Es werde Licht – Das Phänomen der Biolumineszenz

Es werde Licht – Das Phänomen der Biolumineszenz
Publiziert am: 23.12.2016
Preis: 3,49 Euro
Pay per PayPal

Worüber sich Erfinder wie Thomas Edison im 19. Jahrhundert den Kopf zerbrachen und was schließlich in der Erfindung der Glühbirne resultierte, hat die Natur bereits seit mehreren Millionen Jahren für sich patentiert: die Erzeugung von Licht. Und das viel effizienter als bei der herkömmlichen Glühbirne. Denn während die künstliche Lichtquelle 90 Prozent der Energie als Wärme verschwendet und nur zehn Prozent in Licht umsetzt, ist die Biolumineszenz ein so genanntes kaltes Licht. Ihre Lichtausbeute beträgt nahezu 100 Prozent, und hat daher den Vorteil, dass die Tiere sich beim Leuchten nicht überhitzen. Das bekannteste Beispiel für Biolumineszenz ist das Glühwürmchen. Aber auch bei anderen Insekten, Larven, Würmern, Spinnen und sogar Pilzen wird das Leuchten beobachtet. Tiere produzieren das Licht entweder in speziell dafür entwickelten Organen oder es entsteht mit Hilfe von symbiontischen Leuchtbakterien, die in diesen Körperteilen leben. Besonders bei Meeresbewohnern ist das Phänomen weit verbreitet. Forscher schätzen, dass 90 Prozent aller Lebewesen in der Tiefsee Biolumineszenz erzeugen können. Da unter Wasser Wellenlängen aus dem blau-grünen Bereich die größte Reichweite haben, sind es hauptsächlich diese Farben, die die Unterwasserwelt beleuchten. An Land ist das Phänomen dagegen nur auf wenige Arten beschränkt, dafür treten hier aber mehr Farben, zum Beispiel auch Gelbtöne auf. Doch warum machen Lebewesen durch ein so auffälliges Phänomen auf sich aufmerksam? Die Biolumineszenz erfüllt verschiedene Funktionen. Sie dient beispielsweise zum Anlocken von Beute oder Partnern, aber auch zum Abschrecken von Feinden sowie zur Kommunikation…

 

scinexx.de - Das Wissensmagazin

scinexx® - sprich ['saineks], eine Kombination aus "science" und "next generation" - bietet als Onlinemagazin seit 1998 einen umfassenden Einblick in die Welt des Wissens und der Wissenschaft. Mit einem breiten Mix aus News, Trends, Ergebnissen und Entwicklungen präsentiert scinexx.de anschaulich Informationen aus Forschung und Wissenschaft. 

Die Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen Geowissenschaften, Biologie und Biotechnologie, Medizin, Astronomie, Physik, Technik sowie Energie- und Umweltforschung. Das Internetmagazin spricht alle wissbegierigen User an - ob in Beruf, Studium oder Freizeit.

scinexx wurde 1998 als Gemeinschaftsprojekt der MMCD NEW MEDIA GmbH in Düsseldorf und des Heidelberger Springer Verlags gegründet und ist heute Teil der Konradin Mediengruppe mit dem bekannten Magazin Bild der Wissenschaft sowie den Wissensangeboten: wissen.de,  wissenschaft.de,  scienceblogs.de,  natur.de und damals.de.

iPad

Mit dem iPad kannst Du E-Books im .epub oder .pdf Format abspielen. Das .epub ist dabei etwas komfortabler zu Nutzen, weil Du hier leicht Einfluß auf Schriftgrößen nehmen kannst und Du außerdem Zugriff auf viele nützliche Zusatzfunktionalitäten hast, die Dir Apple über die iBooks App bereitstellt.

Kindle

Für Dein Kindle kannst Du das .mobi Format oder das .pdf Format verwenden. Das .mobi ist dabei etwas komfortabler zu Nutzen, weil Du hier leicht Einfluß auf Schriftgrößen nehmen kannst und Du außerdem Zugriff auf viele nützliche Zusatzfunktionalitäten hast, die Dir Amazon über Dein Kindle Gerät bereitstellt.

Smartphones und Tablets

Für Dein Smartphone oder Dein Tablet gibt es zahlreiche Anbieter von Software, die Dir das Lesen von digitalen Büchern erlaubt. Suche einfach in den jeweiligen App Stores nach der für Dich passenden App.
Download
Für die Anzeige eines PDF benötigst Du den Adobe Acrobat Reader. Diesen kannst Du Dir hier kostenlos herunterladen.
Newsletter ..