„Super-Keime“ auf dem Vormarsch - Droht das Ende der Antibiotika?

„Super-Keime“ auf dem Vormarsch - Droht das Ende der Antibiotika?
Publiziert am: 07.12.2016
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Antibiotika haben die Welt verändert. Mit ihrer Entdeckung vor mehr als 80 Jahren wurden zuvor tödliche Infektionen zu kurierbaren Intermezzi, bedrohliche Krankheitserreger zu besiegbaren Feinden. Doch die Freude war nicht von langer Dauer: Immer mehr Keime sind inzwischen resistent gegen Antibiotika, die einst so scharfen Waffen der Medizin sind stumpf geworden. Droht uns ein Rückfall in prä-antibiotische Zeiten? Klar ist: Das Problem der Resistenzen ist selbstgemacht. Erst die verbreitete Nutzung der Antibiotika hat den Selektionsdruck erzeugt, der Bakterien mit wirksamen Strategien gegen die Mittel erfolgreich machte. Klar ist aber auch, dass eben dieser Prozess eine ganz natürliche Entwicklung ist, ein normaler Bestandteil des Millionen Jahre alten Wettrüstens zwischen Mensch und Mikrobe. Nachdem wir dabei jahrelang die Nase vorn hatten, haben die Keime nun wieder aufgeholt. Immer häufiger sind Ärzte im Kampf gegen multiresistente Krankenhauskeime wie MRSA oder Pseudomonas aeruginosa machtlos. Darüberhinaus ist in den letzten Monaten in Indien ein neues Resistenzgen aufgetaucht, dass sich inzwischen auch nach Europa und Amerika ausgebreitet hat. Das von dem leicht übertragbaren Gen produzierte Abwehrenzym NDM-1 macht die Bakterien immun selbst gegen viele Notfallantibiotika. Damit werden auch diese „Mittel der letzten Wahl“ zunehmend wirkungslos. Ob dieser Trend anhält und ob die „Super-Keime“ auch langfristig den Sieg erringen, hängt davon ab, ob und wie jetzt gehandelt wird…

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