeben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit - zurück zu der gewaltigen Kraft, die unsere Landschaften formte.

]]>
Thu, 20 Jul 2017 17:11:52 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58408b5a62d6786c1050f022 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/58408b5a62d6786c1050f022 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Gletscher sind gewaltige Ströme aus Eis. Sie prägen nicht nur die heutigen Polargebiete - auch in unseren Breiten haben sie sichtbare Spuren hinterlassen. Denn erst die Gletscher der Eiszeit machten viele unserer Landschaften erst zu dem, was sie heute sind. Vom feinsten Staub der fruchtbaren Börden bis zu gewaltigen Findlingen und hoch aufragenden Schuttwällen und Hügelketten reicht die Formenvielfalt der eiszeitlichen Relikte. Und auch viele Seen Deutschlands und Mitteleuropas verdanken ihre Existenz den urzeitlichen Eismassen. Begeben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit - zurück zu der gewaltigen Kraft, die unsere Landschaften formte.

]]>
0
Pluto – Außenseiter im Sonnensystem Er ist der große Unbekannte im Sonnensystem – der Zwergplanet Pluto. Denn bisher weiß man kaum etwas über diesen Außenseiter im Reich der eisigen Dunkelheit. Doch am 14. Juli 2015 wird die NASA-Raumsonde New Horizons nach gut neunjähriger Reise den Pluto erreichen – und soll dann endlich mehr Informationen über den geheimnisvollen Himmelskörper beschaffen. Pluto – einst neunter und äußerster Planet unseres Sonnensystems, ist heute nur noch ein Zwergplanet mit hunderten von „Geschwistern“. Wie es auf ihm aussieht, wie er einst entstand oder warum sein Mond Charon mit ihm fast eine Art Doppelplanet bildet – über all dies gibt es bisher nur Spekulationen. Denn zu klein ist Pluto und zu weit entfernt selbst für die stärksten Teleskope und Messinstrumente. Doch das hat nun ein Ende. Denn die NASA-Raumsonde New Horizons kommt ihm in diesen Tagen immer näher. Am 14. Juli 2015 wird sie in nur ein paar tausend Kilometern Entfernung am Zwergplaneten vorbeifliegen, wenig später dann an seinem großen Mond Charon. Das ist der erste Besuch, den der eisige Außenseiter erhält.  Kein Wunder, dass Planetenforscher in aller Welt gespannt auf das warten, was die Raumsonde zutage fördern wird. Aber auch das Wenige, das man bisher schon weiß, zeichnet das Bild einer faszinierend fremdartigen Welt, eines echten Außenseiters in unserem Sonnensystem.

]]>
Thu, 20 Jul 2017 18:04:41 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59072407ab27dba12ff417a7 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/59072407ab27dba12ff417a7 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Er ist der große Unbekannte im Sonnensystem – der Zwergplanet Pluto. Denn bisher weiß man kaum etwas über diesen Außenseiter im Reich der eisigen Dunkelheit. Doch am 14. Juli 2015 wird die NASA-Raumsonde New Horizons nach gut neunjähriger Reise den Pluto erreichen – und soll dann endlich mehr Informationen über den geheimnisvollen Himmelskörper beschaffen. Pluto – einst neunter und äußerster Planet unseres Sonnensystems, ist heute nur noch ein Zwergplanet mit hunderten von „Geschwistern“. Wie es auf ihm aussieht, wie er einst entstand oder warum sein Mond Charon mit ihm fast eine Art Doppelplanet bildet – über all dies gibt es bisher nur Spekulationen. Denn zu klein ist Pluto und zu weit entfernt selbst für die stärksten Teleskope und Messinstrumente. Doch das hat nun ein Ende. Denn die NASA-Raumsonde New Horizons kommt ihm in diesen Tagen immer näher. Am 14. Juli 2015 wird sie in nur ein paar tausend Kilometern Entfernung am Zwergplaneten vorbeifliegen, wenig später dann an seinem großen Mond Charon. Das ist der erste Besuch, den der eisige Außenseiter erhält.  Kein Wunder, dass Planetenforscher in aller Welt gespannt auf das warten, was die Raumsonde zutage fördern wird. Aber auch das Wenige, das man bisher schon weiß, zeichnet das Bild einer faszinierend fremdartigen Welt, eines echten Außenseiters in unserem Sonnensystem.

