Hurrikans: Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?

Hurrikans: Zerstörerische Wirbelstürme im Aufwind?
Publiziert am: 03.08.2016
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Die grauen Wolken hängen tief und verdunkeln den Himmel. Düstere, bedrückende Stimmung macht sich breit. Die Bevölkerung packt hastig das Nötigste zusammen, verbarrikadiert die Häuser und flieht. Windböen kommen auf und werden immer stärker. Sintflutartige Regenfälle setzen ein. Ein Hurrikan rast auf die Küste zu... Hurrikans gehören zu den gewaltigsten und zerstörerischsten Wetterphänomenen unserer Erde. Die gigantischen Tiefdruckwirbel hinterlassen regelmäßig eine Spur der Verwüstung in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik – und die Saison für das Jahr 2004 ist bereits in vollem Gange.. Allein an der Ostküste der USA sind rund 50 Millionen Menschen potenziell durch Hurrikans gefährdet. Da dicht besiedelte und häufig auch noch touristisch genutzte Küstengebiete in ihrem Weg liegen, stellen die riesigen Tiefdruckwirbel ein extrem hohes Katastrophenrisiko dar. Und der Trend für die Zukunft sieht nicht gut aus: Für das Jahr 2004 prognostizieren Forscher den USA eine überdurchschnittlich starke Hurrikan-Saison. Mindestens sechs bis acht Stürme, so die Vorhersage der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bedrohen wahrscheinlich in den nächsten Monaten die Küsten des Landes.  Der beginnende Klimawandel könnte ebenfalls dafür sorgen, dass die Hurrikangefahr zunimmt: Noch diskutieren die Forscher zwar noch, ob und in welcher Form die globale Erwärmung die Entstehung und das Verhalten der Wirbelstürme verändert, aber dass die steigenden Temperaturen einen Einfluss haben werden, scheint relativ unstrittig. Für die Menschen in den betroffenen Regionen bedeutet dies möglicherweise sogar noch größere Gefahr. Schon jetzt sind Hunderte von Meteorologen und Hurrikanforscher rund um die Uhr damit beschäftigt, potenzielle „Hurrikanwiegen“ genau zu beobachten, um so früh wie möglich vor der drohenden Gefahr warnen zu können. "Hurricane hunters" fliegen mit Spezialflugzeugen sogar direkt in das Auge der Stürme, um Messungen vorzunehmen. Ergeben die gesammelten Daten und die mithilfe von Computermodellen erstellten Prognosen eine akute Bedrohung, gibt es Alarm. Jetzt hilft nur noch eine Evakuierung... Abgeleitet wird der Name Hurrikan übrigens von "Huracan" - dem Namen der karibischen Gottheit des Bösen. Das lässt bereits erahnen, wie viel Unheil dieser Sturm der Extra-Klasse mit sich bringt...

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