Wetterfühligkeit – Was ist dran am Biowetter?

Wetterfühligkeit – Was ist dran am Biowetter?
Publiziert am: 19.01.2017
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Der Kopf dröhnt, der Kreislauf kommt nicht in Schwung und überhaupt wäre man am liebsten gleich im Bett geblieben – wer kennt sie nicht diese Tage, an denen so gar nichts klappen will. Und das, obwohl wir am Abend zuvor keineswegs lange gefeiert haben und auch nicht unter Grippe leiden. Woran kann es dann liegen? Für Viele ist der Sündenbock schnell gefunden: Das Wetter ist schuld. Macht uns das Wetter krank? Mehr als die Hälfte aller Deutschen beantwortet diese Frage eindeutig mit Ja: Für sie sind Regen, Sturm oder Schwüle der Auslöser von Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Für die Wissenschaft ist die Antwort allerdings weitaus weniger klar – im Gegenteil. Die Frage nach der Wetterfühligkeit können heute weder Meteorologen noch Mediziner eindeutig beantworten. Zwar gibt es statistische Übereinstimmungen zwischen der Häufung bestimmter gesundheitlicher Beschwerden und einzelnen Wetterfaktoren wie Schwüle oder Hitze. Aber zeigen diese wirklich einen ursächlichen Zusammenhang? Und auch mit der Wettervorfühligkeit ist es nicht weit her. Es scheint Menschen zu geben, die das kommende Wetter anhand ihrer Befindlichkeit prognostizieren können - ganz nach dem Motto: „Mein Knie schmerzt, das sagt mir es kommt Regen“. Beweisbar ist das Ganze jedoch nicht. Zwar hat es verschiedene Versuche dazu gegeben, unter anderem an der Universität München, doch bisher ohne überzeugendes Ergebnis. Die Versuchspersonen fielen entweder durch oder gaben auf, weil sie ihren „wetterprophetischen“ Fähigkeiten selbst nicht mehr glauben konnten. Aber immerhin in einem anderen Punkt herrscht weitestgehend Einigkeit: Das Wetter kann vielleicht nicht krank, wohl aber „kranker“ machen – nämlich diejenigen, die ohnehin schon an chronischen Beschwerden leiden. So verschlimmert sich Rheuma oft bei nasskaltem Wetter, Asthmakranke dagegen leiden häufiger unter akuter Atemnot, wenn die Sonne scheint und die Pollen fliegen. Kurorte nutzen diese in Bioklimakarten manifestierten Erfahrungswerte längst für gezielte Werbung und Kliniken vielfach für ihre Standortentscheidung. Was aber ist dran am Biowetter? Wie sinnvoll sind die Ansagen der „gefühlten Temperatur“ und die Medizinwetter-Prognosen? Wie genau wirkt das Wetter überhaupt?

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