]]>
0
Wüste Gobi – Welt ohne Wasser Keimzelle des Mongolenimperiums, Knotenpunkt der Seidenstraße, Chinas Sprungbrett ins All - Die Wüste Gobi hat Geschichte geschrieben und ist dennoch in vielen Bereichen noch heute eine Terra Incognita, eine unbekannte Welt. Doch seit einiger Zeit versuchen Wissenschaftler der Wüste ihre Geheimnisse zu entlocken. Megadünen, rätselhafte "Wunderseen", Salzwasser trinkende Kamele oder versteinerte Dinosaurier: In der Gobi hat man dabei Dinge entdeckt, die es in dieser Form sonst nirgendwo auf der Erde gibt.  

]]>
Fri, 11 Aug 2017 13:59:34 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/598d979dab27db74142a8e84 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/598d979dab27db74142a8e84 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Keimzelle des Mongolenimperiums, Knotenpunkt der Seidenstraße, Chinas Sprungbrett ins All - Die Wüste Gobi hat Geschichte geschrieben und ist dennoch in vielen Bereichen noch heute eine Terra Incognita, eine unbekannte Welt. Doch seit einiger Zeit versuchen Wissenschaftler der Wüste ihre Geheimnisse zu entlocken. Megadünen, rätselhafte "Wunderseen", Salzwasser trinkende Kamele oder versteinerte Dinosaurier: In der Gobi hat man dabei Dinge entdeckt, die es in dieser Form sonst nirgendwo auf der Erde gibt.  

]]>
0
Totes Meer – Vom Salzsee zum Sandsee? Sonne, wüstenartige Umgebung, Urlauber, die beim Baden Zeitung lesen, Lots Frau, die in der Nähe zur Salzsäule erstarrte - dies und vieles andere verbindet man mit dem Toten Meer. Dass dieses - eines der salzigsten Gewässer der Erde - jedoch langsam aber sicher austrocknet, ist dagegen nur wenigen bekannt. Jahr für Jahr sinkt der Wasserspiegel des Toten Meeres um mehr als einen Meter.  Schuld daran sind Tourismus, Bewässerungslandwirtschaft, Industrie und private Haushalte, die dem Jordan und anderen Zuflüssen soviel "Blaues Gold" abzapfen, dass heute nur noch ein Bruchteil der früheren Wassermassen den See erreicht. Geht diese Entwicklung so weiter, wird das Tote Meer in 50 Jahren völlig verlandet sein - mit fatalen Folgen für Mensch, Natur und Umwelt...  Wie konnte es zu drohenden Katastrophe kommen? Welche Auswirkungen sind schon jetzt zu spüren? Gibt es noch eine Möglichkeit, das Tote Meer zu retten? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten...

 

]]>
Sun, 13 Aug 2017 22:38:48 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5990ac1aab27db7b7ae71ef4 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5990ac1aab27db7b7ae71ef4 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Sonne, wüstenartige Umgebung, Urlauber, die beim Baden Zeitung lesen, Lots Frau, die in der Nähe zur Salzsäule erstarrte - dies und vieles andere verbindet man mit dem Toten Meer. Dass dieses - eines der salzigsten Gewässer der Erde - jedoch langsam aber sicher austrocknet, ist dagegen nur wenigen bekannt. Jahr für Jahr sinkt der Wasserspiegel des Toten Meeres um mehr als einen Meter.  Schuld daran sind Tourismus, Bewässerungslandwirtschaft, Industrie und private Haushalte, die dem Jordan und anderen Zuflüssen soviel "Blaues Gold" abzapfen, dass heute nur noch ein Bruchteil der früheren Wassermassen den See erreicht. Geht diese Entwicklung so weiter, wird das Tote Meer in 50 Jahren völlig verlandet sein - mit fatalen Folgen für Mensch, Natur und Umwelt...  Wie konnte es zu drohenden Katastrophe kommen? Welche Auswirkungen sind schon jetzt zu spüren? Gibt es noch eine Möglichkeit, das Tote Meer zu retten? Antworten auf diese und viele andere Fragen erhalten Sie auf den folgenden Seiten...

