Apoptose – der programmierte Zelltod: Die Lizenz zum Töten

Apoptose – der programmierte Zelltod: Die Lizenz zum Töten
Publiziert am: 07.12.2016
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Unsere Körperzellen sind Grundbausteine unserer Existenz, und da wir so auf sie angewiesen sind, kann ihr Tod für uns wohl kaum von Vorteil, geschweige denn vom Organismus beabsichtigt sein. Oder etwa doch? Die Apoptose, der programmierte Zelltod, rafft täglich Millionen unserer Zellen dahin, und das nur zu unserem Besten.  Schon 1971 erkannten Forscher, dass Zelltod nicht gleich Zelltod ist. Den zielgerichteten Abbau von Körperzellen benannten die Wissenschaftler damals nach dem griechischen Ausdruck für das Fallen der Blätter im Herbst: Apoptose.  Doch erst 20 Jahre später begann man zu erahnen, welche Möglichkeiten dieser biologische Vorgang für die Medizin eröffnen könnte. Nach einer Renaissance der Apoptose während der neunziger Jahre beschäftigen sich heute weltweit Forscher direkt oder indirekt mit diesem lang unterschätzten Vorgang, dessen Komplexität ebenso hoch wie dessen therapeutisches Potenzial zu sein scheint.

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