Vogelgrippe – Vom Tiervirus zur tödlichen Gefahr für den Menschen

Vogelgrippe – Vom Tiervirus zur tödlichen Gefahr für den Menschen
Publiziert am: 31.10.2016
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H5N1 - hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein gefährlicher Vogelgrippevirus, der seit einiger Zeit weltweit für Angst und Schrecken sorgt. Denn der Erreger tötet nicht nur Hühner, Puten oder Gänse, er ist auch auf den Menschen übertragbar und kann dann zu schweren Atemwegserkrankungen und oft auch zum Tod führen.  Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation infizierten sich seit dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 1997 weit über 100 Personen mit H5N1, rund die Hälfte davon ist an dem Virus gestorben. Vor rund einem Jahr hat der Virus nun seine ursprüngliche „Heimat“ Südostasien verlassen. Auf seinem Zug Richtung Westen ist er längst in Europa angekommen. Durch infizierte Zugvögel droht er jetzt auch nach Afrika „überzuschwappen“. Was Mediziner und Politiker gleichermaßen aufschreckt, ist die Tatsache, dass H5N1 zu einem neuen Supervirus mutieren könnte, der in rasantem Tempo von Mensch zu Mensch überspringt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet in einem solchen Fall eine weltweite Grippewelle mit Millionen von Todesopfern.  Doch wie gefährlich ist H5N1 wirklich? Wird es auch in Deutschland schon bald zum Ausbruch der Geflügelpest kommen? Wie kann man sich vor dem Virus schützen? Diese Fragen beschäftigen zurzeit viele Menschen. Aber sind diese Sorgen und Ängste der obersten Gesundheitswächter und der Bevölkerung überhaupt berechtigt? Oder haben wir vielleicht nur eine Vogelgrippe-Psychose, wie der Chef der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), Bernard Vallat, meint?

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