 

]]>
0
Panamakanal - bald in XXL? – „Nadelöhr“ des Welthandels wird erweitert Rund 14.000 Schiffe passieren jährlich die betagten Schleusen des Panamakanals, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Doch das „Nadelöhr“ zwischen Atlantik und Pazifik ist zunehmend zu klein für die immer größer werdenden Riesenschiffe. Eine neue, heftig umstrittene Großschleuse soll daher den alten Kanal bis 2015 fit für die Zukunft machen. Beeindruckend sind die Visionen von Panamas Regierungschef Martin Torrijos: 55 Meter breit und 427 Meter lang sollen sie werden, die neuen Schleusensysteme auf beiden Seiten seines Landes. Selbst „Queen Mary 2“, eines der weltweit größten Passagierschiffe, könnte es sich in diesen gigantischen Becken problemlos bequem machen. Die Fläche von rund vier hintereinander gelegten Fußballfeldern bietet aber auch jede Menge Platz für Containergiganten und Superschiffe – so der Plan.  Jahrzehntelang orientierten sich die Reeder an den Maßen der Panama-Schleusen, um ja nicht mit einem zu großen Schiff den gefährlichen und langen Umweg um Kap Horn an der Südspitze Südamerika machen zu müssen. Mit der Ära der Containerschifffahrt und dem zunehmenden globalen Güterverkehr lohnt es sich jedoch inzwischen, immer größere Giganten zu bauen und damit die durchschnittlichen Transportkosten zu senken. Schätzungsweise 300 der so genannten „Post-Panamax“-Frachter sind derzeit schon auf den Weltmeeren unterwegs, in den nächsten fünf Jahren sollen noch einmal genauso viele hinzukommen. Um sich fit für die Zukunft zu machen, soll die wirtschaftliche Lebensader Panamas daher modernisiert werden. Schließlich kann die Kanalgesellschaft für jedes geschleuste Riesenschiff weit über 100.000 Dollar Transitgebühren verlangen. Ein Geldhahn, der bei Nichtmodernisierung der fast einhundert Jahre alten Anlagen wohl bald nur noch tröpfeln würde. Fünf Milliarden Dollar soll die Investition in Panamas wirtschaftliche Zukunft kosten. Doch Kritiker warnen, dass die Baukosten ins Uferlose steigen und den Staat in den finanziellen Ruin treiben könnten. Umweltprobleme und die mögliche Verschärfung der Trinkwassersituation kommen hinzu.

]]>
Sun, 13 Aug 2017 23:33:22 +0200 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5990bbc8ab27dbe92ee71ef8 http://app.you-publish.com/guide/detail/guideStaticId/5990bbc8ab27dbe92ee71ef8 scinexx.de - Das Wissensmagazin scinexx.de - Das Wissensmagazin Rund 14.000 Schiffe passieren jährlich die betagten Schleusen des Panamakanals, eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Doch das „Nadelöhr“ zwischen Atlantik und Pazifik ist zunehmend zu klein für die immer größer werdenden Riesenschiffe. Eine neue, heftig umstrittene Großschleuse soll daher den alten Kanal bis 2015 fit für die Zukunft machen. Beeindruckend sind die Visionen von Panamas Regierungschef Martin Torrijos: 55 Meter breit und 427 Meter lang sollen sie werden, die neuen Schleusensysteme auf beiden Seiten seines Landes. Selbst „Queen Mary 2“, eines der weltweit größten Passagierschiffe, könnte es sich in diesen gigantischen Becken problemlos bequem machen. Die Fläche von rund vier hintereinander gelegten Fußballfeldern bietet aber auch jede Menge Platz für Containergiganten und Superschiffe – so der Plan.  Jahrzehntelang orientierten sich die Reeder an den Maßen der Panama-Schleusen, um ja nicht mit einem zu großen Schiff den gefährlichen und langen Umweg um Kap Horn an der Südspitze Südamerika machen zu müssen. Mit der Ära der Containerschifffahrt und dem zunehmenden globalen Güterverkehr lohnt es sich jedoch inzwischen, immer größere Giganten zu bauen und damit die durchschnittlichen Transportkosten zu senken. Schätzungsweise 300 der so genannten „Post-Panamax“-Frachter sind derzeit schon auf den Weltmeeren unterwegs, in den nächsten fünf Jahren sollen noch einmal genauso viele hinzukommen. Um sich fit für die Zukunft zu machen, soll die wirtschaftliche Lebensader Panamas daher modernisiert werden. Schließlich kann die Kanalgesellschaft für jedes geschleuste Riesenschiff weit über 100.000 Dollar Transitgebühren verlangen. Ein Geldhahn, der bei Nichtmodernisierung der fast einhundert Jahre alten Anlagen wohl bald nur noch tröpfeln würde. Fünf Milliarden Dollar soll die Investition in Panamas wirtschaftliche Zukunft kosten. Doch Kritiker warnen, dass die Baukosten ins Uferlose steigen und den Staat in den finanziellen Ruin treiben könnten. Umweltprobleme und die mögliche Verschärfung der Trinkwassersituation kommen hinzu.

]]>
0